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Ich glaube schon von Kind an das ich nicht alt werde.

MkiniTomxate hat die Diskussion gestartet


Guten Abend euch allen,

kennt das jemand? Ich glaubte schon als Kind nicht alt zu werden, höchstens 18 oder so. Es war ein Gefühl als ob mein Leben keinen Sinn macht weil ich ja eh früh sterben würde. Mir war die Schule etc. egal, weil für was sollte ich mir Mühe geben. Damals war ich vielleicht 8 oder 9. Damals kamen mir dann auch die ersten Gedanken von wegen ob ich echt bin oder nicht nur ein Geist oder Ähnliches. Das hat mich meine ganze Pubertät lang begleitet und ich habe viel gelesen. Mein Leben verlief schon immer wie ein Traum vor mir her. Ich kam mir nie wirklich vor. Auch heute ist das noch so. Ich habe so Angst davor diese Gedanken zuzulassen weil es mich so traurig macht und gleichzeitig kriege ich dann Panik. Ich habe so Angst davor an irgendwas zu erkranken und am Ende recht gehabt zu haben. Ich war fest davon überzeugt am 22.11.2001 zu sterben. Ich wusste es, ich habe es geträumt. Damals hatte ich meine erste ganz schlimme Panikattacke. Ich habe nicht mehr geschlafen, nicht gegessen, hab am Ende nur noch knapp 41kg gewogen. Ich habe Zwänge, ich muss zum Beispiel das Handtuch auf eine bestimmte Art hinhängen sonst passiert was Schlimmes. Lauter so Sachen bei denen ich mir bescheuert vorkomme aber die ich einfach nicht lassen kann. Ich versuche mich abzulenken aber es klappt in letzer Zeit einfach nicht mehr. Ich habe so Angst vor dem Leben das ich nicht leben kann. Ich will aber auch nicht sterben :°( nicht jetzt jedenfalls. Ich hätte so gerne mal Kinder, eine Familie, all dieses Zeug aber ich denke immer das ich das alles eh nie erleben werde weil ich ja nicht alt werden werde. Es macht mich so kaputt. Ich kann einfach nicht mehr. Manchmal denke ich ich sollte das ganze doch einfach beenden dann muss ich mir keine Gedanken mehr machen aber ich will das ja eigentlich gar nicht.

Antworten
M5iniTpomate


Ich hab so Angst meinen Geburtstag nicht zu erleben. Jedes Jahr aufs neue :°( Jedes Jahr denke ich "Und jetzt passierts" Ich weiß einfach nicht was ich machen soll.

MjiniTqomxate


:°( Will echt niemand mit mir reden? Ich kann darüber mit niemandem ausserhalb des Inets reden. Es frisst mich innerlich auf. Naja was solls. Thx anyway.

L<adyw-iunbektannt


hey, leider kann ich nicht sehr viel dazu sagen und dennoch möchte ich dir gerne helfen. hört sich schon ziemlich schlimm an dein problem. ich hatte auch mal einen traum das ich sterben werde.. in dem traum kamen eine 4 und eine 0 vor ich habe gedacht, ich würde 2004 sterben. ich wurde in dem jahr operiert, doch alles ging zum glück gut. bis jetzt habe ich da nicht mehr drüber nachgedacht weil ich mir sage, dass war nur ein traum. in letzter zeit habe ich auch träume von einem bekannten, dass der uns alle umbringen will.. (er hat mal gesagt er will meine cousine umbringen...)

wenn du jedes mal angst hast, dass dir was passiert, warum kannst du nicht glücklich sein und dein leben so leben wie du möchtest und geniessen kannst? so zu leben als wärs der letzte tag. ich weiss wie es ist in einer "traumwelt" zu leben.. ich denke immer das in in einer art "blase" lebe da mich kaum einer bemerkt.. weil ich so schüchtern bin.. vorallem merke ich das in der schule.. da habe ich nicht wirklich freunde, da merke ich die "blase" sehr.

LG @:)

MZayRfloPwer


Ich habe Zwänge, ich muss zum Beispiel das Handtuch auf eine bestimmte Art hinhängen sonst passiert was Schlimmes.

Das ist ein Fall für den Psychologen. Du machst da einen Zusammenhang zwischen dem Aufhängen eines Handtuchs mit dem Verlauf des Schicksal. Rein rational wird Dir klar sein, dass zwischen Dir, dem Handtuch und dem Schicksal keinen unmittelbaren Zusammenhang besteht. In Deinem Fühlen bzw. Deinem Denken ist da aber eine gewachsene Verknüpfung.

