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Atem- Luftnot durch Panikstörung?

SGebakst9ian082 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

habe ein kleines Problem und hoffe, dass ich bei euch an der richtigen Stelle bin!?

Ich habe seit 1 1/2 Wochen das Problem das ich ständig Atem- Luftnot habe. Es fühlt sich so an als würde ich nicht genügend Luft bekommen. Es ist komisch zu beschreiben, aber manchmal ist das so als würde ich das Atmen vergessen. Das ist aber nicht so, habe da mal vermehrt drauf geachtet.

Alles begann beim Sport als ich das Gefühl hatte, nach dem Aufwärmen nicht richtig Luft zu bekommen. Habe da sofort Panik bekommen. Weiche Knie und das Gefühl gleich zu Kollabieren waren die Begleiterscheinungen. Seit dem geht das den ganzen Tag so. Auch Abends wenn ich im Bett liege und einschlafen möchte schrecke ich kurz vorm einschlafen auf und muss nach Luft schnappen, weil ich das Gefühl habe nicht geatmet zu haben. Wenn ich schlafe bekomme ich natürlich nicht davon mit, aber wenn ich manchmalkurz wach werde, geht das Spiel von vorn los! Allerdings bin ich dann sehr müde und schlafe schnell wieder ein.

Fühle mich auch nie richtig ausgeschlafen und bin im Laufe das Tages schnell wieder Müde.

Habe meine Freundin mal gebeten zu beobachten ob ich vielleicht Nacht Atemaussetzer habe, aber Sie hat nie was mitbekommen trotz das sie mehrmals drauf geachtet hat!

Habe natürlich ziemliche Angst das was mit meiner Lunge nicht stimmt. Das geht nun schon soweit das ich keine Lust mehr habe Sport zu machen. Man hört ja immer wieder, dass Leute beim Sport einfach tot umkippen. Ich möchte keiner von denen sein!

War vor einigen Monaten beim Lungenarzt und habe ein Bealstungs EKG, Lungenfunktionstest und Lunge röntgen gemacht. Alles Okay.

Kann das auch vom Kehlkopf her kommen? Bin Raucher!

Seit 1 1/" Jahren habe ich auch ständig andere Beschwerden, jeglicher Art. Daher hat mein Hausarzt schon gesagt, dass ich da nach vielen Untersuchungen nichts gefunden wurde an einer Panikstörung leide.

Habe zwar schon versucht einen Termin mit einen Psyhchotherapeuten zu holen, doch sind alle schon ausgebucht.

Kann es denn sein, dass man sich mit einer Panikstörung so dermaßen schlecht fühlt? Und das nicht über eine kurze Phase (1-2 Std. meinetwegen) sonder den ganzen Tag?

Würde mich sehr über Antworten von euch freuen und beantworte natürlich auch gerne noch Fragen von euch!

Gruß Sebastian

Antworten
M0a?erxad


Da ja bereits alles untersucht wurde und nichts gefunden wurde kann es durchaus eine Panikstörung sein. Und ja, Angststörungen sind durchaus in der Lage einem den ganzen Tag zu versauen, ich kenne Menschen, die deswegen sogar eine ganz Weile nichtmal arbeiten konnten.

Psychologen haben immer lange Wartezeiten, das ist leider so. Einen Termin solltest du dennoch machen. Wenn die Beschwerden zu stark werden und dich extremst beeinträchtigen, dann könntest du auch evtl. einen Platz ineiner psychosomatischen Klinik bekommen. Auch dort werden Menschen zusätzlich auch körperlich untersucht, damit die Diagnose der Angststörung sicher ist.

Mach dir also einen Termin bei einem Psychologen, auch wenn der evtl. noch Monate entfernt sein wird, aber wenn du ihn jetzt nicht machst, wird er auch später wieder Monate dauern und somit wird alles immer weiter hinausgezögert.

Für akute Paniksituationen empfehle ich sogenannte "Rescue-Tropfen" aus der Apotheke. Sie bestehen aus Bachblüten und helfen tatsächlich. Viele Menschen haben damit gute Erfahrungen gemacht.

Viel Erfolg.

sbcullxie


Durch eine psychische Angststoerung koennen sich die Luftwege ,z.B.in den Bronchien verengen

gegen solche Verengung gibt es aber auch gute Medikamente.Ich hatte dies auch mal,der Lungenfacharzt verschrieb mir Atemsprays und andere Medikamente ,gegen diese psychisch bedingte Verengung der Luftwege.

Und ich wuerde eine Therapie machen

Verstaerkt wird das Ganze noch durch das Rauchen

auf jeden Fall mit dem Rauchen aufhoeren

sicullxie


ich hatte auch mal eine psychisch bedingte atemnot,die luftwege in den bronchien verengten sich

vom lungenfacharzt bekam ich gute atemsprays und medikamente,die halfen

ich wuerde auch therapie machen

und auf jeden fall mit dem rauchen aufhoeren,das verstaerkt das ganze

sdcu|llie


sorry jetzt ist es doppelt.....mein pc klemmte

SNebeastixan082


Na toll scullie.....gleich mein Beitrag voll gespamt! ;-) :)_

Ja...mit dem Rauchen aufhören würde ich auch gerne, nur ist das nicht so einfach! Werde aber dran arbeiten.

