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Wie richtet man Depressive auf, ohne einen Druck aufzubauen?

s;culQlxie


Ich vermute ihre Depressionen werden mit ihrer Vergangenheit,ihrer Kindheit zusammen haengen.

Zu einer guten Therapie wuerde ich ihr auch raten.

Dafuer wuerde ich zu einer psychologischen Beratungsstelle gehen,um mich ueber die verschiedenen Therapiemoeglichkeiten beraten zu lassen,damit sie eine geeignete Therapie findet.Die psych.Beratungsstelle vermittelt auch freie Plaetze.

Manchmal ist auch eine Partnertherapie hilfreich

szchnec,ke1985


scullie, nicht jede psychische Krankheit kommt von der Kindheit %-|

A}lles+-?Gute_3{00x0


@ Scullie

Danke fuer deinen Beitrag.

Meine Frau hatte in der Kindheit ein Erlebnis, dass eventuell auch, aber ganz und gar nicht DER Grund fuer ihre Probleme ist. Jedes Wochenende war sie als Kind (10 J.) mit ihrem Grossvater zusammen. Aber an dem Wochenende an dem er starb, war sie nicht bei ihm! Bis heute haelt sie sich das vor und fuehlt sich mitschuldig (sie ist 47)!

Weitaus groesser halte ich ihren Ex-Ehemann fuer verantwortlich. Er hat meine Frau auf das schaendlichste misshandelt, koerperlich und seelisch. Ich glaube, dass ihre Depressionen und ihre "chronische Luegerei" daher kommen. Weiter oben habe schon einmal was dazu geschrieben. Bereits aus diesem Grunde gehe ich sehr behutsam mit meiner Frau um. Sie bedeutet mir wirklich alles! Bitte nehmt den letzten Satz sehr ernst!

Zusaetzlich scheint sie nun in den Wechseljahren zu sein, hat stets Kraempfe und ist besonders depressiv, wenn sie ihre Menstruation hat.

sLculqlixe


schnecke :Psych.Erkrankungen haben sehr oft etwas mit der Kindheit und Elternbeziehung zu tun.Manchmal,aber wesentlich seltener gibt es auch andere Gruende.

Das sind nicht nur meine Erfahrungen.

Du hast deine Meinung und ich meine.

Alles Gute :Die Wechseljahre,die fruehere Ehe,das Grossvatererlebnis (dahinter steckt vielleicht auch noch was anderes ..bzw.warum sie sich schuldig fuehlt,obwohl sie es nicht ist....sind vielleicht (Hinter-)Gruende,sie kann doch nix dafuer,ein 10j Kind kann nix machen,waere sie bei seinem Tod dabei gewesen,waere es wohl noch schlimmer gewesen)

Jedenfalls wuensche ich dir alles Gute.. @:)

Vielleicht gibt es Dinge durch die deine Frau wieder mehr Lebensfreude bekommt

sRculxlie


Es gibt auch Eltern,die ihren Kindern unfairer Weise schnell die Schuld geben

sscullxie


jetzt gibt es im tv bei vox eine gute sendung ueber depressionen

ANlles-dGut3e6_30x00


@ Scullie

Zitat:"...das Grossvatererlebnis (dahinter steckt vielleicht auch noch was anderes ..bzw.warum sie sich schuldig fuehlt,obwohl sie es nicht ist....sind vielleicht (Hinter-)Gruende,sie kann doch nix dafuer,ein 10j Kind kann nix machen,waere sie bei seinem Tod dabei gewesen,waere es wohl noch schlimmer gewesen)...." Zitat Ende!

Nein, Scullie es steckt nichts anderes hinter dieser Geschichte mit dem Grossvater! Die Kindheit meiner Frau war super! Da hilft auch kein reindichten deinerseits, damit du dein Kindheitstrauma perfekt hast.

Es ist mit Sicherheit die Ehe mit dem Ex, darauf koennte ich schwoeren, auch meine Frau zieht das in Erwaehnung.

Dennoch danke fuer deinen Beitrag.

sUcu'llixe


Du kennst deine Frau am besten..

Hast du den Film ueber Depressionen gesehen ?

Ein kleiner Teil war auch ueber Ursachen und Kindheit.

Die Ursachen setzen sich oft aus verschiedenen Faktoren zusammen.

Es gibt auch gute Literatur zum Thema.

K<ateRr_3x-8


Alles-Gute_3000

Ich melde mich nochmals, Sorry

Gerade aus diesem Grund solltest du zuerst versuchen sie da rauszuholen,

wenn sie so schlechte Erlebnisse mit ihrem Ex hatte schottet, sie sich vor

einer Therapie ab, weil sie ja durch ihn enteuscht wurde, und dadurch das

vertrauen total verloren hatt, und dann soll sie noch fremden Menschen ihr

innerstes ausschütten. das geht nicht. schöpf doch eure Kraft dazu aus der Natur

ich habe mit meiner Frau und das machen wir heute noch, uns die Hand gegeben

und im Wald einen grossen Baum umarmt und das ganze Elend aus der Seele geschrieen,

du glaubst nicht was das gebracht hatt. Wunder.

