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Therapie gegen Homosexualität

bjmed


Hallo,

Kommt auch immer wieder vor, dass schwule Männer nicht zu sich selbst stehen können u. ein von der Gesellschaft akzeptiertes "Lebensmodell" ausleben wollen. Mag sein, dass es bei dem einen oder anderen klappt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es auf Dauer gut geht. Wie lang soll die Unterdrückung und Verleugnung gehen? 1 Jahr? 5? 10? 25? Horch ein wenig auf bmed ;-) Er ist der lebende Beweis zu diesem Thema ;-)

oh mann, irgendwann komme ich noch unter Naturschutz ;-D

Ich habe mal gelesen, dass es 10 Jahre dauert, nachdem man sich zum ersten Mal bewusst damit beschäftigt hat, bis es "ausbricht".

Ich habe mich 1996 plötzlich und unerwartet in einen Typ verguckt, der zur Bürotüre reinkam ... PENG! :-o

Ich habe nicht gewusst was passiert und bin dann doch abends 100 Kilometer mit der Bahn nach Stuttgart gefahren, und habe in der Bahnhofsbuchhandlung zwei Schwulenzeitungen gekauft mit 'ner Programmzeitung oben drauf, für die Kasse ... (so ein Schwachsinn ...).

Dann habe ich gelesen (die Zeitungen irgenwo ganz weit weg entsorgt ...), gesurft ... Bildchen geschaut,... und zwischendrin noch 2 Kinder gezeugt, Haus gekauft, beruflich aktiv gewesen ... etc.

(und ich war maximal ein Hauch von BI ....)

Dann habe ich 2009 wieder verliebt und das o.a. Statement gelesen ... da wusste ich uuups, es ist soweit ...

Ich fand ein Forum auf dem Internet mit "Spätberufenen", und hatte so die Möglichkeit mich auszutauschen, Rat, Hilfestellung und "Zuwendung" zu bekommen ... und mein CO zu erleben.

(ich hätte keinen Psychoonkel oder 'ne Psychotante gewollt!!!)

NEIN, es geht nicht bis zum Schluss, und wenn doch, dann ist viel früher SCHLUSS, als es eigentlich sein müsste ... ;-D

Es ist alles gesagt ...

Mensch Junge, handele LEBE, LIEBE!!!!

WZandebrsmaxnn


@ bmed

Mich würde mal interessieren, ob du deine Frau, mit der du die 2 Kinder bekommen hast, geliebt hast. Warst du glücklich in der Zeit mit ihr? Hat dich eure Sexualität erfüllt? Wenn du rein homosexuell wärst, müsstest du doch total unglücklich gewesen sein all die Jahre mit deiner Frau.

Ich glaube leider ihr versteht einfach nicht worum es geht. Es ist doch die Frage, wie man leben MÖCHTE. Und ich weiss definitiv zu 100%, dass ich niemals ein homosexuelles Leben führen MÖCHTE. Soll ich mir jetzt von meinem Trieb vorschreiben lassen, was ich möchte? Es besteht einfach ein Unterschied zwischen dem, was ich in meinem Leben möchte und mir emotional wünsche und dem worauf mein Sexualtrieb anspringt. Und dieses Problem möchte einfach überwinden, um das, was ich mir wünsche auch in meinem Leben verwirklichen zu können. Mich damit abzufinden homosexuell zu sein ist doch keine Alternative, da würde ich lieber noch asexuell leben wie im moment.

Meokntyg10x00


Wandersmann

Soll ich mir jetzt von meinem Trieb vorschreiben lassen, was ich möchte?

es so zu betrachten blockiert total. Der Trieb beschränkt sich nicht auf die Standfestigkeit deines kleinen Freundes, sondern er ermöglicht dir Gefühle für dich selbst und zu anderen Mensch zu entwickeln. Sexualität ist ein ganz wichtiger Teil von dir der auf dein ganzes Leben einfluss hat.

Mich damit abzufinden homosexuell zu sein ist doch keine Alternative, da würde ich lieber noch asexuell leben wie im moment.

gut das du nichts gegen deine Arme und Beine hast. Vielleicht kann man auch ohne Leben, aber kann man ohne Gefühl leben? Du musst alles unterdrücken, Liebe, Freude, Trauer, Glück. Und alles was du in dich schluckst ist wie Lava in einem Vulkan, irgendwann bricht es doch aus. Du hast Vorstellungen von deinem Leben, aber dich, deine Psyche vernachlässigst du dabei eklatant.