Eine Therapie werde ich auch machen, soviel steht fest. Nur muss ich sehen welchen Therapeut einen freien Platz hat und ob er überhaupt dann der richtige ist. Oder spielt das bei einer Therapie gegen Angststörungen keine Rolle. Habe mal gehört das man "nur" eine Verhaltenstherapie machen sollte?!

Was hat es eigentlich mit den Rescue Tropfen auf sich? Wie oft nimmt man die? Erst wenn man Beschwerden bekommt oder wie Tabeltten mehrmals täglich?

Gruß

srcEullixe


Bei einer psychologischen Beratungsstelle bekommst Informationen,welche Therapie geeignet sein koennte und welcher Therapeut freie Plaetze hat

MHaeraxd


Die Rescue Tropfen nimmt man bei Bedarf, so kenne ich sie zumindest. Daher ja auch der Name Rescue = Rettung. Sie beruhigen, machen aber nicht dösig.

Bei einer Angststörung empfehle ich eine Verhaltenstherapie. Aber es gibt natürlich auch Fälle, wo andere Möglichkeiten besser helfen. Da würde ich auch dazu raten dich beraten zu lassen. Vielleicht im Rahmen der Therapie, die ja mit "Schnupperstunden" beginnen, wo man sich erstmal kennenlernt.

Stecken beispielsweise schwere Traumata hinter der Angststörung, so kann nach der Verhaltenstherapie eine weitere Therapie, beispilesweise EMDR angeschlossen werden. Aber zunächst muss man an die Angst ran und das geht erfahrungsgemäß am besten mit der Verhaltenstherapie.

Die Rescue Tropfen gibt es übrigens auch als Lutschpastillen mit angenehmem Geschmack, dann fühlt sich das nicht ganz so wie "Medizin" an. ;-)

PIowerPzickxe


Hallo,

also ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das sehr gut von einer Angststörung kommen kann, genau dasselbe hatte ich vor 3 Jahren auch. Bei mir war es auch von morgens bis Abends. Es ging bei mir soweit, dass ich in der Notaufname gesessen habe, weil ich dachte ich ersticke. Da hab ich auch Asthmaspray bekommen, welches mir nicht geholfen hat, allerdings war ich schon etwas entspannter wenn es bei mir war ;-) Bei mir wurde auch alles ausgeschlossen, und mit Verhaltenstherapie hab ich auch gelernt, damit umzugehen. Ich hab allerdings auch Medikamente zusätzlich genommen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Selbst als es mir gut ging und die Angst weg war, waren die Symptome noch da, ich hab einfach gelernt sie hinzunehmen, und dass es nichts schlimmes ist. Irgentwann sind sie dann verschwunden, kann dir nicht mal sagen wann. Aber es dauert halt. Kann nur sagen, dass eine Therapie sehr hilfreich ist. Mach einfach einen Termin, und lass dich auf die Warteliste sezten

Übrigens bin ich auch Raucher, ich mein das es ungesund ist wissen wir ja alle, habe auch dann ne zeitlang aufgehört, welches aber keinen Einfluss auf die symptome gemacht hat.

Also Kopf hoch, mit der richtigen Hilfe und Therapie kann man sowas sehr gut in den Griff bekommen.

LG

Sandra

S%ebasati)an08x2


Hey,

danke "Powerzicke".

Das ist eine sehr hilfreiche und aufbauende Antwort von dir.

Vielen lieben Dank und ich werden deinen Ratschlag auf jedenfall wahrnehmen.

Danke... *:)

P(owetrzickxe


Hallo Sebastian,

ja mir hat es damals sehr geholfen, dass ich Leute kennengelernt habe, die diese Symptome kannten. Man hat sich gegenseitig unterstützt und es gab Hoffnung wenn es jemanden besser ging, man hat gedacht ich komm daraus. Und mit vielen hab ich auch noch einen guten und engen Kontakt. Und man kommt daraus, ich kann es aus eigener Erfahrung sagen. Mir hat die Therapie sehr geholfen, weil ich gelernt habe das es ganz normale körperliche Reaktionen sind, wenn man Angst hat.

Leider hab ich jetzt wieder mal nen Problem, meine Blase ärgert mich, könnte ständig zum Klo rennen, ausser Nachts schlafe ich durch. Leider habe ich nen Hang mich durchs Internet zu lesen und mir die schlimmsten Krankheiten auszusuchen :(v Obwohl es einen Zusammenhang gibt zwischen der Angststörung damals und dem Problem jetzt. Naja ich hab auch wieder mit der Therapie angefangen und bin sehr froh darüber. Im November hab ich nochmal nen Termin bei einem Urologen, um alles schlimme ausschliessen zu lassen, da hab ich natürlich bammel vor, aber bei mir ist es eigentlich naheliegender dass es die Angst ist.

Man muss sich aufjedenfall Zeit geben, es dauert halt ne Zeitlang, bis der Kopf lernt, dass es nichts organisches ist....hauptsache er lernt es irgentwann, aber das tut er ;-D

Ganz ganz liebe Grüsse

Sandra

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