» »

Nahtoderfahrung: Hinweis aufs Jenseits?

mDalg2ucxkn31


@ kleine Palme210

Das seh ich genauso. Ein Nahtoderlebnis ist dass was aufgrund Unterversorgung des Hirns nach dem Aussetzen von Organen eintritt.Ähnlich wirds auch im Netz definiert.

Wird das so im Netz definiert? Also diese Quelle hier sagt etwas anderes:

Studie: Gehirnaktivität steigt kurz vor dem Tod stark an

Washington/ USA – Wissenschaftler der George Washington Universität haben entdeckt, dass kurz vor dem Tod die Hirnaktivität noch einmal stark ansteigt. Die Forscher glauben darin eine mögliche Erklärung für die immer wieder beschriebenen spezifischen Symptome von Nahtod-Erfahrungen gefunden zu haben.

Das Team um Lakhmir Chawla untersuchte die Hirnaktivitäten von sieben sterbenden Patienten und entdeckte, dass die Aktivität der Hirnwellen kurz vor deren Tod deutlich ansteigt.

Im Fachmagazin "Journal of Palliative Medicine" haben die Wissenschaftler ihre Ergebnisse nun veröffentlicht. Sie vermuten, dass die erhöhte Aktivität des Gehirns von den Sterbenden möglicherweise von den Nervenzellen verursacht wird, wenn diese durch den Rückgang des Blutdrucks von der Sauerstoffzufuhr abgeschnitten werden. "Alle Neuronen im Gehirn sind miteinander verbunden. Erhalten sie keinen Sauerstoff mehr, so verlieren sie ihre Fähigkeit, Ströme zu erzeugen", erläutert Chawla. "Stoppt die Durchblutung, dann geben alle Neuronen nahezu zur gleichen Zeit nochmals verstärkt Signale ab und es entsteht eine Art Domino-Effekt. Dieser könnte die vermehrte Hirnaktivität erklären".

Der Umstand, dass nicht alle ins Leben zurückgekehrten Patienten von Nahtod-Erfahrungen, wie etwa dem hellen Licht am Ende eines Tunnels berichten, glauben die Forscher damit erklären zu können, dass sich der Wegfall der Sauerstoffzufuhr stark auf das Erinnerungsvermögen auswirken kann.

Allerdings betonen die Forscher mehrere Einschränkungen dieser Studie. "Erstens, wir hatten kein vollständiges EEG bei den Patienten, um den ganzem Umfang dieser Beobachtungen zu verstehen. Zweitens, können wir nicht Möglichkeiten von anderen Typen von Artefakten oder Signalen ausschließen, die für diese BIS/PSI-Spitzen verantwortlich sein könnten." Die erhöhte EEG-Aktivität trat auch nur sehr kurzzeitig und zu Beginn der Anfangsphase der EEG-Degression auf. Entgegen voreiligen Schlussfolgerungen in einigen Medien können die Ergebnisse der Studie auch nicht Nahtoderfahrungen "erklären". Wie in vielen vergleichbaren Studien ist über die Inhalte der Nahtoderfahrungen damit noch nichts ausgesagt. Bestenfalls erlauben sie Vermutungen über einen Auslösefaktor. Und so betonen die Forscher selbst: "Unsere Schlussfolgerung, dass dieser "Spike" ‚Nahtoderfahrungen’ erklären könnte, ist völlig spekulativ." Zukünftig wollen die Forscher ihre Untersuchungen auf noch größere Patientengruppen ausdehnen.

S<ch_ehezxerade


Unbewußte Erinnerung klingt gut. Es paßt nur nicht. Denn es fehlt jede Erklärung dafür, wann und wo ich diese Informationen aufgenommen haben sollte, die mir nach Deiner Vermutung erst später bewußt geworden wären.

schnattergusche

Es muss ja keine tatsächliche Erinnerung sein.

sfchnattUegrg3uschxe


kleine Palme210

ob du dich mit den sätzen zufrieden gibst oder nicht. was jeder glaubt ist seine sache. trotzdem ist es wissenschaftlich aber so.

Nochmal: An den Tatsachen zweifelt hier wohl niemand.

Die zweite Sache. Es baut auf Träumen auf. Ich hab im Traum auch schon meine verstorbene Oma gesehen. Es ist nichts unmöglich.

