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Meine Mutter ignoriert mich

Mtari!eCu_rie


Also komischerweise schaffen das Freundinnen von mir auch – Studium + Nebenjob... :-|

LJian-xJill


@ Lian_Jill:

Dann fragt mal das Jugendamt bzw. das Sozialamt was die dazu sagen. Bis 25 defintiv wohnraum. in welcher form auch immer. ob eltern ihrem kind auf sylt ne villa mieten oder ob das kind im gästezimmer zu hause wohnt.

Klar ist das dem Jugendamt und dem Sozialamt egal, ob die Eltern die eigene Wohnung oder eine Villa auf Sylt zur Verfügung stellen.

Das sagt aber lediglich aus, dass diesen Ämtern es egal ist, wie die Wohnungsfrage gelöst wird. Hauptsache, sie müssen es nicht bezahlen.

Das sagt nicht aus, dass die Kinder entsprechende (hohe) Ansprüche an die Eltern stellen dürfen. Kinderzimmer zu Hause reicht da durchaus aus. Will das Kind da nicht mehr wohnen bleiben, muss es zunächst triftige Gründe anbringen, warum die Eltern den Unterhalt komplett in Geld leisten sollen und dann auch mit diesem begrenzten Geld selber klarkommen. Die Eltern müssen nicht auf Wohnungssuche gehen und jedwede Miete übernehmen.

Lkiano-Jixll


Im Klartext: Will das Kind ausziehen und die Eltern wollen es auch nicht mehr zu Hause wohnen haben (also in gegenseitigem Einvernehmen), so können sie dem Kind monatlich den berechneten Unterhalt in die Hand drücken und ihm die Koffer vor die Türe stellen.

BnKo09


Ich finds witzig, wie hier einige den Sozialstaat Deutschland hinstellen, als wäre es ein Schlarafenland, wo man mit 16 mir nichts dir nichts ne eigene Wohnung bekommt.Also so einfach ist es nicht. Vermutlich habt ihr das unter: schlechte häusliche Vorraussetzungen durch gezogen. Weil im Normalfall bekommt man mit 16 nicht einfach ne Wohnung. Es sei denn man hat kulante Eltern die entweder die Schnauze voll haben oder eben so spendabel sind und sagen: Hier Kind, geh mit Gott aber geh. Wir machen das finanzielle. Im Normalfall kommt man zumindest hier mit 16 ins betreute Wohnen. Und so kenne ich es auch von vielen Familienhelfern.

na klar bekommt man mit 16 ne eigene wohnung. ich bin freiwillig gegangen, habe nicht schlechte häusliche verhältnisse irgendwo geltend gemacht (obwohl es so war). meine mutter musste natürlich zusammen mit mir als sicherheit den mietvertrag unterschreiben, genauso wie den ausbildungsvertrag. wohnung+ausbildung hab ich mir selber gesucht. finanziert ebenfalls alles allein inklusive auto im dritten lehrjahr und vorher natürlich führerschein.

natürlich ist es einfach, irgendwo ne kleine wohnung oder n wg-zimmer zu finden. und studentenjobs gibt es auch viele, man muss nur sprichwörtlich mal den a... hochbekommen und was dafür tun. und meine erste wohnung war zwei klein (36 qm), aber fein. hohe ansprüche sollte man natürlich nicht haben, goldene wasserhähne sind nicht drin in der ausbildung. das hab ich jetzt ]:D

kAleiOne qPa\lme2+10


@ Lian_Jill:

Im Klartext: Nein, so einfach ist es nicht, wie du das darstellst. Das ist ein Gesetz, das kann man nicht außer Kraft setzen. Die Eltern müssen entweder für Wohnraum sorgen (der dann meist auch über sie läuft denn Studenten haben ja kein Einkommen.) oder sie sagen geht nicht, unterschreib ich nicht für, du lässt den Arsch zu Hause. Und im gegenseitigen Einvernehmen wie du das beschreibst ist es ja dann schon wieder was anderes. Dann ist das der Fall das Mareike Mustermann sagt sie zieht zum Pete Paulsen nach Hamburg und die Eltern haben nichts dagegen. Es geht aber um den Sachverhalt: Eltern weigern sich weder Geld zu geben noch für Wohnung zu sorgen, noch Kind bei sich aufzunehmen.

@ BK_09:

Ich sagte doch. Im Fall Kind geh mit Gott und wir lassen dich gehen ist das was anderes. Deine Mutter hat ja für den Mietvertrag unterschrieben.

Aber im Normalfall ist es so nicht. Und es gibt Zoff. Und dafür gibts dann das betreute Wohnen. In deinem Fall ist das auch nochmal was anderes, weil du im Rahmen der Ausbildung gar nicht anders konntest.

