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Therapie gegen Homosexualität

BfLAcCSKUPExARL1


das ist eine Veranlagung und keine Krankheit. Das gibt es ja auch in der Tierwelt. Was ist denn falsch daran?

TJravis )Bicklxe


In der Tierwelt gibt es auch noch ganz andere Sachen. Auch solche, die man nicht unbedingt nachmachen sollte. Das heißt garnichts! Und dass Homosexualität genetisch bedingt sei, ist eine Theorie, die vom moralisch motivierten Daherplappern lebt.

Wenn jetzt der Arbeitskollege schwul sein sollte.. sei es drum. 'n Freund von mir.. naja, wahrscheinlich wäre er auch dann noch gut. Und was die Sexualpraxis angeht, will ich von meinen Hetero-Freunden ja auch eigentlich nichts weiter wissen. Dafür gibt es ja verschlossene Türen.

Ich selber will (und bin es auch nicht) lieber nicht schwul sein. Ich fände Schwulsein eher schlecht. Ich WOLLTE mich auch dagegen wehren. Will aber eine Welt, in der ich das nicht MÜSSTE!!!

M`atzaeG


Travis Bickle

Was willst du uns sagen?? Ich verstehe nur Bahnhof, tut tut ":/

D3illIexs


Ich selber will (und bin es auch nicht) lieber nicht schwul sein.

Schwul sein ist kein Wille sondern einfach eine Veranlagung, die bewiesen genetisch bedingt ist. Lieber nicht schwul sein ist keine Option man ist es oder man ist es nicht Punkt aus. Es gibt noch eine Bisexualität oder eine durch das gesellschaftliche Umfeld unterdrückte Homosexualität, die bricht sich aber irgendwann seinen Weg. Deine Gedanken dahingehend machen den Eindruck als wenn dir das selbst noch nicht so ganz klar ist, wo du stehst ??? Ich hatte diese Gedanken in meinem ganzen Leben nicht, Männer haben mich noch nie sexuell interessiert, als Mensch oftmals mehr als Frauen. Meine sexuelle Veranlagung reagiert schon immer nur auf frauliche Reize, es ist mir aber vorstellbar, dass diese Reizveranlagung auch gleichgeschlechtlicht angelegt sein kann.

Um seine Lebensqualität nicht einzuschränken sollte man diese Veranlagung annehmen und als gegeben und nicht änderbar ansehen. In Zeiten eines schwulen Aussenministers und Hauptstadtbürgermeisters sollte das soweit gesellschaftlich akzeptiert sein, das man seine genetisch bedingten Vorlieben auch offen ausleben zu kann.

Ansonsten geht es mir mit deinem Post wie MatzeG ??? tut tut Bahnhof ???

Z.achaFrias M


Erklärungsversuch:

Travis solidarisiert sich auf der einen Seite mit Schwulen, indem er anführt, dass auch ein Kumpel von ihm schwul ist.

Er relativiert, dass er weder von schwulen, noch von heteros ihre sexuellen Vorlieben, Praktiken, bzw. genauer deren Bettgeschichten wissen will. – > sein Bild mit den verschlossen Türen

Heteros gehen ja auch nicht herum und schreien "ich bin hetero".

Er legt auch dar, dass er eben nicht sicher ist, dass man mit dem Argument, "Das gibt es auch bei den Tieren" das Verhalten beim Menschen rechtfertigen sollte. – > Man macht als Mensch ja auch nicht alles, was im Tierreich sonst noch so Alltag ist.

Er weist darauf hin, dass bislang immer noch nicht eine genetische Ursache für homosexualität gefunden ist und dass bislang viele Theorien eben nur Theorien sind und durch "moralische Menschen" im besonderen verteidigt wird, nicht aber eben durch "Beweise".

Er legt auch dar, dass er selbst, obwohl normal hetero, eben niemals nicht schwul sein wollte, auch wenn er es sein würde und er würde gegen diesen Trieb ankämpfen.

