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Hochintelligent ...

ZdakchareiaZs M hat die Diskussion gestartet


und trotzdem dumm wie Sauerkraut ?

Ich bemühe mich derzeit um eine Umschulung.

Zeitgleich ließ ich bei einem Neurologen abklären, worin meine, selbst so bezeichneten, kognitiven Schwächen begründet liegen könnten.

Ich habe den Neurologen gebeten, eine Depression, ADS(nicht die hyperaktive Form) und Asperger abzuklären, sowie ggf alles, was seiner Meinung nach noch in Frage kommen würde.

Für ADS als auch Asperger sind mir jeweils drei umfangreich Fragebögen ausgehändigt worden, sowie nach deren asufüllen noch ein abklärendes "Interview", in welchem unstimmige Antworten aus den Faregbögen, bzw Dinge aus vorhergehenden Gesprächen noch einmal durchgegangen wurden.

Heraus kam, wie scheinbar für mich in medizinischen Belangen üblich, ein diffuses Endergebnis.

Jeweils zwei der Fragebögen waren eindeutig positiv, während jeweils einer absolut negativ ausfiel, sowohl bei dem ADS, als auch dem Asperger.

Zwischenzeitlich habe ich im Rahmen meiner Umschulungsmaßnahme eine Berufsfindung mitgemacht.

Zur Einstufung meiner Möglichkeiten wird dort dann auch eine sogenannte Potentialanalyse gefertigt, mehrere Tests, schriftlich und am Rechner, vergelichbar einem Intelligenztest.

Heraus kam dabei, und ich musste ersteinmal meinen Casemanager auslachen, das dieser behauptet, ich sei ja fast schon Hochbegabt und hätte lediglich mein Potential nicht erkannt.

Nachdem ich ihn also ausgelacht hatte, erklärte ich, dass ich nicht ganz umsonst meinen bisherigen Lebensweg gegangen und in dem Berufsbild gelandet sei, aus welchem ich ja jetzt heraus wollte.

Ich habe natürlich unrecht, er wüßte es besser und der Test zeige dies ja schliesslich auch.

Nun gut, unabhängig davon habe ich aber gegenüber meinen dortigen Betreuern klar gemacht, dass ich eben diverse Symptome habe, wie zB Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Denkblockaden, schwierigkeiten Stoff zu erarbeiten/verstehen, Antriebslosigkeit, sehr lange Phasen der Niedergeschlagenheit mit wenigen Hochphasen in denen ich wahrlich Berge versetzen kann und regelmäßig mich und andere ob meiner Leistungen in Staunen versetze etc pp.

Durch die Behauptung meines Casemanagers befürchte ich, dass mir ein Schaden enstehen könnte, wenn ich nicht die zu erwartende Leistung zu erbringen im Stande bin und man mir dann nachhält, ich könnte doch, würde aber nicht und demzufolge dann "wolle" ich anscheinend einfach nicht, was eben dann einer Leistungverweigerung gleichgesetzt wäre.(hoffentlich konnte man das jetzt verstehen ?)

Ich persönlich sehe mich nicht als Hochbegabt, mitnichten.

Mein ganzes Leben hätte von Anfang an eben genau das zeigen müssen, tut es aber nicht. Ich selbst hatte in der Grundschule sowie später auch in den weiterführenden Schulen und dann im Freundes- Bekanntenkreis viele (Hoch-)Begabte dabei, ich weiß wie deren Leben verlief, welche Leistungen die zu erbringen im Stande waren und was ich im Vergleich eben nie konnte ! Kopfrechnen, sich Dinge "on the fly" merken, mussten kaum bis gar nicht lernen, viele Talente (musikalisch und künstlerisch, sogar sportlisch überaus und schon sehr früh talentiert) etc pp.

Ich dagegen musste stundenlang(!) betreut von meiner Pflegemutter büffeln, hatte in der Grundschule Probleme beim erlernen der Rechtschreibung (das Wort "Ei" zB so geschrieben wie man es spricht, mit "A" bis dass man es mir eingebläut hatte, dass es so Falsch sei), hab lieber am Fenster rausgeschaut, konnte mich für wahnsinnig wenig im Unterricht begeistern und habe lieber in den Büchern geblättert und noch einiges mehr.

