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Unklare Gefühle für mein Baby

E>mma]_Peexl


Grauamsel

Natürlich muss das nicht zwingend so sein, aber die TE ist da ja auch etwas "vorbelastet", daher finde ich den Gedanken nicht völlig abwegig. @:)

G?racuam:sel


@ Emma Peel

Die Schwestern gaben dem Kleinen ungesüssten Schwarztee (bääääh) aus einem Fläschchen. Als ich ein paar Stunden später wach war, nuckelte der Kleine hingebungsvoll an der Brust, leider vergebens. Erst einen Tag später lief das Milchgeschäft. In unserem Fall machte das nichts, denn mit 3,8 kg war das Baby ein kleiner Barockengel. Das grosse Gewicht war auch den Grund für den KS - das Kind war schlicht zu gross für mich zierliche Person. (Die Geschichte ist über 40Jahre alt, DAMALS waren die Babies in der Regel nicht über 3,2kg - hiess es.)

IBcecuYbQex90


Hast du keine Befürchtung, dass ein KS unter Vollnarkose die Bindung zu dem Baby noch schwieriger macht? Und wie sieht es in diesem Zusammenhang eigentlich mit dem Stillen aus? Normalerweise soll man ja unbedingt in den ersten ein bis zwei Stunden anlegen, weil der Saugreflex des Säuglings am größten ist. Das wird dann wohl kaum möglich sein oder wie läuft das ab?

Du wirst sicher verstehen, dass das im Moment meine geringesten Sorgen sind :-/

E!mma_[Pzeexl


Du hattest die Befürchtung angesprochen, das Baby nicht lieben zu können und zudem den Wunsch geäußert, stillen zu wollen. Ich habe lediglich mal den Gedankenanstoß geben wollen, das deine Wahl der Entbindung da möglicherweise zu Problemen führen KANN.

Wenn das nicht erwünscht ist, dann entschuldige.

Iwce3cu~be90


Es gibt aber nunmal keine Alternative für mich :|N Also zerbreche ich mir auch nicht darüber den Kopf, es bringt ja nichts.

Etmma_PBeel


Grauamsel

Das machte nicht nur in eurem Fall nichts, denn es ist völlig normal, dass der Milcheinschuss erst am zweiten oder dritten Tag kommt. ;-)

Die meisten Babys sind allerdings nach relativ kurzer Zeit so müde und etwas saugfaul, dass sie das Trinkem dann schwerer lernen und daher wird späteres Anlegen oft anstrengender oder die Babys bevorzugen dann direkt die Flasche.

Das gilt nicht für alle Kinder, aber eben für viele und dessen sollte man sich zumindest bewusst sein. Man kann dann zum Beispiel vorab darauf hinweisen, dass keine Flasche gegeben werden soll. :-)

E_mma_&Peexl


Icecube

Gut, wenn für dich die Vorteile eines KS tatsächlich so überwiegen, dann gebe ich dir Recht.

Wenn du trotzdem beabsichtigst zu stillen, dann sprich aber vorher mit dem Krankenhaus. Es wäre ja schade, wenn die es versauen, weil sie deinem Baby direkt eine Flasche oder einen Schnuller geben. @:)

I)c9ecu\bex90


Was würden sie denn alternativ tun? ":/

s6cullixe


Dem Kind spaeter die Flasche zu geben ist doch in Ordnung.

Fuer das Baby ist es wichtig in der ersten Zeit gestillt zu werden (die ersten Tage oder Wochen ? )

Die Muttermilch enthaelt bestimmte Substanzen,welche die Abwehrstoffe des Babys staerken,das ist fuer den Lebensanfang des Babys wichtig,damit es gesund bleibt.

Ekmma_Pxeel


scullie

Wir sprachen gerade über die ersten Stunden nach der Geburt.

Icecube

Bestenfalls wird gar nichts gemacht und schnellstmöglich angelegt, sobald du wieder fit bist. Der Milcheinschuss kommt nicht am erstem Tag und die Babys brauchen demnach auch keine Flasche. Aber ich weiß nicht wie das mit der Vollnarkose und der Muttermilch ist und ob du direkt stillen darfst.

Epmma_Pxeel


Hast du noch ein Gespräch im Krankenhaus? Ich würde das nochmal kurz abklären, damit du hinterher nicht vor vollendete Tatsachen gesetzt wirst. @:)

S4areixki


Hallo Emma,

ich las den Titel und dachte, wer schreibt denn sowas?

Ich habe jetzt tatsächlich den ganzen Faden gelesen und über einige umqualifizierte Beiträge lasse ich mich gar nicht erst aus, das hat sich ja auch auf den letzten Seiten gelegt.

Ich musste schwer schlucken anfangs und mir kamen auch die Tränen, schlimme Dinge passieren, niemand hat sowas verdient und es ist nicht fair. Dafür gibt es keine Rechtfertigung.

Ich will nicht pauschalisieren, aber aus solch besonderen Situationen, die auf eine Seele einwirken, resultieren besondere Gefühle und es bedarf besonderer Entscheidungen.

Umso schöner finde ich zu erkennen, was du für eine 'Wandlung' durchgemacht hast von deinem ersten bis zu deinem letzten Beitrag. Nun weiß ich, wer das geschieben hat.

