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Depressionen nehmen einfach kein EndeH

g|uertelOsc-hnalle'2 hat die Diskussion gestartet


Hallo

vor zwei Jahren mit beginn meines Studiums begann ich Depressiv zu werden. Es wurde immer schlimmer. Ich habe probiert es mit Sport weg zu machen, durch gesprächstherapien (mit Therapeutenwechsel), Medikamentös durch verschiedene Antidepressiva. Nun sind ca zwei Jahre rum und es wurde immer nur schlimmer. Ich denke häufig an suizid, und schaffe mein Studium wohl nicht. Jetzt will ich abbrechen, doch ich sehe einfach keien Perspektive für mich. Ich hab dass gefühl dass egal was ich mache es falsch ist, oder nur zu noch mehr Problemen führen kann. Ich trauere immer noch meiner ex hinterher (vor 1 1/2 jahren schluss) obwohl ich sie nie richtig geliebt hab. Und auch für meine neue Freundin scheine ich nicht viel zu empfinden. Seit ein oder zwei wochen hab ich auch keine lust mehr mich mit anderen Menschen abzugeben. Ich treff mich eig. nur mit einem Freund und mit meiner Freundin, auf den Rest der Welt habe ich einfach keine lust. Habt ihr eine idee was ich machen kann? Ich überlege mir ob ich mich villeicht für einen Monat oder 6 Wochen einweisen lasse, aber damit würd ich mir dann wieder einen anderen Weg (für die klausuren dieses Semester lernen) verbauen. Auf der anderen Seite will ich aber sowieso die uni (bin an der RWTH Aachen Maschienenbau die bekanntlich schwerer ist) an eine FH wechseln. Aber ich schwanke und (ich glaube) die Depressionen hintern mich stark daran eine entscheidung zu treffen. Ich habe tierische Angst vor der Zukunft. Und bin der festen überzeugung dass das gnaze nicht gut ausgeht. Viele sagen mir (eltern schwester therapeut) dass ich eine Zukunft habe, dass ich gar nich alles falsch mache, dass es immer irgendwie weiter geht... die üblichen sprüche.

Mir ist dass auch bewusst, aber ich kann es nicht glauben. Ich will auch weiter Studieren und bin der festen (objektiven) ansicht, dass ich dass Studium an einer FH packe. Aber ich trau mich einfach nicht. Ich würde auch gerne die Stadt wechseln um alles hinter mir zu lassen (anch Hamburg) was aber wiederum bedeuten würde, dass ich mich von meiner Freundin trennen müsste(für eine Fernbeziehung ist die Bindung nicht stark genug)und hier meine (mitlerweile recht wenige da ich mit kaum noch jemandem rede) Freunde zurücklassen muss. Und ich habe Angst dass die Depression nach Hamburg mitkommt und ich dann dort rumsitze und überhaupt nicht mehr raus komme...

Es kann jetzt durchaus sein dass dass alles ein wenig konfus ist. Ich bitte dies zu entschuldigen aber ich schreibe gerade einfach mal frei von der sele.

Was denkt ihr? Habt ihr sowas villeicht auch mal durchgemacht? Was hat euch geholfen? Wie hoch schätzt ihr die chancen ein dass es mir nach einer Einweisung besser geht? Wie bekomme ich mein leben wieder in den Grif?

Danke für eure hilfe

Antworten
Zqwackx44


Hallo guertelschnalle2, hast Du einen Verdacht, auf welche Ursache Deine Depression zurückgehen könnte? Ein Trauma? Oder hat sie sich einfach so eingeschlichen? Hat Dir die Gesprächstherapie irgendwelche Erkenntnisse dazu gebracht? Welche ADs hast Du in welcher Dosis wie lange genommen? Haben sie wenigstens ansatzweise gewirkt, und warum hast Du sie abgesetzt? Wurden sie Dir von einem Psychiater verordnet? Gibt es eine genaue Diagnose?

