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Mein Vater ist pädophil

aX.fi,sxh


@ LichtKristallxX

Das heisst also die aufgekommene Frage,ob Du Deinem besten Freund,der sich als pädophil geoutet hat,Dein Kind anvertrauen würdest,kannst Du mit "Ja!" beantworten?

Ich kann sie, im gegebenen Rahmen, mit "Ja" beantworten. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Du "bester Freund" schreibst – das hat in meiner Gefühlswelt einiges an Gewicht, da ich (auch wenn das hier vielleicht anders klingt) sehr, sehr genau auswähle (nicht bewusst, vielleicht eher: mein Unterbewusstsein sehr genau auswählt), wen ich überhaupt in mein Leben einlade. Daher heißt "bester Freund" schon sehr viel, das ist jemand, dem ich tiefes Vertrauen entgegen bringe. Das nur als zusätzlicher Hintergrund, weil man ja gesehen hat, dass z.B. jemand wie Tammy die Bezeichnung "bester Freund" vielleicht mit ganz anderen Gedanken und Gefühlen lesen würde.


@ tequilafloh

zu dem beispiel mit dem schachlehrer. ich würde meinen sohn sofort da rausnehmen, da ich für keinen menschen die hand ins feuer lege und darauf vertraue, das er seine neigung im griff hat. ich werde dann bestimmt nicht mein kind wissentlich in diese situation bringen und gott vertrauen, das nichts passiert.

Das wird wohl niemand anfechten wollen. Solange Du siehst, dass das Deine ganz persönliche Risikobewertung und nicht die Konsequenz einer feststehenden, übergeordneten Wahrheit ("alle Pädophilen missbrauchen irgendwann Kinder" o.ä.) ist.

B1ot"hropsV_atrax


tränentaucherin - mit dem Gesetz der Anziehung wie Du schreibst gebe ich Dir sogar recht, ist mir teilweise sogar bewusst - weshalb man sich dann noch mehr zurückzieht. Aber das ist ein anderes Thema.

Aber diese Aussage hier kann ich nicht ganz mit Dir teilen:

Ein Opfer ist man erst, wenn die eigenen Menschlichkeit nicht überlebt

Ein Opfer ist man in dem moment, wo der Übergriff geschieht - denn ab da ist es eine Straftat - womit im Protokoll auch das Wort Opfer verwendet wird!

Wenn Du die eigene Menschlichkeit nicht überlebst, bist du einfach nur ein armes Schwein (bitte beachten dass das du klein geschrieben ist :))

Zwischen des Übergriffes und festzustellen das man die eigene Menschlichkeit nicht überlebt hat - vergeht eine menge Zeit.

Oder sehe ich etwas falsch?

Liebe Grüsse:

Tammy

t@equil[afgloxh


ich weiß nicht, ob ich hinter allem, was ich jetzt tue, schreibe, mache und wie ich handel und lebe, in 30 jahren auch noch hinter stehen kann.

LHicht(Krist allxxX


Wieso sollte er ein Kind missbrauchen? Wieso sollte er eine öffentliche Website machen, einen öffentlichen Kampf führen, wenn er letztendlich ein Kind missbraucht? Wer macht sowas? Wer setzt sich dermassen für Respekt gegenüber Kindern ein und missbraucht dann eines? Würde sich jemand outen, der ein Kind missbrauchen würde oder es auch nur irgendwie in Erwägung zieht?

Wieso....mhmm....ich weiss es nicht...

...vielleicht weil ihn gerade DAS nicht sofort verdächtig machen würde?

Ich weiss,ich lehne mich da sehr weit aus dem Fenster und diese Überlegungen entspringen gerade meiner voranschreitenden Raumfindung,wenn Du verstehst,was ich meine :-)

Danke,dass wir so respektvoll miteinander umgehen können @:)

Sshojo


Irgendwie habe ich gerade das Bild einer leicht hysterischen Shojo in der Achterbahn, die laut "Brumm Brumm!!" ruft, im Kopf.

