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Ich bin kurz vor dem Zusammenklappen

k^atSh2arinax82


@ sonnenstern2:

Sorry, du weißt doch gar nicht, wieviel sie genau vedient? Wie kannst du dann vorwerfen, sie würde auf hohem Niveau jammert ??? Sie schreibt doch auch:

Und das für ein Popelgehalt :-o

@ Iltis:

Bisher ist nur deutlich, dass sie DIESER Job stört, d.h. nicht, dass sie mit dem selben Studium nicht in einem anderem Job glücklich sein könnte. Pauschale Aussagen (das falsche gelernt) nützen ihr doch nix, außer sie will nochmal was anderes Studieren. Dafür muss man aber auch erstmal das Geld haben.

Ich find's nicht ok mit den Überstunden, finde es auch dabei egal, was nun "üblich" ist oder nicht! Ab und zu mal ne Überstunde, ok, aber das kann doch nicht die Regel sein. Und anscheinend ist das Gehalt insgesamt auch nicht so dolle, dass es zusätzliche unbezahlte Überstunden rechtfertigen könnte. Würde mir an deiner Stelle üblegen, bei welcher Art von Job du dich wohlfühlen würdest und mich evtl parallel woanders bewerben – auch wenn's zusätzlich, neben dem Arbeiten, auch etwas stressig ist.

p;hredneticxus


man arbeitet, um Geld zu verdienen, aber nicht nur. Man muss auch Erfolge haben und wenn man die nicht nur in "Geld" sieht, so kann ich mir schon vorstellen, dass man mit einem Job unzufrieden ist.

Ich persoenlich habe mir einen anderen, deutlich schlechter bezahlten, Job gesucht, mit dem ich finanziell gut auskomme und der mich viel mehr erfuellt als es der alte tat.

Aber auch in diesem Job muss ich Erfolge haben, um mich gut zu fuehlen. Wenn ich mal einen Arbeitstag habe, wo ich nur Probleme habe, die ich nicht loesen kann, so ist das fuer mich ein Scheisstag. Auch privat und daheim.

Was mir im ersten Beitrag aufgefallen ist, war die Erwartung an den Verdienst. Ich vermute, dass sich waehrend des Studiums bereits ein Druck aufgebaut hat, der durch das Umfeld entstanden ist. Also jahrelang keine Kohle und der Dank ist dann ein Job, der nur solala bezahlt wird...kann ich schon irgendwie nachvollziehen.

IEltixs


Obwohl ich selbst in einem Betrieb arbeite, wo überwiegend "Diplomierte" arbeiten, Überstunden typisch sind, aber nicht abgegolten werden, und die Bezahlung scheiße ist, bin ich mir absolut nicht im Klaren darüber ob das "normal" ist und "Betriebe, wo Diplomierte stempeln und 7,5h streng nach der Uhr arbeiten" die Ausnahme sind. Mir scheint das auch insbesondere von der Größe des Betriebes abzuhängen. Für kleinere Betriebe mag das o.g. zutreffen.

Kann nur von meiner Tätigkeit als Bauingenieur sprechen und kann sagen, dass es in Bauausführenden Betrieben zu 99% der Fall ist, dass du mehr als 40 Std. pro Woche arbeitest.

Ich bin jetzt 2 Jahre Bauleiter und ein durchschnittliches Pensum von im Schnitt ca. 45-50 Stunden die Woche mit 30 Urlaubstagen.

Je nachdem, im Winter weniger Stunden, in der Bausaison eben mehr. Als Berufseinsteiger hatte ich im ersten Jahr nicht selten eine 60-Stunden-Woche.Klar, in der ersten Zeit ist vieles neu, aber mit mehr Erfahrung wird es besser.

Deshalb verstehe ich die TE nicht, welche nach 1 1/2 Jahren schon 3 Jobs hatte und einen totalen Aufriss macht wegen 1-2 Überstunden am Tag.

Mir macht mein Beruf Spaß und ich schaue nicht auf die Uhr. Sind alle Termine durch, ist alles erledigt, dann geh ich nach Hause.

Manchmal nach 8, manchmal nach 10 Arbeitsstunden.

