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Was passiert beim stationären Klinikaufenthalt?

huennaaroxt


juley, was ist PTBS?

ich bin auch sehr froh, so schnell eine therapeutin gefunden zu haben.

ich bin nur in die klinik gegangen, hatte da leider nur heulkrämpfe und mein mann mußte für mich sprechen.

von da an, habe ich immer nur gesagt bekommen, wo ich als nächstes hingehen soll.

kannst du mir erklären, warum du aus stationären aufenthalten rausgeflogen bist?

J]uley


PTBS = Posttraumatische Belastungsstörung

Ich bin rausgeflogen, weil ich mich nicht an Regeln gehalten habe, weil ich zu instabil war (-> Verlegung auf die Geschlossene) und manchmal auch, ohne die genauen Gründe zu kennen ":/ ("es liegt nicht an Ihnen" ja klar... an wem denn dann? ":/ Manchmal muss man nicht alles verstehen)

AVmXitxa


muß ich mir das wie im krankenhaus vorstellen?

Wir waren in einem Nebengebäude untergebracht, was früher mal ein Klostergebäude war.. bis auf die Einrichtung der Küche sah dort nichts nach Krankenhaus aus. Wir hatten alle schnuckelige einzelzimmer, die wir nach Lust+Laune dekorieren durften, natürlich nur wenn nichts kaputt gemacht wurde. Einige hatten Perlenvorhänge, Fahnen, Pflanzen, Regale dadrin.. Teppiche... Lampen, Stereoanlagen etc ;-)

wird man geweckt?

Wir mussten selber Wecker stellen bzw uns von Mitpatienten wecken lassen wenn wir das abgesprochen hatten.

inwiefern ist man eigenverantwortlich?

Eigentlich für alles, ausser dass Essen auf den Tisch kommt, das gibt's auf Bestellung.

was ist, wenn man termin nicht einhält?

(jetzt bin ich total motiviert, aber wer weiß, wie es da ist?)

Dann wird man gefragt warum und hat entweder n sehr guten Grund oder wird gefragt, ob einem die Therapie nicht wichtig genug ist und man lieber abbrechen möchte.

kann man jederzeit abbrechen?

(will ich jetzt natürlich nicht, aber wer weiß...)

Bei uns war das möglich. Natürlich erst nach einem Gespräch wo die Gründe besprochen wurden usw.

ich bin ein mensch, der einen ausgeprägten obrigkeits-respekt hat. was ärzte oder lehrer, polizisten o.ä. mir sagen, mache ich immer.

ich bin sicherlich sehr kooperativ, habe aber angst vor der einsamkeit.

ich habe einen mann und drei kinder. ich bin nie allein .

ist man dort viel allein und auf sich selbst gestellt?

Garnicht. Es sind viele andere Patienten da, mit denen man reden, spielen, quatsch machen kann, spazieren gehen, malen, fernsehen.. sport.. man findet da schnell in eine Clique rein.

wird man "an die hand genommen?"

Bei uns bekam jeder einen Paten, der dann die ersten 1-2 Wochen zuständig war für dich. Der dir gezeigt hat wo was ist und dich auch so ein bisschen in die Gruppe integriert hat.

was ist, wenn ich alle anderen "doof" finde?

Glaube zwar nicht, dass du ALLE doof findest, aber selbst wenn... es wird auch akzeptiert, wenn man sich absondert.

Warum ich dort war? Borderline Persönlichkeitsstörung.

Sonst noch Fragen? Dann Frag! =)

JPulezy


Bei uns bekam jeder einen Paten, der dann die ersten 1-2 Wochen zuständig war für dich. Der dir gezeigt hat wo was ist und dich auch so ein bisschen in die Gruppe integriert hat.

Das ist eine gute Sache, wenn das wirklich funktioniert! :)^

(in meiner letzten Klinik erfuhr ich erst beim 2. Aufenthalt, dass es dort sowas gibt, und das auch eher zufällig bei der Diensteverteilung ]:D Leider haben eben nicht alle ihren Dienst ernst genommen.)

A*mitxa


muß ich mir das wie im krankenhaus vorstellen?

Wir waren in einem Nebengebäude untergebracht, was früher mal ein Klostergebäude war.. bis auf die Einrichtung der Küche sah dort nichts nach Krankenhaus aus. Wir hatten alle schnuckelige einzelzimmer, die wir nach Lust+Laune dekorieren durften, natürlich nur wenn nichts kaputt gemacht wurde. Einige hatten Perlenvorhänge, Fahnen, Pflanzen, Regale dadrin.. Teppiche... Lampen, Stereoanlagen etc ;-)

wird man geweckt?

Wir mussten selber Wecker stellen bzw uns von Mitpatienten wecken lassen wenn wir das abgesprochen hatten.

inwiefern ist man eigenverantwortlich?

Eigentlich für alles, ausser dass Essen auf den Tisch kommt, das gibt's auf Bestellung.

was ist, wenn man termin nicht einhält?

(jetzt bin ich total motiviert, aber wer weiß, wie es da ist?)

Dann wird man gefragt warum und hat entweder n sehr guten Grund oder wird gefragt, ob einem die Therapie nicht wichtig genug ist und man lieber abbrechen möchte.

kann man jederzeit abbrechen?

(will ich jetzt natürlich nicht, aber wer weiß...)

Bei uns war das möglich. Natürlich erst nach einem Gespräch wo die Gründe besprochen wurden usw.

ich bin ein mensch, der einen ausgeprägten obrigkeits-respekt hat. was ärzte oder lehrer, polizisten o.ä. mir sagen, mache ich immer.

ich bin sicherlich sehr kooperativ, habe aber angst vor der einsamkeit.

ich habe einen mann und drei kinder. ich bin nie allein .

ist man dort viel allein und auf sich selbst gestellt?

