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Wie trösten Männer Frauen? Unterschiede

k`leinAe !Palmxe210 hat die Diskussion gestartet


Also ich hab mir schon die Finger wund gegoogelt und finde es ein total interessantes Feld.

Ich hab mich gefragt wie die meisten Männer Frauen trösten.

Und bin mal auf eure Erfahrungen gespannt.

Ich habs bei einer Freundin miterlebt. Sie hatte ne Prüfung vergeigt kam nach Hause. Was sagt ihr Freund. Deshalb braucht man nicht zu heulen und witzelt noch drüber.

Einer anderen war ähnliches passiert (beim Führerschein durchgerasselt) und ihr Freund hat sie lieb in den Arm genommen und beruhigend auf sie eingeredet.

Reagieren die meisten Männer da eher hilflos? Oder doch selbstsicherer als ein Artikel im Netz es geschrieben hatte?

Wie sind eure Erfahrungen? Mir ist klar dass es da unterschiedlich ist. Nur denkt ihr auch, dass die ehr schlecht mit der Situation umgehen können?

Und wie ist es bei Vätern die Töchter weinen sehen? Ist das da ähnlich?

Antworten
kBleifne Pahlme21x0


Denkt ihr die meisten verhalten sich wie Steine weil sie sich überfordert fühlen?

Mich würde auch mal interessieren wie Männer darüber denken.

S(inne)stxäter


Tja...bin ich nun untypisch oder krank, wenn ich sage, daß ich es quasi mag, wenn die Frau an meiner Seite öfter mal melancholisch ist?

Zumindest dann, wenn es nicht wegen mir ist, kann ich umarmen, trösten, Vorschläge machen, sie zum Lachen bringen, machen, daß sie es nicht allzu eng, und nur aus ihrem Blickwinkel sieht.

Oder kann mich neben sie setzen, gemeinsam mit ihr melancholisch sein, und die böse Welt verfluchen.

Beides ist schön, beides tue ich gerne, und fühle mich selbst hinterher besser.

Wenn ich mit meinen eigenen Problemen so gut klarkäme wie mit denen von anderen, wäre ich Lord Happiness mit rosa Fell und Rüschen {:(

R,ajMe[rchaxnt


Hm. Fieses Thema. Meine Erfahrung ist da ziemlich klicheehaft. Ich frage hier und da ein bißchen herum und lande dann bei einem Statement wie "Erstens ist noch nicht alles schiefgegangen, wenn doch alles schiefgegangen sein sollte, kann man es zweitens mit den Methoden a, b oder c wieder rausboxem, wenn sich nix mehr rausboxen lässt, stehen drittens die Alternativen d, e oder f offen, dafür muß man halt den Arsch hochkriegen. Problem gelöst, was machen wir jetzt?"

Ich habe mir von Frauen sagen lassen, dass sie ihr Problem eigtl gar nicht gelöst kriegen wollen, sondern nur ein bißchen betutschelt werden und bestätigt kriegen, dass die Welt böse ist. Ich versuche, mich daran zu halten, finde es aber eigentlich albern und wenig zielführend. Für einen akuten Notfall kann ich das auch mal, aber über Monate betutscheln und "Halt geben", während das Problem weiter kocht, finde ich fast schon bösartig.

Nein, ich habe keine Lösung. Aber ich bin interessiert an der Diskussion.

M[ara3x33


Ich habe mir von Frauen sagen lassen, dass sie ihr Problem eigtl gar nicht gelöst kriegen wollen, sondern nur ein bißchen betutschelt werden und bestätigt kriegen, dass die Welt böse ist.

Ne so ganz stimmt das nicht. Wir wollen betutschelt (was für'n Wort :-p ) werden UND unser Problem gelöst kriegen ;-)

SqinnesdFter


Wir wollen betutschelt (was für'n Wort :-p ) werden UND unser Problem gelöst kriegen ;-)

Beides geht doch Hand in Hand. Ermutigt zu werden hat (wenns funktioniert hat) zwangsläufig zur Folge, daß man seinen Arsch bewegt, was widerrum zwangsläufig zur Folge hat, daß man das Problem entweder löst, oder ihm den Mittelfinger zeigt.

-dRx-


Im Grunde macht da jeder das selbe. Gerade das Beispiel mit der vergeigten Uni Prüfung oder dem Durchfall der Führerscheins ist ideal hierfür.

Im Grunde kann man eh nicht mehr machen außer mit Floskeln a la "alles halb so schlimm", "davon geht die Welt jetzt auch nicht unter", "dann machst es halt beim nächsten mal nochmal, wird schon klappen"....bla bla bla. Sind alles Sachen die der oder die Betroffene eh weiß, aber halt doch gerne von jemand anderem hört ;-) !

Reagieren die meisten Männer da eher hilflos? Oder doch selbstsicherer als ein Artikel im Netz es geschrieben hatte?