Nun geh doch mal endlich zu einem Psychologen, egal ob Frau oder Mann, hol dir fachliche Hilfe um mit deiner Störung leben zu können oder im besten Fall daran zu arbeiten mit dir in Einklang zu kommen.

b~me~d


Hallo wandersmann,

ich habe meine Frau geliebt, so wie ich dachte, dass Liebe eben ist.

Heute würde ich das mit dem Wort "ich habe Dich lieb" beschreiben und ausdrücken, ein Wort für ganz ganz tief empfundene Partnerschaft und Freundschaft (von der heute fast noch genausoviel übrig ist, wie damals).

VERLIEBT habe ich mich erst kurz vor meinem CO in einen jungen Mann ... das waren Gefühle, wie ich sie noch niemals für irgendjemanden hatte. (leider wollte er nicht ...)

Und jetzt gerade bin ich wieder in jemanden verliebt ... würde ihm am liebsten sagen "ich liebe Dich" ... geht aber nicht.

Dieses tief empfundene Gefühl hat noch nicht soooo viel mit der Bewältigung von Alltagssituationen zu tun, so wie es bei meiner Frau war ... wir waren ein Herz und eine Seele.

Mit meinem aktuellen Schwarm verschmelze ich, wenn wir uns streicheln oder unterhalten.

Und ich unterscheide sehr wohl reinen Sex (den ich auch mit Männern habe ... ONS, Sauna etc.) und dieses Gefühl der Liebe.

Dies hatte ich bis jetzt erst zweimal in meinem Leben und jedes Mal für einen Mann.

Meine Triebe habe ich versucht mit meiner Frau auszuleben. Da das für mich der erste Sex überhaupt mit einem Menschen zusammen war, (28 war ich), dachte ich , dass es eben so ist, wie es ist ... aber schon nach ein paar Jahren ließen diese Hochgefühle nach, und die letzten 10 Jahre war nix mehr (nach dem ersten Kind hat es genau noch einmal für zwischendurch und nochmal für das 2.Kind gereicht). Erst dann habe ich kapiert, dass sie nicht wollen und begehren kann, wenn ich oder mein Körper sie eigentlich nicht wollen.

Und glaub' mir, es gibt verschiedene Methoden einen Menschen anzufassen ... von "ich beschütze Dich" über "ich mag Dich gerne" und "ich begehre Deinen Körper" bis zu "ich begehre und LIEBE DICH!"

Ich kann unterscheiden, wie sich Menschen und Männer anfassen und ich kann sehen, wie Menschen einander anfassen.

Ich sehe bei dem Pärchen auf der Brücke genau, was der Mann "streichelt" ... hmmm, da sind öfter mal "gute Freunde mit Kindern" unterwegs ... :-|

Ich wollte mich ganz nach den Normen verhalten, erst unbewusst, und dann noch eine ganze Zeit bewusst. Und dann kam NICHT der SEXUALTRIEB, sondern die LIEBE, das LIEBESGEFÜHL und hat mir gezeigt, auf welche Menschen ich stehe. Die Triebe habe ich erst ausgelebt, als ich "Rein Schiff" gemacht habe, mit der Frau die ich sehr sehr lieb hatte und noch lieb habe ... (aber nicht liebe ...)

Manno ist das kompliziert.

Einige Schwule haben mir gesagt, dass sie mich nicht um meine Situation beneiden, aber sehr wohl um meine Kinder ...

Jetzt wird klar, warum es soooo viele schwule Väter gibt (auch Du Wandersmann, wirst so einer sein), die den Kinderwunsch über alles stellen, unbewusst oder bewusst sei mal dahingestellt.

Heutzutage kann man mit Kindern umgehen, Kinder betreuen und fördern, ohne unbedingt eigene Kinder haben zu müssen (machen viele Schwule, habe ich gemacht bevor ich "raus kam" und mache ich auch heute noch!!)

Es gibt sogar Möglichkeiten, für Kinder mit eigenem Erbgut, wenn man das passende Lesbenpärchen findet ...

(Und mit Frauen schlafen ist ja nicht ekelhaft ... )

Ich weiß jetzt, dass ich nicht nur Sex und Triebe ausleben will, sondern ganz stark in Richtung Liebe und Partnerschaft tendiere ... und da schwebt mir ein Mann vor ...

Wandersmann, Du hast die Chance, Dein Leben als Schauspieler zu verbringen, der sich und seiner Frau Liebe und Sexuelle Erfüllung VORSPIELT... (Du hast noch nicht mal die Chance des NICHTWISSENS, so wie ich, denn DU WEISST JA SCHON WIE DU TICKST!!!), jede Woche drei Mal der gleiche Zirkus ... huahhhh :-/

Da empfehle ich das Buch "Wie werde ich der perfekte Liebhaber" ... das habe ich auch gesucht, um meine Partnerschaft zu retten ... dann war da noch der Werbe-Link zu dem Buch "Männer massieren Männer" ... ähhh, braucht man dafür ein Buch ??? ???

