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Unklare Gefühle für mein Baby

Imcec0ube>90


Ich kann nicht lange aus dem Haus, weil es mir gesundheitlich nicht gut geht, Schwindel, Bauchschmerzen etc. Hätte ich vielleicht dazusagen soll, tut mir Leid.

AHngMehörEigxe


wie wäre es denn mal mit Profamilia? Die kennen sich sicher damit aus und können dir sicherlich gut helfen!

ICcedcubxe90


Ach ich weiß auch nicht... alleine sollte ich das nicht entscheiden und so kurzfristig kann ich das sowieso nicht...

A|nkgehXörige


Nochwas: Was ist denn ganz simpel mit der Babyklappe? Wärst du fähig dein Kind dort rein zu legen? Dazu solltest du nämlich in der Lage sein, wenn du es wirklich hasst...

Wenn nicht, dann hasst du es auch nicht... du machst dir ja doch sehr viele Gedanken... du willst sicherlich so oder so, dass es deinem Kind gut gehen wird...

Ich an deiner Stelle würde die Geburt erstmal abwarten und ich denke schon, dass du Gefühle entwickeln wirst und es nie mehr hergeben willst...

A,ng>ehör`ige


Hörzu:

Du bist erst 20... klar hast du jetzt Ängste... du sprichst ja auch gezielt dein eigenes Leben an, was du vermisst... (Kein Urlaub, keine Beziehung...nada)

Du solltest jetzt nicht alles schwarzmalen, denn durch die Geburt eines Kindes ist dein Leben ja nicht automatisch vorbei... ein Baby bedeutet doch nicht, dass du für dich nie wieder was erleben wirst...

Klar – die erste Zeit wird sicher hart, aber du wirst trotzdem noch was unternehmen können... es gibt doch immer jemanden, der mal Babysitten kann und wird. Oftmals nehmen Großeltern auch ihre Enkel mit in den Urlaub und diese Zeit köntest du nutzen um selbst Urlaub zu machen ohne Kind mit künftigem Partner... es gibt immer einen Weg!

Mal nur nicht den Teufel an die Wand! :)_

I(cQecu]be9x0


Meine Eltern sind seit 10 Jahren geschieden, mein Vater kümmert sich seitdem nicht mehr um mich und meine Mutter ist für mich gestorben = das Kind hat keine Großeltern. Ich habe auch keine Freunde oder andere Verwandte, die auf es aufpassen könnten. Und jemanden dafür bezahlen kann ich schon gar nicht. :|N

Anngehöxrige


Also hast du niemanden ??? Jetzt mal ne blöde Frage:

Was könntest du denn dann verpassen, wenn du scheinbar keinen hast mit dem du was erleben könntest??

Also müsste doch ein Baby ein Segen sein....

Sorry – will nicht frech klingen... will nur für Denkanstöße sorgen... ich meine es gut! @:)

I&ceBcuDbe]9x0


Meine beste Freundin hat damals rumerzählt ich würde wegen der Vergewaltigung lügen... seitdem ist nicht mehr viel mit Freundschaften. :°(

Wenn das Baby da ist kann ich auch nicht mehr raus und Leute kennen lernen. Und seien wir mal ehrlich: Babys sind schlechte Gesprächspartner... zum letzten Mal, es ist kein Segen und kein Gottesgeschenk und kein Glück für mich! Also hör bitte auf das zu sagen, das macht es nur noch schlimmer...

APngeehörxige


Natürlich, tut mir leid... klar, klingt sicherlich klugscheißerisch von mir und so was kannst du echt nicht gebrauchen...

Ich würde dir nach wie vor Profamilia.. oder andere Stellen wie Caritas oder Diakonie empfehlen. Da wird dir sicherlich geholfen.

Wichtig ist, dass eine Lösung gefunden wird, die für dich und auch fürs Kind gut sind.

Ich glaube es gibt auch Lösungen, die nicht endgültig sind, sprich eine Adoption, die innerhalb einer Frist wieder rückgängig gemacht werden kann, falls du dich doch anders entscheiden solltest.

Und – falls du generell Interesse an deinem Kind haben solltest, dann gibt es auch immer "Krabbelgruppen" und sonstige Treffs von Müttern mit ihren Kindern. Oftmals in den Krankenhäusern... So könntest du auch neue Freundinnen finden....obendrein auch noch Gleichgesinnte....

C]han.ce0x07


Hallo Icecube!

