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Unklare Gefühle für mein Baby

Sphpoxjo


Ich würde es eher etwas befremdlich finden,wenn sie trotz ihrer Hintergrundgeschichte immer einen auf "himmelhochjauchzend" machen würde.

Absolut. Und was sie denkt und was sie tut, sind ja nun mal zwei Paar Schuhe. Solange man das Baby gut versorgt, darf man ruhig "Babyklappe" denken. Ich sehe auch keine besorgniserregende "Verschlechterung", sondern einfach nur, dass Icecube momentan weniger Unterstützung hat und gerade einen ordentlichen Hüttenkoller bekommt. Das finde ich bei der Mutter eines Wunschkindes schon nachvollziehbar genug, umso mehr in ihrer Situation.

andererseits aber fällt auf, dass Du zwar auf jedes falsche Wort anspringst, aber ganz praktische Vorschläge und Überlegungen, wie Deine Situation real zu verbessern sei, völlig kommentarlos übergehst – da vermisse ich jeglichen Dialog zwischen Dir und uns

Sprich bitte nicht so pauschal für andere mit, ich verbitte mir, in dieses "uns" mit einbezogen zu werden. Ich nehme das vollkommen anders wahr als Du.

Manchmal hilft es schon sehr, sich einfach auszukotzen und dafür nicht schockiert angeglotzt zu werden.

Nochmal: wie können wir Dir am besten helfen? :)_ @:)

Meine Idee: Mit ein bisschen weniger Scheinheiligkeit. @:) @:) o:) :=o ;-D

I^ndivTiduaYlixst


@ all

Ist mein letzter Beitrag wirklich so missraten?

M5andhrioxla


Nein, ich habe ihn sehr gut und aussagekräftig gefunden. Wenn Shojo allerdings den Vorwurf der Pauschalisierung macht, gebe ich ihr auch Recht, denn ihre Sicht der Dinge ist nun mal anders und dies sollte man ihr auch zugestehen. Persönlich stehe ich voll und ganz hinter den Zeilen, die ich der TE geschrieben habe.Lieben Gruß @:) @:) *:)

NBafeme82


Hallo Icecube,

wollte mich auch mal zu Wort melden. Ich hab selber ein kleine Tochter, 10 Monate. Vor ein paar Tagen habe ich gerade einen Beitrag über Postpartale Depression gesehen. Diese tritt häufig nach Missbrauchs- und Vergewaltigungsfällen auf. Ich denke, dass dies bei Dir der Fall ist. Bitte hole Dir dringend Hilfe. Es gibt stationäre Behandlung, dass ist wie ein Mutter-Kind-Heim. Da sind viele Mütter, die das gleiche erlebt haben wie Du, mit denen man sich auch austauschen kann.

Ich bin mir sicher, dass es Dir nach der Behandlung sehr viel besser gehen wird, und Du mit deinen Lebensumständen und dem Baby besser klar kommen kannst, psychisch mein ich.

Ich hoffe sehr, dass es Dir bald besser geht, und Du Dein kind annehmen und lieben kannst.

Postpartale Depression (PPD, Wochenbettdepression)

Eine PPD kann jederzeit in den ersten zwei Jahren nach der Geburt entstehen. Typisch für die PPD ist eine schleichende Entwicklung; sie wird meist erst aufgrund von körperlichen Symptomen erkannt. 10-20% der Mütter sind von PPD betroffen; auch rund 4% der Väter leiden nach der Geburt unter PPD[12]. Risikofaktoren für die Entstehung einer postpartalen Depression sind unter anderem psychische Erkrankungen vor der Schwangerschaft (insbesondere Depressionen, Zwangsstörungen, Panikstörungen, generalisierte Angststörungen, soziale Phobien, Agoraphobie), bei nahen Verwandten aufgetretene psychische Erkrankungen, traumatische Erlebnisse und belastende Lebenssituationen wie finanzielle Armut, soziale Isolation oder eine geringe Qualität der Partnerschaft.

Kennzeichen für die PPD sind Energiemangel, Traurigkeit, inneres Leeregefühl, Schuldgefühle, ambivalente Gefühle dem Kind gegenüber, allgemeines Desinteresse, Teilnahmslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Tötungsgedanken (auf sich, auf das Kind und/oder andere Familienmitglieder bezogen), sexuelle Unlust, Kopfschmerzen, Herzbeschwerden, extreme Reizbarkeit, Taubheitsgefühle, Zittern, Schwindel, Konzentrations- und Schlafstörungen, Ängste und Panikattacken. Zwangsgedanken treten bei 54% der Frauen mit postpartaler Depression auf.[13]

Postpartale Angstzustände können als eigenständige Kategorie gesehen werden, da diverse Angststörungen nicht zwangsläufig eine Depression bedeuten. Sie treten in den ersten zwei bis drei Wochen auf und umfassen schwere, wiederkehrende Angst- und/oder Panikgefühle, meist in Zusammenhang mit dem Wohlergehen des Babys. Unbehandelte Angstzustände können zu einer Depression führen.

Die postpartale Depression ist wegen der Gefahr eines Suizids (Selbstmordes) dringend behandlungsbedürftig. Eventuell kann eine stationäre Behandlung notwendig sein.[14]

Extrem selten (laut einer Studie 1–2 pro 100.000 depressive Mütter[15]) begehen Mütter mit PPD den sog. Infantizid, d.h. sie töten ihr eigenes Kind.

Ursachen

Biologische Ursachen [Bearbeiten]

* die große körperliche Anstrengung während der Geburt (⇒ physische Erschöpfung),

* die plötzliche körperliche Veränderung von Bauch, Brüsten, Stoffwechsel und Verdauung nach der Geburt,

* das mögliche (Un-)Gleichgewicht der Hormone: das plötzliche Abfallen des Progesteronspiegels kann depressionsartige Gefühle verursachen, und das Abfallen des Östrogenespiegels kann zu erheblichen Schlafstörungen führen.

* Auch ein Mangel an Schilddrüsenhormonen (Unterfunktion) kann zu depressiven Symptomen und/oder Angst und Panikattacken nach der Geburt führen. Die Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis bricht oft nach der Geburt aus (zum Beispiel als Postpartum-Thyreoiditis) und führt zu einer Schilddrüsenunterfunktion mitsamt ihrer Symptome Kraftlosigkeit, Müdigkeit/Erschöpfung, Depression usw. Ebenfalls kann eine Schilddrüsenüberfunktion zu Angst und Panikattacken führen. Meist wird sie durch die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow ausgelöst, die auch postpartal ausbrechen kann.

* Frauen, die am prämenstruellen Syndrom (PMS, besondere Reizbarkeit, hervorgerufen durch Hormonveränderungen) leiden, bekommen mit größerer Wahrscheinlichkeit eine PPD als Frauen ohne PMS. (Anmerkung: es gibt auch einen statistischen Zusammenhang zwischen PMS und Borderline-Persönlichkeitsstörung; diese wiederum korreliert allgemein mit Stimmungskrisen und Depressionen

Missbrauchs-/Vergewaltigungserfahrungen

Sie stellen massive traumatische Lebenserfahrungen dar. Forschungsergebnisse zeigen, dass für Überlebende eine Retraumatisierung durch Schwangerschaft und Geburt möglich ist. Die Retraumatisierung kann die drei oben genannten Ursachen (biologisch, psychisch, psychosozial) verstärken. Retraumatisierte Mütter haben wahrscheinlicher postpartale Problematiken als andere Mütter.

Eine hohe Dunkelziffer von Sexualstraftaten wird vermutet. Viele Ärzte und anderes Fachpersonal wissen nur wenig darüber, wie man mit betroffenen Frauen vor, während und nach der Entbindung optimal umgeht.

Hilfsmaßnahmen

Die Prognose der allermeisten psychischen Erkrankungen nach der Geburt ist sehr gut. Die Zeit bis zur Genesung ist für die erkrankte Mutter meist mit großen Leiden verbunden. Betroffene Frauen können in dieser Situation oft nicht (mehr) glauben, dass die Depression bei nahezu 100 % aller Betroffenen wieder vollständig abklingt. Diese Hoffnungslosigkeit ist ein Symptom der Depression; sie kann verstärkt werden durch einen Mangel an Aufklärung und/oder an spezifisch kompetenter professioneller Unterstützung.

Professionelle Hilfe

Bei mittelschweren Depressionen kann Selbsthilfe begleitend eingesetzt werden. Auch Hilfe durch Partner, Familie und den Freundeskreis oder professionelle Unterstützung bei der Hausarbeit und der Babybetreuung (durch Familienpfleger) kann sich positiv auswirken.

Selbsthilfe allein reicht oftmals nicht aus, so dass Fachleute herangezogen werden sollten. Bei einer schweren postpartalen Depression oder gar Psychose ist sofortige professionelle Hilfe absolut notwendig. In einigen Fällen ist auch ein Klinikaufenthalt erforderlich, um das Leben von Mutter und Kind zu schützen. Unter anderem stehen folgende Wege der professionellen Behandlung, die miteinander kombiniert werden können, zur Verfügung: Psychotherapie, systemische Familientherapie, Musiktherapie, Psychopharmakotherapie, Hormontherapie, naturheilkundliche Therapie, alternative Therapie, stationäre Behandlung.

Es existieren Spezialambulanzen für postpartale psychische Störungen. Ein Beispiel ist die "Mutter-Kind-Ambulanz für postpartal psychisch erkrankte Mütter" der LWL-Klinik Dortmund. Von einer solchen Spezialambulanz können Mütter in eine stationäre Behandlung vermittelt werden. So können Mütter zusammen mit ihrem bis zu einem Jahr alten Kind in der Mutter-Kind-Einheit im Westfälischen Zentrum Herten aufgenommen werden.[21]

IYcec$ube90


Nochmal: wie können wir Dir am besten helfen? :)_ @:)

:)_ Ich möchte einfach nur ein bisschen Verständnis für meine Situation haben und andere nach ihren Erfahrungen fragen können. @:)

Da sind viele Mütter, die das gleiche erlebt haben wie Du, mit denen man sich auch austauschen kann.

Danke für deine Bemühungen aber grade das möchte ich nicht. @:)

Nhafeex82


Diese Wochenbettdepression ist eine Krankheit, die man leider nicht von alleine wieder los wird. :)*

m6ariipxosa


**Nafee82

Den Text hast Du doch abgeschrieben, oder...? :-/

N0afene82


Ja, ist aus Wikipedia kopiert, schlimm?

m<aCripoxsa


Das beurteile ich nicht. Aber: Ich sehe es als eine Unart an, fremde Inhalte – Bilder,Texte, Zitate ... – zu kopieren, und nicht anzugeben, woher sie stammen – und zum Teil sogar auch noch den Eindruck zu erwecken, als stammen die Beiträge aus der eigenen Feder.

Es ist doch nicht so schwierig, einen Link anzugeben.

L#ichtKroistaxllxX


@ Nafee82

Ich finde Deine Bemühungen sehr nett,aber es wäre gut,wenn Du die Bezugsquelle der Texte dann mit angibst @:)

Ich möchte einfach nur ein bisschen Verständnis für meine Situation haben und andere nach ihren Erfahrungen fragen können.

Ich habe Verständnis,IceCube. Mein Sohn war auch nicht wirklich geplant,aber Abtreibung kam für mich persönlich nie infrage und heute bin ich natürlich absolut froh,dass er da ist,dass er gesund ist und ich liebe ihn über Alles,aber natürlich ist es manchmal schwer.

Ich bin in der glücklichen Situation,dass ich einen festen Partner habe,der zwar nicht der leibliche Vater von dem Kind ist,es aber als solches annimmt. Er sagt immer,ich dürfte raus,wann ich will,solange ich will usw. Aber ich mache das nicht,ich gehe einmal im Monat weg...wenn ich es mehrmals machen würde,hätte ich ein schlechtes Gewissen,weil ich sofort denke,dass ich zu egoistisch bin....

...ich kann Deine Gefühle echt verstehen,ich weiss genau,wie Du Dich fühlst,aber gerade deswegen ist es sehr wichtig,offen darüber zu sprechen. Und das nicht nur online,sondern auch offline!

Ich habe eine Familienhebamme,die aufgrunddessen quasi mit einem Bein das Jugendamt ist. Ich habe sie mir in der 28.SSW auf gut Glück ausgesucht und bin echt froh,dass ich diesen Glücksgriff gelandet habe.

Sie kam in der Schwangerschaft mit ihrer Koordinatorin vom Jugendamt zu mir und auch noch einmal nach der Geburt,was die bei allen Patientinnen machen.

Zu dieser Zeit ist gerade mein Grossvater gestorben,der zweite Grossvater lag im Sterben und meine Oma erkrankte schwer an Demenz und ich habe gefragt,was es für Möglichkeiten gibt,sollte mir wirklich mal alles über den Kopf wachsen und die Beiden waren super verständnisvoll,haben mir meine Angst genommen,dass man denken könnte,ich sei keine gute Mutter...und haben mir Möglichkeiten aufgezeigt.

Möglichkeiten wie Tagesmütter,Beratungshilfe,Familienhelferin etc.

Und alleine um diese Möglichkeiten und Hilfen zu wissen hat mich absolut stark gemacht und auch beruhigt,es hat mir gezeigt,dass man sich für nichts schämen muss,dass man einfach nur reden muss,wenn einem etwas auf dem Herzen,auf der Seele brennt-auch als Mutter :)z

Das sind MEINE Erfahrungen,ich würde mich freuen,wenn Du noch mehr hier lesen würdest,und im Gegenzug weniger von Vorwürfen und Moralaposteln-denn das bringt niemanden weiter.

Letztlich sind wir alle nur Menschen und sitzen im selben Boot :)_

IEcecubex90


:)_ @:) Jetzt gehts schon etwas besser.

Wie es grade aussieht, kann ich den kleinen am Samstag vielleicht ein paar Stunden in Obhut geben :-)

L`ichtKurista-llxxX


Jetzt gehts schon etwas besser.

Hey,das freut mich wirklich sehr @:) :)_

Wie es grade aussieht, kann ich den kleinen am Samstag vielleicht ein paar Stunden in Obhut geben

Das klingt doch schon mal super ! Und...hast Du Dir schon überlegt,was Du dann mit der freien Zeit anfängst? :-)

Ipcefcuybex90


Kino und dann tanzen :)z

N;afexe82


Mariposa,

entschuldige, kenne mich hier noch nicht so aus. Hab hier noch nicht so viel geschrieben. Wollte bloß helfen. Nächstes Mal.

mxari}poxsa


Nafee82,

ist schon okay! Ich finde es nur ziemlich wichtig, weil im Internet eben jeder alles Mögliche – unabhängig vom Wahrheitsgehalt – schreiben kann. Und mit Quelle kann man es besser einordnen.

Auf jeden Fall ist der Text sehr hilfreich! :)^

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