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Sohn (15) hat seit Nov. eine Angststörung: Stationäre Aufnahme?

SFmill.i2


Ich finde die Reaktionen bzw. das Verhalten deines Sohnes ganz normal für einen Pubertierenden. Du reagierst etwas über. Dass Freunde wichtig sind als die Eltern, bzw. anders wichtig, ist ganz normal.

Ängste werden oft von den Eltern vorgelebt und man übernimmt sie dann. Du bist nicht die böse Mutter.

Sei stolz auf die Entwicklung deines Kindes! Er wird jetzt erwachsen, das müssen auch die Eltern erst mal verkraften :°_

T&inaL/a[ndSshut


Ich muss das jetzt erst mal alles verarbeiten und melde mich später wieder zu Wort. Danke für eure ehrliche Einschätzung der Situation.

KCMJooxdy


Wenn ich schlecht für ihn bin und das werde ich sein, so lange ich lebe, dann darf er auch nicht wieder in den elterlichen Haushalt, ganz einfach.

Ach Mensch, jetzt erinnere dich mal daran, dass du hier die Erwachsene bist und nicht mehr in der Pubertät. Bock-Trotz-Kopf-in-den-Sand hat noch niemals geholfen.

Und eigentlich weißt du das auch.

Wahrscheinlich brauchst du mal einen freundlichen Anstupser.

doch die Klinik hat mir beim ersten Gespräch selbst gesagt, dass sie meinen Sohn aus der Familie heraus nehmen und in einer Einrichtung unterbringen wollten.

Aber wenn alles hier für ihn so schlimm und stressig ist, wieso sollte er dann wieder nach Hause kommen?

Weshalb empfiehlt die Klinik das? Irgendetwas muss die Therapeuten ja dazu veranlassen.

Wie ist die Situation zu Hause? Was konkret ist so "schlimm und stressig"?

Vielleicht kann man mit einfachen Mitteln schon etwas verändern, aber du bist in der Situation vielleicht betriebsblind geworden – kein Wunder, klingt alles nicht ganz einfach – und siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht?

TqinaLandAshut


Sagen wir mal so, sein 12jähriger Bruder ist etwas "anstrengend", was sehr oft zu Stress innerhalb führt. Der ganz Kleine ist ebenfalls ein Trotzkopf und auch das ist sehr sehr anstrengend. Ich glaube, ich stehe kurz vor diesem sog. Burnout. x:) Einige Symptome dessen habe ich schon, deshalb kann ich wohl auch nicht mehr...

Nichts destro Trotz habe ich meinen Sohn vorhin noch mal angerufen und mit ihm geredet. Evtl. kommt er morgen noch mal hier hin oder ich hole ihn ab. Wir schlafen erst mal darüber und telefonieren morgen früh noch mal.

Danke trotzdem für den Anstupser. @:)

T*inaL"andshxut


Ach du SChande! Nach dem Burnout sollte eigentlich dieser hier stehen: {:(

Der größte Grund für das Herausnehmen aus der Familie ist aber meine eigene Agoraphobie.

K$Moodxy


Ich glaube, ich stehe kurz vor diesem sog. Burnout. Einige Symptome dessen habe ich schon, deshalb kann ich wohl auch nicht mehr...

Überleg dir, wie du die zeit, die du gewinnst, während dein Sohn in der Klinik betreut ist, für dich nutzen kannst. Tu dir was Gutes und vielleicht solltest du auch einen Arzt aufsuchen und dir helfen lassen.

Der größte Grund für das Herausnehmen aus der Familie ist aber meine eigene Agoraphobie.

Was tust du dagegen? Bist du in Therapie? Hast du eine gemacht?

Für deine Kinder stelle ich mir das auch schwer vor.

TVinaLanDd.shut


Ja, ich bin in Therapie, aber nicht so engmaschig wie mein Sohn. Deshalb dauert das bei mir alles länger. Meine Thera war jetzt 2 Wochen in Urlaub und bei unserer letzten Sitzung habe ich erst einmal viel zu berichten gehabt. Jetzt muss ich erst mal wieder bis nächsten Montag warten und dann läuft es wie gewohnt jede Woche weiter.

Mein Sohn und ich haben uns heute gesehen und der Tag war super im Vergleich zu gestern. Wir haben uns ausgesprochen und alles hinreichend geklärt. Er will nach Hause am Ende der Therapie, will in keine Einrichtung. Wir waren heute Vormittag im Park und haben Minigolf gespielt. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange das letzte Mal her ist. Ein paar Jahre? ":/

Jedenfalls haben wir es alle total genossen, endlich wieder einmal etwas zusammen zu unternehmen. Es war so schön! Keinerlei Streit heute, keinerlei Vorkomnisse. :-)

Ich habe mit meiner Thera schon mal über ein drohendes Burnout gesprochen. Heute war davon wieder nichts zu spüren. Ich habe gute und ich habe schlechte Tage. Daher sehen wir es noch eher so, dass ich zwar sehr sehr überfordert bin, aber noch nicht vorm Burnout stehe...aber wer weiß das schon...

Da ich mehrere Kinder habe, ist die Zeit für mich sehr begrenzt. Ein paar Stunden für mich allein zu sein, bedeutet für mich purer Luxus. ;-D Und ab und an habe ich das auch.

