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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

lqeanqa-BuErgfexst


so werde ich das Ziel einer Partnerschaft nicht erreichen.

Bärentatz, daran können wir auch nichts ändern :)_

K@ongo'-Ott0o


Wenn ich aber so sein soll, wie ich bin, so werde ich das Ziel einer Partnerschaft nicht erreichen.

Vielleicht solltest Du das dann erst einmal akzeptieren?

l)eanga-Byu)rgfxest


Heute, da ich anders denke, weiß ich, dass es anders geht und dass der Schritt eigentlich gar nicht so groß ist! Deshalb tut es mir leid und macht mich auch ein bisschen sauer, dass Bärentatze diesen kleinen Schritt einfach nicht gehen kann oder will.

Mollienchen, Hut ab :-D

Aber du solltest dir auch eingestehen, dass nicht jeder dazu in der Lage ist, weil nicht jeder DAFÜR die nötige Intelligenz und das nötige Verständnis besitzt

Deswegen mein Post. Bei Bärentatze kommt mir das nämlich teilweise so vor und deswegen ab ich ihm den Ratschlag es zu akzeptieren wie es ist.

KLongo-Oxtto


Bei Bärentatze kommt mir das nämlich teilweise so vor und deswegen ab ich ihm den Ratschlag es zu akzeptieren wie es ist.

Du wirst wohl leider Recht haben. Er versucht vielleicht viel zu krampfhaft, einen Weg zu gehen, der zum Ziel führt – aber dieser Weg, wie immer er auch aussehen mag, ist nicht sein Weg.

l@eana-B;urgxfest


Du wirst wohl leider Recht haben. Er versucht vielleicht viel zu krampfhaft, einen Weg zu gehen, der zum Ziel führt – aber dieser Weg, wie immer er auch aussehen mag, ist nicht sein Weg.

Ja, tja was lernen WIR daraus?

Ich lerne daraus, dass für einen Menschen der Hilfe braucht, alles gemacht wurde. Er hat hier zich Fäden gehabt mit Hilfe, Tips, sogar jemanden kennengelernt, er hat eine Therapie, er hat Ärzte, er hat eine Arbeit, und ein Dach übern Kopf.

Für mich sagt das nur eins aus. Der Weg für eine Verbesserung wurde freigeräumt. Es liegt an ihm was er macht, ob er rennt oder in einer Ecke sitzt. Und mir persönlich ist egal, ich verschwende nicht mein Leben und meine Zeit für jemand, der das alles gar nicht will. Ich hab mein Leben, meine eigenen Pobleme und lerne jeden Tag damit umzugehen. Ab und an bleibe ich stehen, teile meine Wegerfahrungen und wenn sie unerwünscht sind, zuck ich mit den Schultern und geh weiter.

Und das ist hier nun auch der Fall. Meine Erfahrungen werden nicht gewünscht – ich zuck mit den Schultern und wünsche allen ein schönes Wochenende *:)

BAärentWatzxe


Naja, ich glaube man kann mich nur verstehen, wenn man auch männlich ist und das Syndrom hat. Ich habe so jemanden kennen gelernt und weiß, das es wirklich daran liegt, das man als Kind nicht am Leben teilnehem konnte und deshalb so langweilig bleibt.

Wenn dann der Tag kommt, wo einen das zeitliche segnet, steht der Pfarrer alleine vor dem Grab und hält die Rede ab.

BRä5renttatzxe


Noch mal auf die Theorie zurück zu kommen, das würde ja auch heißen, wenn man sehr starkes Übergewicht hat, so sollte man es dabei belassen, weil es ja zu einem gehört.

B\ärenRtatxze


Ebuschka

Ich hatte mich ja miit Schattergusche mal getroffen und er sagte, das er nen positiven Eindruck von mir gehabt hätte. Ich weiß aber ganz genau, das die nächsten Treffen nicht mehr so verlaufen wären, da ich schon beim ersten Treffen schon überlegen musste, was ich überhaupt erzählen könnte.

