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Therapie gegen Homosexualität

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@ Travis

Was für eine Therapieform würdest du denn für die "Umpolung" präferieren?

Außerdem: Die Therapieform tut hier wenig zur Sache. Persönlichkeitsstörungen können auch "nicht geheilt" werden, eben weil sie essentielle Denkmuster – wie bei der Sexualität ja auch- betreffen.

BkarceTlonxeta


Außerdem: Die Therapieform tut hier wenig zur Sache. Persönlichkeitsstörungen können auch "nicht geheilt" werden, eben weil sie essentielle Denkmuster – wie bei der Sexualität ja auch- betreffen.

:)^ Ich bin Boderliner, mir wurde/wird auch nur geholfen, damit klar zu kommen. Wenn es möglich wäre, das wegzumachen, hätte das sicher schon jemand getan ":/ Und ich habe mittlerweile über 10 Jahre Therapieerfahrung, sowohl in Verhaltenstherapie, als auch tiefenpsychologisch.

TXrav3is Bdicklxe


Achso, es geht Dir um Umpolung. Dann doch am ehesten VT.

bxmed


Hallo,

Homosexualität ist KEINE Persönlichkeitsstörung, von daher gibt es da auch nichts zu Therapieren.

Homosexualität kann auch nicht geheilt werden, da es sich nicht um eine Krankheit (Virus, Bakterien, Entartete Körperzellen, Wucherung, Verletzung, Arm/Bein ab oder Krebs handelt ...)

Sexualtherapie oder Verhaltenstherapie kann vielleicht dazu beitragen dass man das Lügengebäude, die Show oder das "falsche" Leben etwas länger durchhält, dafür aber später um so tiefer abstürzt :-o (falls man das noch erleben sollte ...) :(v

Wenn es eine Therapie gäbe, die dem "neu Homosexuellen" etwas mehr Selbstbewusstsein "verpassen würde", damit er es LEBEN kann, da würde ich sofort ja sagen.

Wie bereits schon Seiten vorher gesagt wurde: Wer es verdrängt, hat schon verloren, wer dazu steht, dem wird die Frisur "etwas zerwedelt", er wird ein paar alte Freunde weniger haben ... aber das steckt er mit der neu gewonnenen Freiheit und Lebensfreude locker weg ... :)^

lieben Gruß

lg.

P8hilWl8x9


Wenn ich die Beiträge von Wandersmann richtig verstehe, dann will er auch nicht homosexuell sein und diese Neigungen ausleben. Ich habe mich in seinen Beiträgen total wiedergefunden. Ich kämpfe auch schon eine Weile mit diesen Neigungen. Glaubt mir, das ist nicht schön, wenn man sich so fühlt. Ich habe ein tolles Mädel kennengelernt und es entwickeln sich allmählich sogar langsam zarte Gefühle meinerseits. Vielleicht beruht das sogar auf Gegenseitigkeit. Aber so richtig zulassen kann ich das vom Kopf her leider noch nicht und eine Beziehung einzugehen habe ich zu viel Angst, weil ich nicht weiss ob und wie das funktionieren würde. Dabei würde ich mir es sehr wünschen, dass es klappt. Aber diese Neigung steht mir im Weg. :-/

Snteezve7x1


Aber so richtig zulassen kann ich das vom Kopf her leider noch nicht und eine Beziehung einzugehen habe ich zu viel Angst, weil ich nicht weiss ob und wie das funktionieren würde.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnen kann. Ich kann nur sagen, wenn du Frauen so erotisch findest das du gerne mit ihnen Sex haben willst.. dann bist du nicht Schwul sondern Bisexuell... und dann steht einer Beziehung zu nem Mädel doch nichts im Weg ?

P!hi[ll8x9


Das Problem ist doch gerade, dass ich nicht weiss, ob es mit einer Frau auch sexuell funktionieren würde, wenn die Gefühle stimmen. Bisher dominiert jedenfalls die homosexuelle Neigung bei mir. Emotional fühle ich mich aber zu einer Frau hingezogen und wünsche mir eigentlich auch eine Beziehung. Also das ist so ein Gegensatz zwischen Trieb und Gefühlen/Wünschen. Und das behindert eben mein Leben total.