Das ich das ganze Absurd finde und ich eben die oben genannten Bedenken habe, halten die Psychologen nur für eine Klicheesymptomatik einer fehlenden Ichstruktur durch eine nicht optimale Kindheit und fehlende Förderung bis zum heutigen Tag.

Ähm, ja.

Auf meine Bitte hin, mir doch bei der Bewältigung meiner Schwierigkeiten, meinem vermuteten ADS, zu helfen, wurde ich nur abgewunken und musste dem behandelnden Neurologen mein Anliegen noch einmal verdeutlichen und lange reden, bis das er sich jetzt endlich demnächst die (fragwürdigen) Testergebnisse der Potentialanalyse und die schriftlichen Meinungen der Betreuer anschaut. Hoffentlich geht auch noch einmal (weiterführend) auf meine ADS-Fragen ein.

Da ich unbedingt eine Umschulung in Angriff nehmen möchte und wohl auch alle Türen geöffnet werden, dass ich das machen darf, habe ich die Befürchtung, aufgrund meiner *Probleme* vielleicht alles nur eher schlecht als recht zu bewältigen, ggf sogar zu versagen.

Auf der einen Seite sind da eben meine Schwierigkeiten, auf der anderen eben die angeblichen Potentiale und die damit nun verbundenen Ansprüche gegen mich.

Ich bin derzeit einfach nur unglücklich darüber, dass man meine Befürchtungen nicht ernst nimmt und man meiner Meinung, gerade auch auf meine permanent vorhandenen Schwächen/Probleme kein Gewicht beimisst.

Wie kann ich den Befund zu dem ADS weiter nachgehen, bzw es ganz genau ausschliessen ?

Wie kann ich meine Befürchtungen bezüglich meiner Problematiken den Ärzten begreiflich machen, sodaß man auch diesen auf den Grund gehen könnte und wenn ja, welche Wege könnte man da gehen ?

Sehe ich das ganze vlt total verquer oder kann da doch etwas an meiner Version drann sein ?

Geht es anderen genauso wie mir, haben andere ähnliches durchgemacht ?

Ich möchte schliesslich meine Umschulung auf alle Fälle machen und auch bestehen.

Danke schon einmal fürs lesen.

Antworten
bgir2dhouxse


also erstens viel glück mit der umschlung :DDD

und wollte noch sagen ich kenne das gefühl.xDD

es gibt leute die sind sogar wegen hochbegabtheit sitzen geblieben oder standen in 90% der fächer auf 4 bis 5 oder sonst was. Mir gings bis ich dieses jahr in ne hochschule kam ned anders..

Ich hatte nur glück das ich reinkamxD

aufjedenfall hatte ich in HAUPTSCHULE !!!! nur 4rer kam zwar ohne aufnahmsprüfung rein aber trotzdem dachte nicht das ich es pack. Nun gut jetzt stellte sich heraus bei einer art IQ test von der schule aus das ich einen IQ von 136 habe (ab 130ist man hochbegabt) und aufjeden fall war ich mir sicher da würde ein fehler vorliegen bat meine mom mit mir zu nem psychologen zu fahren und das nochmals zu machen. Nun kam jedoch 140 raus also war wirklich ein fehler drinnen nur halt in die andere richtung O.o ich war schrecklich verwirrt doch vor 6 tagen änderte sich das xDD.

Erste Schularbeit und 7 test ich hatte nichts gelernt jeden test mit 1 abgeschlossen. Will noch dazu sagen in der HS hab ich immer aufgepasst also an der aufmerkskeit lags ned aber hatte kein interesse und war unterforder und habs einfach ignoriert. Jetzt bin ich entlich richtig gefortdert und es interessiert mich und ich sag mal das ist der grund warum das es nun bei mir klappt^^.

Ich wünsche dir nochmals viel glüc bei deiner umschulung das wird schon @:) @:) :DDD

ZWach.a]riasx M


Danke für deinen Zuspruch. :-)

Freut mich, dass es für dich so gut gelaufen ist und du jetzt Spass am Unterricht hast. :)^

Allerdings sehe ich das anders, weil ich, im Gegensatz zu dir, vieles aus der Schulzeit nicht mehr weiß, selbst die einfachsten Dinge nicht mehr, nur mal als ein Beispiel, die Regel der *Strich- vor Punktrechnung*.