Die "bestimmte Art des Aufhängens", heisst, dass es für Dich (!) nur eine (1) richtige Art gibt, ein Handtuch korrekt aufzuhängen. Und deutet auf eine Verstrickung von Perfektionsdenken und übersteigertem Verantwortungs- bzw. Schuldbewusstsein hin. Die Frage ist, warum Du und Dein Handeln im Zusammenhang mit Handtüchern so wichtig sind, dass Du den Verlauf des Schicksals beeinflussen kannst. Das Handtuch (oder was es sonst auch immer ist) hat nur eine Stellvertreter-Funktion für ein tieferliegendes Problem.

Ich bin als Kind in der Nähe von Bahngeleisen aufgewachsen. Ich hatte eine depressive Mutter und es war für mich als Einzelkind keine sehr einfache Situation. Irgendwann habe ich damit begonnen, auf den Bahngeleisen zu balancieren. Und zwar so lange bis ein Zug kam. Daraus entwickelte sich ein ähnlicher Zusammenhang wie Du ihn mit dem Handtuch beschreibst: Auch wenn ich panische Angst vor dem nahenden Zug hatte, musste ich auf den Gleisen bleiben und zwar so lange wie möglich. Ich musste es "richtig" machen, musste die "Prüfung" bestehen, denn in meinem kindlichen Denken verlinkte ich das Bekämpfen meiner Aengste mit der Gesundheit meiner Mutter. Kurz zusammengefasst: würde ich meine Angst bekämpfen können, würde meiner Mutter nichts passieren. Das ist eine klassische Zwangsneurose, die zusammenwirkenden Auslöser habe ich erst viel später erkannt. Ich habe mich für meine kranke Mutter verantwortlich gefühlt und habe die Verantwortung übernommen, indem ich versuchte, durch Bestehen von schwierigen Aufgaben (siehe alle bekannten Kindermärchen!) das Schicksal gütig zu stimmen. Und das Schicksal versuchen wir immer dann positiv zu beeinflussen, wenn wir mit unseren menschlichen Fähigkeiten an Grenzen stossen und uns ohnmächtig fühlen.

Es ist immer wieder interessant, wie wir Menschen funktionieren. Solche Zwänge sind übrigens sehr weit verbreitet. Solange sie nicht übermässigt stark werden, kann man meist gut mit ihnen leben. Wenn Du an Deinen Zwängen leidest, dann solltest Du sie mit professioneller Hilfe aufarbeiten. Auch hinter Deiner "Todesangst" steckt etwas. Es dürfte interessant sein, was in Deinem Unterbewusstsein Dein Wachstum und Deine Reifung (Leben und Aelterwerden) seit Kindheit dermassen blockiert.

MQayflo8wer


Ich habe gerade noch gesehen, dass Du vor kurzem einen Thread eröffnet hast, indem Du vermutest, an einer Winterdepression zu leiden. Im Sommer bist Du das blühende Leben, aber sobald die Tage kürzer werden, die Kälte und die Dunkelheit kommen, wirst Du antriebslos, traurig und siehst kein Licht am Horizont.

Wenn Du so stark auf die Jahreszeiten reagierst, dann hast Du eine instinktive Vorstellung von Werden und Vergehen, von Ueppigkeit und Kargheit, von Lebensfreude und Ausharren. Unsere Vorfahren haben den Winter nicht immer überlebt. Die Kranken und Alten haben es oft nicht geschafft. Einige von uns haben dieses Wissen wohl noch in den Genen. Und darum sind Deine Aengste vielleicht im Moment auch so belastend.

ABER... man kann etwas dagegen machen. Es gibt pflanzliche und schulmedizinische Präparate, die einem über die dunklen Monate hinweg helfen können. Es gibt Lichttherapien und viele andere Selbsthilfe-Methoden. Lass Dir diesbezüglich helfen, Du bist nicht alleine mit diesen Problemen.

Sinclair Lewis, ein amerikanischer Schriftsteller hat mal folgendes geschrieben:

"Winter ist keine Jahreszeit, sondern eine Aufgabe."