EcmirliexA


Durch Traumen oder Schicksalsschläge können Persönlichkeiten sehr wohl von Grund auf umgekrempelt werden. Oder liege ich falsch? Warum kann man mit sanfter Therapie dann nicht einen einzigen Aspekt versuchen zu ändern? Auch ändern wir unsere Persönlichkeit doch ständig selbst im Laufe des Lebens, oder sehe ich das auch falsch?

Traumen und harte Schicksalsschläge krempeln keine Persönlichkeit um! Sie können gewisse latent vorhandene Tendenzen verstärken, oder erst zum "Ausbruch" bringen. Es wird aber niemandem eine komplett andere Persönlichkeit durch ein Trauma gegeben. Zwei Menschen können ähnlich harte Schicksalsschläge komplett anders verarbeiten. Sie erhalten dadurch nicht einen ähnlichen Charakter, weil sie ähnliches erleben, wenn sie grundsätzlich verschiedene Charaktereigenschaften haben.

Gegensatz zwischen Trieb und Gefühlen/Wünschen

Gerade diese Verquickung von Gefühlen und Wünschen sagt doch schon sehr viel aus...

Mmaeraxd


Ich frage mich, warum ein solcher Thread existieren darf. Er ist nicht nur sehr wahrscheinlich eine Verarsche, sondern obendrein noch an Diskriminierung nicht zu überbieten. Homosexualität ist keine Krankheit, das sollte sich in unserem Zeitalter nun wirklich langsam mal rumgesprochen haben. Ich empfehle zwar auch eine Psychotherapie, aber eine, die bewirkt, dass du dein Ich annimmst.

E~mi1liexA


Anfangs dachte ich auch, dass es sich um einen Fake handelt, weil ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass jemand heutzutage noch denkt, dass man Homosexualität mal eben wegtherapieren kann. Aber ich finde, der TE hat mit seiner sehr sachlichen Art durchaus klar machen können, dass es ihm ernst ist. Das hat auch nichts mit Diskriminierung von Homosexuellen zu tun. Stell dir vor, du hast deinen Plan vom Leben, aufgrund von Erlebnissen und Erfahrungen, du malst dir deine Zukunft aus und "auf einmal" stellst du fest, dass es da etwas in dir gibt, was sich damit nicht vereinbaren lässt. Ich kann mir schon vorstellen, dass man versuchen will, dennoch zu erreichen, was man sich ausgemalt hat. Ob das jetzt von Erfolg gekrönt sein kann – in diesem speziellen Fall – halte ich für sehr fraglich. Aber ein wenig kann ich den TE schon verstehen.

L(uzin<de_=7x6


Irgendwie nachvollziehbar, dass Du Dich gegen Deine Neigung wehrst, weil Du eines Tages die 'klassische' Familie gründen willst. Leider wird Dir eine Therapie nicht im Mindesten helfen. Ich hoffe inständig, dass Du nicht an einen Psychotherapeuten gerätst, der das Ganze erstmal 'in Angriff nimmt', sondern dir klipp und klar sagt, dass Du Dich mit den Tatsachen abfinden musst. Ansonsten wären die Folgen nicht nur für Dich unsagbar tragisch. Wirf mal einen Blick in diesen Faden und lies ihn dir BITTE genau durch ...

[[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/585953/]]

Alles Gute!!

b[mxed


Hallo,

Bisher dominiert jedenfalls die homosexuelle Neigung bei mir. Emotional fühle ich mich aber zu einer Frau hingezogen und wünsche mir eigentlich auch eine Beziehung. Also das ist so ein Gegensatz zwischen Trieb und Gefühlen/Wünschen. Und das behindert eben mein Leben total.

Vergiss die Beziehung zu der Frau! (und die gemeinsamen Kinder!)

Du kannst versuchen, eine Freundschaft aufzubauen und zu behalten ... aber offensichtlich geht Dein Verlangen in Richtung Männer.

Wenn Du bereit bist, das als normal zu akzeptieren und nicht als "Behinderung", dann bist Du frei, Dein Glück zu finden ... *:) @:)

Die Schranke oder Schere ist in DEINEM Kopf, WEG DAMIT!

lg.