Wenn man mich darauf aufmerksam macht, dann kommt ein "Ah ja, stimmt, ich erinnere mich.", aber von selbst fällt mir so etwas nicht ein und ich würde es glatt übergehen und dann alles falsch rechnen.

Dgie_=Lili/th


Okay, es ist spät, also verzeih mir bitte, wenn das gleich etwas konfus werden sollte.

Es kann durchaus sein, dass du hochbegabt bist und trotzdem von Mathematik und anderen erlernten Kram keine Ahnung hast. Die Form von Intelligenz die ein IQ-Test misst ist eine andere, als die, die du brauchst um zu lernen. Ich hab meine Aubildung auf Englisch gemacht und bin ehrlich gesagt grad zu faul die deutsche Übersetzung rauszuschen (Leiter rüberschleppen, Buchregal hoch,....) aber wenn du mit Englisch einigermaßen klarkommst google mal "fluid intelligence"(=vom IQ-Test gemessen) und "crystallized intelligence" (="gelernte" Intelligenz). Fluid Intelligence beinhalter hauptsächlich Sachen wie Kreativität, deine Fähigkeit Probleme zu lösen, etc., daher kann es da schon zu ordentlichen Unterschieden kommen. Mit deiner Bereitschaft und Fähigkeit zu lernen hat das aber nicht viel zu tun.

Ansonsten können Umstände wie Unterforderung in der Kindheit usw. natürlich eine Rolle spielen, ob das in deinem Fall so ist, wird dir aber nur ein Therapeut sagen können.

ZXacha[rjiaxs M


Danke Die_Lilith.

Ja, genau. An diese beiden Begriffe kann ich mich erinnern, davon habe ich auch einmal etwas im Netz gelesen.

Danke, ich werde das ebenfalls mal gegenüber dem Neurologen erwähnen, vlt hilft es ja weiter.

Was könnte ich denn deiner Meinung nach derzeit an meiner Situation verbessern oder dazu beitragen, dass ich meine Schwierigkeiten besser verständlich rüber bringen könnte ?

Du scheinst da ja einiges an Hintergrund zur Verfügung zu haben, wenn ich das mal so interpretieren darf.

*:)

sQu nshjixne7557


Hallo Zacharias,

könnte es sein, dass Du Dir einfach sehr wenig zutraust und deshalb die Dinge Dir nicht so gelingen wie Du es eigentlich möchtest? Ich arbeite viel mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und habe die Erfahrung gemacht, dass sie, nachdem sie in der Schule Probleme hatten, häufig zu der Überzeugung gekommen sind, dass sie ja "doof" seien – und dementsprechend haben sie sich dann auch verhalten, obwohl sie eigentlich durchaus leistungsfähig sind. Diese Selbstüberzeugungen können das Lernen völlig blockieren. Erst nachdem die Blockaden durch die falschen Selbstüberzeugungen gefallen sind, war dann auch die Lernfähigkeit da. Das Selbstvertrauen ist beim Lernen von großer Bedeutung! Die Diagnosen Asperger oder ADS würden Dir auch nicht so sehr weiterhelfen, denn damit hättest Du vielleicht eine Erklärung für Deine Probleme, das würde Dir aber noch keine Lösunge bringen. Einzig bei der Depression könnte man an Medikamente denken, allerdings habe ich bei leichteren Depressionen die Erfahrung gemacht, dass Medikamente da oft nicht viel weiterhelfen. Eine gute Psychotherapie hingegen kann da eher nützen, wenn dabei Dein Selbstvertrauen gefördert wird. Mir scheint, Du hast den Glauben an Dich selbst verloren oder nie gehabt, und da würde ich ansetzen zu arbeiten – vielleicht hast Du viel mehr Fähigkeiten als Du denkst? Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem neuen Weg! @:)

Mka~rkusxH


1.) Traue bei solchen Dingen nie EINER Diagnose

2.) Drei umfangreiche Fragebögen für ADS UND Asperger sind eh zu wenig (alleine für ADS musste ich 5 verschiedene Bögen ausfüllen. Wurde auch ein Fremdbeurteilungsbogen verlangt? Also von deinen Eltern oder Lebenspartnerin ausgefüllt? Hast du Grundschulzeugnisse vorlegen müssen etc?)