Das ist wieder so eine vorschnelle Schlußfolgerung. Als Du Deine verstorbene Oma gesehen hast, war Dein Gehirn mindestens im Alphazustand, eher im Thetazustand. Also schließt Du daraus, dass es auf Träumen aufbauen würde. Ich erreiche diesen Zustand veränderter Wahrnehmung durch Meditation. Jetzt könnte ich mit der gleichen Berechtigung schreiben, es baut auf Meditation auf. Wer von uns hätte Recht? Beide? Oder nur Du, weil Du Meditation nicht aus eigenem Erleben kennst und trotzdem ähnliche Erfahrungen machen kannst? Oder geht es hier nicht um Rechthaberei, sondern um etwas, das beiden Zuständen gemeinsam ist, und auch bei anderen Zuständen auftritt?

Im übrigen hatte ich gefragt, worauf Dein Glauben aufbaut, dass es sich um Halluzinationen handelt. Du hattest es als Frage mißverstanden, worauf diese Wahrnehmungen aufbauen. Was Du erst mit Halluzinationen erklärt hast, erklärst Du nun mit Träumen. Sind Träume und Halluzinationen für Dich das gleiche?

Beim vorletzten widersprichst du dir selbst. Wir können weder behaupten dass es das gibt, noch dass es das nicht gibt. Im Endeffekt kann wohl jeder glauben was er will. Eine wirkliche Antwort werden wir wohlmöglich nie bekommen.

Worin siehst Du da bei mir den Widerspruch? Wenn etwas wissenschaftlich erforscht wurde, sehe ich keinen Grund zu behaupten, dass es das gar nicht gäbe. Es kommt nur darauf an, zu verstehen, was da wirklich erforscht wurde. Daraus irgendwelche Geschichten zusammenzureimen bringt keinen der Wahrheit näher.

Nur frag dich doch mal was vor deiner Geburt war? Richtig du kannst dich nicht erinnern.

Ich kann mich nicht bewußt erinnern. Die pränatale Prägung hat aber einen großen Einfluß. Die unbewußte Erinnerung an die Zeit vor der Geburt bestimmt Verhaltensmuster und [[http://www.mwm-vermittlung.de/gyngeb08pdbeinder.html physiologische Abläufe]] wie den Stoffwechsel.

Ein Nahtoderlebnis ist dass was aufgrund Unterversorgung des Hirns nach dem Aussetzen von Organen eintritt.Ähnlich wirds auch im Netz definiert. Das was schnattergetusche sagt ist quatsch. dann hätte ja jeder bei nem beinahe unfall ein nahtoderlebnis.

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/567691/16183849/ Hier]] hatte ich bereits das Gegenteil von dem geschrieben, was Du verstanden zu haben meinst. ;-)

d%eremo]gwai


Hallo ,

tolle Diskussion. Ich bin selbst schwer am Überlegen mittlerweile, ob ich vielleicht vom Atheisten wieder zum Christen umkonvertieren will. Grund? folgender Link:

[[http://www.wegbegleiter.ch/wegbeg/hoellege.htm]]

lies mich wirklich erschaudern. Wieso wollte / will ich nicht an Gott glauben? Weil soviel durch die Kirche abgesegnet wurde, Morde, Kriege selbst die Bombe wurde gesegnet, die auf Hiroshima fiel, das habe ich zumindest mal irgendwo aufgefasst. Vielleicht gibt es Gott wirklich. Aber wenn DAS, was da oben steht nur jemandem wiederfährt, der niemandem auch nur ein Haar gekrümmt hat und nicht mehr gläubig war oder ist, dann weiß ich nicht, was Gott für ein wesen sein soll. Vielleicht ist dieser "Gute" Gott doch der "Böse?"

grüße

der mogwai

PS: Ich würde am liebsten glauben das es dannach weitergeht

k#leizne PEalme2x10


@ malguckn:

Auch du verstehst mich miss. Es geht darum, wie die Nahtoderfahrungen entstehen. Es gibt defintiv in diversen Bereichen Sauersotffmangel wenn dies eintritt.

Was du aber beschreibst habe ich ebenfalls schon bestätigt. Im Kopf ablaufende Prozesse werden länger vollzogen und sind intensiver, als die Organe die eventuell schon abgestorben sind. Sind 2 verschiedene Dinge.

@ schnattergetusche:

Im 2. Beitrag widersprichst du dir wieder.

Auch bei der 3. Festelllung. Erst sagst du: Ja, die Wissenschaft hat Recht. Dann wieder. Es kommt drauf an was da erforscht wurde. Schnattergetusche, es wurde ALLES erforscht. Sieh dir doch bitte erstmal den Film an. Dümmer wird man davon nicht.Für jeden Bereich von Nahtoderfahrung gibt es eine wissenschaftliche Erklärung.