Und da gab es noch so ein Buch ... ein Typ merkt mit 40, dass er auf Männer steht, macht Therapie um Therapie zusammen mit seiner Frau ... und hat mit 60 zum ersten Mal einen Mann im Bett ... ich habe es gekauft, quergelesen, und mir wurde schlecht ... nein dachte ich, solange warte ich nicht ... das war der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte ... ES GIBT KEINE MEDIZIN!!!!

OK, Du hast einen sehr starken Willen und eine sehr starke Vorstellung (hat wohl irgendwas mit Moral zu tun ... egal).

Du wirst es probieren ... bin mal gespannt, wer da auf der Strecke bleibt ... ":/

bomed


P.S.

Schwule müssen nicht unbedinge ein "schwules" oder "homosexuelles" Leben führen (was immer Du darunter verstehst).

Es enttarnen sich immer mehr NORMALE Männer als schwul.

Das Leben geht ganz genauso weiter wie vorher, egal, was hinter der Schlafzimmertüre passiert ... ;-D

WOandmerscmaxnn


Hey, ich bins nochmal. Ich hatte letzte Woche meinen ersten Termin bei einem Psychotherapeuten. Es war eigentlich besser als ich erwartet hatte. Zuerst habe ich mein ganzes Problem ausführlich geschildet, der Therapeuth hat sich Notizen gemacht, zwischendurch Dinge gefragt und am Ende mir seine Meinung dazu gesagt. Eigentlich habe ich einen ziemlich guten Draht zu ihm, so kam es mir vor. Er schien schon zu verstehen was in mir vorgeht und wo genau mein Problem liegt. Er hat mich dann auch gefragt, was mein Ziel wäre, was ich mir von einer Therapie versprechen. Ich habe ihm dann erklärt, dass mein Ziel darin liegt ein normales, heterosexuelles Beziehung führen zu können und dann mal eine Familie zu gründen etc. Er meinte jedoch, dass das sehr hohe Erwartungen sind und er es für sinnvoller hält erstmal zu versuchen auch in der Homosexualität eine positive Option zu sehen. Ich habe dann versucht ihm klar zu machen, dass es für mich keine Option sein kann, worauf er mir dann noch einiges erklärt hat und wir dann für nächste Woche nochmal einen weiteren Termin ausgemacht haben.

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich das noch Sinn hat bei dem Therapeuten. Einerseits fühle ich mich eigentlich ganz gut aufgehoben bei ihm, andererseits scheint er andere Vorstellungen vom Ziel einer Therapie zu haben. Ist es nicht eigentlich normal, dass der Patient das Therapieziel vorgibt? Sollte ich ihm das so klipp und klar nochmal sagen oder mir besser gleich einen neuen Therapeuten suchen?

WJölfVin xNo.1


Sags ihm- und dann wart die Reaktion ab, bevor du wechselt.. aber wird sicher so werden, wie du es dir vorstellst, wenn du dich ganz gut bei ihm aufgehoben fühlst.

Eine Psychologin hat ne Freundin von mir mal angeschrien und einen richtigen Wutanfall bekommen, weil sie sich nicht auf das einlassen wollte, was diese Frau wollte, weil sie eigentlich schon längst damit abgeschlossen hatte.. Also manche haben auch einen.. hm, Knall^^

b!irdhTouse


die werden dir alle das selbe sagen. "Warum?" WEIL MAN HOMOSEXUALLITÄT NICHT TERAPHIEREN KANN >.<. Lass es sein du wirfst nur dein geld zum fenster raus wenn du meinst hetero leben zu müssen um anerkannt zu werden dann tu es aber damit wirst du 99.99991% nicht glücklich werden -.-

W)ölfin sNso.1


Genau.. da kommt mir ne Frage auf, was hast du gegen deine Neigung? Schämst du dich oder was ist der Grund für die Therapie?

WDandemrsmxann


@ Wölfin

Der Therapeut hat mich ja auch gefragt welches Ziel ich habe und was meine Erwartungen an eine Therapie sind, was ich mir davon für mein Leben verspreche. Er hat mir zumindest auch das Gefühl gegeben mich ernst zu nehmen, aber was er dann als besseres Ziel vorgeschlagen hat ist eigentlich das Gegenteil von dem was ich will. Das habe ich ihm auch so durch die Blume gesagt, weil ich nicht unhöflich sein wollte. Er hat dann noch versucht mir das zu erklären, da hatte ich dann schon den Eindruck, dass der Therapeut in eine ganz andere Richtung will als ich. Und das macht ja dann keinen Sinn. Ich meine, ich möchte jetzt endlich anfangen professionell an mir zu arbeiten um endlich ein glückliches Leben zu führen. Da möchte ich keine Zeit mehr verschwenden mit Dingen, die mich nicht weiter bringen. Also sollte ich ihm beim nächsten Termin nochmal klipp und klar sagen was ich von ihm erwarte? Dürfen Therapeuten es eigentlich ablehnen einem Menschen zu helfen?