Ich hatte meine erste schwere Depression vor 27 Jahren, wurde rein medikamentös behandelt und wurde dadurch wieder arbeitsfähig. Allerdings ist Geduld gefordert, bis man die richtige Medikation gefunden hat.

Gorot:txig


Mir ist dass auch bewusst, aber ich kann es nicht glauben. Ich will auch weiter Studieren und bin der festen (objektiven) ansicht, dass ich dass Studium an einer FH packe. Aber ich trau mich einfach nicht. Ich würde auch gerne die Stadt wechseln um alles hinter mir zu lassen (anch Hamburg) was aber wiederum bedeuten würde, dass ich mich von meiner Freundin trennen müsste(für eine Fernbeziehung ist die Bindung nicht stark genug)und hier meine (mitlerweile recht wenige da ich mit kaum noch jemandem rede) Freunde zurücklassen muss. Und ich habe Angst dass die Depression nach Hamburg mitkommt und ich dann dort rumsitze und überhaupt nicht mehr raus komme...

Ganz ehrlich? Wann immer bei mir die Depression kam, bin ich umgezogen, neue Freunde, neue Arbeit, neues Glück. Letztlich habe ich feststellen müssen, die Depression geht immer mit. Ich habe letztlich aufgrund der Depression mein Studium abbrechen müssen. Ich habe einfach zu lange gewartet, um Hilfe zu suchen. Das was du vorhast ist FLUCHT, aber vor einer Depression kann man nicht flüchten. Man muss versuchen mit ihr zu leben.

Nimmst du derzeit noch Medikamente? Wenn ja, solltest du dringend mit deinem Psychiater darüber sprechen, da sie ja anscheinend nicht wirken. Wenn nein, dann sofort zum Psychiater und dich medikamentös einstellen lassen.

g\uerteCls]chnalllex2


An Medikamenten habe ich citalopram und clomipramin ausprobiert. Genommen habe ich citalopram so 2 Monate und Clomipramin 1 Monat. Ich weiß dass Diese Medikamente erst nach einer Zeit wirken. Aber Citalopram hat nicht wirklich gewirkt un Bei Clomipramin war es so... ich war am boen, dauernd an meine Ex gedacht, miese laune manchmal suizid gedanken... dann zu meine Psychater(also ich gehe zum Psychater) und mir Clomipramin besorgt. Dann ging es auch erstmal wieder. Doch nach 3 Wochen wurd es noch viel schlimmer... ich dachte fast nur noch an selbstmord und mir ging es einfach beschissen. Ich meine wer eine Depression hat weiß dass man ist zwar nicht glücklich aber man ist manchmal unglücklicher als "normal unglücklich" also hab ich die medis abgesetzt. Wenn es jetzt zu schlimm wird trinke ich oder rauche ein wenig gras. Dass hilft. Bevor dass hier jemand denkt, beides ist nicht auslöser der Depression da diese schon vorher da war, und diese sachen mich einfach ein wenig ruhig stellen. Ich hatte nach dem Abi, vor dem Studium einen schweren unfall mit dem fahrrad wo ich mir den schädel gebrochen hab. Und dann fing quasi in der genesungszeit dass super Stress Studium an. Ich wurde aus meinem Umfeld (komme aus Düsseldorf) gerissen und saß alleine mit einem riesen Haufen Stress in Aachen rum. Nach dem Unfall konnte ich kaum noch Sport machen (früher Handball und Judo jetzt eig. nix mehr) was davon in wie weit der Auslöser ist kann ich nicht sagen. Mein Psychater hat auch keine idee und die Psychologin bei der ich vorher war auch nicht. ICh hab auch dass gefühl dass ich viele dinge habe wegen denen ich depressiv bin. Manchmal hasse ich mein Studium manchmal diese Stadt. Manchmal bin ich tod unglücklich dass ich nicht mehr mit meiner Ex zusammen bin. Manchmal weiß ich einfach nicht was ist, bin einfach mies drauf. Dann hab ich immer dass Gefühl, dass alles schief geht. Mir wurd z.b. neulich mein Fahrrad geklaut (n studentenrennrad also nix wirklich wertvolles n bischen schade aber ok) und ich war total fertig. Ich habe dass Gefühl dass medis nix bringen. Ich hab auch noch irgendwas drittes probiert, an dass kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern...