3.) Such dir einen auf erwachsenen AD(H)S spezialisierten Neurologen zb über [[http://adhs-chaoten.net/]]

H_ootyexn


Nun gut, unabhängig davon habe ich aber gegenüber meinen dortigen Betreuern klar gemacht, dass ich eben diverse Symptome habe, wie zB Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Denkblockaden, schwierigkeiten Stoff zu erarbeiten/verstehen, Antriebslosigkeit, sehr lange Phasen der Niedergeschlagenheit mit wenigen Hochphasen in denen ich wahrlich Berge versetzen kann und regelmäßig mich und andere ob meiner Leistungen in Staunen versetze etc pp.

Vielleicht bist Du auch einfach nur stinkfaul! ;-D

Wenn Du irgendwann endlich den ganzen Schulkramm hinter Dir hast und Dich dann mit "Wissen" beschäftigst, worin Deine Begabung liegt und/oder Dich dafür interessierst, dann wird auch alles einfacher fallen. Du wirst dann sogar tatsächlich Spaß am Lernen haben, wenn man das so sagen kann. ;-)

Ich bin jetzt nicht unbedingt hochbegabt, gut 'nen IQ-Test hatte ich nie gemacht, aber in der Schule war ich immer extrem faul, immer nur soviel gemacht, dass ich irgendwo zwischen schlechten Zweien und guten Dreien stand. Lediglich Geschichte hat mich begeistert, aber selbst da musste ich einsehen, dass der Schulunterricht für meine Bedürfnisse nichts taugt, denn man lernt nur für die vorgegebenen Prüfungen.

Erst nach der Schulzeit (und später im Studium) ging alles relativ flott bei mir, interessierte mich für dieses und jenes, war lernbegeistert und so wurde auch der Erfolg ziemlich schnell sichtbar.

Zieh also schnellsmöglichst die Schule durch und dann mach, was Dir Spaß macht. :)^

ZZachadriasx M


Vielen Dank für Eure Beiträge.

@ sunshine7557

Das mit dem Selbstvertrauen ist auch von einem der Betreuer angesprochen worde, dass abzuklären bedarf allerdings einer langwierigen Therapie bei einem analytisch arbeitenden Psychologen. Ein solcher ist mir schon von meinem Neurologen weiterführend empfohlen worden und kommt eventuell noch auf meine to-do Liste.

Die Feststellung, ob ADS/Asperger oder eben nicht würde mir in sofern helfen, als das ich dann das Kind erst einmal für mich beim Namen nennen könnte und wüsste, in welche Richtung ich mich hinsichtlich anstehender Problemlösungswege ich mich wenden könnte. Zudem würde es leichter werden, anderen zu erklären, warum manches so ist, wie es ist.

ADS ist ja auch sehr häufig, wenn auch nicht zwangsläufig, mit Hochbegabung verbunden, was bei mir dann ja ggf die komplizierte Sachlage erklären könnte.

Von daher beisse ich mich an dem Thema noch ein bisschen fest, da ich mich einfach in viel zu vielen Dingen wieder finde, die Andere in diversen AD(H)S-Foren über sich, ihren Lebenslauf und die Symptome ihres AD(H)S erzählen

@ MarkusH

1) Genau deswegen ja mein Beitrag hier, eben weil es mir spanisch vorkommt. Ich finde es wird überinterpretiert.

Deshalb wollte ich ja wissen, wie andere das sehen, oder ob vlt sogar jemand ähnliches erlebt hat, bzw man mich mal zu miener Ansicht, was Hochintelligente Menschen von Anfang an zu leisten im Stande sind und deswegen schon ziemlich früh eben auffallen, bzw eindeutig als solche zu erkennen sind, nämlich wegen der besonderen Leistung, die eben bei mir nicht da ist.

2) Sowohl für ADS habe ich drei Fragebögen bekommen als wie auch für das Thema Asperger.