Ha, dann weißt du aber nicht wie in Jena oder einigen anderen deutschen Städten die Wohnungssituation aussieht. Ich warte jetzt noch auf mein Zimmer im Studentenwohnheim und meinen Antrag hab ich im Mai gestellt. Und mit dem Arsch hoch kriegen: Sag mir bitte wie man nebenbei noch arbeiten soll, wenn man von 8 bis 20 Uhr 45 Montags bis Freitags an der Uni ist. Sags mir! Los. Richtig: Wochenende oder Semesterferien. Und dagegen hat auch keiner was gesagt. Ich weiß nicht warum man mir hier den Eindruck vermittelt ich hätte große Ansprüche ??? ?? Ich sagte schon mal. Ich vebrauche nicht viele Lebensmittel, gehe nicht weg und saufe nicht. Drogen sind für mich eh passe.

@ all:

Es geht hier auch nicht um den Auszug an dem sich einige festgebissen haben. Es geht darum, dass mich meine Mutter ignoriert. Und innerhalb einer Woche in eine Einraumwohnung zu ziehen ist unrealistisch. Ich bräuchte viel eher Tipps wie ich mit der jetzigen Situation umgehe. Soll ich das Spiel weiterhin mit spielen für die nächsten 5 Tage? Weil ich denke nicht, dass sich das irgendwie ändern wird. Ider weiterhin auch ignorieren?

kEleineN Pmalm7e21x0


@ Marie Curie:

Dann jobben deine Freundinnen entweder am Wochnende wie ich oder sie haben ein Teilzeitstudium. Unterhaltet euch mal mit einigen. Das ist nicht mehr we früher dass man 2 Stunden am Tag in der Uni ist und den Rest frei hat. Ich kann nur von meinem Studienfach ausgehen. Ich bin montags von 8 bis 20 Uhr 45 da, dienstags auch. Mittwoch 10 bis 17 Uhr, donnerstag das selbe und Freitag ist der einzige Tag wo ich 14 Uhr schluss hab

LKian-nJilxl


Die Eltern müssen entweder für Wohnraum sorgen

Sorry, es ist aber leider doch so, dass die Eltern "nur" Unterhalt bezahlen müssen.

Zieht das Kind aus, muss es mit dem Geld, das die Eltern als Unterhalt leisten, auskommen. Ob es reicht oder nicht, ist nicht deren Problem.

k7lei,ne Pa'lmex210


@ Lian_Jill:

Nein, nein und nochmals nein. Es ist eben nicht so. Belies dich doch einfach mal, bevor du hier mir Sachen um dich schießt die nicht stimmen!!! Ob es reicht oder nicht ist deren Problem. Weil sonst wenn es nicht reicht müssen sie es bei sich aufnehmen. Dass die Eltern nicht fürs Tatschmahal bezahlen da brauchen wir nicht zu disskutieren, aber du machst es dir hier einfach zu leicht. Die Wohnung muss den Umständen angemeßen sein. Geld vor die Füße schmeißen und sieh zu wie du klar kommt geht nicht. Und ich sags nochmal: Wir reden hier von Menschen unter 25 in Ausbildung/Studium. So wie dus schilderst geht es eh nicht, weil die Mieter heutzutage meist ne Einkommenserklärung der Eltern verlangen. Sprich ne Versicherung ob das Geld auch reicht. Weil welcher Mieter nimmt schon gern nen Studenten oder schulisch Auszubildenden auf, der noch kein Einkommen hat? Und damit stecken die Eltern eh damit drinne. Eltern stehen in der Pflicht dafür zu sorgen, dass der Nachwuchs Dach überm Kopf hat.

Wenn man natürlich freiwillig auf der Straße lebt ist das ne andere Sache.

B#Kx09


Sag mir bitte wie man nebenbei noch arbeiten soll, wenn man von 8 bis 20 Uhr 45 Montags bis Freitags an der Uni ist

naja, ich denke, ich weiß wovon ich rede, ich arbeite vollzeit und habe zusätzlich nen nebenjob am wochenende und bis vor kurzen sogar zwei nebenjob, einen in der woche, den anderen am wochenende. erzähl mir bitte nix von belastung. ich kenne studenten, die ohne bafög und unterhalt ihr studium finanzieren, indem sie 2 bis 3 jobs haben.

im übrigen hätte ich nicht ausziehen müssen, da ich meine ausbildungsstelle locker vom elternhaus hätte erreichen können.

komisch, langsam kann ich zumindest den unmut deiner mutter nachvollziehen, wenn du ihr gegenüber auch immer nur argumente gegen ein selbständiges leben findest, würde es mir auch irgendwann mal reichen.

Es geht hier auch nicht um den Auszug an dem sich einige festgebissen haben. Es geht darum, dass mich meine Mutter ignoriert. Und innerhalb einer Woche in eine Einraumwohnung zu ziehen ist unrealistisch. Ich bräuchte viel eher Tipps wie ich mit der jetzigen Situation umgehe. Soll ich das Spiel weiterhin mit spielen für die nächsten 5 Tage? Weil ich denke nicht, dass sich das irgendwie ändern wird. Ider weiterhin auch ignorieren?

was willst du denn tun? kannst du denn auf deine mutter zugehen? ich könnte es zum beispiel in deiner situation nach solchen aussagen seitens der mutter nicht. dann heißt es eigentlich nur, augen zu und durch, möglichst den kontakt vermeiden und so schnell wie möglich raus in ein eigenes zimmer. und natürlich intensiv die theraie nutzen, damit du deswegen nicht weiter in schlechte stimmung kommst

M'aXrieiCurie


Warum zeigst du Ihnen mal nicht die Informationen?!

