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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

RzebeOlutioxn


@ HunyBun,

würde das, was du im von mir kritisierten Beitrag geschrieben hast, die allumfassende Wahrheit darstellen, wäre mir das Detail der Wortwahl wohl auch recht egal gewesen, dein Beitrag spiegelt allerdings nur einen Teil der Realität wider, wie alle anderen Beiträge von allen anderen Teilnehmern hier auch. Wie man den dann äußert, sei jedem selbstüberlassen – ich schreibe hier aber nicht zum ersten Mal, dass die harte Konfrontation nicht immer uneingeschränkte Einsicht zur Folge hat, meistens sind Menschen dann eher vor den Kopf gestoßen. Also, wenn es dir wirklich um konstruktive Beiträge geht, zweifle ich leicht daran, ob du das so auch erreichst.

H1unyBuuxn


Rebelution, du hast sicher recht, allerdings stellt sich mir – und vielen anderen, die das hier verfolgen auch- die Frage: WAS hilft denn sonst noch, außer: Rückzug? Er sagt, dass er will – will es aber eigentlich nicht, er findet lieber für alles eine Ausrede. Hart zu ertragen für alle diejenigen, die sich große Schwierigkeiten widersetzt haben. Ich will gar nicht böses erreichen, außerdem:

Und ja, ich halte dich für einen hoffnungslosen Fall – zumindest, bis du raffst, was du jetzt noch nicht verstanden hast

ich sagte bis *:)

MoollieKnchxen


@ Bärentatze

Ich drücke Dir die Daumen für die Wohnungssuche. Pack's an, gibt nicht auf, auch wenn es Rückschläge gibt.

Bväre]ntatze


Jo Danke :)*

War heute mal wieder richtig toll, hatte um 17 Uhr den Besichtigungstermin und der Vermieter ist nicht erschienen. Nach mir kam noch nen pärchen, welches auch einen Termin hatte, die wurden auch versetzt.

Als nächstes werde ich mir mal Waiblingen vornehmen, vielleicht ist es dort leichter, an eine Wohnung zu kommen. Wäre natürlich schön, wenn auch in Stuttgart die Vermieter ein einsehen hätten und kein Problem damit haben, auch einen Arbeitssuchenden eine Wohnung zu vermieten.

ahsyly


Dann sag doch mal, was ich an meiner Stelle machen sollte?

Wurde hier im Thread schon 100 Mal gesagt >:(

Wie oft sollen sich die Leute nich wiederholen? Wie oft willst du noch das gleich fragen? :(v

MGoll3ie9nchen


Es gibt bestimmt auch in Stuttgart entsprechende Vermieter, Stuttgart ist groß. Nicht so schnell aufgeben. Hast Du schon städtische Vermieter versucht? Die sind manchmal nicht ganz so krüsch (hamburgisch für wählerisch) wie private oder Genossenschaften.

BBä1rentnat^ze


Um eine städtische Wohnung zu bekommen, muss man aber erst 3 Jahre in Stuttgart gewohnt haben. Die Baugenossenschaften habe ich auch schon abgeklappert und ich habe eine Wohnung gefunden, wofür ich auch was ausgefüllt hatte. Leider wird da auch nicht gerne gesehen, dass man nicht in einem Beschäftigtenverhältnis ist.

Da ich ja letztens mein Zimmer gekündigt habe, so hätte ich auch die Möglichkeit, wieder nachhause zu gehen. Mir fehlt irgendwie das wenige, was ich mir aufgebaut habe und ich hätte ehrlichgesagt zuhause was für mich tun müssen.

Leider habe ich mir die ganzen Vorfälle so zu herzen genommen, das ich hier einfach wegwollte. Wenn ich so an meine Berufsschule denke, wie man mich da vertiggemacht hat, oder die Steinewerfer, das hat mich innerlich einfach kaputt gemacht und für manches gibt es leider keine Lösung. Ich wüsste zum Beispiel nicht, wie man das mit den Steinewerfern hätte handhaben sollen.

MGo$lli=encxhen


Da ich ja letztens mein Zimmer gekündigt habe, so hätte ich auch die Möglichkeit, wieder nachhause zu gehen.

Was ist denn "nach Hause"? Bei Eltern/Mutter/Vater? Oder meinst Du damit nur den Ort selbst? Was wäre schlimmer für Dich, da bleiben wo Du bist und weiter Wohnung/Job suchen, oder "nach Hause" und von da aus weiter machen?

Mein Tipp: Zähne zusammen beißen, es aushalten, wo Du jetzt bist und alles, was Dich stört, als Motivation nehmen, nicht aufzugeben.

Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, mich stört in meinem aktuellen Zuhause auch gerade so einiges, das kann einen im Tatendrang schon manchmal hemmen. Trotzdem: Dranbleiben!