WLand6ersmyann


Hallo,

Ich melde mich mal wieder, weil ich zur Zeit ziemlich niedergeschlagen bin, nachdem ich meine Therapie abgebrochen habe. Leider verweile ich seitdem in einem unbefriedigenden Stillstand. Die Therapie hat mir aber auch nicht sehr viel gebracht, weil ich immer den Eindruck hatte, der Therapeut wollte in eine ganz andere Richtung als ich. Geholfen hat mir ein wenig die Aufarbeitung meines schwierigen Verhältnisses zum Vater. Ich denke schon, dass das ein richtiger Schritt war. Aber der große Durchbruch ist leider noch nicht da. Das schlimme ist, dass ich einfach nicht weiss, an wen ich mich am besten wenden kann. Ich möchte ungern nochmal eine Therapie beginnen und dann feststellen, dass der Therapeut nicht wirklich daran interessiert ist, mich in meinen Zielen zu unterstützen. Aber wo finde ich jemanden, der wirklich mit mir an einem Strang zieht und kompetent ist?

Heute ist auch noch heilig Abend und meine Freunde feiern mit ihren Partnerinnen, manche schon mit ihren Ehefrauen, manche sogar schon mit ihren Kindern. Ich mich zerfrisst die Angst all dies niemals erleben zu dürfen, weil diese verfluchte Neigung mir alles zerstört. :-(

I!nkogEnbitx_o


prägungen sind irreversibel. manchmal sollte man auch den letzten strohhalm einfach loslassen. tröste dich damit, dass es alles nur eine Frage der Perspektive ist.

der thread ist schon über ein Jahr alt, wie lange willst du noch warten?

R?egenschYirmdxame


Hallo Wandersmann *:)

Ich glaube, ich verstehe dein Problem: Du möchtest eben ein "klassisches" Leben haben, genau so, wie man sich das immer vorstellt: Mutter, Vater, ein (zwei, drei, vier, ...) Kind(er), heiles Familienleben, Eigenheim, ... Das kann ich sehr gut verstehen; wenn man in einer Welt aufwächst, wo einem immer genau das vorgelebt wird, wo das als "Ideal" gilt. Nun entsteht daraus für dich ein Problem: Du möchtest dieses von anderen immer vorgelebte und angepriesene Ideal genauso erlben, aber dein "Trieb" stellt sich quer.

Ich stelle dazu zunächst Folgendes fest:

Du bist normal. Homosexualität ist auch normal. Du kannst ganz normal Kinder haben und großziehen. Film und Fernsehen, die Medien im Allgemeinen, die Gesellschaft, das familiäre Umfeld vermitteln einem häufig ein Weltbild, in dem kein Platz für Homosexualität ist – in Sachsen zerreißen sich die Kirchengemeinden noch heute darum, ob nun Homo-Ehen vor Gott geschlossen werden dürfen oder nicht – aber das alles ändert nichts daran, dass du nicht von einer "Krankheit" im herkömmlichen Sinne befallen bist. Du bist nicht z.B. depressiv, wogegen Antidepressiva und eine Therapie ggf. helfen würden.

Ich glaube das, was dir tatsächlich schwerfällt, ist nicht die Akzeptanz deiner Neigung, sondern die Akzeptanz dieser Neigung als etwas völlig Normales. Stell dir mal vor, es wäre andersherum und Homosexualität wäre das "Anerkannte", das "Ideal", das "Normale". Wie würdest du dann denken?

Dein Glück liegt – meiner Ansicht nach – nicht darin, anderen ein "normales" Leben vorzuleben; sondern einzig und allein darin, dein Leben zu leben.

Natürlich kannst du dir das "Ideal" herbeiwünschen, kannst dich nach Uniform kleiden, genauso sein, wie alle anderen auch sind, das wählen, was alle anderen auch wählen, ja nicht auffalen und bloß nicht "anders" oder "unnormal" sein – geht alles! Dazu brauchst du nicht einmal eine Therapie! Du kannst es einfach tun, so sein, wie eben alle sind.

Die Frage ist nur, ob du darin dein Glück findest. Ich sage: Nein, wirst du nicht. Es ist nämlich dein Leben, nicht das der anderen. Und du bist kein besserer oder schlechterer Mensch, weil du genauso bist, wie es zu sein hat oder eben nicht.

Du musst wählen: Willst du lieber dein eigenes Leben Marke "Eigenbau, individuell, selbsterfüllt und nicht kopierbar" – oder willst du das Leben Marke "Durchschnitt, Anpassung, Tristesse" von Mr. Idealo mit Frau, Haus, Hund und zwei Kindern? Diese Entscheidung kann dir kein einziger Mensch abnehmen, kein Therapeut, kein Michael Gerlach, niemand.

In jedem Falle: Alles Gute! :)*

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