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Innere Unsicherheit, kennt jemand Wege an die innere Sicherheit?

Djaminxa hat die Diskussion gestartet


Hallo :)

Ich rede nicht von der inneren Unsicherheit in Gesprächen, unterwegs mit Freunden oder einen fremden nach dem Weg zu fragen, sondern ganz tief...

Ich denke sie ist vielen nicht bewusst, aber sie hält einen davon ab wirklich frei zu sein.

Jeden Tag habe ich Angst einzuschlafen und wenn ich aufwache kann ich nicht ruhig liegen bleiben. Ich habe ständig Angst das meine Welt untergeht, die Zukunft ist mir ein furchteinflößender Gedanke. Nirgens kann ich meine Augen schließen, geschweige mich führen lassen. Ängste beeinflussen meinen Alltag. Flugangst, Fahrstuhlfahren. Ich kann keine Beziehungen führen, ohne jeden Tag zu hören, dass alles in Ordnung ist. Ich weine jeden Tag. Mein Selbstwertgefühl ist im Keller.

Ständig habe ich Angst krank zu sein, Kieferschmerzen verbinde ich immer gleich mit einem Tumor etc...

Ist es mein Urvertrauen was mir fehlt? WAs mich davon abhält ruhig zu sein, nicht ständig nervös zu sein.

Wird es zu harmonisch, beende ich diese Harmonie durch einen Streit oder verstecken, weil ich zu große Angst habe, es könnte zerstört werden. Deswegen lasse ich es erst gar nicht an mich ran.

Oh nein, ich gehöre zu den Menschen die sich in ihrer Unglücklichkeit wohl fühlen, weil sie sich neuen Gefühlen nicht öffnen können...ich will das alles nicht. Ich sitze hier. Habe heute schon wieder nichts geschafft und heule, weil ich Angst vor Morgen übermorgen...habe.

Ich und mein starres selbstkonzept.

Kann mir jemand helfen?

Antworten
sGtürmcChQen


Liebe Damina,

ich habe das Gefühl, du hast dich schon recht eingehend psychologisch mit deinem Problem befasst. woher kommt es, dass du kein Urvertrauen hast? Magst du das erzählen?

Liebe Grüße,

stürmchen

j>asoynlunxa


hey damina!ist schon echt schlimm, wenn ich das so lese. gibt es denn in deinem leben niemanden, der dir dabei helfen kann, wie familie, freunde u.a., oder stehst du damit ganz alleine? darf ich dir mal eine ganz "dumme" frage stellen? ok, aber nicht gleich böse sein. du musst mir auch nicht antworten. bist du gläubig? :°_ :)_

DQaminxa


Hey, vielen dank:)

ich denke die entstehung des Urvertrauen beruht hauptsächlich auf die Art der Beziehung zu seinen Bezugspersonen in den ersten 3 Lebensjahren. Ich glaube mich gut damit auseinander gesetzt zu haben und für mich persönlich kann ich vieles erklären, wenn auch viele Vermutungen nur da sind ( Bin seit 3 Jahren in Psych. Therapie) Aber jetzt an diesem Punkt stehen geblieben.

Es ist wie eine Diagnose einer Krankheit, Toll. ich weiss woher es kommt, aber es gibt kein Aspirin was meine "Kopfschmerzen" wieder lindert. Kein Buch was mir sagt was ich tun soll und da komme ich auch gleich zu jasonlunas Frage. Das ist keine dumme Frage :) Nein, ich bin ..hin und hergerissen, ich habe keine Ahnung an was oder an wen ich glauben soll. Aber Momentan verbinde ich einen Glauben ganz im allgemeinen gesehen, mit Abhängigkeit.

