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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

l7eana-bBurglfesxt


Kongo, das war ein sehr schönes Beispiel :)=

sschnxatterguxsche


Ich weiß aber ganz genau, das die nächsten Treffen nicht mehr so verlaufen wären, da ich schon beim ersten Treffen schon überlegen musste, was ich überhaupt erzählen könnte.

Tja beim nächsten Treffen, wäre dann wohl nichts mehr übrig geblieben

In gewisser Weise hast Du recht. Mit mir kann man nicht ständig die gleichen Themen durchkauen. Vor allem, wenn gar keine geistige Bewegung dahintersteckt und keine neuen Gedanken oder anderen Blickwinkel dazukommen. Also ungefähr so wie Deine Fäden.

Wie Rebelution schon richtig angemerkt hat, gehören immer mindestens zwei Leute zum Gespräch. Ich hätte ohne Probleme weiterführende Gedanken entwickelt. Und Du wärst garantiert auf diesen Zug aufgesprungen und hättest auch eigene Gedanken dazu eingebracht. Eine Unterhaltung ist schließlich mehr als der Dialog, der sich nur im eigenen Kopf abspielt. Denn das ist nur ein Monolog mit wechselnden Figuren.

Versuch doch mal, die Realität zu erkennen. Niemand ist perfekt. Perfekte Menschen sind langweilig und damit schon nicht mehr perfekt. Man kann sich in eine Traumwelt flüchten, die man sich als Realität vortäuscht. Damit ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Man kann aber auch die Realität ändern. Dazu muss man sie aber erst einmal annehmen.

Selbstverständlich sind Deine Einschränkungen die schlimmsten. Denn sie betreffen ja Dich. Andere Menschen haben andere gesundheitliche, geistige oder körperliche Beschränkungen. Das gehört zur Realität. Es gehört auch zu dem Teil der Realität, den Du ausblendest. Die Lücke füllst Du mit dem Vorwurf aus, niemand könne Dich verstehen, der nicht an Deiner Stelle ist. Wäre jemand an Deiner Stelle, also als Mann vom Möbius-Syndrom geplagt, und würde Dir aus seiner Erfahrung heraus zu helfen versuchen, würdest Du wieder andere Ausreden finden. Andere Kindheit, andere Umgebung oder was weiß ich. Du verplemperst die kostbare Zeit Deines Lebens damit, Begründungen für Dein Selbstmitleid zu suchen. Dabei wäre die Zeit viel sinnvoller damit verbracht, aus der Vielzahl von Hilfen endlich mal eine auch wirklich aufzugreifen und eine Veränderung zu bewirken.

Bärentatze, es ist kein Witz, dass ich heute auf dem Klo an Dich denken mußte. Da steht als kleine Lektüre für die Zeit zwischen Drücken und Abputzen ein Aufsteller mit wechselnden Sprüchen und Lebensweisheiten. Und heute las ich dort eine Feststellung von Jonathan Swift: "Genau genommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben." Swift lebte im 18. Jahrhundert. In 250 Jahren hat sich da nicht viel geändert. Du versuchst, in der Zukunft zu leben, ohne sie in der Gegenwart vorzubereiten. Wenigstens damit bist Du nicht allein.

R6e?belutgion


Noch mal auf die Theorie zurück zu kommen, das würde ja auch heißen, wenn man sehr starkes Übergewicht hat, so sollte man es dabei belassen, weil es ja zu einem gehört.

1. Dass man sich erstmal selbst annehmen muss, ist keine Theorie, sondern eine Erfahrung aus der Praxis, die viele User hier auch gemacht haben.

2. Du hast es nicht verstanden. Es geht darum, dich in deiner Gesamtheit zu akzeptieren, alles, was dich als Menschen ausmacht, die positiven wie die negativen Seiten. Übergewicht wäre so oder so ein Aspekt, den du wohl kaum ausblenden oder verdrängen kannst. Aber du könntest lernen, selbstbewusst damit umzugehen und es zu akzeptieren. Der nächste Schritt wäre dann, dein Übergewicht anzupacken und daran zu arbeiten, es zu reduzieren.