Das einzige, was vielleicht frustrierend ist für die TE, ist ein zu niedriges Gehalt.

scotnnens2tern2


@ Cinderella

Weibliche User haben einen roten Nutzernamen, so wie du auch ;-)

sFonSnens{texrn2


@ katharina

Natürlich weiß ich nicht, wie viel sie verdient. Trotzdem ist das Jammern, guck dir doch mal die Einstiegsgehälter von Studierten an, z.B. Architekten etc. Und da fragt keiner nach den (über-)Stunden. Mir scheint, du hast keine Ahnung, wo die Unterschiede liegen, ob man nach einer Lehre einen Beruf ausübt, oder ob man nach einem Studium einen Beruf ausübt. Ich habe auch ein Diplom, arbeite VOLLzeit an einer Universität, kriege ein HALBES Gehalt (normal als Berufseinsteiger in meinem Fach) und einen Stundenzettel hat von allen Akademikern bei uns noch keiner gesehen. Das technischen Angestelletn, ja die führen einen Stundenzettel und gehen um halb vier nach Hause, aber nicht der promovierte Mitarbeiter. Du und auch die TE leben reichlich weltfremd!

Es ist normal, mit einem Abschluss in BWL (und davon gibt es Leute wie Sand am Meer) erst mal etwas mehr zu arbeiten. Sie wird mit ihrem Gehalt schon über die Runden kommen.

g7atxo


Du solltest wirklich überlegen, inwiefern deine Unzufriedenheit aus deinen (nicht erfüllten) Erwartungen oder einer möglichen Depression resultiert. Ohne Depression findet man meistens leichter einen Weg mit unangenehmen Situationen umzugehen.

Ansonsten möchte ich nur zu bedenken geben, dass ein Jobwechsel nicht unbedingt das Richtige ist. Als Berufsanfänger sollte man sowieso vorsichtig mit schnellen Stellenwechsel sein, auch wenn die Arbeitszeugnisse gut sind. Immerhin wäre das der 4. Job in nicht mal 2 Jahren. Und so wie es dir bisher ergangen ist, ist nicht gewährleistet, dass es im nächsten Job besser wird. Dann hast du innerhalb kürzester Zeit genau mit den gleichen Problem erneut zu kämpfen. Du schreibst, dass du auf Dauer in der Branche sowieso nicht glücklich werden würdest. Darf man fragen, welche Branche? Ist es vielleicht generell üblich, dass in dieser Branche vermehrt Überstunden anfallen?

Weiterhin solltest du vielleicht über einen richtigen Wechsel nachdenken: andere Branche, anderer Bereich, anderes Land, usw. Vielleicht möchtest du auch etwas ganz anderes machen, z.B. als Quereinsteiger in die Schule oder zurück in die Wissenschaft an die Uni. Nur mal so spontan in den Raum gestellt.

nMajanaxgut


@ Cinderella:

Du bist doch bestimmt noch recht jung oder? Und da jetzt schon so unzufrieden zu sein ist doch eher ungewöhnlich,

Ich hatte meinen Burnout mit 28, und so ungewöhnlich ist das nicht. Rianakamie schreibt, dass sie im Studium sehr viel gearbeitet hat, daher wundert es mich nicht, dass ihre Reserven jetzt zuende sind.

@ Rianakamie:

Mich wundert, dass dein Text vorrangig von den Themen Überstunden und Gehalt handelt. Klar, das sind wichtige Eckpunkte, die das Gesamtbild von einem Job prägen. Aber trotzdem sind es für mich Äußerlichkeiten, über die ich (subjektiv!) mich nicht aufregen würde, wenn mir das Spaß macht, was ich tue. Kann es sein, dass hinter deinem Ärger etwas ganz anderes, Tiefergehendes steckt?

Falls nein, kann ich dir nur sagen, wie ich mich entschieden habe: ich habe mir eine Stelle ohne Führungsverantwortung, mit 35-h-Vertrag und Gleitzeitkonto bei einem großen Mittelständler gesucht. Bei einem Großkonzern hätte ich locker 20% mehr verdienen können, dafür hätte ich auch wesentlich mehr gearbeitet. Da muss jeder selbst seine Prioritäten setzen.

Termin beim Therapeuten ist auf jeden Fall gut :°_

C_indarfellxa


@ sonnenstern2

upps, tatsache, wahrscheinlich wusste ich das schonmal, habs aber glatt vergessen... wie so vieles in letzter zeit, so ist das wohl wenn man auf die 40 zugeht |-o

ich bin auch der meinung das man ein niedrigeres gehalt verschmerzen kann, solang der job spaß macht und das betriebsklima gut ist. ich halte mich auch strikt an meine 35h-woche und komme gut klar, hätte eigentlich gerne weniger weil mir mehr freizeit (im moment) wichtiger wäre. wenn man irgendwann zum "leben" kommt ist man ja schon fast tot....

kQatshari.nax82


@ sonnenstern:

ich denke nicht, dass du dir anmaßen kannst, darüber zu urteilen, wer hier weltfremd lebt. Wenn es für dich ok ist, doppelt so viel zu arbeiten, wie du bezahlt kriegst, dann mach das halt. Aber deshalb kannst du nicht jemanden das Recht absprechen, an den unbezahlten Überstunden zu leiden oder das als "weltfremd" bezeichnen.