Da hatte er wohl nicht ganz unrecht. :)*

WKatxerli


Das bildest du dir bestimmt alles nur ein. Das ist sicher irgendeine Krankheit, wofür es einen Namen gibt. Du hast ja Zwänge, Panikattacken, irrationale Ängste... ich glaube wenn du zu einem Psychologen gehen würdest, könntest du der Sache einen Namen geben und auch was dagegen tun. Vielleicht ist in deiner Kindheit mal was passiertm, weswegen du jetzt eine tiefsitzende Angst hast zu sterben? ":/ Ich glaube nicht, dass das real ist. Ich meine, du dachtest du stirbst schon vor 9 Jahren und jetzt lebst du immer noch, das ist bestimmt nicht real. :)z Nur es schadet ja deiner Gesundheit, du bist weniger Aufmerksam und immer abgelenkt... und sowas kann im ungünstigen Fall schon das Leben verkürzen. Du solltest das irgendwie loswerden, diese Angstzustände, und dann kannst du auch ganz normal leben.

MIinyiTomKa!te


Guten Morgen,

@ Lady-unbekannt Ich weiß,

ich MÖCHTE mein Leben leben aber meine Ängste schränken mich total ein. Ich versuche sie zu verdrängen aber das funktioniert in letzter Zeit einfach nicht mehr so gut. Das mit dem in der Blase leben kann ich nachvollziehen. Ich war zwar immer sehr beliebt aber ich habe mehr eine Blase um mich herum gebildet da ich nicht wirklich gern unter Menschen war. Viele haben das nicht verstanden. Kannst du denn nichts dagegen tun? Warum bist du so schüchtern? Mangelndes Selbstbewusstsein oder ist es was anderes?

@Mayflower Deine Worte haben mir sehr geholfen, danke dir. Ich finde es beruhigend zu wissen das es nicht nur mir so geht mit diesen bescheuerten Zwängen. Genauso ist es bei mir, schon seitdem ich klein bin habe ich mir immer so kleine "Aufgaben" gestellt. Ich musste es tun egal wie sehr es mich geängstigt hat. Ob was schlimmes in meiner Kindheit passiert ist...hmm vieles. Ich hatte keine schöne Kindheit. Vielleicht liegt es ja auch tiefer. Ich war zwar erst 3 aber habe es wohl irgendwie doch mitgekriegt als damals Krieg war in meiner Heimat damals. Vielleicht kommt meine Angst vor bestimmten Knallgeräuschen daher. Ich weiß es nicht. Ich glaube da kommt bei mir einiges zusammen. Ich habe Medikamente bekommen, hab aber so Angst davor diese zu nehmen. Ich kann mich einfach nicht überwinden. Ich weiß dass das total blöd ist und nur ich selbst mir helfen kann aber ich kann sie einfach nicht runterschlucken. Ich hasse den Winter. Mir graut es jedes Jahr davor. Alsd Kind habe ich den Winter so geliebt, ich konnte kaum warten bis es schneit. Jetzt wird mir beim "Geruch" von Winter schlecht. Es ist oft so das mir bei bestimmten Gerüchen die ich aus meiner Kindheit noch kenne schlecht wird und sich mein Magen total zusammenzieht.

@Waterli Ich hab das Gefühl das etwas ganz schlimmes in meiner Kindheit passiert ist ich mich nur nicht erinnere was es ist. Ich weiß das ich zum Psychologen muss, aber es ist gar nicht so leicht einen Platz zu bekommen. Ich habe einfach zu lange gewartet weil mir gar nicht klar war das ich Hilfe brauche. Ja ist es nicht bescheuert so zu denken? Ich meine ich erlebe jedes Jahr das nichts passiert und trotzdem habe ich Angst. Ich hab bald Geburtstag und die Angst wird von Tag zu Tag schlimmer. Ich habe meinen Geburtstag noch nie gefeiert weil es für mich nie was zu feiern gab.

Vielleicht hat es auch damit was zu tun das ich mir als Kind immer gewünscht habe das Gott mich zu sich holt und ich jetzt da ich älter bin Angst habe das es passiert.

Ich möchte einfach nur leben :°( aber ich lass es nicht zu.

T/raumahlxe


Hallo Mini Tomate,

das was Du schreibst kenne ich von mir auch , bzw ich habe es als Kind und Jugendliche genauso erlebt, mich z.T in den schlaf g eweint aus Angst bald zu sterben und zitterte vor Angst also Todesangst und betete auch immer, wenn ich was schönes wie einen Urlaub erleben sollte, daß ich den noch so gerne vor meinem Tod erleben würde.