3. Es geht dabei viel mehr um die Aspekte, die man sich ungern eingesteht. Jammer zum Beispiel doch nicht ständig rum, dass du unkommunikativ bist. Akzeptier, dass es so ist. Sag dir selbst: "Ich bin unkommunikativ und habe Schwierigkeiten im Kontakt mit Mitmenschen. Leider ist es so, aber ich stehe dazu, denn so bin ich nun mal. Aber ich will nicht unkommunikativ bleiben und fange deswegen damit an, zu lernen, mit meinem Mitmenschen mehr und besser zu kommunizieren." Das wäre Schritt 1 – akzeptieren, dass es so ist und Schritt 2 – ein Ziel zu formulieren und genau darauf hinarbeiten.

a4bent?euerimäuschexn


Ich glaube auch langsam, dass der TE in gewisser Hinsicht geistig zurück geblieben ist und meine das auch nicht böse. Aber seine extrems kindliche und kindische Unvernuft zeigt das stets von Neuem. Außerdem scheint er ja die Texte teilweise gar nicht zu verstehen, schon gar nicht, wenn hier manche anfangen in Metaphern zu reden.

H;unyNBun


abenteuermäuschen

das denke ich auch, allerdings soll das nicht heißen, dass diese Aussage abwertend gemeint ist.

Der TE vergleicht sich mit einem Bild, vom dem er glaubt, das sei das Normale - so müsse er sein. Das tun wir ja alle irgendwo, aber die meisten Menschen begreifen irgendwann, dass sie sich nunmal im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten entwickeln müssen.

Ich zum Beispiel habe auch einiges hinter mir, habe vieles an Schwierigkeiten überwunden und bin stolz auf das, was ich erreicht habe. Auch wenn andere Menschen das Gleiche vielleicht früher oder schneller geschafft haben. Na und?! Ich brauche eben andere Reize, andere Wege, um mich entwickeln zu können, da interessiert es mich nicht, was andere stattdessen erreicht haben. Ich kann mich doch auch nicht immer daran orientieren, was andere warum und weshalb schaffen - ich muss meinen eigenen Weg gehen mit meinen Stärken.

Ich hoffe, ich bringe das, was ich sagen will irgendwie verständlich rüber: Wenn ich mich z.B. immer mit anderen vergleichen würde, weil ich auch dies oder jenes erreichen will, was sie erreicht haben, mache ich mich doch auf Dauer kaputt, weil ich möglicherweise eben nicht die gleichen Voraussetzungen habe. Dann muss ich genug Selbstwertgefühl haben, um mir eingestehen zu können: Hey, ich hab eben woanders Talente und Stärken! Und ich kann doch nicht gegen etwas angehen, was ich nicht ändern kann - eine unheilbare Krankheit zum Beispiel. Bei mir handelt es sich um eine leichte Form der ADHS. Die lässt sich nun mal nicht ändern. Ich kann aber das Beste draus machen. Und das tue ich! Ich dachte selber mal, ich bin so unkommunikativ, blöd, hässlich, was weiß ich - irgendwann hab ich begriffen, dass ich mich selber hindere, glücklich zu sein! Und hab daher mit kleinen Dingen abgefangen, mich auf nen guten Weg zu bringen (Habe ein bisschen abgenommen z.B.) ... aber dazu braucht man Folgendes: Geduld und das Wissen, dass eben nicht alles auf einmal perfekt wird, sondern sich eher sukzessive aufbaut.

Ich bin mal gespannt, ob der TE das irgendwann mal rafft.

Lg *:)

a/bent8euer}mäuschhen


Ja, das stimmt, er ist wie ein kleines Kind. Mir konnte es als Kind auch nicht schnell genug gehen. Wenn meine Eltern bei irgend etwas meinten, dass es lange Zeit in Anspruch nimmt, dann war ich sehr enttäuscht. Ich wollte im Kindergarten oder in der Grundschule auch sofort viele Freunde haben. Aber Kinder haben nun mal ein ganz anderes Verhältnis zum Zeitfaktor. Als Kind hat man keine Geduld abzuwarten, man ist enttäuscht, dass nicht alles klappt, wie man will. So kommt mir der TE auch vor. Zudem versteht er keine Ironie, Metaphern u.ä. ,kann sich nicht in andere hineinverstzen, weiß nicht und wann Schluss ist. Er will eigentlich nichts durchziehen, wenn es unangenehm wird, dann flüchtet er. Er hat überhaupt nicht begriffen, was arbeiten bedeutet, für ihn ist das nur Mittel zum Zweck eine Freundin zu finden, sowie man früher gern in die Schule ging, wenn man dort seine Freunde hatte. Es fällt ihm schwer in einer anderen Umgebung zu sein als bei seinen Eltern, auch wenn er das immer nur auf das Verhalten des Mitbewohners schiebt. All dies hat mich darauf gebracht, anzunehmen, dass er irgendwo geistig in der Entwicklung eines Kindes stehen geblieben ist. So ca. ein 7-9 jähriges Kind verhält sich so. Wenn ich arbeiten gehe, krieg ich dann endlich eine Freundin? :-@