Er betont auch, dass er es begrüßen würde, wenn die Umwelt eben nicht verlangt, dass es normal und gelebt sein muss, wenn man schwul ist. In dem Punkt stimmt er dem Fadenstarter zu.

So habe ich ihn verstanden und es interpretiert. Hoffe, es stimmt auch. Ich möchte dem Nutzer Travis keine Worte, Waltanschauungen oder Meinungen in den Mund legen. Lediglich ausführen, wie es seinen Post aufgefasst habe.

*:) @:)

ThrLaviIs BPicxkle


Tut mir leid, wenn hier wer kein Muttersprachler ist. Wer aber einer ist: tut mir wiederum leid. Ich finde in meinem Post nur einfache Sätze. *Tut tut* viel Spaß noch! *Tut tut*

Ullmezr Spaxtz


Was mich wundert:

Dass es hier doch einige Leute gibt, die versuchen, den Fragesteller von seinem Wunsch, heterosexuell zu werden, abzubringen versuchen.

Heutzutage wird in unserer Gesellschaft doch sonst auch fast alles toleriert.

Ich bin sicher: wenn Wandersmann den Wunsch hätte, sein Geschlecht zu wechseln, würde er hier jede Menge Zuspruch finden.

Ist es heutzutage schon so weit, dass Homosexualität die gewünschte Norm ist und Heterosexualität etwas ist, wofür man sich schämen / rechtfertigen muß?

Ich habe so langsam meine Zweifel, ob Schwule/Lesben wirklich so tolerant und offen sind, wie sie selbst gerne behaupten.

Ich bin mir sicher, dass es Möglichkeiten gibt, "Wandersmann" zu helfen, wenn er nun mal nicht homosexuell sein will. Sexualität findet ja hauptsächlich im Kopf statt.

T<esturale


villeicht ist es ja gar nicht homosexuell, sonndern behauptet es nur um dann wieeder sagen zu können, das er lieber heterosexuell sein würde.

ausserdem kann er sich ja einfach heterosexuel verhalten, selbst wenn sein sexuelles verlangen auf männer aisgerichtet ist, kann er doch trotzdem mit fruen ins bett gehen

die Katholische kirche selbst sagt : es ist KEINE sünde schwul zu sein, es ist lediglich das ausleben des schwulseins eine sünde.

also pfeif ehrlichgesagt drauf, und bleib einfach weiter schwul :)_ ;-D

M%rinsHtGead


He Wandersmann,

was soll ich sagen? Dein Fall rührt mich ein wenig, wegen dieser gefühlten Ausweglosigkeit und der Diskrepanz zwischen dem, was du dir so inständig wünschst und deinen sexuellen Begierden.

Wenn man nach Freud geht, dann steht dein Über-ich mit dem Es im Konflikt oder so.

Du hast also eine innere Zwiegespaltenheit. Du hast eine bestimmte Vorstellung davon wie das Leben zu sein hat (heterosexuelle Beziehung usw.) und diametral dagegen die unvereinbare triebhafte Begierde nach Mannerkörpern. Diesen Teil willst du verändern.

Du bist momentan also nicht unglücklich wegen deines Triebes oder wie manch anderer geschrieben hat deinem Wunschtraum, sondern deswegen weil diese beiden für dich micht vereinbar sind, also.im Konflikt stehen. Was du momentan versuchst ist den Konflikt zu lösen in dem du den Trieb verändern willst.

Ich sage dir nicht dass das nicht geht. Vielleicht geht das ja, ich bin kein Fachmann für irgendwas.

Aber vielleicht gibt es eine Fragestellung die dir in der Lösung deines Konfliktes helfen könnte:

"Was ist die effektivste, schnellste und vor allem realistischste (!!!) Möglichkeit um diesen Konflikt zu bewältigen?"