Das ist eine Unverschämtheit! Nie würde ich "Brumm Brumm" rufen - ich krakeele aus vollem Hals: "SCHNELLER!", oder auch: "Groaaaarrrrrrrrrrrr!" Besitze doch Würde, Mann! Tststs!

tNequ*ilafxloh


@ a.fish

natürlich ist das meine persönliche risikobewertung. ich erwarte nie, das andere menschen dies übernehmen müßen. ;-) und natürlich denke ich auch, das nicht jeder pädophile ein kind missbraucht. (egal ob körperlich oder seelisch)

für mich persönlich ist die risikobewertung auch nicht so hoch, aber bei meinem sohn sehe ich es halt anders.

wir, als erwachsene, haben ja auch im umgang mit pädophilen kein risiko, deswegen könnte ich das als kinderlos vielleicht ein wenig anders sehen. ( was jetzt keine wertung anderer meinungen ist) aber ich habe die verantwortung für ein anderen menschen, der schutzlos ist und in diesem zusammenhang (pädophilie) gehe ich auf nummer sicher.

LpichtKwrisntallxxX


und in diesem zusammenhang (pädophilie) gehe ich auf nummer sicher.

Ja,besser einmal zuviel auf Nummer Sicher gehen,als einmal zu wenig.

T:ränenJtauc+herixn


@ Tammy:

ich habe geschrieben: ich wurde Opfer einer Gewalttat. Ja, ich war Opfer. Natürlich. Aber ich bleibe nicht mein ganzes Leben ein Opfer. Ich will auch nicht mein ganzes Leben ein Opfer sein, denn dann gebe ich den Tätern eine Macht, die sie in meinem Leben nicht verdienen.

Ich habe noch heute oft damit zu kämpfen, ich brauche noch immer Therapie, ich bin auf jeden Fall beeinträchtig, aber ich bin einfach kein Opfer mehr, weil ich mich nicht dazu machen lasse.

Und letztendlich ist man nur Opfer, wenn das Innerste nicht überlebt, verstehst du? Wenn man selbst innerlich überlebt, wenn man seine Menschlichkeit erhält und weiter trägt, dann hat man dich letztendlich nicht gebrochen.

DAS ist meine Überzeugung!

...vielleicht weil ihn gerade DAS nicht sofort verdächtig machen würde?

Das sagst du, weil du ihn eben nicht kennst. Aber ganz pragmatisch: würde sich jemand wirklich "all das" ausdenken und "antun"? Das ist ja auch ein nicht unwesentlicher zeitlicher und emotionaler Aufwand... ich denke, im Grunde deines Herzens weisst du, dass das eher nicht so ist. Deinen Restzweifel lasse ich dir, denn du kennst den Menschen schliesslich nicht, also gibt es auch keinen Grund für dich, ihm auf diese Weise zu vertrauen und das ist verständlich.

Ich finde es übrigens nicht schwer, sich mit dir respektvoll zu unterhalten, denn du bist ebenso respektvoll, also gibt es auch keinen Grund es dir gegenüber nicht zu sein.

Ich verlange von NIEMANDEN, dass er hier sagt: oh, ja, nachdem, was du hier sagst, werde ich jetzt bestimmt jedem Pädophilen ganz offen begegnen und ihn zum Kaffee einladen. Das würde ich nie erwarten, denn das würde auch ICH nicht tun.

Es geht ja nur darum, mal diese Gedanken in den Raum zu werfen.

Ich möchte nochmal betonen, dass ich selbst nicht jedem, der sagt, er missbraucht kein Kind, mein Kind anvertrauen würde. Bestimmt nicht!

Aber für mich besteht die Möglichkeit, dass ich jemanden kennen lerne (ausser Marco), mit dem ich mich anfreunde und dem ich vertraue, auch, wenn er pädophil ist.

tfequihlaflxoh


Aber für mich besteht die Möglichkeit, dass ich jemanden kennen lerne (ausser Marco), mit dem ich mich anfreunde und dem ich vertraue, auch, wenn er pädophil ist.

das hätte ich früher auch, aber jetzt nicht mehr. dann würde ich ein risikofaktor in das leben meines sohnes holen.

T\ränentHaucherxin


das hätte ich früher auch, aber jetzt nicht mehr. dann würde ich ein risikofaktor in das leben meines sohnes holen.

Das kann ich verstehen mit deiner Missbrauchsgeschichte.

