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Warum denke ich ständig an die Vergangenheit ?

BYlech)piraxt


... und immer dran denken: heute ist das Gestern von morgen ;-)

N\oM-riskt-nxo-funx93


@ Blechpirat

Ja klar, die Luft war in der frühren Zeit unrein im Vergleich zu heute.

Danke für die Antwort ;-) :-)

@ S. wallisii

Genau das hatte ich auch erwähnt,ich glaube,ich würde große Depressionen als Opa bekommen,wenn ich jetzt schon an der Vergangenheit hänge xD

Danke für die Antwort :-)

mTinimxia


Ich melde mich jetzt auch mal zu Wort, obwohl ich tatsächlich schon meinen Lebenszenit überschritten habe, also die 27 bereits lange zurück liegt. ;-D Ich schaue auch gern mal in die Vergangenheit, und vor allem dann, wenn ich feststelle, dass im Hier und Jetzt die Dinge irgendwie langweiliger geworden sind. Als ich 27 war, kamen diese Gedanken gar nicht auf, weil das Leben an sich immer noch spannend war, ich viel mit Freunden unterwegs war und verrückte Sachen gemacht habe. Auch das hier bereits erwähnte nächtliche Einbrechen im Schwimmbad war u. a. dabei.

Stimmt, die 70-er Jahre waren geprägt von einer Umbruchstimmung. Und so aufregend wie das erst mal klingt, hätte ich in dieser Zeit dennoch keine Erwachsene sein wollen. Frauen, die gegen die § 218 gekämpft haben, Homosexuelle wurden als psychisch krank eingestuft, Wohnungen wurden oft nur an Eheleute vermietet, zerrüttete Familienverhältnisse wegen unbearbeiteter Nazi-Vergangenheit, Kalter Krieg, RAF, schlechtere Arbeitsbedingungen und, und, und.

Und die Musik hatte zu jeder Zeit ihre bekloppten Texte. Muss da gerade an "Bruce & Bongo" aus den 80-ern mit "Geil" denken ]:D Meine Großeltern fanden den Rock'n'Roll widerlich unanständig, meine Eltern fanden Disco doof, und ich mag Hip-Hop jetzt auch nicht gerade, dennoch gibt es heute auch viele wunderbare Musiker mit anderer toller Musik und anspruchsvollen Texten.

Und richtig, früher grasten die Kühe oft auf bleiverseuchten Weiden. Generell war der Stand von Tieren um einiges schlechter als heute.

Aber trotz all der negativen Dinge, geht mir das Herz auf, wenn ich Lieder aus meiner Jugend und Jung-Frau-Zeit höre. Tolle Erinnerungen werden wieder wachgerufen und es war einfach geil, unbegrenzt für 23 Pfennige telefonieren zu können. ;-D Freunde zu treffen, um tatsächlich etwas "mit ihnen" zu unternehmen. Einfach erfinderisch zu sein und nicht wie teilweise heute, gemeinsam irgendwo sitzen und aufs eigene Handy starren.

Dass die Zeit so verrennt, habe ich lange nicht wahrgenommen, weil es immer wieder etwas Neues zu entdecken gab, neue Herausforderungen, egal, welcher Größenordnung. Heute jedoch blicke ich zurück, stelle fest wie viel Zeit bereits vergangen ist, und dass ich den größten Teil meines Lebens bereits absolviert habe. Wie kann das sein, schaue ich doch noch immer mit dem Blick einer gefühlt Mittzwanzigerin auf meine Umwelt. Ein Trost ist zumindest, dass es mir nicht alleine so geht.

Ich denke, jede Zeit hat ihre guten und weniger guten Seiten, und es kommt darauf an, was jeder aus dem Heute macht. Jemand liebt die Hippie-Zeit? Warum nicht übers Internet Gleichgesinnte suchen, Kommune 2, 3 oder 4 aufmachen und diesen Lebensstil wirklich leben? Zelten mit Klampfe und Tütchen? Ist alles machbar.

Ich glaube, so manche Umsetzung neuer Abenteuer scheitert nicht an den Möglichkeiten, sondern am eigenen Einsatz, und da nehme ich mich auch nicht aus. Es ist wunderbar, diese Erinnerungen zu haben, aber es ist auch genauso wichtig, neue Erinnerungen zu schaffen. :-)

So, und nun höre ich mir auf Yout.... Debbie Harry mit "Heart of glass" an. Schöne alte neue Welt ;-D

T|h-aMlin8a


Hallo,

Mir geht es auch so. Allerdings ist das bei mir ein Zeichen davon , dass es mir nicht gut geht.

Meine Kinder seit war sehr glücklich und dann sehr abrupt vorbei. Ich konnte in gewisser Weise nicht die normale Entwicklung durchmachen, mich von zuhause lösen, erwachsen werden. Alles war von Trauer und Verlust und Haltlosigkeit und Einsamkeit überschattet als ich älteres Kind //Teenager war.

Das war ein unfassbarer Kontrast zu meiner sehr, sehr glücklichen und behüteten Kindheit.

Mir tun gerade die schönen Erinnerungen eher weh. Ich fühle mich wie übriggeblieben. Alle anderen sind weitergegangen, ich bin stehen geblieben (nicht äußerlich, innerlich. Ich war früh selbstständig)

Und ich kann nicht mit Hoffnung in die Zukunft sehen, bin gegen meinen Willen zutiefst pessimistisch und habe so eine Verlustangst, dass ich mich lieber gar nicht binde.

Ich versuche im Hier und Jetzt zu leben, nicht in der Vergangenheit aber auch nicht in der Zukunft.

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