Ich denke das kommt bei mir daher, daß ich schon sehr früh (zu früh) mit schlimmen Dingen konfronitert wurde wie Tod und auch wsa Menschen schon alles mitgemacht haben wo sie Todesstrafe bekamen (bin religiös aufgewachsen und daher Geschichte von Sinflut, Hiob, christenverfolgung in Rom ect ect..) und ich wurde mit diesen Geschichten nie fertig auch nicht damit, daß mein Großvater im KZ war und es hieß ich würde in der Endprüfung auch so Sachen erleben müssen, um dann erst in sParadies zu kommen. Daher wohl meine übermäßige Todesangst.

Ich weiß nicht, ob Du vielleicht auch auf die eine oder andere Weise zu früh in einem zarten Alter mit irgendwelchen dIngen konfrontiert wurdest, wo Du nicht mit fertig wurdest und woraus dann diese starken Ängste entstanden sind?

Denke Therapie wäre wichtig, daß Du jmd zu Reden hast und es nicht schlimmer wird.

Wg. der Zwänge: das ist ja für die meisten Leute einbekannteres Phänomen, habe auch Zwänge ,doch gerade diese Todesangst finde ich verdient Gespräche mit einem guten Therapeuten und /oder Freunden, da sich sonst Ängste somatisieren in Form von Angststörungen Körpersymptomen können. Wünsche Dir alles Gute und viel Kraft!

T>raum6alxe


Mini Tomate,

Du schriebst ja eben selber, daß Du denkst ,daß etwas ganz schlimmes passiert ist als Kind und ich denke auch, daß diese Ängste Zeichen von einer schweren Traumatisierung sind und Todesängste widerspiegeln, die Du viell. damit ausstehen mußtest .

M#inniTo|mate


Erstmal danke euch allen für eure Beiträge, hatte ganz vergessen mich zu bedanken.

@Traumale Das is ja schrecklich! Ein Kind kann doch sowas niemals verarbeiten! Ich habe solche Angst davor zu sterben aber eigentlich weiß ich das es ja zum Leben dazu gehört. Die körperlichen Symptome habe ich leider schon :(v Das ist so anstrengend. Das Schlimmste ist ja das ich weiß das ich mir das alles selber antue aber ich es einfach nicht lassen kann. Ich denke immer ich werde an einer schlimmen Krankheit oder einem dummen Unfall sterben.

Ich versuche selbst drauf zu kommen was die Ursache sein könnte aber ich stoße auf Wände die ich einfach nicht durchdringen kann. Es ist als würde plötzlich eine Mauer hochfahren und ich komm einfach nicht drüber. Mir sind als Kind viele schlimme Sachen passiert. Gewalt, Haß, all diese Sachen. Aber ich verstehe nicht ganz wie mich das so hat werden lassen wie ich jetzt bin. Ich hatte viele Selbstmordgedanken. Ich saß viel auf der Fensterbank und wollte springen aber irgendwas hat mich immer zurückgehalten. Schlechtes Gewissen den Leuten gegenüber die ich zurücklasse. Ich glaube da lag dann auch der Konflikt bei mir. Ich wollte nicht mehr leben aber ich wollte meine Familie etc. auch nicht enttäuschen. Jetzt will ich leben aber kann nicht.

Ich habe inzwischen soviele Ängste entwickelt, dass ich nicht mehr viel machen kann. Nicht mal mehr normal essen und trinken, ich könnte mich ja selbst vergiften :(v so bescheuert. Wenn mein Freund erkältet ist kann ich nicht zu ihm, weil ich immer gleich denke ich steck mich an und mein Immunsystem kommt damit dann nicht klar und ich sterbe an einer dummen Erkältung.

Meine Zwänge sind so bescheuert. Die Schuhe müssen in einer bestimmten Reihenfolge dastehen. Bestimmte Sachen dürfen nicht auf dem Boden liegen. Meine Decke darf nicht übers Bett hängen. Die Seite mit den Knöpfen muss nach unten bei meinen Füßen sein. Socken dürfen keinen Gummibund haben. Das Duschgel, Shampoo etc. muss auf eine bestimme Art dastehen und darf nie offen bleiben. Die Schlafzimmertür muss immer zu sein, genauso wie die Schranktüren. Der Rolladen muss komplett unten sein. Ich kann nicht schlafen ohne meinen Eltern vorher Gute Nacht und das ich sie lieb habe zu sagen. Lauter so dumme Sachen.

