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Ich bin nur noch niedergeschlagen

SUär=a.F%ine hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben, ich muss jetzt einfach mal mein herz ausschütten.

Ich habe immer mal wieder phasen in denen bin ich extremst niedergeschlagen... momentan ist es wieder so weit.

Ich bin furchtbar traurig... vor allem habe ich einfach das gefühl das mich niemand so wirklich mag... ich habe freunde, so ist es nicht, ich bin auch kein einzelgänger. Aber immer wieder plagen mich gedanken wie "die halten mich bestimmt für doof" oder "ich denke die mögen mich nicht".... wenn ich neue leute kennenlerne mache ich mir am nächsten tag immer gedanken ... ich kann das nicht abschalten! Vor allem wenn es eine feier gibt und ich etwas getrunken habe schäme ich mich immer am nächsten tag (ich trinke nicht häufig und nicht viel!) es fällt auch nie etwas vor wegen dem ich mich schämen müsste, ich tue es aber trotzdem. Hinzu kommt das ich ständig müde bin und nicht wirklich elan habe etwas zu unternehmen... Immer wieder habe ich angst andere menschen könnten mich für dumm halten! Warum weiß ich selber nicht!

Ich fühle mich momentan wieder so zerissen innerlich...

dazu kommen schwachsinnige ängste, ich habe immer mehr probleme auf andere menschen zuzugehen neue leute kennenzulernen. Ängste vor den einfachsten dingen die noch in der zukunft liegen, z.B morgen wollen wir in den Tierpark mit den Kindern (ich habe einen Sohn, er ist 3 Jahre alt) dort steht ein karusell, ich habe angst davor, nicht vor der fahrt selber, aber "kann ich einfach so alleine in dieses karusell steigen, oder darf ich als mutter nicht mitfahren" "wie frage ich am besten die dame an der kasse ob ich mitfahren darf" "was wenn das karusell so klein ist das mein kind nur alleine fahren kann, ich kann ihn ja nicht alleine fahren lassen"... :-( bitte nicht lachen, diese gedanken sind mein ernst und belasten mich wirklich ich habe mittlerweilen fast schon vor allem und jedem angst... auch das ich morgen alleine u bahn fahren muss macht mir angst (nein mein kind muss nicht zuhause wie ein einsiedler leben, ich tue diese dinge trotzdem, ich kann mein kind nicht darunter leiden lassen... aber ich habe immernoch angst davor, ich dachte immer wenn man sachen trotzdem tut verliert man die angst, das stimmt aber nicht, jedenfalls nicht bei mir).

Also ich jünger war hatte ich zwar auch schon ängste, aber die waren kaum ausgeprägt... heute beinflusst es mein ganzes leben. Ich habe auch probleme mit jugendlichen die ungefähr in meinem alter sind oder sogar jünger (ich bin 23) ich mag es nicht an jugendlichen vorbei zu gehen weil ich angst habe sie reden mich blöd an oder wollen einen streit anfangen, ich wechsle die straßenseite wenn ich jugendliche auf mich zukommen sehe... das hört sich alles so blöde an wenn ich es schreibe das ich mich fast schon schäme es jetzt endlich mal "auszusprechen".

Ich habe auch panische angst das meinem kind etwas passieren kann, weil man anfangs bei säuglingen keine kissen oder decken benutzen soll (wegen erstickungsgefahr) hat mein kind noch nichtmal mit 3 eine decke oder ein kissen (er trägt einen schlafsack) er darf mit seinen kuscheltieren einschlafen aber wenn er dann schläft nehme ich sie raus, auch aus angst es könnte etwas passieren...

Ich fühle mich auch niemals schön, alle anderen mädchen sind in meinen augen schöner als ich, mein selbstbewusst sein ist wirklich NULL ein blöder blick oder ein dummer spruch reicht um mich den ganzen tag unglücklich zu machen...

ich stehe mir nur noch selber im weg, und das alles zusammen bringt mich in eine situation die für mich nicht auszuhalten ist... ich bin furchtbar unglücklich!

Ich weiß was für antworten ich jetzt bekommen soll, ich solle zu einem psychologen... nun ist es aber so das ich mein kind bei meiner mutter abgeben müsste wenn ich einen termin haben sollte und sie würde logischerweise wissen wollen wohin ich denn gehe weil ich ja mein kind abgebe... was soll ich sagen? zum zaharzt? eine teraphie bei einem psychologen dauert doch mehrere sitzungen wie soll ich das erklären... ich habe keine guten erfahrungen gemacht mit meiner mutter und meinen ängsten, angefangen hat alles bei mir als ich ca 8 jahre alt war von einer nacht auf die andere fing ich an panisch zu glauben ich müsse jetzt sterben, jede nacht dachte ich ich wache nicht mehr auf am nächsten tag. Das ging so weit das ich mich beim einschlafen so sehr auf mein atmen konzentriert habe das ich über ein halbes jahr lang jede sekunde meines lebens mich auf mein ein und ausatmen konzentrieren musste, das war eine katastrophe, ich hab meine mama sooft nachts um hilfe geben, ich war noch zu klein um abschätzen zu können was da mit mir los ist, also war ich jedesmal panisch wenn ich nachts bei ihr war, meine mama hat immer nur gesagt ich wäre doch gestört und ich müsste in eine geschlossene anstallt etc etc. das hat mir so angst gemacht das ich es hingenommen habe und nichts mehr gesagt habe...

Antworten
Uwber-EHypochMonxder


Also, ich selbst habe eine enge Freundin, die dieses Problem lange Zeit hatte und mittlerweile immer noch hat, allerdings nur noch in wesentlich schwächerer Form. Ich kann dir gerne davon erzählen, wie sie ihre Probleme bewältigt hat, wenn du jedoch wissen willst, woher ihre Probleme kamen, schreib mir eine PN. Sie macht sich auch sehr viele unnötige Gedanken, ist leicht zu beeinflussen und hat ein geringes Selbstbewusstsein. Das ging bei ihr so lange, bis sie einfach nicht mehr konnte und zusammengeklappt ist. Sie hatte das Glück, Freunde zu haben, die sie unterstützten, ich habe auch viel und lange mit ihr geredet, auch begab sie sich in Therapie, das hört sich schlimm an, ist es aber nicht. Sie besucht halt einmal die Woche ihren Therapeuten und redet mit ihm. Das ist das, was ich dir auch empfehlen würde. Wenn es dir zunächst unangenehm sein sollte, es deiner Mutter zu sagen, sag ihr einfach, du gehst zu irgendeinem anderen Arzt, doch dir sollte bewusst sein, dass sie früher oder später eh von deinen Problemen erfahren wird, egal, ob du dir Hilfe holst oder nicht. Denn glaub mir, diesen Stress hältst du dein Leben lang nicht durch. Du musst auch nicht sofort einen Termin bei einem Therapeuten machen, dein Hausarzt reicht da auch aus, mit dem würde ich mich auch zunächst in Verbindung setzen. Das tat ich auch bei meinem Hausarzt, wegen meiner Depressionen. Der wird dich da auch wesentlich besser beraten können, als die Leute hier, denn was wissen wir, woher deine Probleme kommen. Du könntest vielleicht auch schlichtweg Depressionen haben, man weiß es nicht.

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