Ich bin froh, dass ich heute ohne lange nachzudenken eingewilligt habe, mit den Kindern raus zu gehen. Normaler Weise gehen sie ohne mich. Ich hatte nicht eine einzige, klitzekleine Panikattacke und als ich Sohnemann heute nach einigen Wochen mal wieder zurück in die Klinik gebracht habe, war ich auch entspannt. Heute war ein guter Tag bezgl. Panik und ich bin selbst mehr als erstaunt darüber. :)^ Meine Therapeutin wird sich freuen, wenn ich berichte. :)z

Danke noch mal für eure lieben Arschtritte gestern. @:)

T0ravi"s FBickle


Hallo T.L., ganz kurz am Rande:

Wenn das Dein richtiger Name ist, unbedingt ändern!!! (und auch den Text anonymisieren. Admin schreiben.) Wenn ich mir vorstelle, so ein Text steht über mich für immer und für alle googlebar im Netz, wäre ich nicht so begeistert.

Falls das nicht dein richtiger Name ist: Alles ok, und entschuldige den Einwurf.

T$inaZLandshxut


Danke für deinen Einwurf, aber das ist nicht mein richtiger Name. Bei einem solch brisanten Thema, noch dazu so intim, würde ich niemals meinen richtigen Namen preisgeben. :-)

KoMooxdy


Ja, ich bin in Therapie, aber nicht so engmaschig wie mein Sohn. Deshalb dauert das bei mir alles länger. Meine Thera war jetzt 2 Wochen in Urlaub und bei unserer letzten Sitzung habe ich erst einmal viel zu berichten gehabt.

Wie lange bist du denn schon krank? Sind deine Kinder mit dieser Erkrankung aufgewachsen?

Positiv finde ich natürlich, dass du etwas dagegen unternimmst.

Ich bin froh, dass ich heute ohne lange nachzudenken eingewilligt habe, mit den Kindern raus zu gehen. Normaler Weise gehen sie ohne mich.

Das klingt unglaublich traurig und ich denke, es ist schwer für deine Kinder immer auf ihre Mutter verzichten zu müssen, wenn sie etwas unternehmen, bzw es gemeinsame Unternehmungen gar nicht gibt. Ich kann mir vorstellen, dass für deine Kinder, aber auch für dich diese gespannte Atmosphäre unschön ist.

Vielleicht kannst du dich nach diesem positiven Erlebnis aber in Zukunft häufiger überwinden?

T2inaLpanLdsh>uxt


Doch, es finden gemeinsame Unternehmungen statt, aber nicht so wie bei anderen Familien. Da geht man zusammen ins Kino, Bowlen oder Schwimmen. Das ist bei uns nicht der Fall, aber dennoch machen wir viel zusammen. Wir stehen z.B. alle total auf Gesellschaftsspiele wie Monopoly, Phase 10, Stadt-Land-Fluss, Genial usw. usf. Und hier in der Umegbung sind wir auch zusammen unterwegs, aber für andere Aktivitäten müsste ich mich weiter vom Zuhause entfernen... :-|

Nächste WE wollen wir noch mal Minigolfen gehen, dann aber auf einer anderen Bahn. Und das bedeutet auch wieder eine Herausforderung für mich. Aber irgendwie freue ich mich total darauf, lasse (noch) keinen Gedanken an Angst aufkommen. Und ich hoffe, es geht so weiter. :-)

T8ina4Lan.dshut


Hallo zusammen *:)

der Entlassungstermin steht fest. Es ist der 7. Oktober und wir sind alle ganz schön aufgeregt. Ab nächste Woche beginnt der Schulversuch, noch vom Klinikum aus und ich bin furchtbar stolz auf meinen Sohn, dass er so weit gekommen ist. Und ich bin sicher, dass er das mit der Schule auch gut hinbekommen wird. Ich glaube an ihn. :)^

VworleBseri^n


Hallo Tina,

die Therapien und Hilfen in solchen Fällen sind sicher gut und deine Ermutigungen an deinen Sohn sind spitze!

Trotzdem mag ich ein etwas unpopuläres Thema ansprechen:

Rüdiger Dahlke (Arzt, Buchautor) stellt fest, dass durch Massenschlachtungen, bei denen Tiere riechen und spüren, dass viele Artgenossen davor schon in diesem Schlachthof getötet wurden, Angsthormone ausgeschüttet werden, welche wir mit der Nahrung zu uns nehmen. Panikattaken gründen vielfach aus der Ernährung.

Hör dir das mal an: [[http://vorarlberg.orf.at/magazin/klickpunkt/focus/stories/536873/]]

Alles Liebe :)*

TZinaLTandqshut


Hallo zusammen *:)

Mein Sohn ist seit Freitag (30.09.) zuhause. Und es ist toll, toll, toll! Er geht jetzt schon fast 3 Wochen zur Schule. Gestern hatte er einen ersten Rückschlag, was ihn aber nicht davon abgehalten hat, heute wieder in die Schule zu gehen und Gas zu geben. Es klappt super. Heute ist er mit dem Fahrrad zusammen mit nem neuen Kumpel aus der Klasse zu ihm nach Hause gefahren. Ich bin so begeistert, endlich kann er wieder leben! :)^ :-) x:)

Und auch bei mir ist es viel besser geworden. Einige meiner gesteckten Ziele habe ich schon erreicht, aber ich habe noch einen langen Weg vor mir. Mein Sohn ist mein Vorbild. Und verliebt ist er auch. Ich kenne das Mädchen, das ist eine sehr liebe. Sind so süß die beiden. x:)

Fehlt nur noch der Umzug in die neue Wohnung und unser Neuanfang wäre mehr als perfekt. Ich hoffe, es klappt alles und vor allem, dass es auch so bleibt. :)z

TLin]aLanKdshut


Hallo zsammen *:)

es läft noch immer sehr gut zuhause. Schule klappt wnderbar und die letzten beiden Wochenenden hat er bei Freunden verbracht, sowie das kommende nun auch. Ich bin wirklich sehr glücklich und freue mich für ihn. :)z

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