@ dermogwai:

Die Glaubenssache spielt eben auch mit rein. ja,

s9chnaetgter9guxsche


Tourist

Wenn dies die Vorboten eines "afterlife" sein sollen, dann scheint es im afterlife ja ganz schön verpeilt zuzugehen. Der "Film des Lebens" wird dir gezeigt und auch die ganze Show mit weissen Licht und so wird abgezogen – und dann bist du doch nicht gestorben. Da ist doch irgendwas schief gelaufen. Da hat doch mal wieder jemand irgendwas verpeilt.

Mein Leben ist ja nicht gleich im Arsch, wenn es nicht gleich im Arsch ist. Den Kalauer zum afterlife konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. Warst nicht Du derjenige, der darauf hingewiesen hatte, dass Todesnähe gerade nicht Tod bedeutet?

Weiss nicht recht. Wenn die physiologischen und physischen Funktionen in keiner Weise beeinträchtigt waren, kann man dann überhaupt von einem Nahtoderlebnis sprechen?

Ein überaus interessanter Aspekt!

- Wodurch ist das Sterben gekennzeichnet?

- Ist der Ausfall von Vitalfunktionen Ursache oder Folge? Oder beides?

- Wann beginnt das Sterben?

- Wann ist der Tod eingetreten?

Todesangst und Todesnähe halte ich für verschiedene Dinge. Aber ich sehe in der Todesangst, wie Du sie erleben mußtest, durchaus das Potential, dem Tod nahe zu kommen oder sogar zu sterben. Bei Dir hat es zu großer innerlicher Ruhe geführt. Andere Leute sterben tatsächlich vor Angst oder Aufregung.

Was mich dann umgekehrt, wenn ich von echten Nahtoderlebnissen und dem damit verbunden Gefühlen von Zufriedenheit und Entspannung lese, nicht an einen "Übergang in eine andere Welt" glauben lässt, sondern schlicht und einfach an eine besondere Hormonaschschüttung aufgrund einen besonders hohen Stresslevels.

Auf alle Fälle kommt es zu diesem Hormonausstoß. Wahrscheinlich in unterschiedlicher Intensität oder/und Zusammensetzung. Und dementsprechend mit verschiedenen Wirkungen. Damit hatte ich ja auch versucht, mir das weiße Licht zu erklären. Ob es eine "andere Welt" gibt, in die man übergeht, weiß ich nicht. Ich war noch nicht dort und bin zurückgekehrt, sondern bin in "dieser Welt" geblieben. Ich war ja auch nicht tot. Nur dem Tod nahe.

Ich vermute, dass dieser Hormonausstoß zum Sterben gehört, aber auch in anderen Situationen auftreten kann. (Zum Beispiel in tiefer Entspannung wird man auch vollkommen ruhig.) Die Zuordnung wäre dann eindeutig, aber nicht eineindeutig. Menschen können auch lange im Sterben liegen und trotzdem nicht sterben können. Irgendetwas ist noch zu klären. Oft berichten sie dann aber davon, dass sie schon das weiße Licht gesehen hätten und sich nun verabschieden können. Oder sie haben "Engel" gesehen, die sie abholen. Oder sie haben "Gott" gesehen. In der kirchlichen Darstellung sind Engel und Gott – weiß. Eins ist dann immer gleich: Man ist ohne Angst und bereit zu sterben, das Leben und seinen Körper loszulassen, alles hinter sich zu lassen. Ganz egal, wie die Zurückgebliebenen sich das alles vorstellen.

Überhaupt verliert in diesem Zustand vieles seine Bedeutung. Verletzungen, Schmerzen, alles was Ängste auslöst. Deshalb vermute ich, dass dieser Versuch mit den Zeichen auf den Lampenschirmen scheitern wird. Sie könnten zu wenig bedeutend sein.

Würde sagen, wer keine Hirnaktivität hat, nimmt auch nichts wahr.

Das dürfte sich jeder Chance eines wissenschaftlichen Nachweises entziehen. Denn ohne Hirnaktivität ist zumindest die Möglichkeit genommen, von den möglicherweise vorhandenen Wahrnehmungen zu berichten.

s}chnaette2rguscxhe


Schehezerade

Unbewußte Erinnerung klingt gut. Es paßt nur nicht. Denn es fehlt jede Erklärung dafür, wann und wo ich diese Informationen aufgenommen haben sollte, die mir nach Deiner Vermutung erst später bewußt geworden wären.