Es wäre gelogen, wenn ich sage, ich würde Dich verstehen. Nein, das kann ich nicht, kenne ich Dich doch nur von den paar Beiträgen hier. Aber ich kann Deine Gefühle als gegeben und vor allem ernst nehmen! :)z

Vielleicht hier mal für Dich die Sicht eines Adoptivkindes:

Adoption ansich ist nichts Schlechtes (aber wahrlich auch ein Geschenk)! Wenn die Wahl steht zwischen einer Mutter (Du), welche ihr Kind wohl nicht lieben können wird und einer Adoption, dann kann auch ich Dir nur ans Herz legen, darüber nachzudenken.

Aaaaber ....... dies ist eine Frage, die Du Dir wirklich erst beantworten kannst, wenn das Würmchen auf der Welt ist bzw. alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

Ich kenne verschiedene Mütter. Manche fühlten nach der Geburt sofort Liebe, manche werden sie niemals fühlen. Du kannst es jetzt noch nicht wissen. :|N Bitte quäle Dich nicht vorher zu sehr mit dem Gedanken.

Meine Empfehlung:

Laß Dich umfassend von unabhängigen Stellen beraten. Du hast doch dabei nichts zu verlieren! Der "Ausweg" Adoption steht Dir auch später jederzeit frei. Informiere Dich über alle in Betracht kommenden Möglichkeiten. Es gibt sooo viele denkbare Varianten. Von der doch bestehen bleibenden Kleinfamilie bis hin zu der Idee, sich in einem Mutter-Kind-Heim Unterstützung zukommen zu lassen, über die Pflegschaft (welche Optionen offen läßt) bis hin zur endgültigen Entscheidung der Adoption – offen, halboffen oder anonym – (welche im übrigen NICHT umkehrbar ist, sie ist endgültig).

Wenn da auch nur ein Funken Verantwortungsgefühl dem Kind gegenüber ist, entscheide Dich bitte NICHT für die Babyklappe. Genügend Erwachsene leiden ihr Leben lang, weil sie ihre Wurzeln niemals suchen können.

Ich kenne seit diesem Jahr meine leibliche Mutter (ja, sie hatte sich sehr vielen Fragen zu stellen und es war unglaublich wichtig für mich, meine Wurzeln zu finden und kennenzulernen). Ich danke ihr sehr dafür, dass sie den Mut hatte, ehrlich und offen zu mir zu sein. Dies ist durchaus nicht selbstverständlich. Üblicher ist, dass sich die Mütter die Vergangenheit "schön" reden und lediglich Rechtfertigungen, jedoch keine Erklärungen für ihre Kinder haben. Also an dieser Stelle mal ein Dankeschön an sie. ;-)

Ich weiß, dass ich noch 5 Halbgeschwister habe. 4 davon wurden bei der leiblichen Mutter groß (ob dies besser war, ist eine andere Frage). Nur ich und eine Halbschwester wurden zur Adoption freigegeben. Bei mir hat meine leibliche Mutter ihre Entscheidung immer bereut, ihr Leben lang. Bei meiner Halbschwester (leider) nie. Diese entstand auch aus einer Vergewaltigung. Ich verstehe, was meine eigene Geschichte betrifft, inzwischen BEIDE Seiten. Und doch dreht es mir den Magen um, wenn ich darüber nachdenke, dass ich genauso dieses Kind gewesen sein könnte, welches auf diese Art und Weise entstanden ist und dies jetzt erfahren hätte müssen.

Meine leibl. Mutter hat sich dennoch allen Fragen meiner Halbschwester gestellt, als diese sie vor Jahren schon ausfindig gemacht hatte. Dies war sie ihr einfach schuldig. Einen weiterführenden Kontakt kann sie jedoch nicht bewältigen emotional. Sehr sehr schwer für beide Seiten.

Nein, Adoption ist für das betreffende Kind nicht immer das beschriebene große Glück. Kenne genug Adoptivkinder, die ordentlich einen Griff ins Klo getan haben. Selbst, wenn es "gute" Eltern bekommt, hinterläßt eine Adoption trotz aller guten Wünsche tiefe Spuren in Menschen. In den Kindern, wie auch in den Eltern/Müttern.

Liebe Icecube, bitte überstürze keine Entscheidung, EGAL wie sie ausfällt. Ich würde mir wünschen, dass Du nicht eines Tages zu den Müttern gehörst (welche ich inzwischen zahlreich kenne), die ihr Leben lang aufgrund dieser einen (unumkehrbaren) Entscheidung unglücklich sind.

