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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

K%ontgo-xOtto


Er ist wirklich ein lieber Mensch und sieht auch nicht schlecht aus und hat einen top job, jedoch hat er das selbe wie ich, er kann mit seiner Art nicht begeistern.

Das kann man aber ändern – wie, wurde hier schon oft genug erwähnt.

a>bent;eueArmäuscxhen


Ich mag vielleicht alles sein, aber kein komischer Kautz. Mit mir kommt man seht gut zurecht und wie gesagt, ich habe das Problem auch nur mit einer Person.

Du widersprichst dich auch in einer Tour. Wie es dir hier so passt, die Leute zu verarschen.. Mal kommst du prima aus mit allen, nur gerade mit der einen Person nicht und die es geht. Dann kommt wieder, dass du ja einfach nicht zur Kommunikation fähig bist (die Geschichte kennen wir nun auch zum erbrechen genug {:( ) aber andererseits ja sowieso dein Aussehen (völliger Schwachsinn) Schuld an allem ist. Achja, die Gesellschaft, die ist auch noch dafür verantwortlich, fast vergessen, sorry. ]:D

BQärenta|tze


Fackt ist auf jeden Fall mal, das gerade die männlichen Menschen mit Moebiussyndrom stark von der sozialen Ausgrenzung betroffen sind. Das du das so lächerlich machst ist schon sehr dreißt.

Rebelution

Du hast ganz recht, man muß jetzt sehen, das man das beste raus macht und so allmälig scheint s ich das ja auch einzustellen. Der Eineurojob könnte vielleicht dazu beitragen, dass das Leben mal geregelt verläuft. Wenn ich dann mal die ein oder anderen Interessen ausmachen kann, so wird das ganze an Form gwinnen.

K4arat(eladxy


Fackt ist auf jeden Fall mal, das gerade die männlichen Menschen mit Moebiussyndrom stark von der sozialen Ausgrenzung betroffen sind. Das du das so lächerlich machst ist schon sehr dreißt.

Niemand macht Deine Krankheit lächerlich, höchstens Deinen Umgang mit derselbigen!

RSebeilutioxn


Niemand macht Deine Krankheit lächerlich, höchstens Deinen Umgang mit derselbigen!

Das ist eigentlich nochmal ein gutes Beispiel für das, was ich in meinem letzten Beitrag geschrieben habe – deine Eigenwahrnehmung und die daraus resultierende Selbstdarstellung sorgen dafür, dass dich manche deiner Mitmenschen "komisch" wahrnehmen. Du selbst siehst in dir häufig nur den Behinderten, den optisch beeinträchtigten, halb blinden, halb tauben "Looser", der keinen Job, keine Interessen und keine Freunde hat und genau so präsentierst du dich. Und weil du dich selbst so darstellst, nehmen dich die Mitmenschen dann auch so wahr. Wenn du hier immer jammerst, du wärst so arm dran, weil du behindert bist, dann bekommst du damit ein gewisses Maß an Mitleid, aber nicht das, was du eigentlich willst – nämlich als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft betrachtet zu werden. Deswegen und ich sag das nicht zum ersten Mal – es liegt an deiner Selbstwahrnehmung und daran, wie du dich präsentierst. Solange du aus dir selbst einen jammernden Behinderten machst, werden dich alle anderen auch nur als jammernden Behinderten wahrnehmen. Wenn du anfängst, dein eigenes Leid nicht mehr so wichtig zu nehmen und dich als jemand zu präsentieren, der sein Leben im Griff hat, seinen Weg geht und selbst Dinge ändern kann, werden dich deine Mitmenschen auch viel eher als gefestigte Persönlichkeit mit einer eigenen Meinung betrachten können und deine Behinderung als total unwichtig ansehen. Gewissermaßen nimmst du deinen Mitmenschen die Chance, deine guten Seiten kennenzulernen, die du zweifelsohne hast, weil du die schlechten stets betonst. Oder ganz einfach gesagt – nur wer sich selbst liebt, kann auch geliebt werden.

a@be+nteu%ermäuscxhen


Fackt ist auf jeden Fall mal, das gerade die männlichen Menschen mit Moebiussyndrom stark von der sozialen Ausgrenzung betroffen sind.

zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz :=o

Bqär"eBntatLze


Fackt ist auf jeden Fall mal, das gerade die männlichen Menschen mit Moebiussyndrom stark von der sozialen Ausgrenzung betroffen sind.

