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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

BVärenMtatxze


Ich brauche kein Mitleid, ich bräuchte einen Weg, den ich gehen kann um irgendwas machen zu können.

YEanUgYin


stimmt du hast genug selbstmitleid........ :=o :|N

den weg kannst du nur durch eigene versuche und eigene fehler finden........niemand kann dir dein leben vorleben......

M8ollitehnchen


@ Bärentatze

Es ist halt so, das ich mit meiner Ausbildung keinen Job bekomme und durch die Sprachbehinderung und der Schwerhörigkeit, werde ich erst recht keinen Job mehr bekommen. Ich würde mal sagen, jeder gesunde Mensch kann einen Job bekommen, ganz anders sieht es bei Menschen mit Handicap aus.

Du hast doch selbst von Cap erzählt, wo auch andere mit Behinderung und Handicaps arbeiten.

Es sind doch nicht alle Gehandicappten arbeitslos.

Y!an~gYixn


ich bräuchte einen Weg, den ich gehen kann um irgendwas machen zu können.

wege entstehen dadurch das man losgeht........wenn du stehen bleibst zeigt sich dein weg nicht........

_+TsuFnamix_


ich bräuchte einen Weg, den ich gehen kann

Falsch.

Du gehst bereits einen Weg, nur drehst du dich ständig im Kreis.

Es gibt weit mehr als einen einzigen Weg, den du gehen kannst, außer dich ständig im Kreis zu drehen, nur leidest du an der Vorstellung, dass es eine Garantie dafür gäbe, dass der Weg dir auch gefallen wird. Diese Garantie gibt es nicht. Deine beste Möglichkeit ist, einen anderen als diesen kreisförmigen Weg zu gehen.

Vielleicht wird es auch niemals einen Weg geben, der dir gefallen wird. Du wirst es erst wissen, wenn du mehr versucht und probiert hast, anstatt dich von deinen Vorstellungen leiten zu lassen, wie etwas sein könnte.

Vielleicht noch ein paar Metaphern.

Du windest dich wie ein leidender Hund vor einem Leben, dass du nicht kennst, obwohl es deine einzige Alternative ist.

Vor Kurzem las ich in einem anderen Faden Folgendes:

Wenn dir was nicht gut tut, stell es ab. Ein richtiger Mann würde so handeln.

Also, Bärentatze, mein Tipp an dich:

Sei ein Mann!

BnärentDatze


Sei ein Mann!

Bin ich doch!

Ich mein die Schwierigkeiten fangen schon damit an, das ich einen Internetanschluss brauche, ich habe mehr oder weniger nur die Möglichkeit, bei Kabel BW einen zu bekommen, der aber dann auch 2 Jahre läuft und nicht vorher gekündigt werden kann.

Wenn ich aber jetzt nach paar Monaten sage, ich gehe wieder zurück nach NRW, so bleibe ich dann auf den monatlichen Kosten sitzen und kann den Anschluss nicht mitnehmen.

E9bbuWsc@hka


Bei der Telekom kannst Du den Anschluss in ganz Deutschland mitnehmen....

B!äreMntat'zxe


Das Problem ist aber, das der Telefonanschluss im Flur ist und dort so ein Telefon schon angeklemt ist. Wäre also die Frage, ob ich diesen Anschluss nehmen könnte und wenn ja, wie könnte ich ne Leitung von daaus ins Zimmer ziehen?

KearRartelaxdy


Hast Du nicht vor ner Seite noch was von Reife und Erfahrung gefaselt? Und jetzt bringt Dich ein Internetanschluss an Deine Grenzen?

Rhebyelut7ion


Hast Du nicht vor ner Seite noch was von Reife und Erfahrung gefaselt? Und jetzt bringt Dich ein Internetanschluss an Deine Grenzen?