Und was bringt das, wenn ich mir, wie von dir vorgeschlagen, die Einsteigsgehälter anschaue? DAs sind Durchschnittwerte und das sagt nicht über das genaue Einkommen der TE aus. ODer ist dir das nicht klar, dass das sehr weit auseinanderklaffen kann, auch im selben Fach? Bin ehrlich gesagt etwas verärgert, wie du da urteilst – das trägt auch nicht dazu bei, dass es der TE besser geht

smonn\eNnstexrn2


Es ist definitv weltfremd, als Studierter Berufseinsteiger wegen einer Überstunde pro Tag eine Krise zu kriegen oder darunter "zu leiden".

Weißt du, man kommt im Leben leider zu nichts mit so einer Einstellung. Das kann man sich mit Mitte 30 nach mehreren Jahren Berufserfahrung vielleicht erlauben, aber nicht bei der 4. Firma innerhalb von 1.5 Jahren nach Studiumsende. Und das ist so, da kann man sich jetzt drüber aufregen oder nicht. Und mich regt es ehrlich gesagt auf, wenn die TE hier auch noch bestätig wird in ihrer überzogenen Ansicht. Statt dessen sollte man ihr vielleicht mal Mut machen, dass sie jetzt eben eine etwas anstrengendere Zeit vor sich hat, aber sie sich danach wahrscheinlich auch einen besser bezahlten Job/bessere Arbeitszeiten ermöglichen könnte. Das läft aber nicht, wenn man wegen einer Überstunde pro Tag das 4. Mal den Job wechselt. Sie ist nicht die einzige BWLerin mit nem 1.-Durchschnitt.

kCathayringa82


Im übrigen: Und selbst wenn es "normal" wäre: das heißt noch lange nicht, dass es auch OK ist und dass man deshalb nicht drunter leidet!

kaatuhariInax82


Dann nenn mir mal ne Quelle/Statistik, die besagt, dass das normal ist. Und es ist ja MINDESTENS 1 Überstunde PRO TAG. Das ist über die Zeit berechnet verdammt viel. Und, wie die TE schrieb, sie bekommt eben nicht ein dickes Gehalt, dass das rechtfertigt.

Wegen solchen Einstellungen (man darf sich nicht so anstellen, das ist eben so) können es sich die Arbeitgeber leisten, genauso zu verfahren, statt mehr Mitarbeiter einzustellen. Damit festigst du doch eine ungerechte Praxis.

s'onneLnste#rn2


Ja das muss man für sich entscheiden und dann eben auch mit den Folgen leben. Und ich bin der Meinung, dass man als junger Mensch auch mal eine Zeit lang etwas durchhalten sollte (ich sehe nach wie vor nicht, was schlimm an der Arbeitssituation der TE ist, soviel dazu), damit man sich danach verbessern kann. Und man verbessert sich definitiv nicht beim x-ten Arbeitgeberwechsel.

s\onnenpsterxn2


Damit festigst du doch eine ungerechte Praxis.

Stimmt! Ich meine dir ja auch zu, dass das ungerecht ist, aber so ist das eben. Und das wird sich durch die Einstellung der TE auch nicht ändern und das wird sich auch bei einem anderen Arbeitgeber nicht ändern, solange sie diesen Ausbildungsstand hat und einen solchen Job ausüben möchte. Dann muss sich die TE eben eine andere Art von Job suchen. Aber ich kann dir versprechen, dass das so in Ihrer Branche eben nichts wird. Da steht wohl eine Grundsatzentscheidung an.

kAatQharinxa82


Ich komm mit deiner harten und nur für die Seite der Arbeitgeber Verständnis aufbringenden Einstellung nicht klar – ganz ehrlich. Tut mir leid, aber seh da in einer weiteren Diskussion auch keinen Sinn.

Ob es nun für die TE besser ist durchzuhalten oder den Job zu wechseln, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber sie ist offenbar gerade wirklich sehr fertig und da nur mit Aussagen à la "Stell dich nicht so an!" zu kommen, find ich doch sehr unempathisch.

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