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Unklare Gefühle für mein Baby

Lvich#tKri]stallxxX


Keine Mutter,die ein Herz hat kann das verstehen.

Ich kann es verstehen und ich bin selbst Mutter eines wunderbares Sohnes. Aber es gibt Situationen im Leben,die man als Aussenstehender gar nicht nachvollziehen kann,wenn man sie nicht selbst erlebt hat!

Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiss!

Und es mag sein,daß sich viele von Ihr abgewand haben,aber doch sicherlich nicht wegen einer Schwangerschaft.

Was macht das für ein Unterschied? Man hat sich von ihr abgewandt,das ist der Fakt.

Und einem Kind kann es nur gut gehen,wenn es der Mutter gut geht! Klar,sie KANN es lieben,wenn sie es erstmal geboren wird...aber wie viele Frauen bekommen Wochenbett-Depressionen und haben Wunschkinder ausgetragen? So einfach ist das alles nicht!

LAunka74


Jetzt rückt die Geburt immer näher und mir geht es immer schlechter... jeden Tag denke ich an die Dinge die ich verpassen werde. Ich hatte noch nie einen Partner, bin noch nie verreist... traute Zweisamkeit? Niemals. Spontan in den urlaub fahren? Nur wenn es da Kinderfreundlich ist.

es geht hier also nur darum,daß Du etwas verpasst.Daß Dein Leben für Dich erstmal durch ist.

Mit keinem Wort wird erwähnt,daß Du Dich nicht auf das Baby freust,weil es durch eine Vergewaltigung entsatnden ist.Das wäre zumindest ein nachvollziehbarer Grund für mich.Aber dem Erzeuger hast Du ja verziehen. [...]

Ich fühle mich so gefangen. Wenn ich daran denke, dass man mir nach der Geburt das Kind auf den Bauch legt schüttle ich mich vor Ekel

dieser Satz ist so schrecklich.

LwuKna74


Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiss!

doch,in diesem fall ist das so.Ich kann nicht halb lieben..und schon gar nicht mein Fleisch und Blut...entweder es ist so oder nicht.

[...]

Ja,ich weis...jetzt wird wieder vom feinsten losgedonnert...aber das ist mir egal.

[...]

I{cecubxe90


[...]

>:( Als ob auch nur ein Wort in diesem Satz stimmen würde. Was bist du eigentlich für eine?

Ich fände es interessant zu wissen, wie sich die Beziehung zu dem Mann ist, wie schlimm war für dich die Tat und wie geht es dir, wenn du ihn siehst? Natürlich nur wenn du darüber reden willst Ich finde du schreibst so, als wäre der Mann für dich inzwischen irgendwie ertragbar bzw. sogar eine Hilfe.

Angezeigt habe ich ihn nicht, weil so viel Zeit vergangen ist. Damals war das mit dem Kachelmann so groß, dessen Exfreundin hatte ja keine Chance... ich dachte, wenn meine Freunde mir schon nicht glauben, dann die Polizei erst recht nicht und schon gar nicht so spät.

Aber wie gesagt, er IST mir eine Hilfe... als ich es noch versuchen wollte mit dem Kind hat er alles gemacht, mir geholfen das Kinderzimmer zu streichen, ausnahmslos alles was das Kind braucht bezahlt (Möbel etc.), ist für mich zur Apotheke gefahren, hat mich zum essen animiert, wenns mir schlecht ging konnte ich ihn nachts um 4 anrufen und zutexten... natürlich war es am Anfang unglaublich schwer überhaupt im selben Gebäude mit ihm zu sein! Aber ich brauche so jemanden einfach, sonst ist ja keiner da :°(

L:icht0Krist/allxxX


doch,in diesem fall ist das so.Ich kann nicht halb lieben..und schon gar nicht mein Fleisch und Blut...entweder es ist so oder nicht.

Darum gehts ja gar nicht! Es geht darum,dass sie einen Weg finden will und derzeit echt alleine auf weiter Flur ist!

BxarqceSlonetxa


Und ich finde es schon hart,das Wort " Hass" in Verbidnung mit einem Kind zu bringen,daß ich austrage.

Sorry, es ist eine Vergewaltigung! Dir wird gegen deinen Willen und mit Gewalt etwas in den Körper gepflanzt, was dein Leben verändern wird. Mir ist da nicht klar, wie man das nicht verstehen kann?

dieser Satz ist so schrecklich.