Es muss ja keine tatsächliche Erinnerung sein.

Was dann?

BDerryxfina


Dieses Phänomen ist stark christlich geprägt und würde keinem Chinesen jemals widerfahren

Da habe ich aber ganz anders gehört! Nämlich dass die Nahtoderfahrungen in allen Kulturen in etwa gleich sind!

Und es wurde nun wissenschaftlich erklärt dass das irgendwelche nachvollziebaren biochemischen Vorgänge im Gehirn sind?

also davon halte ich nicht viel! Der nächste wird es wieder widerlegen! Und die Dinge die nicht erklärbar sind werden eben einfach nicht mit in den Bericht gepackt.

Nur weil ein Fernsehsender sagt das das alles sich nur im Gehirn abspielt heißt das doch lange nicht das es kein Jenseits gibt?

Berichterstattungen sind oft auch sehr einseitig.

Wenn man an das Jenseits glauben möchte, dann sollte man es auch tun! Glauben heißt glauben weil man an etwas glaubt und nicht weil man es wissenschaftlich nachgewiesen hat!

s4chnaGtte`rguzschxe


dermogwai

Ich bin selbst schwer am Überlegen mittlerweile, ob ich vielleicht vom Atheisten wieder zum Christen umkonvertieren will. Grund? folgender Link:

[[http://www.wegbegleiter.ch/wegbeg/hoellege.htm [[www.wegbegleiter.ch/wegbeg/hoellege.htm]]]]

lies mich wirklich erschaudern. Wieso wollte / will ich nicht an Gott glauben? Weil soviel durch die Kirche abgesegnet wurde, Morde, Kriege selbst die Bombe wurde gesegnet, die auf Hiroshima fiel, das habe ich zumindest mal irgendwo aufgefasst. Vielleicht gibt es Gott wirklich. Aber wenn DAS, was da oben steht nur jemandem wiederfährt, der niemandem auch nur ein Haar gekrümmt hat und nicht mehr gläubig war oder ist, dann weiß ich nicht, was Gott für ein wesen sein soll.

Diese Art des Glaubens ist nichts für mich. Bei mir baut der Glauben auf Erfahrungen auf, nicht auf blindem Glaubenwollen oder -sollen. Meine Erfahrungen haben mich vom Atheismus entfernt. Aber ich kann nicht an eine Gottesgestalt glauben, ohne sie so gesehen oder wahrgenommen zu haben.

An solchen Geschichten macht mich immer stutzig, dass sie auf vorher Bekanntes aufbauen. Hätte dieser Jürgen K. die gleiche Sicherheit gehabt, Jesus sprechen zu hören, wenn er vorher noch nie etwas von Jesus gehört hätte? Auch die Erklärung zu den verständlichen Worten in fremden Sprachen erweckt meinen Argwohn. Bei Telepathie werden Informationen ausgetauscht, aber keine Worte. Das ist wohl eher eine Mischung aus kindlichen Gottesbildern mit einem Hauch Esoterik.

Wenn Du "umkonvertieren" willst, scheint für Dich der Glauben eine Entscheidung des Kopfes zu sein. Eher eine Zugehörigkeitsentscheidung als tatsächlicher Glauben. Da bist Du sicher bei einer Kirche besser dran. :)^

skchnaftterg0usDchxe


kleine Palme210

Im 2. Beitrag widersprichst du dir wieder.

Eine Bitte: Würdest Du zitieren, worauf Du Dich beziehst? Ich lasse das mal einfach so als Deine Behauptung stehen. Denn ich kann nichts damit anfangen. Mein 2. Beitrag war [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/567691/16183850/ dieser]]. Und den meinst Du sehr wahrscheinlich nicht.

Auch bei der 3. Festelllung. Erst sagst du: Ja, die Wissenschaft hat Recht. Dann wieder. Es kommt drauf an was da erforscht wurde. Schnattergetusche, es wurde ALLES erforscht.

Der Widerspruch entsteht in Deinem Glauben, dass alles erforscht wurde. Im [[http://www.iands-germany.de/html/aktuell.html#22 Netzwerk Nahtod-Erfahrung]] gibt es dazu eine Aussage, die malguckn31 bereits zitiert hatte:

Entgegen voreiligen Schlussfolgerungen in einigen Medien können die Ergebnisse der Studie auch nicht Nahtoderfahrungen "erklären". Wie in vielen vergleichbaren Studien ist über die Inhalte der Nahtoderfahrungen damit noch nichts ausgesagt. Bestenfalls erlauben sie Vermutungen über einen Auslösefaktor.