Tja beim nächsten Treffen, wäre dann wohl nichts mehr übrig geblieben

atbenZteuerHmäuscWhen


Wenn dann der Tag kommt, wo einen das zeitliche segnet, steht der Pfarrer alleine vor dem Grab und hält die Rede ab.

Ich muss mal schnell ne Schüssel unter mein PC stellen, damit das Schmalz abtropfen kann... %-|

MDoll)iencxhen


@ Bärentatze

Naja, ich glaube man kann mich nur verstehen, wenn man auch männlich ist und das Syndrom hat.

Ich bin weiblich und habe das Syndrom nicht und verstehe Dich trotzdem. Was sagst Du nun? Ich konnte als Kind auch nicht am Leben teilnehmen (bzw. nur sehr, sehr eingeschränkt). Hatte andere Gründe als bei Dir. Im Ergebnis aber dasselbe. Nur weil ich Dein Syndrom nicht habe, war diese Erfahrung für mich nicht besser.

Tja beim nächsten Treffen, wäre dann wohl nichts mehr übrig geblieben

Du bist Weltmeister in negativen Erwartungen.

@ leana-Burgfest

Deine Erfahrungen sind hier gewünscht, jedenfalls von mir. Aber wenn Du keine Lust hast, sie jemandem zu geben, der damit nichts anfangen kann, verstehe ich das auch. ;-)

Aber du solltest dir auch eingestehen, dass nicht jeder dazu in der Lage ist, weil nicht jeder DAFÜR die nötige Intelligenz und das nötige Verständnis besitzt

Ich tue mich etwas schwer damit, das so zu sehen. Denn ich hätte mich noch vor nicht allzulanger Zeit auch für einen solchen Menschen gehalten (ohne die nötige Intelligenz und das nötige Verständnis). Aber gut, Menschen sind verschieden.

RRebeXlut+ioxn


Wenn ich aber so sein soll, wie ich bin, so werde ich das Ziel einer Partnerschaft nicht erreichen. Ich habe zum Beispiel auf der Arbeit nen süßes Mädel kennen gelernt (18) aber bis auf ein paar Worte und selbst das viel mir schon schwer, kam ein Gespräch nicht wirklich zu stande.

Mein Gott, sieh doch die kleinen Schritte mal als Erfolg. Du hast ein paar Worte mit ihr geredet. Ich meine, wie viel Zeit hattet ihr da bisher, wie viele Möglichkeiten, miteinander zu reden? Wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, hast du die Stelle doch erst seit Dienstag, oder? In 4 Tagen ein paar Worte mit einer süßen 18jährigen gewechselt zu haben, ist doch schon mal einiges im Vergleich zum sonstigen Daheimsitzen und Nichtstun. Du kannst doch nicht erwarten, dass du innerhalb von 3 Tagen so gut wie verheiratet bist. Geh's doch langsam an und verbau dir doch nicht alles, in dem du so irrsinnig große Erwartungen dranhängst.

da ich schon beim ersten Treffen schon überlegen musste, was ich überhaupt erzählen könnte.

Im Gespräch ist man doch zu zweit, also stößt auch dein Gegenüber mal ein Gesprächsthema an. Wir haben uns doch auch mehrmals getroffen und hatten da aus meiner Sicht interessante Gespräche und ich hatte nicht das Gefühl, dass uns die Themen ausgehen.

BRäreent{atzxe


Stimmt, ich habe mich auch immer gefreut, das die Gespräche durchaus positiv verlaufen sind. Wenn ich aber immer sehe, wie kommunikativ meiner Arbeitskollegen sind, da frage ich mich echt, wie man das wird.

Aber noch mal auf meine Vorrednerin zurück zu kommen, ich finde es persönlich falsch, sich annehmen zu wollen, wenn ganz genau weiß, das man erstens so nicht weiter kommt und es durchaus Bedarf gibt, sich zu ändern.

Falsch wäre natürlich, wenn es eine Wahrnehmungsstörung wäre. Ich weiß, das ich bei mir etwas ändern muss.

MCozlli?enchxen


@ Bärentatze

Der Haken ist: Um sich ändern zu können, muss man sich zu allererst annehmen, wie man gerade ist. Sonst wird man sich auch mit Änderungen niemals annehmen können. Klingt unlogisch, ist aber so.