Das musst du mit dir selbst klären. Aber vielleicht wäre es hilfreich für dich, wenn du dich selbst ganz genau auf diese Fragestellung hin betrachtet hinterfragst, also wissen über dich selbst ansammelst und dann guckst ob es einer realistischen, kritischen Prüfung standzuhalten vermag und ob deine Herangehensweise an diesen Konflikt dann immer noch Sinn für dich macht. Das kannst du selbst herausfinden. Aber bevor du vorschnell über dich selbst urteilst (oder über einen teil von dir) könntest du eventuell auch einen anderen Weg gehen, deine Herangehensweise aufs kritischste prüfen. Und wenn deine Rollenbilder und Idealvorstellungen dann immer noch für dich stimmen dann kannst du wenigstens guten Gewissens in Aktion treten.

Aber hinterfrage gründlich. Und hinterfrage alles, auch das ganz und gar selbstverständliche. Ziehe alles in Betracht. Und wenn deine Vorstellung dem standhalten kann – ok, dann ist sie einfach gut für dich.

Soweit deine Situation in meinen Augen.

Hierzu ein paar Fragen, die du dir selbst stellen kamnst, um deinen inneren Konflikt zu untersuchen:

0. Wie alt bist du überhaupt? Du sagtest du hast freunde mit Kindern. Gehe ich also recht in der Annahme dass du mitte/ende zwanzig bist?

1. Woher kommt diese Wunschvorstellung? Du sagtest, sie bestünde seit deiner Kindheit. Kannst du dich daran erinnern wie sie entstanden ist? Ist sie mit deiner Persönlichkeit mitgewachsen?

2. Die Meinung deiner Eltern/deines Umfeldes in der frühen Kindheit? Bist du in einem solchen Traum groß geworden? Oder ist etwa das Gegenteil der Fall gewesen?

Auf jeden Fall idealisierst du ihn, ohne Frage.

3. Hast du deinen einstigen Therapeuten gefragt, ob er es für möglich hält :)* dass man seine Triebe ändern kann?

4. Wenn du schon sagst du könntest dir romantische Sachen miteiner Frau vorstellen, warum lernst du dann nicht einmal eine kennen? Hast du Angst frustriert zu sein weil der dir so unliebsame Trieb dir im Wege steht?

5. Was hält dich davon ab in die Welt hinauszugehen und dich ein wenig auszuprobieren? Du sagtest du hattest noch keine sexuellen Erfahrungen.

6. Versetze dich in eine andere Situation: was, wenn der gängige Vorstadttraum darin bestünde, dass es erstrebenswert ist, Crack zu rauchen und ständig Regenponchos zu tragen? Würdest du dann Heroin nehmen und Regenschirme tragen wollen?

...

Ich möchte dir keine Ratschläge geben dass du dich selbst verleugnest und bla. Menschliche Perspektiven sjnd ao verschieden wie Sterne in der Galaxie. Im menschlichen Hirn sind laut Forschung mehr verschaltubgen möglich als es atome im Universum gibt, habe ich mal in einem Buch gelesen.

All diese Vorschläge wurden bereits genannt, tausendmal wiederholt und die Leute haben nicht das erreicht, was sie damit erreichen wollen.

In diesem sinne: beste wünsche.

T5heB!l3ackWxidow


Warum willst du dich therapieren lassen? Finde lieber heraus, welches Geschlecht dir zusagt und akzeptiere es. Wenn es nunmal das eigene Geschlecht ist, dein Umfeld wird damit klarkommen.

M_olli5enchxen


@ Wandersmann

(Falls Du hier noch liest, scheinst ja nicht so oft hier zu sein.)

Warst Du schon mal richtig verknallt? Also, weit über reine sexuelle Begierde und Fantasie hinaus?

Falls ja: War es eine Frau oder ein Mann?

Falls nein: Vielleicht wirst Du erst wirklich erfahren, ob Du hetero- oder homosexuell bist, wenn es Dich mal richtig erwischt. (Wobei auch das keine Garantie ist, Du könntest ja auch bisexuell sein…)

Ich habe (in recht jungen Jahren, allerdings) selbst recht lange "herumgeeiert", fand mal ein Mädchen toll, dann wieder 'n Jungen, dann wieder 'ne Frau, dann wieder 'n Mann… hatte so null Ahnung, wohin es nun eigentlich gehen soll.