Aill:es-|Gute_x3000


Ich glaube, dass ich in den letzten Tagen und Wochen doch vieles erreichen konnte.

Ich habe stets versucht eine ruhige Unterhaltung mit ihr zu fuehren, habe ihre Probleme angesprochen und mein absolutes Verstaendnis dafuer ausgedrueckt. immer wieder wies ich darauf hin, dass sie sich ganz auf mich verlassen koenne und ich immer an ihrer Seite stehe, was auch immer passiert. Selbst in Momenten, in denen sie eher aggressiv war und mich verbal attackierte, blieb ich gelassen und zeigte Verstaendnis. Ich machte Vorschlaege, wie wir unser Leben aendern koennten, und dass wir eine Therapie machen muessen, die ein muss ist, erzaehlte ihr, wie gerne ich mit ihr raus in die Waelder spazieren gehen wollte und zaehlte andere Aktivitaeten auf, um sie aus dem Haus zu bekommen. Sie findet es toll, wie ich mich um sie und ihren Problemen bemuehe. Sie sagt, dass sie immer wusste, dass ich nicht nur ihr Ehemann bin, sondern auch ihr Freund. Aber dass ich ihr in solchen schwierigen Zeiten beistehe, findet sie umwerfend!

All das traegt offenbar Fruechte. Von einer Scheidung, die sie anregte (ich fuehle nichts mehr und bin nur eine Last fuer dich. Ich will fuer mich alleine bleiben....), will sie nichts mehr wissen, eine Therapie haelt sie selbst fuer immer sinnvoller und auch meine Vorschlaege zu Alltagsaktivitaeten nimmt sie an.

Ich hoffe, sie ist aus dem Groebsten raus und hoffe instaendig, dass es nicht sofort zu einem Rueckschlag kommen wird. Im Augenblick ist sie sich und der Depression voll bewusst und weiss und akzeptiert, dass sie professionelle Hilfe braucht. Derzeit liest sich sehr viel im Internet ueber Depressionen und deren Behandlung. Immer wieder findet sie sich selbst in den Artikeln wieder.

Viele Gruesse

KQarmup


Merkzettel

sOchnYeckex1985


Hey, schön für dich, wenn es endlich besser läuft :)* :)* :)*

Ich möchte nur noch einmal wiederholen (auch wenn dein Post gar nicht danach klingt) bitte die Therapie als Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Alles Gute euch beiden

m&ariDene6va


PAsst eventuell gar nicht zu der diskussion die sich hier momentan entwickelt hat, aber ich kann nur sagen, das bananen und alles andere das serotonin enthält wunder bewirken!!!

DAant3e2,005


Hallo,

Ich habe als Krankenpfleger auf einer Depressivenstation gearbeitet. Hier meine Tipps:

- keine Ratschläge, den "Rat- Schläge "sind auch Schläge

- keine Erwartungen, den das wäre schon eine Überforderung.

- Nur zuhören und Fragen was ihr jetzt gerade helfen würde

- du bist als Angehöriger viel zu viel mit Gefühle beteiligt, deshalb kannst du ihr nicht Helfen

- Suche eine leichte Beschäftigung für sie , Frage sie nach Hilfe bei....

- vermeide Wörte wie muss und sollte

- Ohne Hilfe von Ärzte u. Psychologen wird sie es nicht schaffen, aber wenn sie nicht will

- kein Drängen und kein Druck, das kann schon die Frage sein kommst Du mit zu....

- Zuhören und Fragen ist das beste was du machen kannst

- Suche eine Selbsthilfegruppe im Internet, sprech mit dem Arzt, such nach Hilfe ohne Sie

- Mach Dich schlau im Internet, Sprech mit der Krankenkasse und Arzt

- Mach dir keine Vorwürfe, niemand kann etwas für seine Erkrankung, keine Schuld

- Mach Dir auch klar, dass sie sich spontan umbringen kann und keiner ist Schuld

- Verstehe ihr Verlangen nach Sicherheit, und wenn es zu Hause ist

- Achte auf Dich, wenn es zuviel wird spreche mit dem Arzt über eine Betreuerin

- Es gibt auch betreutes Wohnen zu Hause

- Es gibt Treffen von psychisch Kranke, SPZ, Brücken, Selbsthilfegruppen

- Wenn sie über Selbstmord spricht, dann rede mit dem Arzt darüber

- Denke daran, dass Du ihr Mann bist und ihr Arzt, Betreuer, Therapeut...

- Achte auf Sie , aber auch aud Dich, Nimm Dir Auszeiten

- Informiere enge Freunde und Verwante über sie und den Tipps. Das eine normal Unterhaltung schwierig ist, sie aber Kontakt braucht

alles gute Dante

m6arilen[e+va


wenn sie mit rechts schreibt sollte sie mal mit links schreiben

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