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Alternativen zu Benzos?

ETin E^sel hat die Diskussion gestartet


Ich bin grad total traurig. Jeden Abend und jede Nacht geht es mir psychisch total schlecht. Ich bin gereizt und fühle mich minderwertig. Dann nehme ich meistens Benzos so daß ich das aushalte. Viele warnen mich, und ich weiß es auch selber, daß es zu Entzugserscheinungen kommen kann. Letztens hatte ich so eine schreckliche Unruhe und merkte wie mein Körper überreizt ist und wieder nach dem Benzo giert. Heute habe ich nichts genommen und könnte aus dem Fenster springen. Ich bin so depressiv, ängstlich und vor allem wütend und gereizt. Was soll ich tun? Welche Alternativen gibt es? :°( :°( :°(

ESEL

Antworten
cchVnopxf


Also wenn ich diesen Beitrag und auch viele andere von dir sehe würde ich dir dringenst empfehlen einen Psychologen oder Psychiater afzusuche!

Alles wird gut, auch wenn es viel Geduld und Kraft braucht @:)

KTylFinn


Dem kann ich nur zustimmen. Welcher Arzt verschreibt dir denn Benzos ohne begleitende Psychotherapie bei einer solchen Problematik? Halte ich für bedenklich.

Bei Benzos besteht nicht nur die Gefahr der Abhängigkeit, sondern auch der Toleranz. Das heisst, dass man immer mehr von dem Medikament braucht, damit es noch wirkt. Und die Höchstdosen sind auch irgendwann erreicht....

S2childk$röteZ00x7


Das kann man natürlich mal machen, nur auf die Dauer schaden diese Medikamente dir viel mehr als sie nutzen.

Du brauchst aber keine Angst haben, dass man dir alles weg nimmt, es gibt neben der Psychotherapie auch Medikamente, die Alternativen zu Benzos bieten. Diese sind nur am Anfang nicht ganz so bequem wie die Benzos.

Nimmst du denn Benzos wie Diazepam, die angstlösend sind, oder brauchst du eher Tranquilizer zum Schlafen? Vielleicht kannst du mal die Wirkstoffe deiner Medikamente auflisten und am besten dabei schreiben, wie Kylinn bereits geschrieben hat, welcher Arzt dir diese verschreibt.

Dann gibt es sicher Leute im Forum, die mal schauen könnnen, welche Alternativen es gibt :)z

E`i<n Exsel


Ich bin bei einem Psychiater in Behandlung und mache eine Gesprächstherapie bei einem Psychologen. Die Benzos die ich zu Hause habe sind Flunitrazepam zum Schlafen und Lorazepam wenn ich mal einen Auszucker habe. Von früher habe ich noch Alprazolam und Zolpidem, aber die helfen mir nicht, vom Alprazolam werde ich depressiv und sogar aggressiv! Mein Arzt ist sehr leicht bei der Hand mit Medikamenten, er verschreibt mir immer mehr und mehr. ich nehme ja sowieso schon ein Neuroleptika, ein Antidepressivum und einen Angstlöser und dann noch die Benzos!! Aber die Benzos habe ich besdchlossen nicht mehr zu nehmen. Gestern ging es mir TOTAL schlecht aber ich bin standhaft geblieben. Hoffe das klappt heute genauso. LG ESEL

cZhn0opf


Weiss dein Psychiater denn dass du die Benzos nimmst?

S/eb7x67


Such dir doch einfach nen freund zum ausheulen. Hilft fast immer! Also keinen psychater, sondern jmd den du vertraust (wenn du Skype or ICQ hast und mich willst => PN) hilft echt ;-D

EWin} Esxel


@ chnopf

Natürlich! Er hat sie mir ja verschrieben und gemeint ich solle sie bei Bedarf einnehmen. Naja, Bedarf habe ich blöderweise immer.

@ Seb

Mir sind einige Freunde deswegen schon weggelaufen weil ich sie mit meinen Problemen belastet habe. :-( Ich habe weder Skype noch ICQ, kann das zweite aber mal installieren. Ich schau mal in meine Nachricten, danke. *:)

cfhnop_f


Sag deinem Psychiater unbedingt wieviel du nimmst!

Y?an;gYxin


Unverantwortlich wie manche ärzte benzodiazepine verschreiben. Die haben wohl noch nie was von berufsethik und verantwortung gehört >:(

SEchildVkröteo0x07


Es ist sehr gut, dass du selbst Bedenken hast und dich meldest!

Sag deinem Arzt ganz klar, dass du Angst vor den Benzomissbrauch hast und er dir bitte Alternativen zeigen soll.

Wenn er dann immer noch nicht reagiert, würde ich nicht mehr hin gehen.

Meistens wachen die Ärzte aber auf, wenn man klar mit ihnen redet. Welches Antidepressivum nimmst du und wie lange nimmst du es bereits? Wirkt es bei dir ?

HTannaD-Mar(ia


Wie lange nimmst du denn schon die Benzodiazepine? Normalerweise sollte eine B.-Therapie nie länger als 4-6 Wochen andauern und verantwortungsvolle Ärzte wissen das. Welche Dosis wurde die als Bedarfsmedikation verordnet?

Vergleiche deine Symptome mal mit [[web4health.info/de/answers/bio-benzo-dependence.htm diesen hier:]]

K'yClinxn


Ich habe selbst jahrelang Benzos genommen, die von Ärzten verschrieben wurden. Bis zur Höchstdosis und darüber hinaus. Von Lorazepam über Diazepam, Nitrazepam und etlichen anderen bis zu Flunitrazepam. Glaub mir, es ist absolut kein Spaß, die Sucht loszuwerden. Der Entzug nach so langer Zeit ist bei weitem schlimmer als die Symptome auszuhalten und wirklich nur in Notfällen mal etwas zu nehmen. Ich habe weit über einen Monat sogut wie garnicht geschlafen, maximal 2-3 Stunden pro Nacht und das auch nur aus Erschöpfung. Tu dir das nicht an! Mach eine Psychotherapie und lerne anders mit deinen Problemen umzugehen.

Medikamente sind nur eine Notlösung - keine Dauerlösung!

Wünsche dir viel Glück. :)* :)* :)*

E:ibn Eusel


Danke für die Antworten. Naja, so schlimm ist es bei mir noch nicht. Ich habe zwischen den Einnahmen immer gewartet. Aber ich werde versuchen echt stark zu bleiben und nichts mehr zu nehmen. Diese Entzugssymptome hören sich beängstigend an und einen Vorgeschmack hatte ich schon ein Paar Mal. Zittern, innere Unruhe wie wenn alle meine Nervenendungen unter Strom stehen würden, Übelkeit. Gestern habe ich nichts genommen, vorgestern auch nicht und heute liegt eine Packung neben mir und ich darf ja nicht schwach werden, muss mir ganze Zeit sagen: es wird alle nur noch sclimmer!! Danke euch allen jedenfalls. @:)

s%axxo


Einfach gar nichts mehr nehmen, ist auch keine gute Lösung. Ausschleichen über ein paar Wochen dauert zwar länger und erfordert viel Disziplin, aber es ist schonender. Dein Arzt sollte das aber wissen, möglichweise kann er Dir Tips geben oder zur Überbrückung ein anderes schwaches nicht süchtig machendes Medikament.

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