Das frage ich mich gerade auch. Vor allem – wenn du da selbst tatsächlich technisch überfordert bist (wäre ich wahrscheinlich auch, wenn ich mich in der Vergangenheit nicht schon öfters darum hätte kümmern müssen, wie das funktioniert), frag doch jemanden, ob er dir helfen kann. Dein Mitbewohner scheint es ja geschafft zu haben, frag doch den, ob er dir weiterhelfen kann. Oder schau im Internet, wie man sowas machen kann. Oder frag hier jemanden. Selbstständiges Handeln bedeutet nicht, dass du alles kannst und alles weißt, sondern dass du etwas angehst, in dem Fall eben auch, indem du jemanden fragst. Aber dass du den Internetanschluss gleich als unlösbares Problem und damit als unbezwingbaren Stolperstein auf deinem Weg abtust, zeigt nur folgendes: du hast einen neuen Grund gefunden jammern zu können, du hast wieder eine Ausrede, um nicht selbst handeln zu müssen und stehst dir mal wieder nur selbst im Weg. Wenn dich der Internetanschluss bereits an die Grenze deiner Handlungsfähigkeit bringt und dir alles auswegslos erscheinen lässt, dann zweifle ich ernsthaft daran, ob die angebliche Auswegslosigkeit deiner Situation, von der du immer sprichst, wirklich gegeben ist oder nicht nur einen Vorwand darstellt, der dich nicht in die Lage bringt, handeln zu müssen. Und damit greifen auch wieder die Unterstellungen hier: du willst e gar nicht ändern, du willst nur jammern können.

K,aract@elady


Im Übrigen würde ich den Vertrag von Kabel BW noch mal gründlich lesen :=o

WUomxpel


Hallo erstmal,

durch Zufall bin ich hier auf dieses Thema gestoßen. Ich schreibe nun, nachdem ich mich hier etwas eingelesen habe.

Ich bin selbst vom Moebius Syndrom betroffen, bin 48 Jahre alt, männlich.

Auf die Welt kam ich mit bds Schielen, nach 5 OPs blieb es beim Schielen auf dem rechten Auge, links ist die Stellung normal, aber beide Augen kann ich nicht bewegeb (Stabsichtigkeit), komplette Facialisparese, Klumpfüße, nach 2 OPs wurde das gerichtet und ich konnte gehen, Mund musste auf aufgeschnitten werden, Hepatitis B (Gesunder Virusträger), Skoliose etc.

In der Pubertät war es für mich der absolute Horror, da ich mich so nicht akzeptieren konnte und meine Umwelt (Mitschüler) mir dann auch noch den letzten Rest gaben und mich hänselten wo es nur ging. Meine Eltern haben dies immer bagatellisiert und mir eingerdet, dass ich doch "gut" aussehe. Die Aussage meiner Eltern war noch fast schlimmer. Besser wäre gewesen, wenn sie mir gesagt hätten, dass ich lernen muss mein Aussehen zu akzeptieren, aber das war nicht der Fall.

Meine schulische Leistung raste in den Keller, blieb zweimal sitzen und musste vom Gymnasium.

Die Schüler am Gymnasium hatten auch leider absolut keine soziale Kompetenz, bsi auf wenige, die mir auch geholfen und mich verteidigt haben.

Ich kam in die 9. Klasse Hauptschule und viele Dinge änderten sich, vor allem der Umgang meiner Mitschüler mit mir.

Hier interessierte es niemand wie ich aussehe. Ich war schnell integriert und bekam Freunde. Auch die Mädels haben mich so akzeptiert wie ich bin, obwohl ich da noch keine Freundin gefunden habe.

Über diese Wendung bekam ich zum ersten Mal Sicherheit, etwas Selbstbewußtsein und eine positivere Grundeinstellung.

Darüber verbesserten sich auch meine schulischen Leistungen wieder und ich konnte dann auch meine Mittlere Reife nachmachen und später auch das Abitur (berufsbegleitend)

Mit dem weiblichen Geschlecht wollte es aber nicht so recht klappen, obwohl ich nie aufgab.

Ich war oft unglücklich verliebt und frustriert, weil ich wußte bzw. mir einbredete, dass es sich an meinem Aussehen lag.

Ich lernte Krankenpfleger und auch hier wurde ich so akzeptiert wie ich bin und meine Leistungen waren hervorragend.

Ein gewisse positive Grundeinstellung braucht man schon und Selbstbewußtsein bekommt man auch durch Leistung und entsprechend positives Auftreten. Mein zynischer Humor war stets sehr beliebt.

