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Sohn (15) hat seit Nov. eine Angststörung: Stationäre Aufnahme?

swcuJllxie


Das habe ich doch auch gelesen und der Klinikaufenthalt koennte eine gute Hilfe sein.

Erfahrungsgenmaess kann ein Klinikaufenthalt etwas bringen,manchmal hilft er aber auch nicht.

Daher riet ich (falls die Klinik nicht ausreichend helfen kann ) einen guten Kinder-und Jugendtherapeuten aufzusuchen,welcher auch in der gegenwaertigen Situation Eltern und Sohn helfen sollte und nicht nur (aber auch ) in der Vergangenheit herumwuehlt..

sNcuLlNlixe


Gut dass die Eltern sich um die Psyche ihres Sohnes auch kuemmern..

Wenn Eltern zur Zusammenarbeit bereit sind und auch produktive Kritik und Veraenderungstipps annehmen koennen..kann man oft den Kindern oft helfen..

Ich arbeite auch in diesem Bereich.

TkinaL+andxshut


Hallo!

Leider reicht eine Einweisung nun doch nicht aus. Es ist zum Verrückt werden! Ich habe gerade mit der zuständigen Notfallklinik telefoniert. Das bedeutet, wir müssen nun doch erst den Termin Ende Februar abwarten und dann hoffen, dass er stationär aufgenommen wird. Ich kann nicht mehr... :°(

Und er auch nicht... :°(

TYinaLWandmshuxt


Ich habe noch eine Frage oder Bitte.

Könnt ihr mir ein angstlösendes Medikament für Jugendliche nennen? Die Kinderärztin ist mit diesem Fall leider etwas überfordert, aber sie muss es uns ja nun mal verschreiben.

Es muss ein Medikament sein, dass er z.B. eine oder zwei Stunden vor der Fahrt einnimmt und das dann aber auch wirkt, bevor wir losfahren. Also es darf keine Anlaufzeit haben, denn sonst müsste er es ja über einen längeren Zeitraum einnehmen.

Hat jemand hilfreiche Tipps für mich? Weil ich das dann bei der Kinderärztin direkt vorschlagen könnte.

Das wäre echt toll!

sRcRulli e


ein harmloses beruhigungsmittel koenntet ihr nehmen....das musst du mit der kinderaerztin absprechen..

an eurer stelle wuerde ich einen kinder und jugendtherapeuten wegen seiner aengste um rat fragen...

adressen findest du im internet,wenn du gogelst...

W%ar9 mal* der K8atexr


Hallo

Mist dass ihr doch noch so lange warten müsst...

Als Medikament wäre ein leichtes Benzodiazepin möglich, aber bitte: Ich bin kein Arzt. Da muss auf jeden Fall die Hausärztin noch abwägen. Aber diese Medikamente (Oxazepam z.B.) sind bei einmaliger Notfalleinnahme gut verträglich und wirken sehr zuverlässig.

Besteht die Möglichkeit bei einem Kinder- und Jugendpsychiater mit kürzerer Wartezeit vorstellig zu werden ?

p+ebbxy


Ich bin normalerweise absolut gegen dieses Medikament, aber in dem Fall würde ich die Kinderärztin auf Tavor ansprechen. Nur: selbst wenn sie es verschreiben würde – wenn sie bei der Verschreibung eines geeigneten Notfallmedikamentes überfordert ist, wird sie auch bei der Dosis ein Problem haben.

Vielleicht vorher mit einem Psychiater sprechen? Evtl. kann auch eure Ärztin Kontakt mit einem aufnehmen und sich zumindest mit ihm absprechen.

ToinaLGa n:ds`hut


Danke für eure Tipps. Habe mir was aufgeschrieben und werde heute Nachmittag der Kinderärztin einiges vorschlagen.