Ich gebe dir schriflich, das du genauso drann wärst, wie ich. Ich habe mich immer normal verhalten und wurde trotzdem nie als das angesehen, eben weil man so komisch aussieht und deshalb keiner was mit einen zutun haben wollte.

Rebelution

Eillst du wirklich behaupten, das ich mich bei unseren Treffen so verhalten habe?

k5yli-e_ckhr$istixna


Gut, dann schiebst du eben die Schuld auf alle Anderen. Das ist dir wohl nicht auszureden.

Und jetzt? Jetzt hast du einen vermeintlich Schuldigen. Und wie gehts weiter?

Soll jetzt die boese Gesellschaft, die dich uebrigens ernaehrt (!) Abbusse tun und dir ein schoenes Leben aufbauen, mit Frau, Kindern, Traumhaus und Traumjob?

Oder willst du weiterhin im Selbstmitleid versinken, wie du das schon seit Jahren tust?

Beides sind nicht gerade erfolgversprechende Strategien, wenn du mich fragst...

ROebexlGustixon


Eillst du wirklich behaupten, das ich mich bei unseren Treffen so verhalten habe?

Erstens glaube ich nicht, dass ich das richtige Beispiel dafür bin, da wir uns ja, trotz allem, doch schon ein wenig kannten und sei es nur die Ahnung, wie der andere in etwa tickt. Wir haben uns zwar zum ersten Mal persönlich getroffen, aber das ist nicht vergleichbar mit jemand komplett neues kennenzulernen oder auf andere Menschen zuzugehen – da, wo der erste Eindruck ohne grobe Vorbereitung auf das was kommt tatsächlich zählt.

Zweitens: Ja, du hast dich in diversen Fällen schon als das arme Opfer hingestellt, wenn auch bei weitem nicht so krass, wie hier im Forum. An manchen Stellen habe ich dich dann gleich abgewürgt, weil ich eh schon wusste was kommt, oder habe es dir auch mal "durchgehen" lassen und bin darauf nicht eingegangen. Über den Fall mit der Waschmaschine hatten wir ja auch gesprochen, ohne, dass ich tatsächlich beurteilen konnte, wie wahrheitsgemäß du das widergibst. Ich kann mir auch keine Waschmaschine vorstellen, die so dermaßen laut ist, bzw. wenn du dich davon tatsächlich gestört fühlst, du dementsprechend feinfühlig bist. Ich kann's nicht beurteilen, also habe ich das Beispiel auch nicht vertieft. Dass du dich in der Situation als das Opfer hingestellt hast (ob nun gerechtfertigt oder nicht, ist egal) ist allerdings offensichtlich.

Wir haben ja auch über die Vielfalt deiner Defizite gesprochen. Das war nicht jammernd, das stimmt. Aber es war dennoch deutlich zu merken, wie wichtig dir die Behandlung deiner Defizite ist, was nicht prinzipiell negativ ist. Wenn man dann allerdings entgegensetzt, dass du mir in Sachen Interessen, beruflichen Wünschen, privatem Engagement und weiteren guten Seiten nur sehr wenig sagen konntest, ergibt sich doch recht genau das von mir geschilderte Bild – du definierst dich über deine Defizite, nicht über deine Vorzüge. Auch was dein Engagement für deinen beruflichen Weg angeht, habe ich da zu wenig gesehen und das steht in keinem Verhältnis zu deinen negativen Äußerungen über Jobbedingungen, allgemeine Floskeln über Jobaussichten für Behinderte und dass dir irgendwie niemand was gibt – warum auch? Selbst suchen.

Drittens hast du zumindest mir gegenüber auch deine guten Seiten präsentiert. Allerdings muss ich da ne Summe aufmachen aus dem, was ich hier im Forum von dir mitbekomme und was du im realen Leben so machst. Denn du kannst nicht leugnen, dass auch die Seite, von der du dich hier zeigst, ein Teil von dir ist. Und deine Persönlichkeit als Gesamtes zählt.

H:erman_#thea_Gexrman


das gerade die männlichen Menschen mit Moebiussyndrom stark von der sozialen Ausgrenzung betroffen sind

Wieso glaubst Du, dass Frauen mit dieser Behinderung weniger von sozialer Ausgrenzung betroffen sind? Bei Frauen spielt doch in der öffentlichen Wahrnehmung das Aussehen eine wesentlich größere Rolle als bei Männern.