Dieser Satz ist nur ehrlich. Ganz ehrlich, wäre ich die TE, mir ginge es sicher nicht anders. Klar kann das Kind nichts dafür. Aber die TE sicher auch nicht! Und sie befindet sich in einer psychischen Ausnahmesituation. Das erklärt auch die Sache mit dem Kerl. Klar ist es nicht rational, aber sie hat keinen mehr und wie gesagt, sie befindet sich in einer psychischen Ausnahmesituation.

es geht hier also nur darum,daß Du etwas verpasst.Daß Dein Leben für Dich erstmal durch ist.

Mit keinem Wort wird erwähnt,daß Du Dich nicht auf das Baby freust,weil es durch eine Vergewaltigung entsatnden ist.Das wäre zumindest ein nachvollziehbarer Grund für mich.Aber dem Erzeuger hast Du ja verziehen. [...]

Es geht darum, dass ihr das alles mit Gewalt aufgezwungen wurde. Dass sie nicht nur vergewaltigt wurde, sondern dass alle, inklusive dir, jetzt das Kind über sie stellen und sie damit nochmal doppelt entwerten. Mir kommt das auch so vor, als ob man damit sagen wollen würde, dass ihr eigenes Leben nichts mehr wert ist und das alles nach dem Motto "ist jetzt eben so, find dich damit ab". Das finde ich schrecklich!

LjicEhtK@rlist0allxxX


Es geht darum, dass ihr das alles mit Gewalt aufgezwungen wurde. Dass sie nicht nur vergewaltigt wurde, sondern dass alle, inklusive dir, jetzt das Kind über sie stellen und sie damit nochmal doppelt entwerten. Mir kommt das auch so vor, als ob man damit sagen wollen würde, dass ihr eigenes Leben nichts mehr wert ist und das alles nach dem Motto "ist jetzt eben so, find dich damit ab". Das finde ich schrecklich!

Richtig!

Ausserdem hatte sie zu keinem Zeitpunkt eine Wahl!

L]unax74


Ausserdem hatte sie zu keinem Zeitpunkt eine Wahl!

die hat man immer.

Mir war klar,daß ich mit meinen Beiträgen zerpflückt werde,aber jeder hat eben eine andere Meinung oder eine andere Denke.

Ich will der TE ganz sicher nicht vor den Kopf stossen aber [...]

lda/be/xmi


Luna 74

Weil Mutter sein ist kein Zusatnd,sondern ein Gefühl.Diese Gefühl kann man auch niemandem erklären,der eben nicht Mutter ist.

doch,in diesem fall ist das so.Ich kann nicht halb lieben..und schon gar nicht mein Fleisch und Blut...entweder es ist so oder nicht.

Wenn du schon in einem vorhergenden Beitrag pauschalisierend erklärst, dass man als Nichtmutter von Muttergefühlen keine Ahnung hat, dann muss man aus deinen nachfolgenden Beiträgen folgern, dass du genau weisst, wie es ist, durch eine Vergewaltigung schwanger geworden zu sein, dies also am eigenen Leib erfahren hast?

LCunAa74


dann muss man aus deinen nachfolgenden Beiträgen folgern, dass du genau weisst, wie es ist, durch eine Vergewaltigung schwanger geworden zu sein, dies also am eigenen Leib erfahren hast?

nein,das kann ich nicht.

Da gebe ich Dir recht.

Und ich wollte hier nichts pauschalisieren.

Ich wünsche der TE ,daß sich die Gefühle für ihr Kind nach der Geburt positiv verändern und sie das Erlebte verarbeiten kann.

Und vielleicht versteht sie mich dann.

LMichatJKrsistalxlxX


die hat man immer.

Sie nicht. Sie wurde nicht gewollt vergewaltigt,was ja dann auch keine Vergewaltigung mehr gewesen wäre und sie hat,laut Eingangspost,erst so spät von der Schwangerschaft erfahren,dass ein "normaler" Abbruch nicht mehr vorgenommen werden konnte – 15 Woche glaube ich war das,als sie es erfahren hat.

B arc-elonpedta


die hat man immer.