Gebe euch dann Bescheid, ob es geklappt hat. Denn eines ist sicher: ohne eine einmalige Einnahme dieses Zeugs werden wir nicht dorthin kommen... :-(

GYinaGir*elTli


Also ich habe auch Tavor...braucht (je nach dem wie voll der Magen ist) ca eine Stunde bis es wirkt und hällt 4-5 Stunden an.lg

W{ar mcal der FKatexr


Tavor finde ich ein bißchen stark für einen Jugendlichen. Es gibt aus dieser Stoffgruppe auch mildere Varianten, s.o. Aber um eine Autofahrt einigermassen angstfrei zu überstehen ist ein Benzodiazepin gut geeignet.

Ansonsten könnte dein Sohn vielleicht auch selber online-Angebote nutzen, auch um sich austauschen zu können, nur so eine Idee. Diese Wartezeit ist ja Horror, das Gefühl nichts tun zu können.

Wie gestaltet denn dein Sohn den Tag, zieht er sich stark zurück, Bett, Fernseher ? Wenn er sich vielleicht körperlich betätigen könnte wäre das hilfreich, so ein nettes Sportprogramm bei dem er sich auspowern kann. Das senkt Stresshormone etwas ab, die an der Angstentstehung beteiligt sind.

t,ugeddaHehvis@iBtxavmaxka


Wie wär es mit Promethazin?

tguedd6aehvisit[xavmaxka


Wie wär es mit Promethazin?

G{ro@tti;g


Leider reicht eine Einweisung nun doch nicht aus. Es ist zum Verrückt werden! Ich habe gerade mit der zuständigen Notfallklinik telefoniert. Das bedeutet, wir müssen nun doch erst den Termin Ende Februar abwarten und dann hoffen, dass er stationär aufgenommen wird. Ich kann nicht mehr...

Kann die Ärztin das nicht beschleunigen, bzw. es versuchen? Meine Psychiaterin hat mir für den nächsten Tag einen Platz in einer Klinik organisiert. Klar, wenn keine Plätze frei sind, gibt es Wartezeiten, aber so könnte er eventuell ohne Vorgespräch schneller in die Klinik. Meine Krankenkasse war auch sehr behilflich bei einer Kliniksuche und hat für mich herumtelefoniert.

S\unflKowHer_x73


Ich würde auf jeden Fall eine Weiterbehandlung NACH der Kklinik empfehlen. Nach Entlassung steht der Alltag wieder an, das (in Ruhe & Sicherheit) Gelernte muss im Alltag weiter umgesetzt werden, es kommen die alten Stressoren und evtl. neuer Stress ("Wo warst Du? Was hast Du? Diskussionen um Rückstufun, Fehlzeiten,...).

@ Tina:

Schalte Deine Ärztin ein – und mach notfalls auf Notfall! Kliniken MÜSSEN aufnehmen, ohne Vorgespräch etc.. wenn eine akute Krise vorliegt.

An Medikamenten: Vermutlich läuft es auf ein Benzodiazepin hinaus. Idealerweise bekommst Du eine einsame Tablette für die Fahrt. Verkaufe es Deinem Sohn bitte auch als EINMALIGE Gabe, nicht als Heilung (sonst ist die Sucht eines Tages da).

Eine Option wäre Atosil (Wirkstoff Promethazin); hat tuedda.... ja auch schon vorgeschlagen.

Ich kenne aus dem Jugendbereich letztlich Tavor und Atosil bei akuten Angstzuständen. Wichtige bei dem Benzo wäre, dass es gut wirkt und in ausreichender Dosis gegeben wird, aber eine geringe Halbwertzeit hat, d.h. die Wirkung auch schnell wieder nachlässt und Dein Sohn nicht 10 Stunden beduselt ist.

TuinaL'a7ndnshut


Einen Psychologen oder Psychiater hat er ja nicht. Wir waren beim Jugendpsychologischen Institut. Aber der Herr dort war ebenfalls der Meinung, dass er entweder stationär aufgenommen wird oder es mindestens eine Tagesklinik sein muss. Kann man aber auch vergessen, da er den täglichen Weg nicht zurücklegen könnte...

Es ist traurig, wie sehr man mit solchen Dingen allein gelassen wird...

aber andersherum bekommt man dann Ärger, wenn man sein Kind nicht mehr in die Schule schickt. :-(

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