Das macht mir alles noch mehr Angst.

jbasonxluna


liebe Damina. habe viel über dich nachgedacht in der letzten nacht. deine zeilen habe ich inzwischen so oft gelesen, dass ich sie fast auswendig kenne. deine ängste verbinden sich immer wieder mit dingen, über die du nicht selber die kontrolle hast ( siehe flugzeug,fahrtstuhl usw) bzw die du nicht mitsteuern kannst. eine therapie ist schon gut, aber ich glaube, du musst dir selber zugeständnisse machen. ein mensch ohne selbstwertgefühl kann nicht "leben", weil er sich selber immer wieder klein macht/fühlt. gestehe dir deine ängste ein, aber sage dir auch selber, dass du daran arbeiten wirst. jeden tag ein klein wenig vornehmen und nicht gleich verzweifeln, wenn es nicht auf anhieb klappt. stück für stück. fang mit für dich leichteren sachen an, welche, die dich nicht gleich von vornherein in panik versetzen. freue dich auch an den kleinsten erfolgen. ich würde dich gerne auf dem weg begleiten. ich kann dir leider die gewünschte "Aspirin"auch nicht geben, aber du hast zu mir auch nicht die bindung, die du nicht verkraftest, also den gewissen abstand, den du vielleicht für dich brauchst. @:) :)* :°_

Skal#do


Damina,

Ängste zu haben ist völlig normal. Sie sollten nur nicht überhand nehmen. Ich hatte im Studium die Angst vor Neuem und war unsicher, hatte keine Lebenserfahrung und habe mich dann auf ein Auslandsstudium ziemlich weit weg eingelassen, um mich mit Neuem zu konfrontieren.

Mein Rat ist, grenze eine Sache ein, die Du als Angst für Dich erkannt hast. Z.B. Fahrstuhlfahren. Gehe in einen großen Fahrstuhl, fahre zwei Stockwerke, steige aus und freue Dich daran, dass Du es geschafft hast. Dann nimmst Du den nächsten. Wichtig ist, jedesmal hinterher sich selbst zu fragen, wie man sich fühlt und sich gewissermaßen innerlich zu belohnen, dass man es geschafft hat. Nur dann wächst man mit jeder Aufgabe und wird jedesmal ein Stückchen größer.

Djam"in3a


hey danke ihr beiden!

Ich gestehe mir meine Ängste ein und mir sind sie auch nicht mehr unangenehm wenn andere sich darüber lustig machen. Sie gehören zu mir und eig. weiss ich, dass ich sie ändern kann.

Aber bekämpfe ich damit auch meine Verlustängste ? Weil ich sicherer werde mit mir? ":/

Lieber habe ich ein lebenlang Flugangst und ein paar Orte dieser Welt nicht gesehen, dafür aber keine Verlustängste, oder die Angst, dass jede Sekunde alles zerbricht. Natürlich sind mir auch Tage bekannt an denen ich den Boden unter mir so intensiv fühle, dass ich keine Angst haben muss zu fallen, zB am 25.12. Ich liebe diese Tage, aber die sind so selten und halten höchsten 5 stunden ( immerhin!) an.

_LTsu9namxi_


[[www.youtube.com/watch?v=UbnOdEA2XPg&translated=1 Life is sweet]]. :)*

D}amixna


:-)

j+asonlluna


naja, das ist doch schon mal was. wenn du deine ängste, so stück für stück , schrumpfen lässt, durch deine eigene kraft, denke ich, dass du auf jeden fall auch mit den verlustängsten anders umgehen kannst und diese irgendwann ebenfalls unter kontrolle bekommst.ängste muss ein mensch haben, ohne die geht es nicht, nur wie gesagt, du musst lernen mit den "überängsten" umzugehen und sie zu kontollieren, minimieren und dann mit der zeit, stück für stück zu verlieren. du schaffst das schon, bin ich der festen meinung. nur nicht gleich aufgeben, wenn man auch mal nen rückschlag erhält, das ist wichtig. wenn man eine krankheit erkannt hat, ist das schon meist der halbe weg sie zu besiegen. :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_

STaldxo


Ich glaube auch daran, dass man mit der offensiven Herangehensweise an bestimmte Ängste auch andere Ängste quasi nebenbei mit unter Kontrolle bekommt.

Oder nimm Karate als Beispiel: seit ich das mache, fühle ich mich besser und selbstbewusster in meiner Haut.

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