ZCwackx44


Wandersmann, Du hast es immer noch nicht verstanden: HOMOSEXUALITÄT IST NICHT THERAPIERBAR.

gGlücaklichxe63


guten morgen lieber wandersmann

erst einmal herzlichen glückwunsch zu deiner entscheidung eine therapie zu machen.

menschen die dies tun, lehnen sich bzw. teile von sich ab. ich bin falsch...... |-o

tacheles ist aber:

du bist gut / richtig so wie du bist

und ein therapeut wird dir helfen, dich selbst so anzunehmen, zu lieben, wertzuschätzen, zu respektieren usw. , wie du bist.

homosexulität ist genetisch bedingt. Forschungen belegen, dass hierfür extreme stresssituationen während der frühen schwangerschaft ursächlich sind.

( Allen & Barbara Pease Warum Männer nicht zuhören...... 18. Auflage S.265 ff)

Ich wünsche dir alles gute für deine therapie/

deinen weiteren Lebensweg

eine therapieerfahrene, sich selbst annehmende,liebende

(mittlerweile) glückliche frau

pass gut auf dich auf *:)

MZrN ObBskur


also ich hab mir nu alles durchgelesen,und frage mich warum noch keiner ma den gedanken aufgeschnappt hat,das er ja noch jungmann ist ":/ ich meine,ma etwas überspitzt gesagt:Geh ins bordell,bestell dir ne Frau,wenns dir gefällt und geil macht,haste noch gute chancen. Wenn nicht,dann den mann bestellen und sehen ob er dich geil macht :=o

Aber da des net unbedingt die feine art ist,versuch doch einfach ma ne Frau klarzumachen(ich meine das nicht wie son matscho),sondern für ne Beziehung.Ich meine,spätistens beim sex müsste man das doch merken obs einen antörnt oder nicht?

Ma davon abgesehen denke ich auch das Homosexualität nicht Therapierbar ist,zwar zu unterdrücken,aber auf langer sicht nicht irgendwie hilfreich :-/ Und glaube auch das nichts was einer hier schreiben wird,dich davon abhalten kann diesen gedanken weiter zu haben,nochnichtma dein heisgeliebter Therapeut,obwohl er ja anscheinend unserer meinung ist ;-)

Trotzdem alles Gute bei deinen Nicht-Therapierbaren Problem Ahab :-p

W/ander1smanxn


@ Zack44

Wie kannst du das so pauschal sagen? Jeder Mensch ist anders. Du weisst nicht welche Ursachen es bei mir hat und ob man sich mit grosser Motivation ändern kann. Ausserdem kann es doch nicht sinnvoll sein sich schon aufzugeben ohne wenigstens alles versucht zu haben. Was würdest du denn an meiner Stelle machen? Für immer enthaltsam leben? Das wäre für mich die einzige Alternative, wenn ich keine normale Beziehung für einer Frau führen kann. Aber das macht mich natürlich nicht glücklich, also muss ich doch wenigstens alles probiert haben, bevor ich mich ganu aufgebe, oder nicht?

@ glückliche63

Danke für deinen gut gemeinten Kommentar *:)

Frluch=tgedankxe


Wandersmann, theoretisch ist so viel möglich- inklusive ausgelebte Homosexualität trotz Familienlebens.

Meine Güte, du bist sicher nicht der einzige homosexuelle Mensch der trotzdem den Traum einer klassischen Familie in sich trägt.

Mal angenommen... eine enge Freundschaft zu einer lesbischen Frau, gemeinsame Kinder und jeder seine Sexualität außerhalb des Familienbildes.

An deiner Stelle würde ich beides angehen- die Hinterfragung der vermeintlichen Homosexualität unter der mir selbst gestellten Bedingung sie zu akzeptieren wenn ich sie nicht ändern kann und mich damit abfinden dass das Leben nie ganz nach Plan verläuft.

Ich hab meine Lebensplanung mehr als einmal über den Haufen geworfen- und ich bin 23.

Es kann immer was dazwischen kommen, egal ob positiv oder negativ. Ein hoher Lottogewinn wirft das Leben genauso aus der Bahn wie eine Krankheit oder auch die Entdeckung dass man homosexuell ist.

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