G{ro~ttig


Dann ging es auch erstmal wieder. Doch nach 3 Wochen wurd es noch viel schlimmer... ich dachte fast nur noch an selbstmord und mir ging es einfach beschissen. Ich meine wer eine Depression hat weiß dass man ist zwar nicht glücklich aber man ist manchmal unglücklicher als "normal unglücklich" also hab ich die medis abgesetzt.

Hast du das deinem Psychiater gesagt? Es kann auch zu Beginn erstmal schlechter werden mit dem Befinden.

Wenn es jetzt zu schlimm wird trinke ich oder rauche ein wenig gras. Dass hilft.

Mag helfen, ist aber nicht die Dauerlösung.

Mein Psychater hat auch keine idee und die Psychologin bei der ich vorher war auch nicht. ICh hab auch dass gefühl dass ich viele dinge habe wegen denen ich depressiv bin. Manchmal hasse ich mein Studium manchmal diese Stadt. Manchmal bin ich tod unglücklich dass ich nicht mehr mit meiner Ex zusammen bin. Manchmal weiß ich einfach nicht was ist, bin einfach mies drauf. Dann hab ich immer dass Gefühl, dass alles schief geht. Mir wurd z.b. neulich mein Fahrrad geklaut (n studentenrennrad also nix wirklich wertvolles n bischen schade aber ok) und ich war total fertig. Ich habe dass Gefühl dass medis nix bringen. Ich hab auch noch irgendwas drittes probiert, an dass kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern...

Du solltest dir dringend einen Psychiater suchen, der dich medikamentös richtig einstellt. Es gibt xxx verschieden ADs, da wird es auch eines geben, welches dir hilft. Es braucht halt ein bisschen Geduld, manchmal muss man halt ein bisschen herumprobieren, um das richtige AD zu finden. Deine Beschreibungen hören sich schon recht depressiv an, ich glaube nicht, dass du ohne Medikamente da heraus kommst. Und wenn dein jetziger Psychiater nicht in der Lage ist, dir zu helfen, dann such dir einen anderen. Nochmal, Flucht, egal ob als Ortswechsel oder in Alkohol und Gras, ist KEINE Lösung.

Sjirxat


Hm meine erste Frage wäre: Willst dud as was du studierst wirklich studieren? Also du sagst manchmal hasst du deins tudium, hast viel stress, hast ANgst abbrechen zu müssen etc. Wieso studierst du Maschinenbau? Also bei solchen Studiengägnen ebsteht ja imemr die Gefahr,das man das aus beruflichen Grümnden studiert, also um Geld zu verdienen, dass das aber einfahc nichts für einen ist oder einen psychisch überfordert, oder ist das dein traumfach, das was dich begeistern kann, oder wäre das ein Anderes Fach gewesen,w as du aber aufgrund schlechter JObchancen etc nicht belegt hast.

Also probleme aufgrund des Studiums etc sind nicht gerade selten Auslöser für depressionen etc, nicht ohne grund sind die Besuche bei der unipsychoberatungsstelle sprunghaft angestiegen.