Meine ist zwar ähnlich wie deine, aber ich kann behaupten, dass ich Marco sofort mein Kind anvertrauen würde. Dazu stehe ich. Mehr kann ich nicht sagen.

Ich kann dich verstehen und ich würde mein Kind auch keiner Gefahr aussetzen, ich sehe Marco nur in keinsterlei Weise als Gefahr, daher ist es für mein Kind auch kein Risiko.

Mehr kann und möchte ich dazu nicht mehr sagen, denn es dreht sich im Kreis.

LCich;tKriOst3allxxX


Das sagst du, weil du ihn eben nicht kennst. Aber ganz pragmatisch: würde sich jemand wirklich "all das" ausdenken und "antun"? Das ist ja auch ein nicht unwesentlicher zeitlicher und emotionaler Aufwand... ich denke, im Grunde deines Herzens weisst du, dass das eher nicht so ist. Deinen Restzweifel lasse ich dir, denn du kennst den Menschen schliesslich nicht, also gibt es auch keinen Grund für dich, ihm auf diese Weise zu vertrauen und das ist verständlich.

Was mich halt ein bisschen alamiert ist,die Tatsache,dass Du Marco -in meinen Augen!-ein wenig glorifizierst.

ER macht sowas niemals! ER macht sowas nicht,weil er soviel Aufwand in seine Internetseiten gesteckt hat.

Was er natürlich auch hat,gar keine Frage! Er kommt aus sehr seriös rüber und ich will wirklich gar nicht abstreiten,dass ich nicht den Eindruck habe,dass er diese Arbeit,die er macht nicht mit ehrlichem Herzen macht-das ist nicht meine Motivation!

Ist jetzt vielleicht ein saublöder Vergleich: Aber wir können uns sicher alle daran erinnern,als Kampfhunde so in Verruf geraten sind,weil es vermehrt vorkam,dass sie Menschen-Kinder-totgebissen haben.

Aufgrunddessen wurde ein Eignungstest gefordert usw. usf.

Aber letztens erst wurde ein Baby vom Familienhund totgebissen. Kein Kampfhund,ein Huskymischling. NIEMAND hätte auch nur ansatzweise damit gerechnet!

Man kann sich,meines Erachtens,niemals sicher sein!

Ich würde meinem Sohn ( 5 1/2 Monate alt) auch niemals mit meinem Hund (der aber in meinem Elternhaus lebt) alleine lassen und das ist nen kleiner Terrier. Aber ich würde es einfach nicht.

Ich bin auch ein sehr ängstlicher Mensch,was Gefahren angeht...

....soooo Ende vom Off Topic @:)

TKräne@ntaudcherxin


Nein, ich verglorifiziere niemanden. Ich bin einfach von seiner "Ungefährlichkeit" überzeugt und dahinter stehe ich auch und das ist eine ganz klare Meinung von mir. Dafür bekommt er von mir keinen Heiligenschein, aber für mich ist es beachtlich, was er mit seiner Website leistet, denn ich habe auch schon den Widerstand erlebt, der mich sehr betroffen machte. Ich würde diese Art von Öffentlichkeistarbeit nicht machen wollen und können, weil mir das zuviel wäre und ich all die Anfeindungen (vor allem aus der pädophilen Richtung) nicht aushalten würde.

Und dafür hat er meinen tiefsten Respekt.

Ich bin mir eben sicher und wie ich sagte: ich kann es nicht "beweisen", aber ich kann es einfach für mich selbst sagen und ich möchte jetzt auch nicht darüber diskutieren, weil das meine persönliche Erfahrung ist, an der es nichts zu rütteln oder kritisieren gibt, weil es nur eine subjektive Sicht und ein subjektives Gefühl ist.

Wie ich oben schon schrieb, dreht sich das Thema für mich im Kreis.

