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schweigepflicht gebrochen?

Gtrouttxig


Die Thearapeutin hätte der TE sagen müssen, das sie – und was – der Betreuungsperson etwas über die TE mitteilen will. Gegen den Willen der TE hätte sie das nicht tun dürfen.

So sehe ich das auch ;-) War nun leider nicht so. Aber ich sehe hier auch keine Rechtsgrundlage für einen Schweigepflichtsverstoss. Und ich würde das der Therapeutin im Nach hinein auch sagen, dass ich diese Art und Weise nicht gut fand.

Z'ahnhpoffxnung


Ich würde mich mit solch einer Therapeutin auf keine Diskussionen - Gespräch ja, Diskussion nein - einlassen.

Die TE ist doch sowieso schon trraumatisiert - und eine fähige Therapeutin oder Ärztin müsste wissen, dass dies durch eine derartige Handlungsweise (als sei die TE unmündig und könne nicht selbst entscheiden) nicht besser wird, und entsprechen sensibel handeln. Sollen Therapeuten nicht HELFER sein und keine HERRSCHERARTIGEN Leute, die eigenmächtig handeln (von der Rechtslage mal abgesehen)?

Wenn ich ganz gemein bin - und ich bin es jetzt mal -, könnte ich sagen: die TE kann froh, sein, dass sie mit dieser Therapeutin nichts mehr zu tun haben muss. Dass sie froh sein kann, dass sie sie LOS HAT, kann ich ja nicht sagen, weil sie sich mit ihr trifft, und man weiß ja noch nicht, wie das wird. Eines ist jedenfalls klar: dieses Personal selbsdt kennt seine juristischen Vorschriften ganz genau.

Ich bin nochmal gemein: die Therapeutin weiß auch bescheid über das Befinden der TE, jedenfalls teilweise, und die Leute wissen oder spüren oder meinen zu wissen oder zu spüren, mit wem sie so eigenmächtig verfahren können und mit wem nicht. - Ich würde mich auf keinerlei Schönrede- und/oder Ausfluchtdiskussionen einlassen. - Die Amtsmitarbeiterin in meinem obigen Beispiel hat es auch versucht mit Ausflüchten und Schöngelaber, um ihren Job zu behalten. Die Betroffenen haben sich aber nicht darauf eingelassen.

GHrot+txig


Die TE ist doch sowieso schon trraumatisiert – und eine fähige Therapeutin oder Ärztin müsste wissen, dass dies durch eine derartige Handlungsweise (als sei die TE unmündig und könne nicht selbst entscheiden) nicht besser wird, und entsprechen sensibel handeln. Sollen Therapeuten nicht HELFER sein und keine HERRSCHERARTIGEN Leute, die eigenmächtig handeln (von der Rechtslage mal abgesehen)?

Wie gesagt, ich hätte es auch besser gefunden, wäre die TE informiert gewesen. Aber ich frage mich, welche vertraulichen Informationen sind denn letztlich geflossen? Ich glaube keine, die Therapeutin hat eine Einschätzung abgegeben. Ich versuche es mal so zu erklären, ich war bereits zweimal in einer Klinik und dort wird immer ein Abschlussbericht geschrieben, der an den einweisenden Arzt geht. Ich habe beide Berichte selbst gelesen, brauchte diese für meine Zusatzversicherung. Und in keinem Bericht standen vertrauliche Informationen. Es waren lediglich Beurteilungen und Einschätzungen. Und manchmal ist das auch nicht das Schlechteste, denn eine Person von aussen vermag einfach manchmal besser beurteilen und einschätzen, als man selbst. Ich finde alleine die Vorgehensweise etwas strittig, nicht aber die Information an sich. Und vorallem finde ich etwas ganz anderes schade.

Wenn die Therapeutin schon merkt, das eine Traumatherapie im Moment kontraproduktiv ist, dann hätte sie mit der TE auch eine Stabilität erarbeiten können und nicht einfach die Therapie beenden, das finde ich viel schlimmer, denn ja ein Therapeut sollte in erster Linie Helfer sein.

p[lGoxpp


Hilft dir das?

ja, ganz sicher. deswegen habe ich sie auch schon ein paar jahre. :)z

ich kann das nur empfehlen. :-)

also: auch wenn die therapie beendet ist, besteht meines erachtens immernoch die schweigepflicht. wäre ja noch schöner.

nun hat mir meine betreuerin eben mitgeteilt, dass meine therapeutin nur eine "pause" gemacht hat. ich habe bis april zeit, mich bei ihr zu melden und bis dahin stabil zu werden. ":/

Wenn die Therapeutin schon merkt, das eine Traumatherapie im Moment kontraproduktiv ist, dann hätte sie mit der TE auch eine Stabilität erarbeiten können und nicht einfach die Therapie beenden, das finde ich viel schlimmer, denn ja ein Therapeut sollte in erster Linie Helfer sein.

