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Kann mich anderen gegenüber nicht öffnen

RdainSu4nConve{rtPer hat die Diskussion gestartet


Hi,

Ich bin seit einem Jahr jemand, der immer sagt, dass es mir gut geht. Dies sage ich allerdings auch nur, weil ich aus logischer Sichtweise nicht zu klagen habe und es als anmaßend betrachten würde, in meiner Situation zu meckern, da es andere viel schlimmer haben. Ich möchte von anderen für voll genommen werden und bin innerlich zerrissen. Also ich bin nicht so richtig glücklich sondern eher innerlich leer und ab und zu verzweifelt, weil ich keine Freundin finde und den Eindruck habe, unfähig zu sein, in normalen Jobs zu glänzen und mit meinem anvisierten Künstlerjob evtl. nie groß rauskommen werde, da ich zu speziell und marktunfähig bin.

Meine Freunde meinen schon, ich würde ihnen nicht vertrauen und deshalb mich nicht öffnen, aber ich brauche diese Freunde leider auch in meiner Kunst und kann es mir, denke ich, nicht leisten, dass sie in mir einen Versager sehen oder meine Schwächen kennen und in der richtigen Situation in die Wunden bohren... Ich war in der Schule schon der Außenseiter auf den viele eingehackt haben und ertrage das nicht bzw. will das nie wieder erleben.

Was soll ich machen?! Meint ihr, ich sollte damit zu nem Psychologen?

P.S.: Eine Tüte Mitleid brauche ich nicht.

Antworten
M`olliennchexn


P.S.: Eine Tüte Mitleid brauche ich nicht.

Gut, dann packe ich sie direkt wieder ein... ;-)

Also Freunde, die nur Deine Freunde sind, wenn Du ihnen vorspielst, dass bei Dir alles super ist, und die anderenfalls in Deinen Wunden bohren würden, brauchst Du ja wohl nicht wirklich. Die würde ich auch nicht als Freunde bezeichnen.

Verabschiede Dich von dem Gedanken, dass Du nur gewollt bist, wenn Du keine Schwächen hast oder zeigst. Das Gegenteil ist der Fall.

Der Gang zu einem Psychologen kann auf keinen Fall schaden. Ich bin auch hingegangen und es hat mir sehr geholfen. Denn wenn man sich in seiner direkten Umwelt niemandem anvertrauen kann oder möchte, ist ein Psychologe der richtige Ansprechpartner.

Reai6nSunoConvxerter


Danke für die Tipps! Die besagten Freunde sind ja gar nicht so... Das habe ich auch nie behauptet. Allerdings finde ich die Frauen aus dem Freundeskreis alle sehr attraktiv. Gerade bei denen kann ich natürlich keinen auf Heulsuse machen, wenn ich nicht auf der Mitleidsschiene fahren will und als der arme, liebe Kerl darstehen will. Das führt zu nix, außer dass irgendeine Übermutter ankommt und sich beleidigt fühlt, wenn ich mich nicht von ihr verändern lassen will. Obendrein muss ich, wenn ich mit denen beruflich zu tun habe, eine dominante, sichere Person sein. Wenn die von meinen psychischen Eskapaden wissen, meutern sie viel wahrscheinlicher.

M+olliDencxhen


Okay, das klang halt so als ob Du fürchtest bzw. aus Erfahrung weißt, dass Deine Freunde in Deinen Wunden herumbohren würden.

Nee, also auf Übermütter, die beleidigt sind, wenn man vor ihren Vorschlägen nicht gleich vor Dankbarkeit auf die Knie fällt, steh ich auch überhaupt nicht... :|N

Dann ist ein Psychologe wohl wirklich die beste Alternative.

RsainSMunCEoDnver(ter


Danke Mollienchen für dein Feedback! :)^

B^on9nVe]r64


Ich finde das eigentlich richtig, sich nicht jedem zu öffnen. Das man selbst kleinere Probleme hat, geht ja eigentlich keinem was an.

Da wird man schnell zum Jammerlappen und der bekommt auch so schnell keine Frau ab.

Allerdings braucht man einen guten Freund, der einem zuhört, und auch mal eine Flasche Bier aufmacht, um den Kummer runterzuspülen – zusammen versteht sich.

Und wegen der Vermarktung – ein Künstler wird vermarktet, wenn er gut ist. Und wenn er selbst auftreten soll, gibt es gute Kurse, die ihn dafür ausbilden.

Kurse ... mach doch mal welche, Persönlichkeitstraining, Auftreten üben, Referate halten, Rhetorik usw. Mir selbst haben die "wenig" gebracht (dachte ich zuerst), weil ich habe von jedem Kurs 10 Prozent mitgenommen, aber die 10 Prozent waren schon sinnvoll, habe was dabei gelernt. Es sind die 10 Prozent, die dich weiterbringen.

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