a\bentehue}rmäudschexn


@ herman

er sucht doch nur eine Entschuldigung und Ausreden wie immer. Ich kannte jemanden flüchtig, der nicht nur, wie der TE immer sagt "komisch aussieht", sondern durch einen Unfall (Brand) richtig erschreckend. Ich muss sagen, da ist jeder erst einmal erschrocken, ich auch beim ersten mal und auch jedes mal wieder, wenn ich ihn länger nicht gesehen hatte. Aber, wenn man sich mit ihm unterhalten hat, hat man es völlig vergessen, weil er einfach lustig war und durch seine Art überzeugen konnte. Ich glaube, er hatte es wirklich schwer eine Freundin zu finden, aber Freunde hatte er auf alle Fälle viele :-)

abbenteju`ermä'uschexn


Achja, seine Fakten und das Blabla hat er aus Wikipedia und so weiter. zzz Da steht das mit der Ausgrenzung. Das steht aber auch bei anderen Erkrankungen (auch bei meiner) und andere kommen prima klar. Er sucht einfach Ausreden, weil er sicht nicht eingestehen kann, dass nicht die Gesellschaft die Schuld trägt, sondern er.

B9äCren~tatxze


Das ich selber die Schuld trage ist ja logisch, da meine Behinderung nun mal ein Teil von mir ist und zwar sieht man diesen Teil auf dem ersten Blick.

Nein, ich weiß es, da ich selbst in diesem Verein war und da konnte man sehr stark sehen, dass das weibleich Geschlecht kaum Defizite hatte, sie führen ein ganz normales Leben und haben auch einen Partner, wieder ein Beweis, das Frauen es leichter haben.

Ich fand das schon sehr erschreckend, dass ich von den Herren keinen gefunden habe, wovon ich hätte lernen können, doch ein normales Leben führen zu können.

RMebeTlutioxn


Das ich selber die Schuld trage ist ja logisch, da meine Behinderung nun mal ein Teil von mir ist und zwar sieht man diesen Teil auf dem ersten Blick.

Es geht um keine Schuldfrage. Du kannst ja selbst nicht schuld daran sein, behindert zu sein. Aber genausowenig hat die Gesellschaft Schuld daran. Aber die Verantwortung, aus den gegebenen Voraussetzungen etwas zu machen, hat jeder Mensch, egal ob behindert oder nicht, für sich selbst. Da trägt jeder sein eigenes Päckchen und da geht es auch nicht um das leichtere oder schwerere Paket. Indem du aber ständig, vielleicht unbewusst oder aus Angewöhnung heraus, versuchst, deiner Umwelt zu signalisieren, dass du doch der arme Kerl bist, um den man sich kümmern muss, überträgst du anderen die Verantwortung für dein Schicksal und machst sie auf eine unangenehme Weise mitverantwortlich für deine Behinderung. Du signalisierst "mein Schicksal ist definitiv schlimmer als eures", ohne dich überhaupt dafür zu interessieren, wie es anderen tatsächlich geht, weil du nur dein eigenes Leid kennst. Das ist ein Vorwurf, den sich kein anderer Mensch, wenn auch nur unterschwellig gerne anhört, weil andere Menschen nichts mit deiner Behinderung zu tun haben und nichts dafür können. Du vergraulst genau mit deinem Gejammer die Menschen, die eigentlich auch deine Freunde sein könnten.

Ich fand das schon sehr erschreckend, dass ich von den Herren keinen gefunden habe, wovon ich hätte lernen können, doch ein normales Leben führen zu können.

Weil sie es vielleicht gelernt haben, mit ihrem Schicksal zu leben und das beste draus zu machen, auch wenn das oberflächlich nicht das Ergebnis hat, das du dir für dein Leben wünschst. Es geht auch nicht darum, dass du von jemandem lernst. Mach deine eigenen Erfahrungen, doch dafür warst du dir ja bisher leider zu schade. Auf die Nase fallen gehört zum Lernen aber unbedingt dazu und dafür wünsche ich dir Mut und Kraft.

B~ärbentatxze


Sorry,

aber so kann ich deinen Beitrag nicht stehen lassen. Ich weiß ja nicht, wie du meinst, das ich rummlaufe. Ich sehe mich keines Falls als Opfer oder als Behindert und ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich Bewegen könnte und nicht immer die dummen Sprüche hören würde.

Ich sehe mich nicht als behindert, jedoch machen andere daraus eine und lassen uns nicht am normalen Leben teilhaben. Genau so ist es ja auch mit den Frauen, es ist keines Wegs so, das wir nicht auch eine gutausehende Partnerin haben wollten, jedoch ist es so, wenn wir solche ansprechen würden, wir wohl nur Abfuhren ernten würden.

Warum meinst du wohl, hat es mit ner Freundin noch nicht geklappt?

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