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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

B?är2eGnta{tze


Was den Psychoterror ausmacht, kann ich gar nicht so richti beschreiben, auf jeden Fall meide ich die Wohnung und ich merke, das es mich richtig belastet.

B^ärent@atze


Naja, das Durchhaltevermöge habe ich auch, da ich da nach wie vor wohne. So langsam scheint sich auch was zutun, da ich wohl nächsten Monat einen 1 Euro Job anfange.

awbenteduermäZuschexn


Belastet?? Wirklich, es gibt eindeutig schlimmeres im Leben. Ich lebte wie bereits erwähnt auch schon mit Menschen zusammen, mit denen ich im normalen Leben nichts zu tun gehabt hätte, aber dann zieht man das eben durch. Wenn dich so eine Kleinigkeit belastet, dann wundert mich echt nichts mehr. Achja, so am Rande, Frauen stehen nicht auf Weicheier.

B@ärenbtatxze


Sagen wir mal so, die Gesellschaft hat mich schon psychisch kaputtgemacht. Das hat mit Weichei nix zutun.

afbernteuLeQrmäu-schexn


Ja, das passt zusammen, man schiebt es der Gesellschaft zu. Ich kann nicht mehr, selten so eine dämliche Ausrede gehört. ;-D ]:D ;-D

anbenteuOermäkusxchen


Meinst du nicht, dass andere Menschen weitaus schlimmeres durchmachen mussten und müssen als du und dennoch ihr Leben gut meistern und erfolgreich sind? Ich kenne einige Beispiele, da dachte ich, dass das einfach zu viel ist, aber es gibt eben Menschen, die kämpfen und vor denen ich Achtung habe. Und dann eben solche wie du, die Jahre mit jammern verbringen.

Bcärdentat4ze


Du kennst es ja auch nicht, wie es ist, wenn man sein ganzes Leben nur beleidigt wird, für etwas, wofür man gar nichts kann. Die soziale Ausgrenzung, keine Freunde, keine Partnerin und bloß, weil man so komisch aussieht.

aRbent{eLue9rm)äusqchen


zzz zzz zzz

aQbenteRuermäxuschen


Sein Selbstmitleid ist eklig... :[]

BOärent&axtze


Das Problem ist, das jetzt einfach zu spät ist. Wenn hätte man vor mehr als 10 Jahren die Kurve kriegen müssen. Beruflich isset bei mir jetzt zu spät, noch etwas neues machen zu können.

aFbLe-nte|uermä+uschen


Das ist doch nicht die Schuld der Gesellschaft, sondern deine!

B^ärentLartzxe


Ja gut, beruflich ist es meine Schuld, das kann ich auch nicht abstreiten.

R8ebelu`tixon


als wie... *Kotzsmilie such*

Hey, der schwäbische Vergleich ist erlaubt! Immerhin zeigt er damit erste Anpassung ans neue Umfeld ;-)

Ich kann schon nachvollziehen, dass hier gleich wieder auf seinem Durchhaltevermögen und seiner Widerstandsfähigkeit rumgehackt wird, aber es ist erstens nicht zielführend und zweitens hat es sich hier bereits so eingeschliffen, dass auf Tatzes "Parolen" ebenfalls mit "Parolen" geantwortet wird.

Es ist wohl schon so, dass er aufgrund seines bisherigen Lebenswandels nicht in der Lage war, sich ein derartiges gutes und dickes Fell zu erarbeiten, um so widerstandsfähig zu sein, wie ihr und gewissermaßen die Gesellschaft es von den daran teilhabenden Menschen erwartet, um funktionieren zu können. Bedenkt mal, wie lange Tatze nun abseits eines festen beruflichen Umfelds und abseits eines funktionierenden und vielfältigen sozialen Gefüges gelebt hat – ob selbst verschuldet oder nicht ist dabei nicht relevant. Da geht viel an einem Menschen vorbei und vieles bleibt auf der Strecke. Er hat schon ein Stück Recht, wenn er sagt, dass er viele Dinge da nicht mehr aufholen kann. Wichtig ist an dem Punkt, dass er den Arsch hochkriegt, das beste aus der Situation macht, nach vorne und nicht zurück schaut, an sich arbeitet und seine Ziele verfolgt und ich glaube schon, dass er da auf dem richtigen Weg ist, auch wenn er von Zeit zu Zeit in erlernte, falsche Verhaltensmuster zurückfällt. Er muss das mühsam alles wieder erlernen.

Sagen wir mal so, die Gesellschaft hat mich schon psychisch kaputtgemacht.