L ian;-Jill


Eltern stehen in der Pflicht dafür zu sorgen, dass der Nachwuchs Dach überm Kopf hat.

Womöglich solltest du das einfach selbst mal googeln.

k5le"ixne ~Pal"me21x0


@ all:

ich hab etliche Beispiel aus dem Bekanntenkreis. Ne Freundin hat 3 Monate in Berlin ne Wohnung gesucht (Studentin). Und die die sie hatte, wollten alle nen Einkommensnachweise der Eltern. Damit sie sich kein falsches Ei ins Nest legen und ewig auf die Miete warten müssen. Im Endeffekt mussten Mama und Papa ihre Einkommensverhältnisse offen legen, damit sicher gestellt ist das Kohle da ist.#

Was anderes ist es natürlich bei ner Lehrstelle, wo man selbst was bekommt.

Oder Bafög bezieht. Klar wenn man sein Konto leer räumt und sein Geld in der Spielhölle oder auf dem Jahrmarkt verbrasst, dann ist man selbst Schuld. Nur wir gehen hier ja vom normalen aus.

Und ich sags nochmal: Bitte Tipps im Umgang mit meiner Mutter. Nicht Tipps für eventuell und vielleicht.

kjleiqne Pa<lme2x10


@ Lian_Jill:

Ich habs gegoogelt, woraufhin ich dich aufmerksam gemacht habe.

I@ss?y8x9


Issy89: Ich bin mal gespannt, wie du das anstellen willst. Nach dem Abi direkt, ohne feste Studienbescheinigung in der Hand oder Ausbildung. Das Bafögamt dass dir ohne festen Studienplatz Geld vorschießt musst du mir unbedingt zeigen.

Ich empfange seit meinem Abi kein Bafög mehr, sprich ich finanziere meine Wohnung mit meinem Gehalt und Kindergeld, es war nicht leicht, und es kam mir nicht zu geflogen.

Aber das würde jetzt den Rahmen sprengen.

Wenn man direkt miserable Wohnverhältnisse beim Jugendamt (wie vielleicht bei dir das weiß ich nicht) nachweisen kann ist es natürlich leichter.

Es geht nicht immer um wohnverhältnisse, sondern auch darum, ob du mit deiner Mutter zusammenleben kannst. Wenn du dein amt überzeugen kannst, dass ein Zusammenleben mit deiner Mutter nicht möglich ist, dann kommst du da auch raus.

Ich wechsle auch nicht ständig sondern lediglich einmal.

Es war jetzt nicht gegen dich gerichtet, aber wenn du z.B. auf eigenen Füßen stehst, überlegst du es dir zweimal ob du wechselst, vorallem wenn du gar keine Unterstützung bekommst.

Übrigens ist es meist sehr nervenaufreibend die familiären Schwierigkeiten nachzuweisen.

Ja, aber manchmal notwendig.

Ich hab das erst neulich bei einer 22 jährigen erlebt, deren Eltern hartz 4 empfangen und auch gewalttätig wurden. Die Psychologin muss erstmal ein Gutachten ausstellen und bis es soweit ist...

Und hat sie es geschafft?

Auch unter nicht Hartz 4 Bedingungen ist es ein langer Weg, wenn man es mit häuslichen Schwierigkeiten begründet.

Kenne ich nur zu gut.

Zurück zu deinem Problem. Das Verhalten deiner Mutter ist nicht akzeptabel, auch wenn du 2 mal die Woche badest. ":/ Gehe zu ihr, schließ ein Kompromiss und gehe dann nur einmal die Woche. :)D

kKlein,e PaHlmex210


@ Issy89:

Na, ja selbst wenn ein Kompromiss kommt. Bald kommt die Gasrechnung. Als nächstes empfindet sie dann dass ich zu oft heize oder weiß der Hänker was.

Nein die 22 jährige hats nicht geschafft. Die Psychologin hat ihr das Gutachten nicht ausgestellt.

Wenn ich damit weder glücklich bin noch mich für den Job später gewappnet sehe ist es mein Recht zu wechseln.

Ich hab wie gesagt in der offenen Jugendhilfe und Arbeit etliche Praktika absolviert. ich kenne die Schicksale und auch die Umstände. Es ist unglaublich schwer und nervlich und emotional aufreibend es unter extremen Umständen wirklich bis zur eigenen Wohnung zu schaffen. Ich hab da Leute erlebt, die ihre Eltern verklagen mussten und wahrscheinlich die nächsten 30 Jahre im Clinch liegen. Deshalb gibts nur eins. Entweder bei den Eltern aushalten. Oder ausziehen und die Eltern stützen die Wohnung. Oder auf schlimme Umstände plädieren und verklagen im Extremfall.

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