R'ebewluti]on


Stimmt, ich habe mich auch immer gefreut, das die Gespräche durchaus positiv verlaufen sind. Wenn ich aber immer sehe, wie kommunikativ meiner Arbeitskollegen sind, da frage ich mich echt, wie man das wird.

Dass du Defizite in deiner Kommunikation hast und vielleicht nie so wortgewandt und kommunikativ sein wirst, wie einige deiner Kollegen, ist bestimmt eine schmerzliche Einsicht. Aber dass du gänzlich unkommunikativ wärst, ist glatter Schwachsinn und das können schnattergutsche und ich mit absoluter Sicherheit sagen, da wir dich persönlich kennen. Und du kannst dich da auch noch um einiges verbessern, da bin ich mir auch sicher.

Warum misst du dich eigentlich ständig an anderen? Tu dir das doch nicht an. Dass andere in bestimmten Bereichen mehr auf dem Kasten haben, alleine schon, weil sie ganz andere Voraussetzungen hatten als du und auch aus ihren Möglichkeiten mehr gemacht haben, ist doch völlig klar. Wenn man sich als z.B. als Hobbyradfahrer mit den Tour de France-Teilnehmern vergleichen will, zieht man doch auch ganz klar den Kürzeren, diesem Vergleich kann man nicht standhalten. Aber ich kann als Hobbyradfahrer doch stolz auf die kleinen Erfolge sein, z.B. dass ich einen Alpenpass in einer bestimmten Zeit erklommen habe und damit das für mich bestmögliche Ergebnis herausgeholt habe. Oder sei es nur, dass ich mit dem Radfahren einen Sport habe, der mir Spaß macht und mich fit hält. Daher finde ich es echt toll, dass du es geschafft hast, dich ein kleines bisschen mit der jungen Dame zu unterhalten. Sei da doch mal stolz drauf und schau nicht danach, was andere alles können.

Aber noch mal auf meine Vorrednerin zurück zu kommen, ich finde es persönlich falsch, sich annehmen zu wollen, wenn ganz genau weiß, das man erstens so nicht weiter kommt und es durchaus Bedarf gibt, sich zu ändern.

Das habe ich dir hier und in beiden persönlichen Gesprächen gesagt und ist genau das, was Mollienchen auch schreibt – du musst erstmal das annehmen, was existiert, dich so annehmen, wie du nun mal im Moment bist, akzeptieren, dass es so ist, auch wenn es vielleicht nicht schön ist. Schaff dir da doch erstmal eine stabile Basis des Seins, in dem du mal bist und nicht bloss sein willst. Und von dem Punkt ausgehend kannst du dann doch anfangen, Dinge, die dich stören, zu ändern und auf neue Ziele hinzusteuern. Du kannst, bildlich gesprochen, doch nicht schon am Strand sitzen, wenn dein Flieger noch nicht mal gelandet ist. Komm erstmal bei dir selbst an, bevor du deine Sachen packst, um das nächste Ziel anzusteuern.

K"ong1o-Oxtto


Du kannst, bildlich gesprochen, doch nicht schon am Strand sitzen, wenn dein Flieger noch nicht mal gelandet ist.

Schönes Bildbeispiel :)^ ! Ich erweitere es mal:

Bärentatze, Du fragst Dich, warum andere am Strand sitzen.

Nun, sie sitzen da, weil sie ein Flugticket hatten – manche durch harte Arbeit, manche durch Glück. Und nun fragst Du Dich, wie Du am besten an den Strand kommst. Ein Flugticket scheint für Dich unerreichbar.

Nun, akzeptiere erst einmal, dass Du jetzt keins hast, und freu Dich an den Dingen, die trotzdem schön sind.

Und dann... dann kommt ganz langsam eine Zufriedenheit, Du wirst ruhiger und nicht mehr so traurig, dass Du nicht am Strand sitzt.

Und vielleicht flattert Dir dann eines Tages ein Flugticket ins Haus, dass Dein Glück vollkommen macht...

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