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Sohn (15) hat seit Nov. eine Angststörung: Stationäre Aufnahme?

sLkyUefloxwer


Ich hab seit längerem mal wieder reingeschaut, und ich freue mich für euch zwei :)* Klingt echt gut, weiter so! Tina, du kannst auch stolz sein, auf dich und auf deinen Sohn! Bitte schreib weiter, ja?

L:uzinfde_7x6


Ach, ich hatte bei Deinem letzten Beitrag richtig Gänsehaut... Schön, dass die Sonne wieder scheint.

Ich drücke weiterhin die Daumen! :)*

TVinaALands|hut


Hallo *:)

Mein Sohn macht nach wie vor enorme Fortschritte. Er ist U-Bahn gefahren, auch schon alleine und wird am Samstag auch mit der Bahn nach Hause kommen. Das heißt, ich muss ihn nicht abholen. Ich bin so megastolz auf ihn und freue mich so sehr. :-D

Aufzug ist ebenfalls gefahren und tut dies jetzt auch schon allein. Alle, die mit ihm arbeiten, sind begeistert von seinem Kampfgeist. Er lässt sich auf alles ein und arbeitet super mit. Das hat mich derart angesteckt, dass auch ich wieder Dinge mache, die ich vor seiner Aufnahme nicht konnte/wollte. Sogar in den Aufzug hat er mich gelockt. Aufzug ist so das Schlimmste für mich in Form vom geschlossenen Raum. Ich bin zuletzt vor knapp 5 Jahren gefahren, und das nur, weil ich im Krankenhaus zur Entbindung war. ;-D Aber ich bin nun am Samstag gefahren und heute gleich 3 mal in der Klinik. Insgesamt 12 Etagen. Ich hätte nie gedacht, dass man mich da auch nur noch einmal herein bekommt. Es war natürlich sehr sehr schlimm für mich und ich hatte mächtig Panik, aber bei jedem weiteren Male wurde es immer weniger.

Nach der Entlassung aus der Klinik wird mein Sohn eine Tagesgruppe besuchen. Da musste ich heute beim dem Gespräch erst mal schlucken, aber da er das selbst auch so möchte, werde ich mich nicht quer stellen. Das Klinikum und auch ich sehen eine gute Prognose dafür, dass mein Sohn seine Agoraphobie wieder vollständig verlieren wird. Im Moment bin ich wirklich megazufrieden und auch selbst mal wieder glücklich. x:)

Und meine Therapeutin ist jedes Mal begeistert, wenn ich ihr erzähle, was Sohnemann und ich alles gemacht/geschafft haben. Die is dann immer platt. ;-D

aIbenteulermäu(schen


Wodurch kommt das eigentlich, solche Angststörungen? Also gerade Platzangst oder so. Hast du das unbewusst dann an dein Sohn weiter gegeben oder was ist da normalerweise der Auslöser? Ein schlimmes Ereignis?

L+uzin{de_7x6


@ Tina:

Man, das freut mich total für Euch zwei! Hab schon wieder Gänsehaut ;-)

Du kannst wirklich stolz auf ihn (und auf Dich) sein! Super, dass er so intensiv daran arbeitet. Ich weiss, dass das harte Arbeit ist. Wirklich bewundernswert!

Schön, dass Du wieder Glücksgefühle hast, das muss doch ein richtiger Energieschub sein ;-)

Ich schaue weiter rein und bin gespannt, wie's weiter geht!! :)* *:)

TfinaLXandshxut


Ich habe ihn gerade zur U-Bahn gebracht und nachgewunken, bis er im Tunnel verschwunden war...für mich schwieriger gewesen als für ihn. :°(

Mir geht es jetzt gar nicht gut, weil ich 1. nicht weiß, wie es ihm geht und ob er es schafft und 2. weil ich aber weiß, wie scheisse sich das anfühlt. Gestern ist er auch mit der Bahn nach Hause gekommen und das hat super geklappt. Ich versuche schon die ganze Zeit, daran zu denken. Aber ich habe so ein komisches Gefühl in mir. Versuche aber, es nicht übermächtig werden zu lassen. Ist halt alles nicht so einfach...um Sieben rufe ich ihn im Klinikum an, länger würde ich es auch nicht aushalten. Erst wenn ich weiß, dass er gut angekommen ist und es ihm gut geht, dann kann auch ich wieder runterfahren. Wahrscheinlich eine innerliche Verbundenheit, unangenehm, schlimm und fies, aber ich bin trotzdem froh, dass sie da ist...

