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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

sVcwhne`cke19x85


Hier das Link zur Volkshochschule in Stuttgart:

[[http://www.vhs-stuttgart.de/vhs_dasprogramm/vhs_dasprogrammfr.html]]

Mir fällt grade ein – wie wäre es mit einem Kochkurs? :-D Angesichts der Tatsache, dass du bald in einer WG wohnst, kommt es immer gut an, wenn jemand für alle kocht :-D

Auch gut als Vorbereitung: Den Liniennetzplan der Stadt [[http://www.stgt.com/stuttgart/vvslind.htm]] , damit kannst du dich schon mal aufs Stadtleben vorbereiten und gucken, damit du dann besser zurechtkommst.

BWärent-atze


Willst du, dass **andere dich anders sehen oder, dass du die Welt anders siehst?

_Tsunami

In erster Linie möchte ich, das andere mich anders sehen, denn sie sehen nur den hässlichen Behinderten. Klar, es gibt bestimmt das ein oder andere, was ich vielleichtnegativ sehe, obwohl bestimmt manchmal neutral ist.

Aber genau darin sehe ich das Problem, viele Behinderte vesuchen ihr Leben zu leben, werden aber von der Gesellschaft ausgegrenzt. Warum meint ihr, hört man von Behinderten immer die ganzen Grausamkeiten, die ihnen wiederfahren sind?

@ Schnecke und Schnattergrusche

Ja, da gebe ich euch recht, diese Sachen werde ich auf jeden Fall durchleuchten, so habe ich auch direkt die Möglichkeit vor Ort dann das ganze anzugehen und muss nich mehr überlegen, was könnte ich machen.

Auch wenn ich schon das ein oder andere kochen kann, ein Kochkurs für speziällere Sachen kann nie verkehrt sein und vielleicht findet man da ja auch jemanden, wo man direkt auf einer Wellenlänge ist.

H;erman_1theI_Gerxman


25 Stunden sind nicht sehr viel. Hab Geduld. Und erwarte keine Wunder. Eine Therapie kann helfen, aber sie ist auch davon abhängig, wie hart Du selbst an Dir arbeitest. Wenn Du das gemeinsam Erarbeitete nicht in Deinem Alltag umsetzt, nützt auch die beste Therapie nichts.

Ich wünsche Dir alles Gute! *:) :)_

H=ermaon_thbe_Germxan


In erster Linie möchte ich, das andere mich anders sehen, denn sie sehen nur den hässlichen Behinderten.

Du hast zunächst mal natürlich keinen Einfluss darauf, wie Dich andere Menschen sehen. Aber Du kannst daran arbeiten, Dich nicht selbst als "hässlichen Behinderten" zu sehen. Dann werde die Menschen anfangen, Dich auch anders wahrzunehmen.

Und ja, Du hast vollkommen Recht, dass in unserer Gesellschaft Menschen mit Behinderung diskriminiert werden. Das ist leider so. Zum Glück sind aber nicht alle Menschen so.

Hrer<manX_thve5_Gxerman


In Stuttgart gibt es eine Einrichtung für Sehbehinderte, die Nikolauspflege, vielleicht gibt es da Tipps für Dich, wie Du Deinen Alltag gestalten oder Gleichgesinnte treffen kannst.

BsärZentatxze


Da gebe ich dir vollkommen recht, deshalbt ist die Therapie auch nicht so verlaufen, wie ich das gedacht habe. Aber in Stuttgart werde ich die Möglichkeit haben, Freizeit mit der Therapie zu verbinden.

Tsunami

Ich hatte noch was wichtiges vergessen, bezüglich deiner Frage. Gerade das ist das schlimme, ich bin mit meinen Leben überhaupt nicht zu frieden. Ich würde gerne entlich mal einen Job haben, den ich auch gelernt habe bzw. etwas, was mich auch ausfüllt.

Des Weiteren ist habe ich es nocht nicht gebacken bekommen, mein Leben zu gestalten, was ich aber in Stuttgart machen werde und da werde ich mir auch versuchen, einen Freundeskreis aufzubauen, den braucht man nemlich um Lebensquallität zu haben.

Was natürlich fast mein größter Wunsch ist, entlich mal ein Leben mit ausgelichener Sexuallität zu haben und das natürlich mit einer Partnerin, die man auch wirklich liebt.

sHchnec4ke1985


Steht dann der Plan für einen Kochkurs?

Hast du auf der VHS schon was in die Richtung gefunden? Also konkret drüber nachgedacht, wie so etwas zu bewerkstelligen wäre?

Kochen ist übrigens ein toller Kontaktanbahner, mittlerweile gibt es sogar Koch-Dates für Singles (also scheint das ja ganz gut zu funktionieren und die Leute Spaß dran zu haben). Ist übrigens auch praktisch, wenn du dann alleine den Haushalt schmeißen musst, wenn du schon ein paar Grundlagen hast. Also, setz dich jetzt dran! Kochkurs suchen, VHS im Stadtplan suchen ect ;-)

Baärent:axtze


Also Kochkurse gibt es da eine ganze Reihe, was mich da natürlich auch interessiert, die gesunde Küche, da ich das wirklich mal lernen will, wie ich gesund esse und nicht immer Diäten muss.