Ansonsten würde ich mich eben fragen was willst du,w as hat dir früher Spaß gemacht und macht es dir jetzt nicht mehr Spaß, oder machst dus nicht mehr?

gkuertel-scQhnaxlle2


Ob es mir Spaß macht oder nicht kann ich nicht sagen, da mir aktuell nichts spaß macht. Es gibt da einen ähnlichen Studiengang der mir evtl. auch spaß macht, zu dem ich evtl. wechseln würde (dem Maschinenbau sehr änlich). Ich gehe manchmal in dem Studium auf und es macht mir auch spaß, aber andererseits bin ich momentan halt sehr verwirrt. Mir spucken so viele ideen im kopf rum was ich machen kann/soll aber die meisten (wie nach hamburg umziehen) sind ein sprung ins ungewisse, und verbauen mir andere möglichkeiten. Was haltet ihr denn von der einweiß idee? meine Schwester meint, dass ich warscheinlich einfach zu selten Therapie hab(einmal im Monat oder seltener) meint ihr danach würde es mir besser gehen? Ich hab solche Angst etwas zu versuchen was dann wieder shcief geht, mit dem ich mir dann andere dinge die so einigermaßen laufen (wei mein Studium) verbauen würde. Früher war ich einfach glücklicher. Ich bin gerne mit freunden weggegangen hab gerne gefeiert und sprot gemacht (ich hab mal ein oder zwei monate lang jeden Tag gejoggt statt wie früher handball oder judo aber damit gings mir auch nich besser) allerdings ist momentan dass problem dass wenn ich nich feiere oder irgendwelchen blödsinn (ablenkung) mache einfach mies fühle.

GGrodttxig


Was haltet ihr denn von der einweiß idee? meine Schwester meint, dass ich warscheinlich einfach zu selten Therapie hab(einmal im Monat oder seltener) meint ihr danach würde es mir besser gehen? Ich hab solche Angst etwas zu versuchen was dann wieder shcief geht, mit dem ich mir dann andere dinge die so einigermaßen laufen (wei mein Studium) verbauen würde.

Einmal im Monat ist viel zu selten Therapie. Wenn du dich mit dem Gedanken einer Klinik anfreunden kannst, ist das sicher nicht die schlechteste Lösung. Aus der Gruppenerfahrung kann man viel wertvolles ziehen und auch eine medikamentöse Behandlung findet unter Aufsicht statt. Du hast halt immer einen Ansprechpartner. So ein Aufenthalt geht meist 3 Monate. Du könntest ein Urlaubssemester beantragen und danach neu und gestärkt durchstarten.

S:irAaxt


Hm Grottig hat den optimalen ABlauf geschildert. Man sollte aber auch nicht die negaztiven Seiten eines Aufenthaltes vergessen.

Man ist 3 MOnate komplett aus dem Alltag raus,d as kann gut sien,d as kann aber auch bedeuten, das man gar nicht mehr reinkommt. Besonders wenn man mit den Gedanken woanders ist ist ne stationäre nicht die ebste Wahl, also in dem falle ständig die ANgst haben sich was zu verbauen, man sollte relativ wie soll ich sagen vorher losgelassen haben und sich ganz auf den Aufenthalt konzentrieren ohne noch ganz viel im Kopf zu haben.

Und zum Thema Gruppentherapie, das kann es auch schlimemr machen, nicht jeder kommt mit sowas klar und je nachdem welche Leute da sitzen, bzw ind er KLinik sind kann man hinterher kaputter sien als vorher.

Und ne stationäre psychosomatische Therapie wäre im Falle von dem TE wohl erstmal ne ordentliche Diagnostizierung was er eigentlich hat, das Problemlösen käme dann auch erst danach hm

Auf jedenfall empfehle ich so oder so öfter therapeutische Sitzungen zu haben, einmal im MOnat geht gar nicht, wundetr mich auch irgendwie, üblich ist ja einmal in der Woche.

Gjrkotitig


@ sirat

Klar hat alles zwei Seiten. In die Zukunft schauen können wir nicht. Und Klinik ist ja auch nur eine Option.

Am sinnvollsten wäre für mich mal ein Besuch beim Psychiater, um eventuell mit Medikamenten gegenzusteuern und dann die Therapieoptionen zu optimieren. Der TE sollte sich über mögliche Optionen beraten lassen und dann zusammen mit dem Arzt entscheiden, welches für ihn ein sinnvoller Weg ist.

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