Sieh dir doch bitte erstmal den Film an. Dümmer wird man davon nicht.Für jeden Bereich von Nahtoderfahrung gibt es eine wissenschaftliche Erklärung.

Es gibt wissenschaftliche Erklärungen. Aber die sind weder widerspruchsfrei, noch decken sie wirklich jeden Bereich ab. Es ist viel komplexer als Du wahrscheinlich vermutest. Zu behaupten, es sei alles erforscht, wäre vollkommen unwissenschaftlich.

m7algucCknx31


@

Auch du verstehst mich miss. Es geht darum, wie die Nahtoderfahrungen entstehen. Es gibt defintiv in diversen Bereichen Sauersotffmangel wenn dies eintritt.

Was du aber beschreibst habe ich ebenfalls schon bestätigt. Im Kopf ablaufende Prozesse werden länger vollzogen und sind intensiver, als die Organe die eventuell schon abgestorben sind. Sind 2 verschiedene Dinge.

Du koppelst aber einen Bereich aus deiner Theorie des Sauerstoffmangels. Wie können Menschen dann nachweislich noch Dinge hören oder Personen beschreiben?

es wurde ALLES erforscht

Das halte ich für ein Gerücht! ;-D

Meine Quelle ist aus dem Jahr 2009, da war jedenfalls noch nicht alles erforscht und es würde mich auch wundern.

Ein Aspekt blendest du ebenfalls aus, dass sich manche Menschen an die Gespräche des OP-Teams erinnern können. Gleichzeitig konnten sie diese sehen. Einen Fall ist mir Erinnerung, da hat ein Mann nach der OP den Pfleger angesprochen, sie kenne ich doch, sie waren doch dabei. Der hat ihn so :-o angeschaut. Er dürfte sowas gar nicht wissen.

Wer schonmal narkotisiert eine OP hinter sich gebracht hat, der weiss, er dürfte normalerweise gar nichts sehen, hören oder fühlen. Ich jedenfalls kann mich an überhaupt nichts aus dem OP Saal erinnern. Also ich finde da eine erheblich große Lücke zwischen normaler OP und einer, in der der Patient kurz vom dem Tod ist. Zumal oft in solchen OPs kein dauerhafter Sauerstoffmangel per Definition vorhanden sein darf, sonst, wissen wir ja aus der Schulmedizin, stirbt das Gehirn ab.

Also für mich ist es ein Widerspruch, wenn behauptet wird, Sauerstoffmangel da stirbt das Hirn ab, aber plötzlich habe ich intensive Wahrnehmungen und Bilder im Kopf. Was denn nun?

m[alguQc;kn31


@ kleine Palme

Und hier noch eine Interview aus Deutschland:

[[http://www.youtube.com/watch?v=iKP6haOni4s&feature=related ZDF Interview]]

[[http://www.youtube.com/watch?v=L8xmJlWDzsc 3sat Bericht]]

S)cheheMzeraxde


Was dann?

schnattergusche

Phantasie, Träume, Einbildung?

Da habe ich aber ganz anders gehört! Nämlich dass die Nahtoderfahrungen in allen Kulturen in etwa gleich sind!

Mein Zitat dazu:

Weder Melanesier noch Chinesen passieren im Scheintod einen Tunnel. Das Heraustreten aus dem Körper [...] ist dort ebenfalls unbekannt. Warum reitet eine Inderin auf einer Kuh in den Himmel, während ein New Yorker mit einem gelben Taxi dorthin fährt?"

Urs Willmann (Die Zeit, Nr. 29/1999, S. 36)

Auch interessant zu diesem Thema:

Detlev Linke: An der Schwelle zum Tod. In: Gehirn & Geist 3/2003, S. 49-52

Einige Auszüge:

Außerdem konnte Linke feststellen, dass Nahtoderlebnisse, von denen nur etwa fünf Prozent der klinisch Toten berichten, besonders dann auftreten, wenn das Gehirn, das von der Natur auf die Bewältigung von zukünftigen Situationen ausgelegt ist, keine Handlungsmöglichkeiten mehr sieht. Als letzte Abwehrreaktion dieser nicht verkraftbaren Einsicht produziert es dann nach Linke die Sterbeerlebnisse

(aus der Einleitung)

Hier wird eine weitere wichtige Eigenschaft des Gehirns offensichtlich: Es funktioniert nicht nur als Voraussagemaschine, sondern auch als Sinnererzeuger. Unser Denkapparat versucht daher, alles Wahrgenommene mit Bedeutung zu belegen. Also deutet das Gehirn eine plötzliche Helligkeit als Heraustreten aus einem dunklen Tunnel. Sofern gleichzeitig auch noch Transmittersysteme aktiv sind, die Glücksgefühle erzeugen, entsteht leicht die Interpretation einer von Freude begleiteten Befreiung aus einer dunklen Röhre.