Dann schlug irgendwann der Blitz ein – bei einen Mann. Und der Gedanke, für eine Frau zu schwärmen, rückte so allmählich in den Hintergrund. Es war allerdings alles keine willentliche Entscheidung, sondern kam halt einfach so. Momentan könnte ich mir nicht mehr vorstellen, mich in eine Frau zu vergucken, aber – you never know.

Übrigens halte ich es durchaus nicht für abwegig, dass eine empfundene "Pseudo-Homosexualität" Gründe haben kann, die nichts mit echter Homosexualität zu tun haben. Sollte es sich aber um echte Homosexualität handeln, kann man daran herumtherapieren wie man will, viel helfen wird's wohl nicht.

bnerkexl


Was mich wundert:

Dass es hier doch einige Leute gibt, die versuchen, den Fragesteller von seinem Wunsch, heterosexuell zu werden, abzubringen versuchen.

Heutzutage wird in unserer Gesellschaft doch sonst auch fast alles toleriert.

Ich bin sicher: wenn Wandersmann den Wunsch hätte, sein Geschlecht zu wechseln, würde er hier jede Menge Zuspruch finden.

Ich fürchte, das hat weniger etwas mit Toleranz, als vielmehr mit Machbarkeit zu tun. An einem Körper kann man notfalls "rumschneiden" und ihn so in Form bringen, das es eher passt – doch mit der inneren sexuellen Ausrichtung ist das nunmal nicht möglich – egal wie sehr man sich das wünschen mag.

Oder um es anders zu sagen, gerade WEIL das geistig/seelisch nicht funktioniert, macht man überhaupt eine körperliche Geschlechtsumwandlung – denn das ist halbwegs machbar.

Ich bin mir sicher, dass es Möglichkeiten gibt, "Wandersmann" zu helfen, wenn er nun mal nicht homosexuell sein will. Sexualität findet ja hauptsächlich im Kopf statt.

Siehst Du, und da sind die meisten anderen ziemlich sicher, das es da eben nichts gibt was hilft.

Wie würde man das auch anstellen wollen? Mal angenommen, ein Mann stünde auf Frauen – wird durch weibliches Verhalten und die passenden primären und sekundären Geschlechtsmerkmale sexuell angesprochen. Alles wunderbar hetero.

Nur hat er das Problem, das er gerne auf Männer stehen würde... leider sprechen ihn diese sexuell überhaupt nicht an. Was tun? ":/ Und da liegt sie, die Unmöglichkeit. Man könnte dem armen Kerl so lange wie man will erzählen und erklären wie attraktiv Männer sind – er wird nunmal nie einen sexuell anziehend finden.

Denn das ist nunmal nichts, was man sich aussuchen kann, wie es einem gerade passt, denn das sitzt tiefer in der eigenen Natur fest, als das man psychologisch daran etwas verändern könnte.

Du kannst also beständig und ein Leben lang dagegen ankämpfen, Dir verzweifelt wünschen es wäre anders und bist damit letztlich todunglücklich – oder Du kannst lernen das zu akzeptieren, das Du nunmal so bist und Deinen eigenen Weg finden, damit glücklich und zufrieden zu werden und eben nicht so zu sein, wie Du es Dir erhoffst.

S5ergexj2


Homosexualität ist keine Krankheit und gehört deshalb auch nicht wegtherapiert!

[[http://kreuznet.wordpress.com/2013/07/08/die-triebverirrung-homosexualitat/]]

EEhema.ligser Nutxzer x(#515610)


Zum Glück ist kreuznet eine total phantastischumwerfendkluge Infoquelle ;-D ;-D ;-D ;-D %-|

pxhoxebe


Nun bin ich aber so was von verwundert...

Ich bin xx jahre alt...und dachte eigentlich, dass ich ein bisschen altmodisch wäre, mittlerweile-..- aber das letzte posting zeigt mir, dass ich fortschrittlicher bin als ich dachte...

Sergej2 wieso setzt du solche links hier rein? Glaubst du das auch? Koppschüddel...bin echt sprachlos...

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