DAS habe ich mir auch gedacht. deswegen ist mir das alles nicht so ganz klar. aber: es gibt ja noch die anderen gründe: blockieren bzw. nicht sprechen können und die fehlzeiten in den letzten wochen. wie gesagt, ich steh da drüber. ich weiß was ich falsch gemacht habe und so etwas passiert mir nicht nochmal.

um ein wenig auszuholen:

es ging hauptsächelich um meine beziehung mit der ich arge probleme hatte und die viel zu viel raum eingenommen hat (siehe auch meinen anderen faden). nun, beim letzten gespräch war aber schon klar, dass ich die beziehung beendet habe. auch das ich besonders jetzt hilfe brauche! denn es war klar, dass ich mich abhängig in der beziehung gemacht habe usw. jetzt stellt sich mir die frage, warum "vertraut" sie mir da nicht und unterstützt mich grade dann nicht? gut, andererseits: gehört das in die therapie? ich weiß es nicht. ich kann meine therapeutin schon verstehen, aber ich verstehe mich auch.

irgendwie seltsam alles.

ZNahnhyoffcnung


Die Therapeutin hat aber keine Einschätzungen, gar keine Informationen ohne das Einverständnis der Patientin weiterzugeben, solange die Patientin über sich selbst bestimmen kann. Es ist ja auch z.B. verboten, dass ein Arzt, Therapeut, Amtsmitarbeiter Akten anderer Leute einsichtig macht, und sei es auch nur, dass der Name auf dem Aktendeckel steht und Unbefugte dann wissen, dass der Patient/Kunde überhaupt dort Patient/Kunde ist. Auch das fällt unter Datenschutz.

Ja, das ist mir auch aufgefallen, dass diese Therapeutin sozusagen "das Handtuch schmeißt", anstatt weiter zu helfen - und sei es durch Empfehlung an jemand anderen. Statt dessen dieser Vertrauensbruch. Den kann sie mal begründen - irgendeinen Grund muss sie ja vorbringen, weshalb sie das hinter dem Rücken einer - "entlassenen" - Patientin getan hat. Erst nicht weiter helfen und dann noch sowas - also: nein, wirklich nicht, sowas muss man sich nicht geben. Einen Helfer/Helferin sollte man sich suchen - sowas sollte nicht sein. Weitere gemeine Bemerkung: eventuell hätte die Therapeutin einen anderen, passenderen Job ergreifen sollen.

G`rottxig


ja, ganz sicher. deswegen habe ich sie auch schon ein paar jahre. :)z

ich kann das nur empfehlen.

Der Verein hat gerade angerufen, habe Donnerstag einen termin zur Vorstellung.

DAS habe ich mir auch gedacht. deswegen ist mir das alles nicht so ganz klar. aber: es gibt ja noch die anderen gründe: blockieren bzw. nicht sprechen können und die fehlzeiten in den letzten wochen. wie gesagt, ich steh da drüber. ich weiß was ich falsch gemacht habe und so etwas passiert mir nicht nochmal.

Sorry, aber ich habe auch viele Auf und Abs in der Therapie und nicht immer kann ich alles aussprechen und schweige. Und nicht immer ist Traumatherapie angesagt. Und viele Alltagsprobleme sind erst durch das Trauma entstanden. Und meine Therapeutin hat auch schon zu mir gesagt, "Sie verweigern sich", aber sie hat auch gefragt "Warum?" und nicht einfach gesagt, dann bleiben sie zu Hause, wenn sie nicht wollen, überspitzt ausgedrückt.

warum "vertraut" sie mir da nicht und unterstützt mich grade dann nicht? gut, andererseits: gehört das in die therapie? ich weiß es nicht. ich kann meine therapeutin schon verstehen, aber ich verstehe mich auch.

Ja, gut, es nicht ein Arbeiten an der Vergangenheit über Beziehungsprobleme zu sprechen. Trotzdem gehören diese Probleme mit dazu (und sind durch das trauma bedingt auch hausgemacht) und lassen sich nicht einfach mal so abschneiden. Verstehe deine Therapeutin da auch nicht ganz.