Garnicht. Es sind viele andere Patienten da, mit denen man reden, spielen, quatsch machen kann, spazieren gehen, malen, fernsehen.. sport.. man findet da schnell in eine Clique rein.

wird man "an die hand genommen?"

Bei uns bekam jeder einen Paten, der dann die ersten 1-2 Wochen zuständig war für dich. Der dir gezeigt hat wo was ist und dich auch so ein bisschen in die Gruppe integriert hat.

was ist, wenn ich alle anderen "doof" finde?

Glaube zwar nicht, dass du ALLE doof findest, aber selbst wenn... es wird auch akzeptiert, wenn man sich absondert.

Warum ich dort war? Borderline Persönlichkeitsstörung.

Sonst noch Fragen? Dann Frag! =)

A$mmita


Ups, sorry wegen Doppelpost... muss beim Neu-Laden passiert sein.. =(

h&ennairot


danke an euch!!!

im moment habe ich keine fragen mehr, aber wenn mir noch was einfällt, weiß ich ja, wen ich fragen kann!

vielen dank noch mal!

Jxule6y


Gerne! @:)

hnennaxrot


mir ist noch was eingefallen:

wird man durchsucht?

also, das gepäck meine ich?

wird kontrolliert, ob man alkohol, drogen, etc. mitnimmt?

ich habe das nicht vor, aber das gefühl, dass jeder tampon und jeder zettel gecheckt wird, ist blöd.

Jrul*ey


wird man durchsucht?

also, das gepäck meine ich?

wird kontrolliert, ob man alkohol, drogen, etc. mitnimmt?

Das habe ich bisher nur auf geschlossenen Stationen erlebt, da wurde alles genau durchsucht, jedes noch so kleine Fach von Koffern/Taschen... dort werden einem sämtliche scharfen/spitzen Gegenstände (Rasierer, Nagelfeilen aus Metall, Nagelscheren, ...) abgenommen, sowie alles andere, womit man sich (oder anderen was antun könnte), also alles mit Kabeln dran (Föhn, teilweise mp3-Player :( , Ladekabel usw), Deospray, Stielkamm, ... Auch alles, was Alkohol enthält, durfte man nicht behalten, z.B. Parfum. Und natürlich Handy/Laptop. Wenn es einem einigermaßen gut ging, bekam man aber für kurze Zeit die benötigten Dinge ausgehändigt, also z.B. Föhn, Kamm und Deo nach dem Duschen, vorausgesetzt man stellt nix damit an und bringt es danach unverzüglich zurück.

Was auch auf offenen Stationen sein kann, ist ein Drogentest (bei der Aufnahme sowie auch als Stichproben), also man muss mit einer Schwester auf Toilette gehen und Urin abgeben... und die Alktests natürlich (pusten). Und eigene Medikamente musst du auch überall abgeben, falls es was ist, das du dort nicht bekommen kannst (hatte ich mal mit bestimmten Schmerzmitteln) werden sie dir schon gegeben zu den Einnahmezeiten.

ä%pfe@lchexn


Wir haben morgens in der Morgenrunde immer eine Schachtel mit den Medis für einen Tag bekommen.. ich hab nie eine Schachtel bekommen, weil ich ein Spray hatte und das durfte ich behalten (Asthma) ;-)

Sonst stimmte ich Juley zu.. mein Zimmer wurde mal durchsucht.. aber nur, weil die irgendeinen Verdacht hatten, der sich aber nicht bestätigt hat *:)

J/ulexy


Wir haben morgens in der Morgenrunde immer eine Schachtel mit den Medis für einen Tag bekommen..

:-o Okay.... Bei uns war es überall so (egal wo ich war, ob Akutpsychiatrie oder Therapiestationen), dass morgens, mittags, abends und nachts Medi-Ausgabe war, und wir mussten unsere Medis im Stationszimmer nehmen (teilweise sogar mit Wasser aus Bechern, die wir dort bekommen haben und austrinken mussten, da wir in unsere eigenen Tassen oder Flaschen die Medis reinspucken könnten)

J:ule*y


Ach ja, mein Zimmer wurde auch mal durchsucht, ich weiß aber nicht warum, evtl. lag es an meiner Zimmernachbarin, die ständig wegen irgendwas auf die Geschlossene verlegt wurde... %:| Ich war jedenfalls ziemlich sauer, als ich den Pfleger dabei erwischte, wie er in meinen privaten Sachen rumwühlte >:( Er hätte mich ja auch fragen können und das in meinem Beisein machen können >:(

hpennarToxt


das hört sich schrecklich an!!!

ich hoffe, dass es bei mir nicht so furchtbar wird!

heute gehe ich wieder dorthin zu der therapeutin.

mal sehen, ob sie schon was zu einem termin sagen kann.

danke ihr beiden!

J5uley


Da es eine psychosomatische Klinik ist (hast du doch geschrieben oder?) denke ich nicht, dass dir diese ganzen Dinge weggenommen werden. Das mit den Tabletten ist aber fast überall so (ist aber auch nicht schlimm finde ich... wo ist der Unterschied, ob man morgens alle Tabletten für den Tag bekommt oder sich je nachdem wie oft man Medis bekommt sie sich im Stationszimmer geben lässt?) damit man keinen Unsinn anstellt mit den Medis (sie z.B. sammelt oder untereinander tauscht) oder sie einfach wegwirft.

So "schreckliche" Sachen habe ich auf Therpiestationen echt nie erlebt, da gings meist echt ziemlich locker zu ;-)

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