Beim der Weiblichkeit gab ich nicht auf, schreckte nicht zurück und versuchte es immer wieder, wenn mir jemand gefiel.

Durch meinen Beruf lernte ich dann mit 27 "die Frau" kennen und es machte auch bei ihr Klick.

Und sie sah mega geil aus und ich habe mir niemals eine Chance ausgerechnet diese Frau als Freundin zu bekommen.

Wir heirateten dann und bekamen drei hübsche Kinder, auf die ich heute sehr stolz bin.

Die Ehe dauerte 16 Jahre un dann ließen wir uns scheiden, weil wir uns auseinander gelebt haben.

Ich habe auch danach nicht die Flinte ins Korn gesteckt und habe seitdem wieder eine sehr schöne Freundin.

@ Bärentatze

Ich lese von dir fast immer nur eine negative Grundeinstellung und damit wirst du nichts bewegen.

Frauen möchten Männer, die nicht gleich im Selbsmitleid versinken.

Wenn du gerade durch dein Aussehen, dass du nun mal akzeptieren musst, mit einem gewissen Selbstbewußtsein auftrittst, wirst du wesentlich mehr bewegen.

Es gibt Menschen, die deutlich schlimmer dran sind als wir. Ich denke da z.B. an Mondscheinkinder, geistig und körpelich Behinderte etc.

Wenn du frauen durch andere Qualitäten, die duc mit absoluter Sicherheit hast, beeindrucken kannst, wird dein Aussehen unwichtig.

Durch meine Facialisparese kann ich auch nicht wirklich richtig Küssen. Meine Frau/Freundin fand es aber nicht als schlimm, sondern auf eine besondere Art süß.

Du musst aber raus und Kontakte knüpfen, über den Beruf und die Arbeit lernt man oft seinen Partner kennen.

Selbstbewußsein kann man auch trainieren über eine Therapie, die ich dir schon sehr empfehlen würde.

Es ist nicht leicht, aber du hast einen Platz auf dieser Welt und wenn du lernst dich selbst so zu akzeptieren wie du nun mal bist, gehst du in die richtige Richtung.

Wenn du mit einem dicken Sack Selbstmitleid auf eine frau eingehen willst, wird das nichts.

Strahlst du trotz deines Aussehens Persönlichkeit, Sicherheit und Selbstbewußtsein aus hinterlässt du bei jeder frau einen bleibenden Eindruck.

Glaube daran, dass du eine Freundin bekommst und gehe so auf eine Frau zu und überzeuge sie von deinen Qualitäten, die du sicherlich hast und dann wird das auch was.

Menschen werden immer lästern und sie lästern auch über das Aussehen von Menschen, die völlig "normal" aussehen.

Dafür muss man sich eine gewisse Abhärtung aneigenen und nicht gleich in die Ecke rennen.

Wenn du es alleine nicht packst und lernst deine Einstellung zu dir und deiner Umwelt zu verändern, solltest du eine Therapie machen.

Klar ist es nicht einfach einen guten Psychologen bzw. eine Selbshilfegruppe zu finden, aber den Weg solltest du auf jeden Fall gehen.

Du kannst nur gewinnen, auch wenn du eine Freundin haben möchtest kannst du absolut nichts verlieren.

Du musst es nur wirklich wollen und dazu musst du deine Grundeinstellung erheblich in die positive Richtung drehen.

LG

Wompel

Y(anygYixn


Wompel

Ich gratuliere dir zu deiner einstellung........ :)= @:)

Vielleicht kommt ja sowas bei unserem "sorgenkind" an ;-)

Bqas}chDter


@ Wompel

Hallo, na, das war ja ein langer Beitrag.

Ja, was soll ich sagen, aus meiner Perspektive.

Ist ja schön, dass bei dir trotz mancher Handicaps doch so manches geklappt hat.

Und andere wieder, die keine ersichtlichen Behinderungen haben, kriegen dauerhaft nichts auf die Reihe...

Also, jetzt nur so allgemein ... gemeint.

Musste bei dem Beitrag so bissl an mich denken.

Bei mir ist jetzt nicht unbedingt das Äußere eine Behinderung – das müssen andere beurteilen... ;-D

Geht glaub ich noch.

Nee, eher die äußere Situation, beruflich und so.