ZGahn\hof4fnuxng


Stimme grottig zu. Traumata beeeinflussen u.U. sämtliche Lebensbereiche sowie Vergangenheit UND aktuelles Leben, und zwar Alltagsleben privat, beruflich, gesellschaftlich usw.; kann sich auf ALLES auswirken. - Das muss diese Therapeutin doch während ihrer Ausbildung gelernt haben? (Rhetorische Frage - - d.h. eigentlich auch wieder nicht unbedingt rhetorisch: vielleicht verdrängt diese Therapeutin ja eigene üble oder traumatische Erfahrungen? Sowas gibt's ja. - Jetzt noch ein blöder Spruch, der aber stimmt: Therapeuten sind auch nur Menschen. Allerdings ist sie in ihrem Job (mit)verantwortlich für ihre Patienten.) :)D

szchn6atter?guschxe


plopp

also: auch wenn die therapie beendet ist, besteht meines erachtens immernoch die schweigepflicht. wäre ja noch schöner.

Das siehst Du ohne Frage richtig. Die Schweigepflicht besteht immer, egal ob man Patient ist oder Patient war.

Eine andere Sache ist, was unter die Schweigepflicht fällt. Sie umfasst mehr als mancher denkt. Deinem Namen und damit die Information, dass Du in Therapie bist, die Krankheit, die Diagnose, und die Untersuchungsergebnisse und Unterlagen.

Die Information, dass Du in Therapie bist und die Information, ob Du in Therapie bist, können allerdings verschiedene Dinge sein. Identisch wird es nur, wenn die Frage "ob" mit "ja" beantwortet wird.

Was mich verwundert ist, dass Du durch Deine Betreuerin erfahren hast, dass es sich um eine Pause handelt und nicht um ein Ende der Therapie. Hat die Therapeutin Dir das anders gesagt? Ich maße mir nicht an, ihre Entscheidung leichtfertig als "das Handtuch werfen" zu kritisieren. Dem widerspricht, dass Du später wiederkommen sollst. Vielmehr sehe ich die Möglichkeit, dass sie auch da sehr verantwortungsvoll handelt, und ihre eigene Kompetenz ohne Dünkel einschätzt. Eine Therapie bedeutet Arbeit. Eine Psychotherapie bei gleichzeitiger Bearbeitung aktueller Themen kann zu einer Überlastung und Retraumatisierung führen.

Es ist sicher gut, dass Du eine problematische Beziehung beendet hast. Die von ihr ausgehende Beeinträchtigung ist damit aber nicht gleich ausgelöscht.

denn es war klar, dass ich mich abhängig in der beziehung gemacht habe usw. jetzt stellt sich mir die frage, warum "vertraut" sie mir da nicht und unterstützt mich grade dann nicht? gut, andererseits: gehört das in die therapie? ich weiß es nicht.

Das wird hier niemand ergründen können. Für eine solche Einschätzung müssten wir mehr Hintergrundinformationen haben. Das ist aber in einem Forum nicht ratsam. Deine Überlegung ist nicht von der Hand zu weisen. Wirkliche Erfahrungen wirken immer tiefer als rein theoretische Erkenntnisse. Das Vorgehen kann also durchaus zur Therapie gehören, genau so wie auch die Pause. Es kann auch dahinterstecken, dass sie Dir zutraut, für die Lösung des Beziehungsproblems – bei dem sie nicht ausreichend kompetent ist – selbständig eine geeignetere Therapie zu finden. Das ist ein wichtiger Faktor für Deine Selbständigkeit.

Das Beziehungsproblem, auch wenn die Beziehung gerade beendet ist, kann auch nur der Auslöser für einen notwendigen Abstand sein, ohne der Grund dafür sein zu müssen. Du schreibst, dass Du Deine Fehler in der Therapie erkannt hast und sie nicht mehr vorkommen werden. Sie sind aber sicher für Dich eine innerliche Belastung. Eine Pause kann da sehr gut den Druck rausnehmen.

Alles in allem: Versuch, die offenen Fragen mit der Therapeutin im direkten Gespräch zu klären. Wenn Du die bisherigen Therapieergebnisse nicht im Nachhinein gefährden willst, solltest Du in allem den positiven Aspekt suchen. Das macht es Dir leichter, diese Ergebnisse auch langfristig zu verinnerlichen. Denn eine Therapie endet niemals an der Tür oder am Abend. Weiterhin viel Erfolg!

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