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Angst vor medizinischen Gutachter bei der Rentenkasse

LmoVeMxiA hat die Diskussion gestartet


Vor 2 Jahren hatte ich zum ersten Mal ein Gutachten bei der Rentenkasse gehabt. Ich hatte schwere Depressionen und litt auch unter Persönlichkeitsstörungen und sozialen Ängsten. Ich hatte zuvor schon 1 Jahr lang meine Tätigkeit beenden müssen und wurde über mehrere Monate von einem Psychiater krank geschrieben bis zur Untersuchung des Amtsarztes in der Arge und schließlich zum Gutachter der Rentenkasse zwecks Erwerbsminderungsrente. Damals hatte mich dieses 1. Gutachten schwer traumatisiert: Der Arzt war unfreundlich, ich war schwanger zu dem Zeitpunkt und er warf mir vor das eh nicht zu packen und wieso ich denn dieses Kind nicht weggeben möchte nach der Geburt, ich wäre ja ,,blöd" wenn ich das Kind behalten würde, ich sollte dies wirklich besser tun (ich tat dies damals bei dem 1. Kind, das 2. Kind wollte ich aber auf jeden Fall behalten). Des weiteren warf er mir vor ich sei ja völlig durcheinander, ich würde mein ganzes Leben nicht packen, sie schaffen das eh nicht, usw.! Dann sollte ich mich vor dem auch noch nackt ausziehen, bis auf die Unterwäsche und ich hatte so eine rießige Scham, war völlig verkrampft, er meinte er wolle mich einmal ,,betrachten". Ich frage mich dabei was mein Körperbau mit meiner Psyche zu tun hat!? Wie auch immer, ich hatte hinterher 1 Woche lang am Stück geheult, konnte seine Äußerungen einfach nicht verarbeiten, fühlte mich noch mehr als Versager als zuvor schon, und das zu meinen ohnehin schon bestandenen Depressionen.

Das alles ist 2 Jahre her. Mittlerweile habe ich ja mein 2. Kind, komme mit ihr an sich prima zurecht, aber ich habe nach wie vor die ständigen Ängste. Angst vor Verlusten, Angst vor mehreren Mitmenschen, ständige Leere in mir, die aber irgendwie nicht mehr so emotionsgeladen ist wie vor 2 Jahren. Depressionen keine direkten mehr, aber denoch eine gefühlte Verzweifelung über etwas das ich nicht definieren kann! Einfach Ängste! Und ich vermeide alles was diese Ängste auslösen könnte. Meiner Tochter zuliebe beise ich immer wieder mal in den sauren Apfel, versuche alles zu tun damit sie meine innere Belastung nicht spürt, Behandlung läuft bereits schon, aber das ist schon das Maximum das ich bringen kann. Danach verkrieche ich mich wieder in mein ,,Loch". Noch dazu kommen neu erworbene körperliche Beschwerden da ich nach der Schwangerschaft 20 Kilo zugenommen habe und furchtbare Schmerzen in den Gelenken deswegen habe (habe auch Plattfüße, Mit-Ursache ??? ). Allerdings war ich wegen den schmerzen an sich noch bei keinem Arzt, lediglich wegen dem Übergewicht wurde ein Blutbild erstellt welches in Ordnung war, außer einer vergrößerten Stroma.

Nun meine eigentliche frage zu dem Thread:

Was erwartet mich bei einer erneuten Rentenbeantragung,bzw. Antrag auf Fortbewilligung? Ich habe durch das erste Mal den blanken Horror davor, könnte echt jetzt schon davor zittern. ich weiß das es sein muss, aber ich habe 1. Angst das die mir körperlich Schmerzen zufügen durch Tests wegen meiner Gelenke, und das ich wieder durch diese psychiologische Befragung durch muss wo auch meine Tochter evtl. mit reingezogen wird was ich nicht will! Denn auch wenn ich Probleme habe heißt das nicht das mein Kind darunter zu leiden hat, zumal ich ja nicht allein mit ihr bin, einen Papa gibts ja auch dazu. Ich habe rießige Angst wieder in die Enge gedrückt zu werden von so nem Gutachter (sind umgezogen, aber habe ja allgemein nix gutes gehört von Gutachtern).

Und ich habe auch Angst das die meine Rente nicht weiterbewilligen. Kennt sowas jemand auch?

Und überhaupt, was machen die für Tests wenn man Übergewicht hat? Ich habe so eine Panik mich dort wieder nackt auszuziehen und man meinen Hängebauch mit den Streifen zu Gesicht bekommt %:| Und ich habe Angst das die mich da rennen lassen oder so, weil es sehr sehr schmerzhaft ist in meinen Knien und im Rücken. Ich habe generelle Angst vor Schmerzen! Genauso wie eine Ärztephobie. :°(

Antworten
Z9wacNk44


Hallo LoVeMiA, an Deiner Stelle würde ich eine komplette Schilddrüsendiagnostik über mich ergehen lassen. Möglicherweise ist die Schilddrüse für Deine Beschwerden mitverantwortlich. Ein Blutbild beinhaltet normalerweise keine Schilddrüsenparameter. Zeiten der Hormonumstellung (Pubertät, SS, Geburt, Wechseljahre) sind für Schilddrüsenfehlfunktionen besonders typisch. Google einfach mal unter "Symptome Schilddrüsenunterfunktion". Mit Rentengutachtern habe ich keine Erfahrung.

S1chnLupfennxase


Ich habe zwar auch keine Erfahrung mit sowas. Aber vielleicht kannst du verlangen das du eine Gutachterin bekommst aufgrund der Vorgeschichte und das vielleicht noch eine Person dabei ist. Nicht das wieder so Äusserungen gemacht werden. Ist ja unglaublich.

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