Jeweils ein Fragebogen war ein Fremdbeurteilungsbogen, der aber überwiegend von mir ausgefüllt wurde, da ich weder eine Partnerin, noch eine Familie habe, welche das hätten machen können.

Deswegen wurde ja auch ein abschliessendes Interview geführt, in dem auch meine (nicht sehr Aussagekräftigen) Schulzeugnisse durchgegangen wurden.

3) Vielen Dank für den Link.

Dort werde ich mich mal umschauen. *:)

@ Hooten

Ja, ich bin stinkfaul. ;-D

Das hat aber auch einen ganz einfachen Grund.

Ich bin von meiner Pfelgemutter seit Grundschulzeiten bis fast zum Schulabschluss regelmäßig auf Leistung getrimmt worden, musste stundenlang büffeln, Diktat schreiben, Hausaufgaben zusammen mit ihr machen, Kopfrechenübungen, Vokabeln pauken und dann abfragen, Texte inhaltlich zusammenfassen usw.

Das alles, während meine gleichaltrigen Kollegen spielen gehen konnten, sich mit Freunden trafen und all die Dinge taten, die man so in dem Alter halt macht und machen sollte, um sich zu entwickeln.

Mit so 15/16 bin ich dann, mit der Begründung dass ich jetzt langsam alt genug sei, mich auch selbst um meine Angelegeneheiten mal kümmern zu müssen, von jetzt auf gleich mir selbst überlassen worden, was meine schulischen Leistungen anbelangte.

Rate mal, was ich dann gemacht habe ... genau, ich habe erst einmal meine gewonne Freiheit für all die interessanten und vor allem nerdigen Dinge genutzt, für dich ich bis dahin einfach kaum Zeit haben durfte.

Nachholbedarf in Sachen persönliche Interessen.

Von denen waren meine Pflegeeltern nie begeistert und haben mir diese immer schlecht reden wollen und madig gemacht, regelrecht abfällig war man mir gegenüber deswegen. Ich sei kein richtiger Kerl, wenn ich mich nicht für Mädchen interessiere und mich nicht mit Mofas und Autos beschäftigen würde.

Naja, fakt ist halt, dass mich ab da an die Schule wirklich nicht mehr interessiert hat, als wie ich es im Unterricht noch mitbekommen habe, während ich vor mich hingeträumt habe oder anderes tat.

Dementsprechend dann mein Einbruch des Notendurchschnittes vom Primus mit Eins auf erst so drei herum und dann nur noch vieren und fünfen geschrieben, weil ich nie gelernt habe, keine Hausaufgaben mehr machte und mich nicht mehr mit schulischem beschäftigt habe.

Meine Pflegeeltern haben das zwar mitbekommen, jedoch klar gemacht, was das für mich für Konsequenzen habn könnte, sich jedoch nicht mehr wirklich, wohl auch wegen fehlender Lust, soviel Zeit in mich zu investieren zu müssen (Vorsicht, Mutmaßung meinerseits !) mitgemischt.

War jetzt zuerst meine Faulheit da, oder ist diese ein Produkt, der unzweifelhaft fragwürdigen Methode meiner Pflegeeltern, mir zur schulischen Leistung zu verhelfen ?

Ich denke, dass ich eben wegen meiner Schwierigkeiten, Stoff zu verstehen und selbst zu erarbeiten erst dazu gekommen bin, dass man mir so rabiat den Stoff eintrichtern musste, damit ich überhaupt etwas in der Schule gerissen habe.

Aber daher rührt meine (verstärkte) Faulheit, ja.

Genau deswegen zweifel ich das ja an.

Aber darum auch, möchte ich herausfinden, wo meine Schwierigkeiten liegen, bzw woher diese kommen, sodass ich mir in Punkto Umschulung nicht selbst im Wege stehen werde.

Ob ich Hochbeagtbt bin, ist eigentlich schnuppe.

Ob ich aber Problem wegen ADS oder was-weiß-ich-was habe,d as wäre wichtiger, um dann daran, hoffentlich, arbeiten zu können.