Es hat eine junge Frau geschrieben, die sehr verzweifelt gewesen sein muss. Mehr oder weniger alleine zu sein ist sicher schwer. Noch mehr, wenn man so viele Gefühle in sich hat und man nicht weiss, wohin damit.

Aber diese junge Frau hat sehr viel Mut!

Mut, ihre Gefühle zu erkennen, das kann wahrlich nicht jeder.

Mut, diese Gefühle auch zu beschreiben, das können noch viel weniger, vor allem, wenn man damit rechnen muss, für diese Gefühle auch noch an den Pranger gestellt zu werden.

Mut, diese Gefühle zuzulassen, das ist das Schwierigste, aber wenn man sich wehrt, werden sie stärker, sie kommen so oder so.

Mut, zu ihren Gefühlen und Gedanken zu stehen, da hätte manch einer schon lange klein beigegeben.

Diese junge Frau, du, hast weiterhin einen wunderbaren Humor, über den einen oder anderen Satz musste ich doch sehr schmunzeln :-) Und wie viele von uns können in einer solchen Situation auch noch diesen Humor zeigen?

Du hast auch sehr viel Stärke in dir, vielleicht hat sich ein Teil davon auch erst durch diese ganze Zeit entwickelt, aber das ist nicht weiter wichtig. Du hast Kraft.

Kraft, von Anfang an, sich mit der Situation auseinander zu setzten, ob du wolltest oder nicht. Und du hattest nicht die Wahl.

Kraft, es zu probieren. Mit der Unsicherheit, nicht zu wissen wie weit du es schaffst. Aber du hast es schon bis hierhin geschafft!

Kraft, sich gegen alle Urteile, Meinungen und falschen Annahmen zu stellen und den Weg weiter zu gehen.

Kraft, in diesem ganzen Chaos auch die Frage zu stellen was will ich und was ist das Beste?

Kraft, Entscheidungen zu treffen über Kaiserschnitt und Stillen, wo du sicher am Anfang gar nicht wusstest wohin damit.

Kraft, einem Menschen, den du ablehnst, einen Namen zu geben. es ist ein sehr schöner!

Und du hast wahrlich meinen tiefsten Respekt verdient!

Respekt dafür, jetzt hier an diesem Punkt zu sein, an dem du dich befindest.

Respekt dafür, dich ein Stück weit auseinandergesetzt zu haben mit dem Mensch, der das getan hat. Respekt dafür, dass du ihm verziehen hast. Denn das, finde ich, zeigt wahrlich noch mehr Größe als alles andere. Und wer schafft das?

Es ist schön, zwischen den Zeilen zu lesen, dass du dich auseinandersetzt. Es ist schön, zu sehen, was du an Entwicklung durchgemacht hast. Es ist schön, zu sehen, dass du soviel positiver bist als bei den ersten Beiträgen. Ich danke dir für diese Offenheit!

Nun wünsche ich dir, dass du weiterhin deinen Mut und deine Stärke behältst, den weiteren Weg zu gehen, egal in welche Richtung es geht.

Ich wünch dir das Beste, für dich, deinem Baby und deinen weiteren Gedanken und Entscheidungen.

Viel Kraft und Liebe

Sareiki

s+cAullie


emma : es geht auch etwas freundlicher.... %-|

wir duerfen hier alle beitraege zum thema des fadens schreiben...es sei denn icecube passt es nicht

mir war es wichtig die bedeutung der ersten muttermilch fuer das baby der baldigen mama mitzuteilen

ICECUBE :Ich druecke dir die Daumen und wuensche dir viel Kraft .. :)* :)* :)* :)*

S-hojxo


Scullie, unfreundlich fand ich das jetzt nicht - Dein Beitrag war nur ziemlich unklar und im Zusammenhang mit den vorherigen sehr missverständlich. Da ist doch besser, wenn das klargestellt wird. In manchen Krankenhäusern geben die Hebammen nämlich, wenn die Mutter nicht "verfügbar" ist, sehr gern mal eben schnell das Fläschchen, und dann ist oft nix mehr mit Stillen. Bei einem geplanten Kaiserschnitt ist es also sehr wichtig, deutlich darauf hinzuweisen, dass man stillen will, weil dann grundlegend anders vorgegangen werden kann. In manchen Krankenhäusern mag das wie von selbst laufen, in anderen eben leider nicht, und wenn man in letzteren das Vorgehen nicht abspricht, ist eben nix mit Stillen, weder "die ersten Tage oder Wochen" noch sonstwann.

Z_ahnhofNfnuxng


Was mir von Anfang an aufgefallen ist, ist, dass Du Dir ausgerechnet von Deinem VERGEWALTIGER helfen lässt. Wenn jemand einen anderen Menschen vergewaltigt, ist das - innerhalb einer Beziehung - eine Katastrophe. Und wenn es außerhalb geschieht, ebenfalls eine. Auch wenn es innerhalb einer Beziehung geschieht - und so hört es sich hier an, sonst wärst Du doch nicht mit demjenigen so eng zusammen, dass Du Dir von ihm helfen lässt -, ist und bleibt es eine Katastrophe. Trotzdem hängst Du an diesem Mann.

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