Was mich natürlich auch noch interessiert, ist das erlernen von Sprachen. Leider habe ich da aber kein Spanisch gefunden.

BzärenMtatzRe


Was mir auch noch so im Sinn kommmt, wäre eine Theatergruppe.

s&chnAecke19x85


Okay, dann schreiben wir mal eine Liste:

1. Kochkurs

(2. Theatergruppe ?)

Was hast du sonst für Hobbies oder Interessen? Sicher auch sehr toll für dich wäre eine ehrenamtliche Tätigkeit, zumindest solange du keinen Job hast. Einige Verpflichtungen in der Woche sind super, damit man aus dem Haus gehen MUSS (grad wenns einem nicht so gut geht).

Magst du Tiere? Oder Filme? Erzähl mal, was du so den ganzen Tag über aktuell treibst! Dann kann man dir auch besser was raten.

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Chorgesang gemacht :-D Da vergisst man sich selbst oft ganz, weil man als Gruppe zusammen agieren muss, man muss aufeinander hören (was nicht so deine Stärke ist, ne? ;-) )

Viele Tierheime suchen auch immer ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich mit um die Tiere kümmern. Auch in ganz vielen psychosomatischen Kliniken wird mit Tieren gearbeitet, weil es den Tieren völlig wumpe ist, ob man dick, dünn, hässlich oder ein Topmodel ist. Du könntest z.b. eine Gassi-geh-Patenschaft übernehmen. Dann MUSST du dich zum Rausgehen aufraffen, weil die Tiere auf dich zählen.

BaärenptaOtze


Naja, Hobbys habe ich sonst nicht wirklich welche, außer das Kanfufahren. Ich fahre eigentlich auch gerne Rad, aber aus bestimmten Gründen werde ich das wohl einschränken oder gar nicht mehr machen.

Was ich den ganzen Tag so mache? Ich warte eigentlich Tag für Tag, dass das betreute Wohnen entlich bewilligt wird und ich umziehen kann. Von daher warte ich bis es abends wird.

Diese Tierheimgeschichte hatte ich auch schon mal in Betracht gezogen. Allerdings seit dem ich schwerhörig bin, bin ich sehr empfindlich gegen lautes. Leider kleffen unsere Hunde auch immer, wenn sie angeleint werden und das vertrage ich absolut nicht. Jetzt ist es sogar noch schlimmer, da ich Hörgeräte trage.

_(Tsuna*mxi_


Bärentatze

Ich hatte noch was wichtiges vergessen, bezüglich deiner Frage. Gerade das ist das schlimme, ich bin mit meinen Leben überhaupt nicht zu frieden. Ich würde gerne entlich mal einen Job haben, den ich auch gelernt habe bzw. etwas, was mich auch ausfüllt.

Des Weiteren ist habe ich es nocht nicht gebacken bekommen, mein Leben zu gestalten, was ich aber in Stuttgart machen werde und da werde ich mir auch versuchen, einen Freundeskreis aufzubauen, den braucht man nemlich um Lebensquallität zu haben.

Was natürlich fast mein größter Wunsch ist, entlich mal ein Leben mit ausgelichener Sexuallität zu haben und das natürlich mit einer Partnerin, die man auch wirklich liebt.

Weißt du, Bärentatze, da unterscheidest du dich nicht viel von allen anderen Menschen. Auch in einem anderen Punkt nicht, nämlich dem, dass jeder "ein Päckchen zu tragen" hat. Manche tragen es ihr ganzes Leben lang, andere zumindest für eine lange Zeit. Wenn du mich fragst, dann hat jeder eine "Behinderung" – körperlich, geistig oder beides; bei denen einen ist es eine "offizielle" Krankheit, bei anderen einfach nur Ausdruck ihrer Individualität.

Keinesfalls will ich dich oder deine Beschwerden kleinreden, doch trotz deiner Individualität unterscheidest du dich im Grundsatz nicht von den Bestrebungen aller anderen.

Und weil das so ist, greifen für dich die selben Prinzipien wie für alle anderen. Erstmal gibt es keinerlei Garantie, dass Menschen irgendwann mal anders sind oder dich anders sehen. Im Grunde bist du die verlässlichste Garantie, nämlich die, dass du irgendwann mal anders bist und die Dinge anders siehst, wobei das eine zwingend mit dem anderen zusammenhängt. Mit anderen Worten:

Du kannst nicht anders sein, als wie du die Welt siehst.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann möchtest du anders sein und die Welt anders sehen. Irgendwann wird das so sein, wobei irgendwann sehr bald, aber auch niemals sein kann.

Das Wichtige hierbei ist Folgendes:

Veränderung entsteht durch Veränderung.

