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Probleme mit autofahren nach Autounfall

c'hap hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute!

Ich hätte gerne eine Meinung von euch – damit würdet ihr mir sehr helfen.

Ich hatte vor 3 Jahren einen Autounfall (hatte damals noch keinen Führerschein)...und dann auch erstmal mit den Folgen zu kämpfen (Mittlerweile gehts mir soweit wieder gut). Hab den Führerschein aber trotz einiger Probleme 1,5 Jahre später gemacht, was echt Überwindung gekostet hab. Ich hab autofahren ab dem Tag sooo gehasst. Und hatte immer wieder Angst, wenn ich iwo mitgefahren bin. Zwischen Abi und Studium hab ich mir dann gesagt "so kanns nich weitergehn" und hab mich gezwungen Auto zu fahrn....Ich hab ein Praktikum gemacht, zu dem ich 40km mitm Auto täglich hinfahrn musste. Das war am Anfang sehr, sehr schwer. Aber ich hab nie aufgehört zu kämpfen....und ich hab an Sicherheit gewonnen. Mittlerweile fühl ich mich, wenn ich selbst fahre, sicher. Aber die Angst wenn andere fahren ist noch immer da (nicht mehr so stark). Ich denke aber auch, dass es normal ist. Ich wäre fast gestorben. Es ist klar, dass ich Angst hab, dass es nochmal passiert. Das is an sich ne normale "Reaktion".

Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Verschwindet die Angst wieder oder wird geringer?

Ist das überhaupt normal, dass ich noch Probleme hab?

Vielen Dank schonmal

Antworten
cThxap


...achja...so als Beispiel: Ich bin vor ein paar Tagen mit meinem Onkel auf der Autobahn unterwegs gewesen (Er ist gefahren). Wir haben die Autobahn gewechselt. Es war zweispurig. Wir waren auf der linken Spur und neben uns auf der rechten Spur war ein LKW. Der LKW fuhr immer dichter zur Mitte hin und fuhr letztendlich mit dem äußeren Rand der Reifen auf dem Mittelstreifen. Ich hatte so Panik, dass er uns "abdrängt", dass sich mein Puls beschleunigt hat und mir etwas schwindelig wurde...

t ontlonha+se


hallo,ich verstehe dein problem gut ich hatte letztes Jahr einen leichten unfall im schnee ,und habe immer noch angst ,das ist die idee im kopf ,die bleibt .ich habe jetzt sogar meine arbeitsstelle gekündigt ,wegen der autofahrerei .vor langer zeit hatte ich einen schwereren unfall gehabt ,und danach sehr lange grosse angstzustände gehabt,die sich aber nach und nach wieder legten ,das bringt denke ich nur dir zeit .konnte lange nicht mehr beruhigt nebendransitzen beim fahren .also panik ist indeinem fall verständlich. mfg heike schreib wieder....

cthap


Danke für deine Antwort :) Dann hab ich ja noch Hoffnungen, dass ich irgendwann vielleicht wieder fast so entspannt autofahren kann wie früher. Manchmal bin ich nur echt fertig und frag mich, ob das normal is, dass ich damit immernoch so Probleme hab.....ein anderes Mal ist es schon ein bisschen besser und ich kann sogar lesen (und nicht pausenlos auf die Straße gucken).

Wie lange hats denn bei dir in etwa gedauert? *:)

P?laymxate7


Ich kann dich auch sehr gut verstehen.

Ich hatte vor drei Jahren selber einen Autounfall. Seitdem traue ich mich nicht mehr, Autobahn zu fahren. Ich muss auch jeden Morgen ca 30 km zur Arbeit fahren, aber jedes Mal, wenn ich im Auto sitze, dann kriege ich Panik.

Wenn ich bei meinem Mann Beifahrer bin, dann bin ich jedes Mal halb tot, wenn wir angekommen sind (Autobahn), habe Schweißausbrüche, Herzrasen usw.

Ich hab mir vorgenommen, bald mal ein paar Fahrstunden zu nehmen, damit ich mich wieder traue, Autobahn zu fahren. Aber was man dagegen tun könnte, dass man als Beifahrer keine Angst mehr hat, weiß ich leider auch nicht.

H(annpa-Mxaria


Hi chap,

ich habe bereits 3 schwerere Unfälle hinter mir. Der letzte war von mir selbst verschuldet. Gott sei Dank gab es nur beim ersten Unfall einen etwas schwerer Verletzten, bei den anderen gabs nur leichte Verletzungen.

Ich verstehe deine Gefühle sehr gut. Nach dem selbst verschuldeten habe ich 1/2 Jahr gebraucht, um wieder ohne Angstattacken Auto fahren zu können, aber die Freude und Souveränität, die ich vorher beim Fahren hatte, ist nie mehr wieder zurückgekehrt. Das Ganze liegt jetzt etwa 8 Jahre zurück. Da ich beruflich viel Auto fahren muss, habe ich gelernt, mit der Angst umzugehen.

Viel schwerer sind die Nachwirkungen des ersten Unfalls, bei dem alle verletzt wurden, einschließlich mir. Das war damals sehr schlimm. Wir hatten alle großes Glück. Sind damals einen Abhang runtergerutscht und nur mit sehr viel Glück haben wir das überlebt. Ich habe da echt Todesangst erlebt, dachte, es wäre zu Ende. Seitdem bin ich ein unheimlich empfindlicher Beifahrer geworden. Es ist sogar schon fast 20 Jahre her, aber egal wieviel Mühe sich derjenige gibt, der mich im Auto mitnimmt, es gibt keinen, bei dem ich nicht spätstens ab Tempo 80 kmh zum Verkrampfen neige. Überholmanöver bei mehr als 120 kmh sind die Hölle für mich... aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich mache bestimmte Atemübungen oder ich bete einfach. Es bringt nichts, den Fahrer in dem Moment zu verunsichern, denn er fühlt sich ja sicher in seiner Fahrweise. Risikofreudige Fahrer meide ich eh. Ich fahre sowieso nur mit Menschen, denen ich vertraue. Vielleicht gibt es eine Therapie, die man machen kann, aber ich denke, du wirst lernen müssen, damit umzugehen. :)*

kileinesw_äffcxhen


Ich weiß, autofahren kann man nicht mit dem Reitsport vergleichen, aber trotzdem möcht ich es veruschen.. =)

Beim reiten wie auch beim autofahren, vertraut man anderen "sachen", bzw steuert diese sachen, und man bewegt sich meist schneller als zufuß fort

Ich bin das erste mal von einem pferd runtergefallen, während ich bergab geritten bin, es ist mir nichts passirt, nur ja das erste mal vom pferd fallen ist auch ein rückschlag irgendwie..

Und ich hab sicher 4 jahre beim bergabreiten angst gehabt, eine zeit lang hab ich mich überhaupt nicht getraut bergabzu reiten.. es war einfach sehr ungut..

und nun, 8 jahre später kenne ich dieses gefühl nicht mehr

daher bin ich der meinung, das jede angst mal schwindet.. mal schneller und mal weniger schnell..

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