X.Pinvk xSheexp


Eine Freundin von mir hat auch unter solchen Zwängen gelitten und hatte eine dauerhafte Angst, dass irgendetwas passieren würde. Wie sehr sie darunter leidet ist mir klar geworden, als ich einmal bei ihr geschlafen habe. Ihre Eltern waren im Urlaub und sie konnte nicht alleine sein. Sie hatte Angst, dass etwas passiert. Dass sie umkippt und sich den Kopf aufschlägt und sie keiner findet, usw.... Ich habe ihr auch geraten eine Therapie zu machen. Sie hatte Angst davor für verrückt erklärt zu werden und in die Geschlossene zu wandern und auf Ablehnung in ihrer Familie zu stoßen. Aber als sie immer mehr Ängste hatte und geglaubt hat sie tue sich oder wem anders etwas... (das war garnicht so lustig, wenn sie mir sagte, sie habe Angst mir etwas zu tun....das hatte sie aber nur bei Menschen, die sie liebt sagt sie. Ich wusste sie ist ein guter Mensch, sie würde niemals einer Fliege was zu leide tun).... im Endeffekt hat sie sich doch zur Therapie angemeldet und hat diese auch inzwischen erfolgreich beendet. Ihr gehts wieder gut. An manchen Tagen überkommen sie nochmal solche Zwangshandlungen, aber sie weiß wie sie damit umgehen muss. Sie sagt, sie hätte nie erwartet, dass es ihr irgendwann mal wieder so gut gehen würde. :-)

Ich finde dieses Mädel hat viel Mut. Ich hoffe dir gibt das auch Mut und Perspektive! :-) :)^

Liebe Grüße

MMiniTovmxate


@xpinkxsheep Ich kann auch nicht allein sein. Das wäre für mich die Hölle. Auch alleine im Zimmer sein geht nicht. Es muss immer jemand da sein oder wenigstens die Tür auf sein. Ich kann wirklich nicht mal eine Fruchtfliege töten, die tut mir leid. Früher hatte ich so Gedanken, in denen ich meine Eltern in Stücke gerissen hab oder so. Aber das führe ich auf meine unbändige Wut auf die Sachen die sie mit mir gemacht haben zurück.

Meine Angst ist das ich schon oft dieses Bauchgefühl hatte das was Schlimmes passiert und es dann auch passiert ist. So geht es mir auch wenn ich daran denke, was denn mal sein wird. ALso mein Leben. Ich möchte ja eine Therapie machen, leider ist das nicht so leicht. Es ist echt schwer nen Platz zu bekommen.

sVc4hn attexrgusche


MiniTomate

Ich weiß, ich MÖCHTE mein Leben leben aber meine Ängste schränken mich total ein. Ich versuche sie zu verdrängen aber das funktioniert in letzter Zeit einfach nicht mehr so gut.

Und das ist gut so! So lange Du die Ängste verdrängst, behältst Du sie. Sie können jederzeit wieder ausbrechen. Du sitzt da auf einem emotionalen Pulverfass.

Wenn Dir das Verdrängen nicht mehr so gut gelingt, hast Du inzwischen auch die Stärke bekommen, anders mit den Ängsten umzugehen. Du kannst sie als vorhanden anerkennen, um sie aufzulösen. Denn nur dadurch gehen sie wirklich weg.

Hast Du mal überlegt, was diese Ängste sind, wodurch sie entstehen, und was sie auslöst?

TGrapumalxe


Hallo MiniTomate,

ich finde Du hast Dir in Deinem Beitrag schon z.T selbst die Antwort gegeben. Denn Du schreibst ja von Wut und Hass und Gewalt die Du erlebt hast und damals schon Selbstmordgedanken hattest. Sowas geht nicht spurlos an einem vorüber.

Ich würde gerne merh dazu schreiben, doch bin hier gerade selber am Kämpfen , es ist aber so,daß ich eig. alle Deine Ängste und auch Zwänge gut nachvollziehen kann , mir nicht fremd sind , hab ich z.T alles selber auch übergroßes Mitleid mit Fliegen, Zwänge, ect ect..

wünsche Dir viel Kraft und hoffe ich schaffs zu einem späteren Zeitpunkt mehr zu schreiben.

:)* :)*

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