Danke an Alle, die mit mir bisher diskutiert haben. :)z

Z[achajrias xM


kleine Korrektur:

Deshalb wollte ich ja wissen, wie andere das sehen, oder ob vlt sogar jemand ähnliches erlebt hat, bzw man mich mal zu meiner Ansicht, was hochintelligente Menschen von Anfang an zu leisten im Stande sind und deswegen schon ziemlich früh eben auffallen, bzw eindeutig als solche zu erkennen sind, nämlich wegen der besonderen Leistung, die eben bei mir nicht da ist, eventuell korrigiert oder bestätigt. (viel zu langer Schachtelsatz :-/ )

LBewxian


Zacharias

Die Schwierigkeit mit all diesen Diagnosen (inkl. "Hochbegabung") ist, dass sie Worte sind, die sozusagen an Schubladen befestigt werden, in denen ganz unterschiedliche Leute versammelt werden. Was z.B. landlaeufig als "Intelligenz" bezeichnet wird, hat ganz unterschiedliche Anteile, und das Konzept IQ (und dass man ab 130 "hochbegabt" ist), beruht darauf, diese Anteile undifferenziert zusammenzuschuetten. Aehnlich sieht es z.B. bei "Depressionen" aus und vermutlich auch bei "ADS".

Ich kann schon verstehen, dass du gerne "einen Namen" fuer deine Probleme haettest, aber leider ist es so, dass ein solcher "Name" eigentlich immer vereinfacht, und dich eben auch mit gewissen Leuten in dieselbe Schublade zwaengt, die eigentlich in vielerlei Hinsicht ganz anders sind. In Wirklichkeit, aus meiner Sicht, sind die Menschen und Probleme ungeheuer vielfaeltig, und man definiert bestimmte Diagnosen nicht, weil Leute diese "Krankheiten" wirklich haetten oder nicht, sondern einfach um ein bisschen Ordnung und Uebersicht hereinzubringen.

Von daher hoffe ich, dass du dein Heil nicht allzusehr an die Hoffnung auf das "Finden der richtigen Diagnose" haengst.

Viele Psychotherapeuten (je nachdem, was fuer einer Schule sie anhaengen, aber sicherlich z.B. Tiefenpsychologie, Psychoanalyse oder Gestalt) wuerden beim Arbeiten mit dir von dir als Person mit moeglichst allen individuellen Eingenheiten ausgehen, und nicht bloss, ob du nun "objektiv ADS" bist oder nicht, weil das nur einen sehr begrenzten Informationswert hat (und die Diagnose, wie du ja selber schon festgestellt hast, problematisch ist und potenziell zu Widerspruechen fuehrt – was in der Natur der Sache liegt und nicht an dir persoenlich, auch wenn einige andere in dem Sinne mehr "Glueck" haben).

Dir etwas Konkretes zu raten ist schwer, aber du koenntest mal zu einem Psychotherapeuten gehen, und abgesehen davon insofern Hooten folgen, dass du so weit moeglich fuer dich selber Verantwortung uebernimmst, versuchst, dich zu motivieren und eben weniger faul zu sein als bisher – wo du das jetzt schon als Problem erkannt hast. :)^

Dann natuerlich werden dich Kindheitserfahrungen und evtl. gewisse krankhafte Neigungen (die aber sehr verbreitet sind) beim Erfolg evtl. behindern, aber letztlich glaube ich, kannst du auch selber noch mehr und besser an deinem Glueck "schmieden".

Das Gute an Diagnosen ist immer, dass man damit eine "Richtung" hat, wie man sich helfen lassen kann, und ein Psychologe dadurch etwas ueber dich lernt. Das Schlechte ist aber, gerade im psychologischen Bereich, dass immer die Gefahr besteht, Diagnosen als Vorwand zu benutzen: "ich kann nichts dafuer, ich habe ja ADS"... Du kannst trotzdem selber Verantwortung uebernehmen, auch wenn "tatsaechlich" nicht alles bei dir 100% normal ist! Und vermutlich hast du groessere Faehigkeiten, als du denkst. (Bloss musst du herausfinden, wie du sie dir nutzbar machen kannst.)

Viel Glueck! :)*

Zsach4ar\ias M


(Bloss musst du herausfinden, wie du sie dir nutzbar machen kannst.)

Danke dir, Lewian.