Sei Dir erst ganz sicher und – ich kann mich nur wiederholen – über ALLE Alternativen aufgeklärt, damit Du aus diesem Wissen heraus wirklich eine Entscheidung treffen kannst. Gib Dir selbst die Möglichkeit, nach der Geburt (wenn auch die Hormone wieder anders aufgestellt sind) in Ruhe herauszufinden, was Du wirklich möchtest! Vielleicht auch mit professioneller Hilfe?

Lieben Gruß und alles Gute

CFhancSe*007


aber wahrlich auch ein Geschenk

Puh, ich reiche ein k nach. 'KEIN Geschenk'. ;-)

K%raWbbelkjäfexrle


Würde der Erzeuger das Kind nehmen?

d?eeipdivxe


Hallo Ice,

mich würde mal interessieren warum du guten Konkakt zu dem Erzeuger hast?

Wie kann man denn so einem Menschen verzeihen?

Dann zu dem Punkt du kannst mit Baby keinen kennenlernen. Ich habe durch meine Tochter und die Gruppen in die man mit

Baby gehen kann, angefangen vom Geburtsvorbereitungskurs bis hin zur Krabbelgruppe, ganz liebe Freundinnen gefunden. Es ist nicht so dass man dann abgeschnitten ist vom Rest der Welt. Wenn man raus geht mit Baby kann man sehr leicht, nette Leute kennen lernen.

So, nur mal ein paar Denkanstösse für dich. @:)

Aber ich kann dich einigermaßen gut verstehen, oder ich kann es einigermaßen nachvollziehen wie du dich fühlen musst, und ich würde dir auch raten an eine Adoption zu denken, oder wirklich eine Babyklappe in Anspruch zu nehemen. Ich glaube jeder kann es in deinem Fall verstehen dass du das Kind nicht möchtest! Auch wenn es vielleicht sein kann dass du doch Gefühle entwickelst wenn du den Wurm im Arm hast. Wer weiss....! Lass dich aber nicht unter Druck setzen, wenn du merkst es geht gar nicht, und du möchtest das Kind definitiv nicht, dann entscheide wie DU es für richtig hältst und geb es weg. Ich glaube dann ist dem Kind und dir mehr geholfen damit. Und wie gesagt, da versteht dich glaub ich jeder!

Ich kann nur nicht ganz nachvollziehen warum du dein Baby so sehr hasst dem Vergewaltiger aber verziehen hast ??? ? Wenn du möchtest würde ich mich freuen wenn du das vielleicht ein bisschen besser erklären würdest!

Ach ja, deine Figur wird wieder so wie vorher, keine Sorge ;-)

Und dass jeder nur nach dem Baby frägt, und du in der Zeit zweitrangig bist ist auch normal. Ich spreche aus Erfahrung. :-) Auch wenn in deinem Fall etwas mehr Feingefühl angesagt wäre..... von den anderen halt!

Kopf hoch, du kriegst das bestimmt hin!

INcuecubxe90


Würde der Erzeuger das Kind nehmen?

Ich denke schon.

mich würde mal interessieren warum du guten Konkakt zu dem Erzeuger hast?

Ich bin ihm immer aus dem Weg gegangen. Im 4. Monat war ich einmal so wütend wegen der ganzen Situation, dass ich ein Ventil brauchte und ihm eine SMS geschrieben hab, er solle jetzt auch mal seinen Teil dazu beitragen. Er wusste es bis dato nicht. Jedenfalls haben wir uns dann zusammen mit meinem Psychiater getroffen und ausgesprochen. Es war Alkohol im Spiel und ich glaube auch noch anderes Zeug, jedenfalls schämt er sich immernoch in Grund und Boden und tut seitdem alles für mich. Es hört sich sicher dämlich an aber er ist nunmal der einzige Mensch den ich habe...

sZchneQckex1985


Würde der Erzeuger das Kind nehmen?

DAS ist ja mal ein super Lösungsansatz... ein Baby einem Vergewaltiger anvertrauen! :(v >:( :-o

Ich würde auch mal Informationen zum Thema Adoption beschaffen, denn es ist sowohl für die Mutter als auch für das Kind besser, wenn es dann (also wenn die Abneigung nach der Geburt noch weiter besteht) in eine Familie kommt, die sich ein Kind wünscht und es herzlich annehmen kann.

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