L|icht;KriRstaxllxX


Ich bin mir eben sicher und wie ich sagte: ich kann es nicht "beweisen", aber ich kann es einfach für mich selbst sagen

Und ich wünsche mir wirklich für Dich,dass dieses grosse Geschenk,was Du Marco entgegen bringst,dieses wirklich tiefe Vertrauen niemals enttäuscht wird @:)

Elleonxora


@ Tränentaucherin

Ich hab' mir Marco's Seite angesehen und viel gelesen. Habe für mich selbst festgestellt das es mir unangenehm war, was nur daher kam das ich mich in DIESER Richtung noch nicht mit dem Thema beschäftigt habe und *logischer Weise* immernoch Probleme damit habe, dass es eine Sexualität geben soll die Kinder bevorzugt.

Ich find's super das du dich dafür einsetzt. Ich bin zwar auch der Meinung das selbst "solche" Pädophile tickende Zeitbomben sein können/sind, aber verteufeln wäre auch zu viel. Ich habe einfach nur EINEN großen Einwand – so viel Respekt ich auch vor denen habe, die sich zusammen reißen und gleichwohl auseinander reißen:

Die Nuancen sind einfach zu groß. Es gibt den Kindermöger, den Kinderliebenden, den Kinderschützenden, den Kinderbevorzugenden, den Kinderstreichler, den Kinderkrauler, den Kinderkitzler, den Kinderumarmenden ... und nach einigen Nuancen kommt nunmal auch der (T'schuldigung) Kinderf***er.

Es wurde ja nun schon oft gesagt: Die Unberechenbarkeit ist das Problem!

ICH denke dass das Problem einfach darin liegt, dass es "zu viele verschiedene" gibt. Du kennst nun einen der nur gutes für Kinder will... aber VERMUTLICH trotzdem auf Bade- und Unterwäschefotos von Kindern onaniert (was nicht zwangsläufig böse, sondern eher bedenklich gemeint ist... denn die sexuelle Komponente ist nunmal ja da). Aber es gibt eben auch den der meint, dass er Kindern mit seinen Aktionen GUTES TUT. Es gibt den der WEIß das er ihnen GUTES TUT. Es gibt den dem es SCHEIß EGAL ist wie es dem Kind geht und es geht dem der es GEIL FINDET wenn das Kind schreit, weint und nach Mama und Papa ruft. (!!)

Es gibt ... von mir aus "leider" ... keinen Raum für das akzeptierte Outing eines Pädophilen. Nicht weil es nicht angemessen wäre ihnen eine Chance zu geben, sondern weil sich jeder PERVERSE KINDERF****ER erstmal darauf berufen würde ein armer sexuell beschnittener und "abstinenter" Mensch zu sein. Jaaaa, was würde der KiPo-Ring dann boomen, denn was braucht man denn noch einen Hehl darum zu machen das man Kinder liebt? Warum sollte es denn so genau verfolgt werden, wenn es in "angemessener Form" zur Normalität oder Toleranz würde?

Es tut mir leid. Ich habe mir die Seite durchgelesen und ich habe WIRKLICH Mitgefühl... aber so läuft es nicht. Es gibt zu viele Pädophile die Kindern psychisch das Leben nehmen und die Abstriche sind eher eine Gradwanderung. Es tut mir wirklich Leid für die "pädophile Minderheit" – aber hier ist schwarz-weiß das beste. Denn es geht um Kinder – und meiner Meinung nach sind Kinder ALLES! (Wollte nicht "heilig" schreiben, weil ich selbst nicht gläubig bin aber im Grunde war "heilig" gemeint)

LG Eleonora

E:leo/n\ora


Jaaaa, was würde der KiPo-Ring dann boomen, denn was braucht man denn noch einen Hehl darum zu machen das man Kinder liebt? Warum sollte es denn so genau verfolgt werden, wenn es in "angemessener Form" zur Normalität oder Toleranz würde?

Sorry, das war ziemlich "frei" formuliert. Was ich meinte war:

//Die "Verfolgung" würde aufhören und jeder der nur Bade-/Unterwäschefotos von Kindern hätte, wäre vollkommen normal... versteckt aber dann evt. einfach seine externe Festplatte im Garten oder beim Kollegen oder sonstwo. Man könnte "offiziell und unverfolgt" pädophil sein... und das würde schamlos ausgenützt werden. Denn es wäre ja nun einen "annerkannte, sexuelle Ausrichtung" der NATÜTLICH NIEMAND SCHÄDLICH nachgehen würde... %-| //

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