Und danke für das Interesse, Luzinde_76. @:)

TAina:LandZs6hut


abenteuermäuschen

das wissen wir noch nicht so genau. Aber ich glaube, die Gene spielen eine große Rolle. Da meine Mutter es auch hatte und einige meiner Brüder sich damit ebenfalls rumschlagen. :-(

Mein Sohn musste aber auch einige Tiefschläge einstecken, aber das steht hier in dem thread schon alles.

TOinaLan1dsxhut


@ all

Die Zeit vergeht und vergeht. Schon wieder sind 2 Wochen herum.

Heute habe ich Sohnemann wieder zur U-Bahn gebracht. Ich selbst bin ja nie ganz nach unten gegangen, aber das schaffe ich mittlerweile jedes Mal. :)z Ich muss ihm ein Vorbild sein und kein Häufchen Elend. Nach den Sommerferien wird er wieder nach Hause kommen, aber noch Tagesklinisch dort betreut werden. Und danach geht es dann noch für eine lange Zeit in eine Tagesgruppe, was mich im ersten Moment umgehauen und traurig gemacht hat. Aber er will es selbst und dann ist es für mich auch in Ordnung. Es geht jedenfalls absolut voran. Letzte Woche bin ich wieder mit ihm im Aufzug gefahren. :-D

Meine Therapeutin war im Urlaub, aber ab Mittwoch geht es Gott sei Dank auch bei mir wieder weiter.

Ich bin so stolz auf meinen Sohn. :)z :)^ :)= x:)

sMkye2floOwer


Ihr macht echt super Fortschritte, alle beide :)= Freu mich für euch! :)^ Auch wenn die Therapie mit Tagesklinik usw. bei ihm noch länger gehen soll, wenn er hinterher wieder richtig gut dabei ist, wird sich das alles gelohnt haben, wirst sehen :)_

TJinaGLandks|huxt


Heute geht es mir furchtbar, so schlecht ging es mir noch nie, seitdem mein Sohn in der Klinik ist. Er hat sich sehr verändert und das leider nicht nur zum Positiven. Ich habe heute einen bitteren Entschluss gefasst. Er wird nicht wieder nach Hause kommen, sondern in einer Einrichtung untergebracht. Wenn er hier ist über das WE, hängt er nur noch am Rechner, lädt entweder Musik runter oder schreibt mit seinen neuen Freunden aus der Klinik. Ich werde nicht mehr wahrgenommen, bin nicht mehr wirklich wichtig. Wenn ich bei ihm in der Klinik bin und der Besuch dauert nur 90 Minuten, dann beschäftigt er sich auch weiterhin mit seinen Mitpatienten und ich stehe dumm daneben. Bei den anderen Jugendlichen ist das nicht so, da ist immer der Besuch vordergründig. Das tut ganz schön weh gerade und ich heute mir schon den ganzen Tag die Seele aus dem Leib. Ich habe ihn heute zum ersten Mal zurück in die Klinik geschickt, weil es eskaliert ist zwischen uns...alles Angestaute kam zum Vorschein und leider hat er mir auch an den Kopf geworfen, dass mit mir ja nichts unternehmen könne, weil es ja wegen meiner Angsterkrankung nicht gehen würde. Das hatte gesessen... :°(

Nun habe ich gerade mit ihm telefoniert und ihm gesagt, dass er morgen nicht kommen soll, weil ich einfach im Moment nicht kann, erst mal Abstand brauche. Und auch meinen Besuch in der Klinik habe ich vorerst in Frage gestellt. Ich hätte nie gedacht, dass die dort ganze Arbeit leisten und ihn derart von mir entfremden. Die böse böse Mama, die an der blöden Angsterkrankung leidet kann nicht für ihren Sohn da sein. Erst wieder, wenn sie es vollends im Griff hat. Was glauben die da eigentlich? Dass es hier um Masern geht, die mit der Zeit verschwinden? Agoraphobie ist doch keine Kinderkrankheit oder eine Grippe!!! >:(

In meinem Kopf hämmert es Vorwürfe gegen mich selbst: ich bin eine Versagerin, eine schlechte Mutter und was weiß ich noch sonst alles...

Aber sie haben gewonnen, ich werde veranlassen, dass er nicht mehr in sein stressiges, schlechtes Zuhause zurück muss...

Ich kann einfach nicht mehr...