Also, zumindest, dass ich das als Behinderung empfinde. Weil ich damit sehr unzufrieden bin.

Naja, und halt 10 Jahre älter bin, als mir lieb ist, usw.

Aber, davon mal abgesehen, (beim beruflichen kann man ja vielleicht sogar noch was drehen), seh ich das jetzt auch nicht soo negativ bei mir.

Ich bin da einfach noch... zu verklemmt.

Merk aber, dass sich das inzwischen bissl ... aufweicht.

Und dass die Phantasie und die Realität ... allmählich zusammenwachsen.

Ist ein langer Prozess, zugegeben.

Naja, die Therapie.

Ich hab mich weiter oben schonmal zu dem Thema geäußert... :°(

Ich hatte (habe!) zu dem Thema Therapie seit, ja, 16 Jahren. Immerhin. (Wer kann da mithalten...)

Bei verschiedensten Leuten, mit – naturgemäß – verschiedensten Ansätzen.

Da ist ja nun auch viel hängengeblieben. Dinge, die man erstmal abwehren muss, und die einem erst später eingehen.

Und am Selbstbewusstsein mangelts eigentlich auch nicht generell.

War mal fünf Jahre bei einem, also, das war der selbstsicherste Mensch, den ich auf der Welt kenne. Der konnte vielleicht auftreten. Und demensprechend mutige Verhaltensweisen hat er mir dann ja auch nahegelegt. Und mir auch nachdrücklich den Mut mitgegeben, mich demensprechend zu verhalten.

Wenn dann später noch ne andere Störung zutage tritt, ist das natürlich erstmal wieder weg, also, nicht mehr verspürbar, hat man keinen Zugriff mehr darauf.

Und in dem entsprechenden Problembereich fehlt mir natürlich noch die Sicherheit, klar. Aber, wie man mit solchen Situationen umgeht, und vor allem mit den inneren Anfechtungen, das hat der mir nachhaltig klarmachen können, das nimmt mir keiner mehr.

Da könnte ich 20 mal hinfallen, und würde wahrscheinlich auch dann nochmal aufstehen.

Diese Kraft, die hab ich nicht von mir. Die hat der mir mitgegeben. Oder, er hat halt alles mobilisiert, was in mir steckt. Keine Ahnung, ist eigentlich auch scheißegal.

Naja, ich denk mal, das macht dann halt die Übung und das – mit der Zeit – hoffentlich andere Auftreten. Da kommt das dann schon wieder, diese verlorene Sicherheit.

Wenn ich das Gefühl hätte, dass ich mich seit langem um ein und dieselbe Sache drehe, und sich gar nichts bewegt, würd ich mir sicher auch noch mal Hilfe holen.

Warum denn auch nicht................................................... Mann.

So erlebe ich mich aber nicht.

Hab übrigens mal gelesen, dass es sowieso jahrelang dauert, bis Persönlichkeitsstörungen abheilen. (Wenn mans überhaupt schafft!!)

Das ist eben so. Das geht nicht in einem Jahr.

Für mich heißt das: in angemessenem Tempo weiterhin auf diesen Lebensbereich zugehen. Nicht zu schnell, und nicht zu langsam.

Und wenn dann die Gegenseite bissl mitspielt, dann passiert auch nichts, und dann schaff ich das auch früher oder später.

Da ist ja auch schon einiges geworden, so ist es ja nun auch nicht.

Bin ja jetzt nicht derselbe, wie vor drei Jahren.

Wie das bei Bärentatze aussieht, weiß ich dagegen nicht.

BLä1renatatzxe


Wompel,

zunächst sehe ich da mal sehr große paralelen. Was mein Aussehen anbelangt, dass habe ich mitlerweile schon akzeptiert, leider ist jedoch so, das ich einfach mit nichts bei nem Mädel punkten könnte.

Leider ist es auch so, das ich beruflich auch nix vorweisen kann, was ich bei mir auch als Hauptgrund sehe.

Nun zum Internetanschluss, er überfordert mich nicht oder sonstiges, es ist nur so, wenn ich wieder zurückgehen sollte, würde ich 2 Jahre die Gebühren zahlen und könnte den Anschluss nicht nutzen.

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