Verstehe da die Bezeichnung hilflos nicht. Gibt ja nur die Möglichkeit der Freundin gut zuzureden. Man könnte natürlich auch sagen, man halte sie für stroh dumm oder sie hätte mehr lernen sollen....etc., die Frage hierbei ist halt wie lange man noch eine Freundin haben wird um ihr Derartiges zu sagen :-D!

R?ajMeBrchQaxnt


Mara

Ne so ganz stimmt das nicht. Wir wollen betutschelt (was für'n Wort :-p ) werden UND unser Problem gelöst kriegen ;-)

Nach meiner Erfahrung schließt das eine das andere aus. Möglichkeit A ist "Du bist ein armes Schnucki. Hier hast du eine starke Schulter. Alles halb so schlimm. (alternativ, und mitunter besser: "Oh, wie KONNTE der nur... Sowas unfähiges aber auch...") Das ist die Tutschelschiene. Dioe Lösungssschiene beinhaltet "setz dich auf deinen Arsch und tu diesesundjenes. Wenn du das nicht alleine hinkriegst, frag mich oder jemanden, der sich auskennt". Da höre ich schon den Chor, der "Bevormundung" schreit.

Um ganz klischeehaft zu werden und eine weitergehende Diskussionsgrundlage zu bieten: Für Männer ist ein Problem eine Unvereinbarkeit bestimmter Determinanten. Da muß man halt hier und da ein bißchen biegen und löten, dann passts. Für Frauen ist ein Problem ein persönlicher Identitätsangriff. Da geht es nicht mehr darum, zum Ziel zu kommen, sondern der Widersacherin, die einem ans Bein gepisst hat, zu zeigen, wo der Hammer hängt. Oder zumindest zu beweisen, dass sie sich geirrt hat. (femininum absichtlich gewählt.)

RYajMerOchaxnt


Sinnestäter

Ermutigt zu werden hat (wenns funktioniert hat) zwangsläufig zur Folge, daß man seinen Arsch bewegt, was widerrum zwangsläufig zur Folge hat, daß man das Problem entweder löst, oder ihm den Mittelfinger zeigt

Zielgerichtete Ermutigung ist aber nicht, was Frauen wollen. Frauen wollen die Bestätigung, dass sie nicht schuld sind, sondern die Welt schlecht. Dass sie nichts anders hätten machen können, dass alles aufs selbe hinausgelaufen wäre, aufgrund des Schicksals oder des Sternzeichens oder der kosmischen Energieströme. Und dass sich schon garnichts im Nachhinein ändern läßt, wenn man mal die Arschbacken zusammenkneift. Sondern dass jetzt alles verloren ist und sie darüber nur mit viel Liebe, gutem Essen (Schokolade!) und eimem gerüttelten Maß an Streicheleinheiten hinwegkommen können. Und das alles vom gehorsamen Männchen ohne große Nachfrage kriegen.

S2inniestäxter


Raj

*lacht und applaudiert* Lösungsorientierung ist ein Segen und ein Fluch. Manchmal beinhaltet ein reines Verstehen und Umarmen schon alle Lösung, die es braucht. Hirn, um A+B zusammenzuzählen, ist die geringste Aufgabe. Den Mut, um daraus den Antrieb zu entwickeln, auf C zuzusteuern, das ist es, woran es am häufigsten mangelt.

Und Mut wird niemals nur aus Logik geboren.

SCinne/stäxter


Zielgerichtete Ermutigung ist aber nicht, was Frauen wollen. Frauen wollen die Bestätigung, dass sie nicht schuld sind, sondern die Welt schlecht.

Die Frauen...muß ich noch mehr schreiben, oder erkennst du den Rest selbst ;-)

RDajM:erchanxt


Sinnestäter

:)^ Wir verstehen uns. Wundert mich nicht, wir haben immerhin einen gemeinsamen xy-chromosomensatz. Wir sollten schonmal anfangen, einen Bunker zu bauen – nur für den Fall, dass dieser Faden morgen früh von Frauen entdeckt wird...

Smi6nnes?tätexr


*baut schonmal einen Bunker*

*Stahlbeton, Plasteel, irgendein-fiktionales-indestruktables-Material*

ob es wohl ausreichen wird?

Fuckit, no chance ;-D

RiajMer@chant


Die Frauen**...muß ich noch mehr schreiben, oder erkennst du den Rest selbst ;-)

Öh. Jetzt war ich grade so schön bei der Verbrüderung und du fällst mir in den Rücken. Natürlich ist das alles Klischee, und wer eine Ausnahme abgreift, kann glücklich sein und sollte sie nie wieder loslassen (hrhr...). Aber es macht doch soviel spaß. Im übrigen verweise ich auf Urs Widmer, zitiere ihn aber nicht, weil das nicht pc wäre. Mit ausdauerdem googeln nach der Freage, ob "klischees stimmen" kommt man weiter. (Achtung, Satire.)

d[i_bTbuk


Mann tröstet Frau ... [[cdn.someecards.com/someecards/usercards/1285357859250_4094435.png so]] :=o

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