Aha. Du würdest ja in so einer Situation kühl den Überblick bewahren und strategisch und rational vorgehen. Ich glaube, wenige könnten das. Und falls du es nicht gelesen hast, sie hat ja versucht, es positiv anzugehen. Es hat nur nicht funktioniert.

Ich will der TE ganz sicher nicht vor den Kopf stossen aber [...]

Und genau da haben wir das "denk nicht so negativ, das schadet dem Kind" wieder.. Genau solche Aussagen führen dazu, dass die TE ihr Kind noch mehr ablehnen wird. Es heißt, sie hätte die Wahl gehabt. Aber realistisch gesehen erwartet jeder von ihr, dass sie eben nicht wählt, sondern akzeptiert und annimmt und sich verhält, wie man es erwartet. Ihr wird nicht die Wahl gelassen, wie sie sich fühlen soll. Mal angenommen, sie gibt es zur Adoption frei. Da schreien doch die selben wieder, was sie doch für ein schlechter Mensch sei, der das eigene Kind weggeben kann, die vorher geschrien haben, wenn du das Kind schon nicht lieben kannst, gib es wenigstens zu Eltern die es wollen!

EEmmaJ_Peael


Icecube

Wenn du nicht aus dem Haus kannst, dann gibt es auch telefonische Hilfe. :)*

Hier ist eine ganz gute Übersicht der Möglichkeiten und ich würde dir dringend raten, dort Hilfe in Anspruch zu nehmen.

[[http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=http://www.geburtskanal.de/Wissen/N/Notfall_FrauenInNot.php&topFrame=http://www.geburtskanal.de/Advertising/BannerTop_Random.html?Banner=]]

Das was du erlebst, kann man nicht hier im Forum mit etwas Küchenpsychologie aufarbeiten und in Ordnung bringen – das ist sehr viel komplexer. Zudem habe ich Angst, dass deine ohnehin schon labile Psyche nach der Geburt wegen der hormonellen Umstellung noch mehr kippen könnte. Nicht umsonst haben auch gefestigte Mütter mit Wunschkindern in den ersten Tagen und Wochen mit Baby Blues oder gar einer Wochenbettdepression zu tun.

Ob du dein Kind zur Adoption freigibst, behältst oder erstmal in Pflege gibst, muss sicher nicht jetzt entschieden werden. Wirklich dringend ist aber Unterstützung und Begleitung! Dazu gibt es zum Beispiel auch Familienhilfe-Angebote des Jugendamtes, Hebammen, die speziell für Krisensituationen ausgebildet sind und Therapeuten, die dir akut Hilfestellung geben können. Nur BITTE kümmere dich. @:)

L>una7x4


Mal angenommen, sie gibt es zur Adoption frei. Da schreien doch die selben wieder, was sie doch für ein schlechter Mensch sei, der das eigene Kind weggeben kann, die vorher geschrien haben, wenn du das Kind schon nicht lieben kannst, gib es wenigstens zu Eltern die es wollen!

eine Adoption macht sie nicht zu einem schlechten Menschen.Ganz im Gegenteil.Es wäre nicht nur für das Kind das Beste sondern auch für sie.

Und wenn sich jetzt eh schon keiner richtig kümmert,dann kann ihr das doch völlig egal sein,was andere dann sagen.

Lcunah7x4


Das was du erlebst, kann man nicht hier im Forum mit etwas Küchenpsychologie aufarbeiten und in Ordnung bringen – das ist sehr viel komplexer. Zudem habe ich Angst, dass deine ohnehin schon labile Psyche nach der Geburt wegen der hormonellen Umstellung noch mehr kippen könnte. Nicht umsonst haben auch gefestigte Mütter mit Wunschkindern in den ersten Tagen und Wochen mit Baby Blues oder gar einer Wochenbettdepression zu tun.

Ob du dein Kind zur Adoption freigibst, behältst oder erstmal in Pflege gibst, muss sicher nicht jetzt entschieden werden. Wirklich dringend ist aber Unterstützung und Begleitung! Dazu gibt es zum Beispiel auch Familienhilfe-Angebote des Jugendamtes, Hebammen, die speziell für Krisensituationen ausgebildet sind und Therapeuten, die dir akut Hilfestellung geben können. Nur BITTE kümmere dich.

:)^ :)^ :)^

an die hormonelle Umstellung habe ich auch schon gedacht.

Und der Link ist prima.

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