Im gleichen Artikel steht z.B. auch, dass sich 80% der Menschen, die man bittet, sich an einen Schwimmbadbesuch zu erinnern, sich selbst vom Beckenrand aus im Wasser beobachten. (Geht mir genauso, hatte ich ja schon beschrieben.)

Außerdem wird dort auch beschrieben, dass bei einer Frau, die auf Grund von Epilepsi am Gehirn operiert wurde, eine leichte Stromzufuhr zum Gefühl des Fallens führte, eine höhere Stromstärke aber dazu, über dem Bett zu schweben und von oben auf sich herabzusehen. Dieses Gefühl, nicht im Körper zu sein, ist also auch in der Funktionsweise des Gehirns begründet.

Der Bericht über die Operation an dieser Frau ist nachzulesen in Nature Nr. 419, Sept. 2002, S. 269f.

kMleinTe "PAalme21x0


@ malguckn:

Entweder versteht ihr mich nicht und raffts nicht oder ihr wollt mich nicht verstehen. Ich sags zum allerletzten Mal: Durch die Unterversorgung entstehen im Hirn gewisse Prozesse. Deshalb können die auch hören und beschreiben.

Und ich sags dir nochmal: Schau dir die Doku an, die hier auf der 1. oder 2. Seite gepostet wurde. Ich hab schon zig Fach geschrieben wie das alles zustande kommt. Ich sehs nicht ein mich nochmal zu wiederholen. Oder lies den Faden hier nochmals durch, dann triffst du auch auf meine Antworten. Meine Erkenntnisse stammen aus dem Jahr 2010. Es ist alles wissenschaftlich erforscht. Natürlich (und insofern muss ich schnattergetusche Recht geben) kann mit den Fakten jeder machen was er will. Der eine kann sagen, okay ignoriere ich. Der nächste wie ich sagt, es gibt normale Erklärungen dafür. Der Übernächste wiegt ab und glaubt an beides.

@ schnattergetusche:

1. Ich bin nicht Buddhist, dass ich mir denke ich kann alles im 2. Leben erledigen, woraus resultiert dass ich meine Freizeit nicht im Lotto gewonnen habe und nicht alles hundertfach zitieren muss. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse decken ALLE Bereiche ab. Und ich sags jetzt zum letzten Mal. Schau dir die Doku: Willkommen im Leben nach dem Tode-Nahtoderfahrungen. Einfach bei you tube eingeben. Ist ja nicht so schwer. Sonst machts auch keinen Sinn, hier weiter zu diskutieren, weil dir diesbezüglich offenbar Wissen fehlt.

Allen die mal ne andere Sicht auf die Dinge haben wollen empfehle ich das tibetische Totenbuch.

mDarlg"uck`n3_1


Und ich sags dir nochmal: Schau dir die Doku an, die hier auf der 1. oder 2. Seite gepostet wurde. Ich hab schon zig Fach geschrieben wie das alles zustande kommt.

Ja, ich weiss, die Doku ist der heilige Gral, dem jetzt alle folgen müssen. Also ich sehe das kritisch, es gibt mehr als eine handvoll amerikanischer Wissenschaftler, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Für mich sind das nur Ausreden, mal ist es Sauerstoffmangel, dann plötzlich hat das Hirn aufgrund von Sauerstoffmangel extrem hohe Aktivität, doch diese hohe Aktivität heißt doch, dass die Person noch lebt und nicht tot ist, oder? Oder wie definieren wir den Tod?

Für mich drehen die sich im Kreis.

Aber vielleicht erklärt Sauerstoffmangel auch, dass von Geburt an Blinde plötzlich sehen können.

[[http://www.youtube.com/watch?v=lnXq0mtC280&feature=related Nahtoderfahrung der blinden Vicki Noratuk]]

Aber mal was anderes, willst du eine Diskussion oder willst du nur eine Bestätigung für die Doku? Bei ersterem bin ich dabei, bei letzterem breche ich hier die Diskussion ab, sonst können wir gleich die Frage stellen, stimmt das was in der Doku gezeigt wird oder nicht.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH