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Mein Vater ist pädophil

LCichtKri-staZllxX


Vor Allem ist es ja so: Wenn ein Pädophiler eine Therapie macht,woran stellt man dann fest,dass er geheilt ist bzw. diese Neigung nicht mehr hat bzw.mit ihr im straffreien Rahmen umgehen kann

Er könnte ja auch dem Therapeuten oder der Therapeutin irgendwas erzählen,ob das stimmt,kann sie auch nicht mit Sicherheit sagen.

MEat*zke8x5


wie willst du feststellen dass ein mörder nicht mehr mordet?

LDichtKoris&tallxX


@ Matzke

Eben!

ETmmaE_PeIexl


Wenn ein Pädophiler eine Therapie macht,woran stellt man dann fest,dass er geheilt ist?

wie willst du feststellen dass ein mörder nicht mehr mordet?

Eben!

":/ Das ist so langsam nicht mehr ernst zu nehmen. :|N

Hier werden doch Äpfel mit Birnen verglichen: Ein Mörder ist jemand, der eine Straftat begangen hat – ein Pädophiler erstmal nur jemand, der eine Neigung hat (was eben kein Straftatbestand ist). Aber vermutlich ist genau das der Knackpunkt, denn genau aufgrund dieser Vermischung kommt hier auch keine sinnvolle Diskussion zustande.

S3hoxjo


Das ist so langsam nicht mehr ernst zu nehmen. :|N

In der Tat. Ich habe jetzt die letzten zwölf Seiten gelesen und weiß wirklich nicht mehr, wo man in dem Chaos überhaupt noch zu einer Antwort ansetzen soll.

D1um!axl


Emma_Peel

Ich denke viel eher, dass der Knackpunkt ist, dass manche sich damit abgefunden haben, dass es keine allumfassende Garantie gibt und andere irgendwie nach dieser suchen.

Shojo schrieb da was schönes:

Das uralte Problem - das Leben wird halt völlig ohne Garantien ausgeliefert. Deshalb kann mans ja auch nicht bei Amazon ordern.

L'ichtKris5tallxX


Es geht doch hier darum,dass es heisst,dass Pädophile einen Therapie in Anspruch nehmen möchten,bevor etwas passiert.

Aber es wurde hier aúch gesagt bzw. geschrieben,dass sich die meisten Therapeuten weigern mit Pädophilen zu arbeiten.

Und meine Frage war,wie denn,wenn sich ein Therapeut dazu entscheidet,mit solch einen Menschen zu arbeiten,zu erkennen ist,dass dieser wirklich KEINERLEI Fantasien mehr hat,die das Potenzial haben,dass er sie in die Tat umsetzt.

Mit dem "Eben" als Antwort auf den "Mörder-Vergleich" war ich unüberlegt,das stimmt.

B}oPthro,ps_at~raxx


Jedenfalls ist das Strafmass in vielen Fällen nicht wirklich abschreckend genug. Ein Kinderschänder und Mörder wird zu 17 Jahre verurteilt und nach 3,5 Jahren wieder freigelasse wegen guter Führung. "Einfache vergehen" werden mit drohendem Zeigefinger und Bewährung bestraft und vom Täter lächelnd das Urteil dann im Gerichtssaal entgegengenommen. Aber genau diese sind es, die weggesperrt gehören - für immer. Dann überlegen es sich die, die mit zitternen Händen einem Kind gegenüberstehen vielleicht 2x. Aber mit dem Gedanken mal zu riskieren ein paar Jährchen abzusitzen - nur um zu wissen wie "er" denn passt und sich das wohl anfühlt - oder aus welchen Beweggründen auch immer .... , denke mit Gesetzen, die dann auch wirklich durchgezogen werden, könnte man schon einiges erreichen...

wegen guter Führung. .. woran sollte er sich auch im Knast vergreifen? Ich versteh die Welt nicht .... wirklich.

Liebe Grüsse:

Tammy

Slhojo


Und meine Frage war,wie denn,wenn sich ein Therapeut dazu entscheidet,mit solch einen Menschen zu arbeiten,zu erkennen ist,dass dieser wirklich KEINERLEI Fantasien mehr hat,die das Potenzial haben,dass er sie in die Tat umsetzt.

Siehe Dumals Beitrag direkt vor Deinem und auch viele andere hier im Faden: Solche Garantien gibt es nicht. Das hatten wir doch schon doch schon doch schon doch schon doch ... puh! Kopf auf Schreibtischplatte hilft manchmal sehr.

E[mmaK_JPexel


Dumal

und andere irgendwie nach dieser suchen.

Nun, irgendwie ist mir dieser "Übereifer" wohl fremd. :-/

Lichtkristall

Und meine Frage war,wie denn,wenn sich ein Therapeut dazu entscheidet,mit solch einen Menschen zu arbeiten,zu erkennen ist,dass dieser wirklich KEINERLEI Fantasien mehr hat,die das Potenzial haben,dass er sie in die Tat umsetzt.

Und worauf willst du nun mit dieser Frage hinaus? Natürlich weiß das niemand. Wenn du wegen eines Selbstmordversuchs wegen akuter Selbstgefährdung für eine Weile in der Geschlossenen landest, dann weiß auch niemand, wann du wirklich geheilt bist. Heißt das nun, dass man dich dann besser für immer dort eingesperrt lässt?

Okay, auch ein schlechtes Beispiel, weil hier der Therapie ebenfalls eine Tat voraus geht – anders als bei einem nicht straffällig gewordenen Pädophilen

Letztlich wären wir wieder hier, nämlich

dass es keine allumfassende Garantie gibt

. Weder für die psychische Gesundheit aller Menschen, noch für den Erfolg von Therapien oder das Urteilsvermögen von Therapeuten. Und da wir Menschen nach der Geburt auch noch nicht in den Kopf schauen und alle Neigungen und potentiellen Gefahren erkennen können, müssen wir uns wohl mit einem gewissen Risiko abfinden. Dabei kann man ja aber trotzdem am Versuch festhalten, das Risiko zu minimieren – durch Aufklärung und Hilfe. Totschweigen oder aber zur Hetzjagd aufzurufen hat jedenfalls noch nie geholfen.

E)mma_PLeel


Shojo

Siehe Dumals Beitrag direkt vor Deinem und auch viele andere hier im Faden: Solche Garantien gibt es nicht. Das hatten wir doch schon doch schon doch schon doch schon doch ... puh! Kopf auf Schreibtischplatte hilft manchmal sehr.

Du hast Recht, ich hätte es auch kürzer machen können. ;-D

Himmel, warum gibt es eigentlich keinen Ignore-Button für bestimmt Fäden? Dieser hier wäre ein Kandidat...

*nichtmehrschreibennichtmehrschreibennichtmehrschreiben... irgendwie ist meine Selbstbeherrschung auch nicht mehr das, was sie mal war. :-/

-(Crazy%lenix-


Die Homosexuellen Toleranz, die bisher erreicht wurde ist ja in vielen Bereichen auch immer noch nur eine Scheinakzeptanz. Kratzt man ein wenig an der Oberfläche, sind diskrimierende Ressentiments nachwievor an der Tagesordnung.Und beim Themenkreis Pädophilie ist es noch ungemein diffiziler. Die Gesellschaft braucht immer Reibungspunkte und Feindbilder.Man kann nicht erwarten, daß so ein Prozeß in den Köpfen der Leute innerhalb kürzester Zeit eine 180 Grad Wendung erfährt. Bleibt mal realistisch.

Tzränentuauchxerin


Und meine Frage war,wie denn,wenn sich ein Therapeut dazu entscheidet,mit solch einen Menschen zu arbeiten,zu erkennen ist,dass dieser wirklich KEINERLEI Fantasien mehr hat,die das Potenzial haben,dass er sie in die Tat umsetzt.

Wenn sich "solch ein Mensch" dazu entscheidet, eine Therapie zu machen, gehe ich mal davon aus, dass er sich ehrlich, ernsthaft und hart mit sich selbst auseinander setzen will und dabei auch ehrlich ist. Weiters gehe ich davon aus, dass er, wenn er Fantasien hat, die er in die Tat umsetzen möchte oder sich dafür gefährdet sieht, dies seinem Therapeuten mitteilen würde und sich im Ernstfall sogar einweisen lassen wird.

LEichhtKris/tallxxX


Gut,dann schliesst sich hier der Kreis.

Dann ist der Schluss dieser endlosen Diskussion , dass es potenziellen Tätern möglich gemacht werden sollte,ihre Neigung in Griff zu kriegen,bevor es zu Straftaten kommt.

Leider ist das nicht in der Form möglich,weil Therapeuten mit "solchen Menschen" nicht arbeiten wollen und Projekte wie "Kein Täter werden" völlig ausgelastet sind.

_nTsu+namix_


Leider ist das nicht in der Form möglich,weil Therapeuten mit "solchen Menschen" nicht arbeiten wollen

Das ist ein Vorurteil.

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