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Therapie gegen Homosexualität

k4akt_usx08


Mein letzter Therapeut war zwar nett und verständnisvoll, aber es war am Ende zu offensichtlich, dass er mich in eine andere Richtung drängen wollte, doch einfach homosexuell zu sein, obwohl ich ihm schon am Anfang klar gesagt habe, dass ich das nicht will. So eine Enttäuschung möchte ich nicht nochmal erleben.

Das wirst du aber...

Aber wo finde ich den richtigen Fachmann?

Für dein Anliegen: Beim Papst...oder bei Fundamentalisten kannst du es auch versuchen...

Du wirst dir damit schaden...und dein Lebenstraum wird sich dadurch auch nicht erfüllen...

Alles Gute!

E*leoZnorxa


@ Wandersmann

In ein paar Jahren wirst du dich darüber ärgern so viel Zeit damit verschwendet zu haben, dich selbst zu bekämpfen. :-|

Vielleicht ist es aber auch deine persönliche, etwas verschrobene Weise sich Klarheit zu verschaffen und damit um zu gehen. Ich wünsche dir das du dich bald so annehmen kannst, wie du bist.

mtal;agenxa


Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Hetero-Seite langfristig stärker ist. Das weiss niemand von uns.

mcalag"exna


Wandersmann, ich habe dir eine PN mit einem Therapeuten geschickt. Ich hoffe, dass du den richtigen Weg für dich findest.

E;leoTno`rxa


Gibt es da Seiten, Malagena?

Wenn ja, dann bedarf es immer noch der eigenen Offenheit sich selbst gegenüber, das heraus zu finden.

mva4lageBna


Ich habe ihm einen Namen und eine Telefonnummer geschickt. Bin auch skeptisch. Aber vielleicht hilfst ja weiter.

S3unfWlo%wer_x73


Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Hetero-Seite langfristig stärker ist. Das weiss niemand von uns.

Nein.

Aber die Entscheidung für eine Seite/Gewichtung setzt voraus, dass man beides akzeptiert, ausprobiert – und dann merkt, was einen mehr anspricht. Ob man eine Seite leben möchte, oder gar beide (ich kenne eine absolut "bi" ausgerichtete Person, die mal hetero-, mal homo-Beziehungen hatte. Da wurde mal gewitzelt, dass man diese Auswahl auch gerne hätte). Letztlich kann man sich nicht für etwas entscheiden, was man gar nicht kennt und (warum auch immer) ablehnt. Nichts ist fataler, als tiefsitzende eigene Bedürfnisse zu verleugnen.

Eleonora hat es aber auch gut formuliert...

SDunfl;owyer3_x73


@ Wandersmann:

Ich halte da ehrlich gesagt einen guten (!) (und ggf. spezialisierten) männlichen Therapeuten für hilfreicher. Weil er Dir mehr "männliche" Sicht vermitteln kann als eine Frau es kann.

m]alafgenxa


Mein vermittelter Anti-Homo-Therapeut ist männlich.

Es ist ja schon legitim, nicht Homo sein zu wollen. Einer meiner Brüder ist von der Neigung her Homo, wollte es nicht und lebt nun halt zölibatär. Seine Entscheidung.

Ein befreundetes Paar hat nach einem Homo-Seitensprung des Mannes beschlossen, es trotzdem zusammen zu versuchen. Offenbar geht es auch sexuell wieder. Bei denen ist die Motivation religiös. Ihre Entscheidung.

MCilch#man-n7x6


Ja, einerseits ist es natürlich legitim und denkbar. Wir können über unser Leben – im Rahmen unserer Möglichkeiten – schließlich frei verfügen. Aber ist das, was denk- und machbar ist automatisch auch gut – für einen selbst?

Michael Jackson wollte hellere Haut und eine schmalere Nase. Er wollte partout nicht so sein wie Mutter Natur ihn haben wollte. Er hat bewiesen, was alles machbar ist. Aber war er wirklich glücklich damit? Kennt man Michael Jackson als glücklichen Menschen ???

Die Vorstellung von etwas mag wesentlich schöner sein, als es dann tatsächlich ist. Warum nicht dem eine Chance geben, was schon da ist? Ach, ich weiß ja es bringt so rein gar nichts, was ich da schreibe. Der TE ist gewillt die Brechstange zu benutzen, und er wird es tun. Mein Beitrag ist off-topic, und wird höchstens für Quatsch befunden oder sogar komplett ignoriert.

Ich muss ständig an all die Linkshänder denken, die früher mit Gewalt zu Rechtsschreibern gemacht wurden. Mit ungeahnt gravierenden psychischen Folgen. Was mag da erst ein Eingriff in die sexuelle Orientierung (egal ob freiwillig oder unfreiwillig) bewirken...

EKleonxora


@ Milchmann

Ich würd deinen Beitrag nicht als Quatsch bezeichnen – aber er ist sehr auslegbar... ;-)

STuwnfloweJr_x73


Ich finde das gar nicht so off-topic.

Denn die komplette Unterdrückung führt sehr häufig zu Folgeproblemen (Depression,...). Das sieht man bspw. bei Pädophilen, wobei da die Unterdrückung nun mal völlig legitim ist.

Ein erfülltes Sexualleben ist halt nicht unwichtig. Und die Unterdrückung deutlicher Bedürfnisse ist nun mal nicht als "Erfüllung" zu sehen.

Aber vielleicht muss der TE den Weg gehen, um doch letztlich irgendwo anzukommen. Vielleicht geht Akzeptanz in dem Fall nur über "Umerziehung" und Unterdrückung. Oder den Versuch davon.

Ich finde es letztlich einfach traurig...

Q"uintxus


Ich finde es auch traurig, dass man nicht zu seiner Persönlichkeit stehen will. Vorallem da Homosexualität inzwischen weitaus akzeptierter ist in der Gesellschaft, als vor 30 Jahren. Man muss die Sache nunmal so sehen wie sie ist: Man wird nicht Homosexuell, man ist Homosexuell. Es ist etwas, was man selbst am allerwenigsten beeinflußen kann, also sollte man dies auch so akzeptieren und dazu stehen.

ZWachaSrixas M


Traurig finde ich, das man hier dem Themenstarter offensichtlich die Mündigkeit abspricht, für sein Leben eigene Entscheidungen treffen zu dürfen.

Es ist sein Problem unter dem er offensichtlich leidet.

Wenn es seine Idealvorstellung ist, das Problem zu unterdrücken, dann finde ich, muss man das akzeptieren. Er wird seine Gründe haben, es so und nicht wie hier als Königsweg gepriesen, zu versuchen.

Warum hier jetzt alle so tun, als ob das Problem scheinbar keines wäre, finde ich vollkommen despektierlich der Person und ihrem Empfinden gegenüber.

:|N

SJunfl\ower_7x3


So habe zumindest ICH das nicht gemeint.

Ich halte Therapie daher auch für sinnvoll – aber die sollte eher ergebnisoffen sein, d.h. man sollte einfach auch gucken, WOHER die Ablehnung kommt. Statt mit dem Ziel "ich will hetero werden" anzufangen und alles, was in eine andere Richtung geht (aber eben wichtig wäre für das Verständnis der Ablehnung!), komplett abzublocken.

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