Klingt erstmal logisch und offensichtlich. Ich werde es ein wenig elaborieren. Du steckst wie so ziemlich jeder in diversen Gewohnheiten. Das kann die Ernährung sein, dein Medienkonsum, deine Umgangsformen, das Bild, das du von dir selbst hast oder das, was du von anderen Menschen hast. Gewohnheiten sind diesbezüglich wie eine Sucht, die, obwohl sie als nachteilig oder nicht hilfreich erkannt wird, eine gewaltige Gravitationskraft hat. Der Grund dafür ist einfach, denn obwohl man sich der Nachteile bestimmter Gewohnheiten bewusst ist, sind sie einem lieb und teuer, weil sie einem im Gegensatz zu neuen Gewohnheiten vertraut und Teil der eigenen Persönlichkeit sind. Alte Gewohnheiten abzulegen und neue anzunehmen kann diesbezüglich sein, als würde man der Schwerkraft widersprechen wollen oder sich einen Teil der eigenen Persönlichkeit herausreißen. Das ist ein richtig hartes Stück Brot, nicht nur für dich, Bärentatze.

Das Mittel der Wahl sind kontinuierliche Veränderungen, so schwer einem diese auch fallen mögen, wobei große Veränderungen sich oftmals aus kleinen Veränderungen aufbauen. Um Veränderungen herbeizuführen gibt es viele Möglichkeiten, darunter auch die Möglichkeit der professionellen Therapie, welche manchmal die optimalste bzw. hilfreichste ist. Wobei es immer viele Möglichkeiten für alles Mögliche gibt, gibt es eine ganz sichere Möglichkeit, wie alles beim Alten bleibt: unveränderte Gewohnheiten und Verhaltensweisen.

Blärgent5atxze


Ich glaube fast, das es sinnlos ist, noch ein glückliches Leben zu erreichen, da die Gendanken, so viele Jahre verschwendet zu haben, wohl einen richtig runter ziehen.

Ich habe auch die Befürchtung, auch wenn ich demnächst zwar einige Sachen für mich mache, ich aber wohl trotzdem keine Partnerin finde, da das noch ne ganz andere Hausnummer ist.

Man sagt mir ja nach, das ich in meiner Jugend was falsch gemacht hätte, jedoch glaube ich, das ein Junge mit so einen Handicap sich hätte nie interieren können und damit meine unter Menschen ohne Handicap.

_NTsu*nami>_


Ich glaube fast, das es sinnlos ist, noch ein glückliches Leben zu erreichen, da die Gendanken, so viele Jahre verschwendet zu haben, wohl einen richtig runter ziehen.

Interessant, da ich mich in einer ganz ähnlichen Situation befinde und diesen Gedanken kenne. Ich habe auch eine "Behinderung", welche mich schon an den Rande des Wahnsinns getrieben hat. Vielleicht ist das änderbar, vielleicht nicht. Habe mich schon damit angefreundet, dass es nicht änderbar ist. Was ich tue, ist, dass ich innerhalb meiner Beschränkungen und Belastungen jeden Tag das tue, was ich für richtig halte und mich zufrieden macht. Es ist nicht viel und verspricht mir rein gar nichts für die Zukunft, doch zumindest lebe ich dadurch auch nicht in der Vergangenheit und freue mich schon ein wenig darüber, jeden Tag ein paar kleine Schritte zu gehen und meines Erachtens auch voranzukommen. Mehr erwarte ich vom Leben nicht. Vielleicht wäre es auch für dich hilfreich, jeden Tag innerhalb deiner Möglichkeiten zu deiner Zufriedenheit zu leben. Jeden Tag ein paar kleine Schritte – ein Tag nach dem anderen.

Ich habe auch die Befürchtung, auch wenn ich demnächst zwar einige Sachen für mich mache, ich aber wohl trotzdem keine Partnerin finde, da das noch ne ganz andere Hausnummer ist.

Das sind tatsächlich zwei unterschiedliche Baustellen. Ist es doch so, dass eine Partnerin zu finden auch stark vom Zufall abhängig ist. Wenn du jedoch etwas für dich tust, um nicht zusagen, etwas aus dir machst – deine Fähigkeiten, Interessen und Leidenschaften erweiterst und pflegst -, ist das sicherlich in kein Nachteil.

Man sagt mir ja nach, das ich in meiner Jugend was falsch gemacht hätte, jedoch glaube ich, das ein Junge mit so einen Handicap sich hätte nie interieren können und damit meine unter Menschen ohne Handicap.

Falsch oder nicht, welche Vergangenheit auch immer, man kann immer nur mit dem arbeiten, was man hat.

B"äreyntatzxe


Es ist schon richtig, das man in erster Linie was für sich machen muss, jedoch macht es für mich kein Sinn, auf dauer ein Leben ohne Freundin zu führen.

Die Sexulalität in Kombination mit der Liebe zum Partner ist ein großer Bestandteil des Lebens und des Glücklichseins.

Darf man mal fragen, was du für eine Behinderung hast und wie alt du bist? Hattest du schon mal eine Freundin?

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