Nein. Deine Reaktion auf die Gesellschaft hat dich psychisch kaputt gemacht. Du entscheidest selbst darüber, ob du dich beleidigt oder angegriffen fühlst und somit deinem Angreifer das Erfolgserlebnis gönnst oder ob du einfach darüber stehst und die Situation für dich entscheidest. Womit ich nicht sagen will, dass es deine Schuld ist – aber der Umgang damit liegt in deiner Verantwortung. Die Schuld bei den anderen zu suchen, ist dabei ebenso einfach wie kurzsichtig und hat dich letztendlich genau da hingeführt, wo du jetzt bist – in die Isolation. Und das eben nicht, weil dich die Gesellschaft bewusst isoliert hätte – sondern weil du als Reaktion auf deine Umwelt die Isolation gewählt hast, anstelle beispielsweise der Konfrontation oder der Ignorierung.

Das hat mit Weichei nix zutun.

Doch. Weil die Bewertung als "Weichei" immer im Kontext mit der Gesellschaft entsteht – was eben dein Umfeld als "Weichei" ansieht und was nicht. Legt man bei dir nicht den gesellschaftlichen Maßstab an (dafür z.B. den, böse gesagt, "Behinderten"-Maßstab) und betrachtet dein individuelles Leid genau, bist du vielleicht kein Weichei. Solange du aber Teil der Gesellschaft sein willst und gleichzeitig derartig viel rumjammerst und auch die Verantwortung für deine Misere bei anderen suchst (alle anderen sollen dir armen Würstchen helfen – Arbeitsamt, hier im Forum, etc.), wird dir immer, zumindest unterschwellig, bei vielen Menschen das Image als "Weichei" anhaften. Dagegen kannst du dich nur wehren, indem du das Gejammer einstellst, selbst die Verantwortung für dich übernimmst und aus eigener Kraft etwas an deiner Lage änderst.

kHylie_chPristxina


Beruflich isset bei mir jetzt zu spät, noch etwas neues machen zu können.

Auch wenn du die Wahrheit nicht so gern hoerst: Aus dir wird kein Doktor und kein Anwalt mehr, fuer Abitur und Studium bist du wohl nicht helle genug. Das macht nix. Viele Menschen haben nicht studiert und haben trotzdem Arbeit. Selbst manche geistig behinderte Menschen arbeiten. Es gibt so viele einfache Taetigkeiten, die eins gemeinsam haben: Sie bringen Kohle in die Kasse. Und darum geht es bei der Arbeit. Wenn man einen Beruf hat, der einem Spass und Freude bringt, ist das schoen. Das haben aber die allerwenigsten Leute.

Lange Rede kurzer Sinn: GEH SCHAFFEN und lieg der ach so boesen Gesellschaft nicht mehr auf der Tasche.

Zu deinem "Psychoterror": Bla bla bla bla. Meine ehemalige Mitbewohnerin hat geschnarcht, gefurzt, war strohdumm und rotzfrech. Und ich habs trotzdem ueberlebt. Mir tut uebrigens dein Mitbewohner leid. Mit so nem komischen Kauz wie dir wuerde ich nicht wohnen wollen. Ich wasche uebrigens auch manchmal spaet noch Waesche oder bade oder mache sonstwas. Wenn man ein normales Leben hat und nicht um 8 ins Bett geht, kommt das schonmal vor.

Und klar ist die Gesellschaft schuld, dass du keine Frau abbekommst. Wer denn sonst? Du? Neeeeiiiinnn. Natuerlich nicht.

Ich hab hier ja schon mal nen Aufruf gestartet, dass wir Maedels uns doch alle fuer dich opfern koennten, damit du auch mal in den Genuss kommst. Aber so boese wie wir Frauen nunmal sind hat sich wohl noch keine gemeldet... Ts ts ts :=o

Bnär0entaxtze


Ich mag vielleicht alles sein, aber kein komischer Kautz. Mit mir kommt man seht gut zurecht und wie gesagt, ich habe das Problem auch nur mit einer Person.

Was den Wunsch nach ner Freundin anbelangt, das liegt einfach daran, das ich durch die Ausgrenzung kein so gesprächiger Mensch geworden bin. Ich hatte mich letztens auch mit jemanden getroffen, der noch paar Jahre älter als wie ich war und der das selbe Problem hat, dass er keine Freundin findet und noch nie eine hatte.

Er ist wirklich ein lieber Mensch und sieht auch nicht schlecht aus und hat einen top job, jedoch hat er das selbe wie ich, er kann mit seiner Art nicht begeistern.

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