Boärent_atzxe


Also zu meinen Eltern zurück möchte ich wohl nicht mehr, aber im Ort ne eigene Wohnung, das wäre es schon, zumal man da auch eine bekommen würde. Auch könnte ich mir Düsseldorf gut vorstellen, von daaus könnte ich auch mal eben kurz meine Elten besuchen gehen und man könnte da natürlich auch nach Arbeit suchen.

Klar, meine Bettschläferin fehlt mir natürlich auch(Katze).

Ich fühle mich hier in Stuttgart sehr einsam und hier Anschluss zu finden ist mehr als schwierig, nicht jetzt, weil es Schwaben sind, sondern da es sich in einer Großstadt generell schwierig gestaltet, Freunde zu finden.

ROebel9utixon


sondern da es sich in einer Großstadt generell schwierig gestaltet, Freunde zu finden.

Wenn du dich so ein bisschen fragst, wieso hier manche komisch, aggressiv und verwirrt auf dich reagieren – hier wäre ein Grund. Denn was das Anschlussfinden in Großstädten angeht, klang das bis vor kurzem noch ganz anders. Ich bin jetzt zu faul, das Zitat dazu rauszusuchen, aber ich bin mir sicher, dass du dich selbst daran erinnerst, dass du vor deinem Umzug nach Stuttgart noch felsenfest davon überzeugt warst, in einer Großstadt viel besser Anschluss und Freunde finden zu können.

Du bist da offensichtlich, ohne diese Erfahrung praktisch mal gemacht zu haben, rein von deiner Hoffnung ausgegangen und hast ganz fest darauf gebaut. Jetzt hast du die Erfahrung gemacht, dass es eben doch nicht ganz so leicht ist und dein ganzes Fundament, das auf diese Hoffnung gebaut war, reißt ein. Genau das meine ich eben auch, wenn ich sage, du stehst dir selbst im Weg. Du trägst bei so ziemlich allen, was dich momentan bewegt, ganz große Hoffnungen mit dir herum, dass sich alles zum Positiven ändert. Und erfüllt sich diese Hoffnung nicht, bist du sofort wieder demotiviert, igelst dich ein und gibst allen anderen die Schuld dafür, dass es bei dir nicht läuft. So kommst du nicht voran.

Fakt ist nun mal, es ändert sich nichts so einfach – DU musst dir die Dinge zurechtbiegen und das braucht Ausdauer, Zeit und einen starken Willen.

Die Sache ist die – Hoffnung hat man bei Dingen, auf die man selbst keinen Einfluss hat. Man wartet nur darauf, dass das, was man sich wünscht, auch eintritt. Und genau das brauchst du nicht – du brauchst einen starken Willen, die Dinge, die du ändern willst, selbst anzupacken und selbst alles zu verbessern. Deswegen, aktiv bleiben, Wohnung suchen, Job suchen, nicht aufgeben!

Msollilenlchxen


Ich bin von einer Kleinstadt in die Großstadt gezogen und kann nicht behaupten, dass sich dies auf mein Freunde-Find-Verhalten irgendwie ausgewirkt hätte. Ich bin ein verschlossener Mensch, egal wo. Das wird bei Dir ähnlich sein, Bärentatze. Also arbeite nicht so sehr an der Umgebung, sondern an Dir selbst.

B{ärMentatzxe


Da muss ich dir rechtgeben, ich bin auch mehr verschlossen bzw. nicht so kommunikativ und von daher wirds mir überall schwerfallen.

Allerdings ist in einer Großstadt noch anonymer und von daher noch schwieriger. Wenn man jedoch so keine Probleme hat, mit Menschen in Kontakt zu kommen, so hat man das Problem auch nicht in einer Großstadt.

_*TsunUami_


Bärentatze, du könntest dem Leben und den Menschen aufgeschlossener sein. Das wäre ein Vorteil für dich.

MFollMienichen


Auch in einer Großstadt gibt es ja Gefüge in sich, sozusagen "kleine Dörfer", beispielsweise ein Kollegium bei der Arbeit. Oder Vereine oder so. Die Leute, die ich hier kennen gelernt habe, sind eben von der Arbeit und von dem Sportverein, in dem ich bin. Ich kenne ja auch nicht Leute aus der ganzen Stadt, sondern nur aus dem kleinen Teil der Stadt, in dem ich mich bewege. Ich sehe da wirklich keinen großen Unterschied zu einem Dorf. Im Gegenteil, im Dorf können die Gemeinschaften, die sich gebildet haben, viel eingeschworener und undurchlässiger für Neue sein. Mir gefällt es, wie es in der Großstadt ist. :)z

Bcärentxatze


Da könntest du wirklich rechthaben. Auf Dörfern kanns wirklich schlimmer sein.

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