YYangxYin


zuerst einmal :°_

ich lese bei dir immer still mit und wollte mich jetzt äussern da ich ehrlich gesagt nicht verwundert bin das sich euer verhältnis so drehen würde...........dein sohn macht fortschritte und wird eigenständig das ist erstmal toll :)^ ........im moment erscheint es dir als würde er sich von dir weg entwickeln aber das ist nicht so..........er versucht sich von dir zu lösen und das ist nichts schlechtes da ihr ja extrem eng verbunden ward und das auch negativ auf seine weitere entwicklung ausschlagen könnte..........er verhält sich in deinen augen deshalb so extrem da ihr extrem verbunden gewesen seid........ :)z

gib ihm freiheit und erpresse ihn nicht emotional durch deine reaktion.........er braucht immer noch seine mama nur nicht mehr ganz so extrem wie vorher.......... :)*

K%MoUod5y


Wenn er hier ist über das WE, hängt er nur noch am Rechner, lädt entweder Musik runter oder schreibt mit seinen neuen Freunden aus der Klinik.

Trotz der Angsterkrankung und dem Klinikaufenthalt ist dein Sohn 15 und wahrscheinlich mitten in der Pubertät. da finde ich seine Wochenendgestaltung "normal".

Ich werde nicht mehr wahrgenommen, bin nicht mehr wirklich wichtig.

In dem Alter fand ich auch, dass meine Eltern ein Klotz am Bein sind und eigentlich recht überflüssig. ;-)

Ich hätte nie gedacht, dass die dort ganze Arbeit leisten und ihn derart von mir entfremden.

Woraus schließt du, dass dir die Klinik deinen Sohn entfremdet? Er macht eine Therapie, dass ist keine Spielgruppe. Er setzt sich mit seiner Erkrankung auseinander, entdeckt Ähnlichkeiten mit deiner Angststörung. Das verstört ihn. So könnte ich mir das eher vorstellen.

Die böse böse Mama, die an der blöden Angsterkrankung leidet kann nicht für ihren Sohn da sein.

Irgendwie kann ich deinen Sohn ein bisschen verstehen. Es ist schwer, wenn die Eltern unter einer psychischen Erkrankung leiden und dann stellt er fest, dass er auch selbst betroffen ist. Das schränkt das Leben ein, macht die Welt so klein und alles Alltägliche schwer.

Wie hast du deine Krankheit im Griff?

Aber sie haben gewonnen, ich werde veranlassen, dass er nicht mehr in sein stressiges, schlechtes Zuhause zurück muss...

Ich kann verstehen, dass du wütend bist und gekränkt, aber dramatisieren würde ich die Eskalation auch nicht. Manchmal ist es auch ganz heilsam, wenn alles mal rausdarf. Wenn man sich auch gegenseitig sagen darf, dass man hilflos ist und die Situation schwierig.

Insgesamt klingt deine Reaktion jetzt aber eher wie die eines trotzigen Kindes. Überschlaf alles einmal und denk darüber noch einmal nach. So eine Entscheidung trifft man doch nicht aus einer Situation heraus.

e#inMa&rc


Hm ich les hier auch schon von Anfang an mit...

In meinem Kopf hämmert es Vorwürfe gegen mich selbst: ich bin eine Versagerin, eine schlechte Mutter und was weiß ich noch sonst alles...

Weder das, Du hast ihn doch gut geholfen in einer schwierigen Phase.

Aber sie haben gewonnen, ich werde veranlassen, dass er nicht mehr in sein stressiges, schlechtes Zuhause zurück muss...

Noch das. Es geht hier doch gar nicht um Gewinnen – ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Klinik so etwas suggerieren würde. Kopf hoch, dein Sohn macht Schritte Richtung Unabhängigkeit. Auch darauf solltest Du stolz sein!

T{inna$Land5shxut


einMarc, doch die Klinik hat mir beim ersten Gespräch selbst gesagt, dass sie meinen Sohn aus der Familie heraus nehmen und in einer Einrichtung unterbringen wollten. Aber die enge Verbundenheit und die offensichtliche Familienanbindung würde sie davon abhalten. Deshalb soll es nun diese Tagesgruppe werden. Aber wenn alles hier für ihn so schlimm und stressig ist, wieso sollte er dann wieder nach Hause kommen? Nein, denn dann ist er in einer Einrichtung, Wohngruppe etc. besser untergebracht. Wenn ich schlecht für ihn bin und das werde ich sein, so lange ich lebe, dann darf er auch nicht wieder in den elterlichen Haushalt, ganz einfach. Da müssen wir jetzt durch...es schmeisst jetzt natürlich auch die ganze Umzugssache über den Haufen. Aber erst einmal wird er wohl noch bei uns wohnen, da ja solche Plätze nicht unbedingt an den Bäumen wachsen.

YiangYpixn


Wenn ich schlecht für ihn bin und das werde ich sein, so lange ich lebe, dann darf er auch nicht wieder in den elterlichen Haushalt, ganz einfach. Da müssen wir jetzt durch...

:|N %-|

das klingt eher nach einem beleidigten kind......du bist seine mutter und selbstvorwürfe bringen niemandem etwas........

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