Der zitierte Satz ist genau das, was ich erreichen möchte. Auch durch meinen Beitrag hier.

Nur wie ?

Mir ist die Plakette der Diagnose egal, Hauptsache ich habe eine Richtung und ein Schema, nach dem ich mich erst einaml richten könnte; nach dem auch andere sich richten könnten, um es mal wahrzunehmen, denn bislang werde ich ja immer abgewiegelt, dass ich Schwierigkeiten habe. Seien schliesslich nur Allerweltssymptome, die hat halt jeder mal in irgendeiner Form und Ausprägung.

Denn das ich Schwierigkeiten habe, ist unbezweifelbar.

Das ich mir dadurch selbst im Wege stehen werde, sehr warscheinlich und genau das möchte ich eben vermeiden.

Nur scheint das niemandes Augenmerk zu sein, weil es ja nicht sein kann, wenn es so ist wie es zu sein scheint.

Ich schreibe mich um Kopf und Kragen hier. Zu lange auf dem Thema herumreiten mag ich nicht, weil es nach Aufmerksamkeit heischen aussieht für mich. Nach dem Motto *schaut mal her, ich bin was Besonderes*. :(v

Mag ich nicht, will ich nicht.

Dann warte ich erst einmal den neuen Termin beim Neurologen ab, vlt wird er noch einmal etwas genauer schauen.

L;ewxian


Zacharias

Meiner Meinung nach solltest du nicht nur beim Neurologen schauen (sondern auch, wie oben bereits erwaehnt, beim Psychotherapeuten). Viele psychische Probleme lassen sich nicht organisch diagnostizieren. Was aber nicht heisst, dass "eigentlich alles in Ordnung" waere.

Ich schreibe mich um Kopf und Kragen hier. Zu lange auf dem Thema herumreiten mag ich nicht, weil es nach Aufmerksamkeit heischen aussieht für mich. Nach dem Motto *schaut mal her, ich bin was Besonderes*. :(v

Mag ich nicht, will ich nicht.

Nuh. Wir sind alle nur anonyme Internetgestalten; kann dir eigentlich egal sein, wenn jemand hier sowas denkt. Davon solltest du dich nicht leiten lassen, wenn du findest, dass das Thema mehr Raum braucht.

M4arGkxusH


Da liegt z.b schonmal ein Fehler:

Jeweils ein Fragebogen war ein Fremdbeurteilungsbogen, der aber überwiegend von mir ausgefüllt wurde, da ich weder eine Partnerin, noch eine Familie habe, welche das hätten machen können.

Wenn niemand vorhanden dann wird dieser Bogen weggelassen ! Such dir wirklich einen Neurologen der darauf spezialisiert ist. Und ein Interview gehört natürlich immer dazu! Außerdem sind nur Grundschulzeugnisse interessant und nicht die Älteren (wurde mir gesagt).

ZfachaBrias xM


@ Lewian

Theoretisch stimmt das ja, dass wir hier anonym unterwegs sind, aber wir tragen dann doch wieder immer die selben Masken in diesem Forum, an denen man einen Wiedererkennungswert fest machen kann.

Das mit dem Psychotherapeuten habe ich ja oben schon mal angerissen, dass ich da von meinem Neurologen schon an einen analytisch arbeitenden Kollegen verwiesen worden bin. Meine bisherigen Erfahrungen allerdings lassen mich da nicht unbedingt mit Elan auf einen Termin hinarbeiten. Bis jetzt waren alle angegangenen Projekte in dieser Richtung ziemlich unproduktiv.

@ MarkusH

Mein Neurologe gilt hier in meiner Stadt als einzigster Spezialist, was die Diagnostik von AD(H)S und anderem anbelangt, auch als ein ziemlich guter eigentlich.

Ich habe mir mal aus der Linkliste jetzt etwas herausgesucht und werde nächste Woche mal schauen, was sich da machen lässt.

Wie ist das, wenn man so eine Diagnostik selber fordert ? Muss ich die dann aus eigener Tasche zahlen ? Gerade dann, wenn mein Neurologe soetwas ja schon gemacht hat und mich eben für, mh, "gesund" in dieser Richtung befunden hat.

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