M|olWlienxchen


Eher so:

Wenn ich mich dazu aufraffe, zu arbeiten, muss da zur Belohnung aber auch die Traumfrau auf mich warten. Wenn das nicht so ist, ist arbeiten doof.

aGben(teuegrmäuscxhen


@ Mollienchen

oder eben so! ;-D

L`ou8is\ibana


Eigentlich hat der TE weniger Interesse an Arbeit und Hobbies als an einer Partnerin. Alles andere ist nur Mittel zum Zweck. Was schon zeigt, dass er eigentlich leer ist und weniger zu bieten hat als ein Fünfjähriger. Eigentlich schlimm. Er ist so überfrachtet mit seiner eigenen Leere und seinen Defiziten, dass er gar keine Augen für andere und ihre Probleme haben kann. Kein Platz für ein Mindestmaß an Emphatie. Und das ist noch nicht mal seine Schuld. Weil jemand, der leere Taschen hat, nicht noch an UNICEF spenden kann. Mit seiner von Defiziten verschütteten Einstellung findet er keine Frau, die sich auf ihn einlässt, und wenn, wird sie nicht bleiben (was dann eine noch viel größere Katastrophe wäre). Das Kennenlernen ist nämlich nicht die grösste Herausforderung sondern, dass man einen Partner auch halten kann. Niemand bleibt bei jemandem, der nur an sich denkt.

Irgendwann wird der TE feststellen, dass keine Frau auf dieser Welt seine Probleme lösen kann (auch nicht seine vermutliche Traumfrau: Mutter-Imagio, aber jünger und sexuell erlaubt).

Es gibt so viele Junggesellen, die keine Frau wollen oder keine abbekommen. So ist das Leben. Und dann wäre es eben einer mehr.

Wer auf partnerschaftlicher Ebene nichts zu bieten hat, bekommt auch nichts. Und das ist gut so.

Ich glaube, es gibt durchaus schlimmeres als im Leben auf einen Partner zu verzichten.

a!ben.teuterlmäuschxen


Er meinte ja auch, dass es ein Unterschied ist, Singel zu sein, wenn man wenigstens zuvor irgendwann mal eine Partnerin hatte( selbst wenn es Jahre her ist). Er denkt einfach, wie ein Kind, ja. Und selbst ein Kind von 10 Jahren zeigt mehr Mitgefühl (fragt mal nach) als der TE hier. Das einzige was den kümmert, ist sein eigener Kram, obwohl es Leute gibt, denen es wirklich schlecht geht. Das widert einen echt an. Kenne einen Mann, der seit der Kindheit im Rollstuhl sitzt da er vom Hals ab gelähmt ist. Aber er strahlt mehr Lebensfreude aus als der TE. Außerdem jammert er nicht rum, sondern fragt auch andere ganz selbstverständlich wie es ihnen geht, was sie machen, geht darauf ein und erzählt im nächsten Moment nicht, wie schlecht es ihm doch geht, weil er nichts tun kann. Achja, er arbeitet trotzdem (je nachdem, wie es ihm geht), mithilfe eines Betreuers in einer kleinen Softwarefirma (dank der Sprachsteuerung geht das heute :-))... Er ist 25.

BQä.refntatEzxe


Ich habe nie behauptet, das ich die Arbeit nur möchte un dadurch eine Freundin zu finden. In erster Linie ist sie dazu da, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren uns auch Träume verwirklichen zu können, sei es finanziell oder beruflich.

Wenn andere Leute damit klarkommen, dass sie keine Freundin finden, so ist das schön für sie, ich jedoch möchte eine Freundin haben, wofür ich auch alles mache, leider ohne Erfolg.

Jetzt aber mal ohne Sch..., wäre es nicht wirklich das sinnvollste, sich einfach umzubringen? Wenn ich bedenke, allein noch 30 40 Jahre durch die Welt zu laufen, so kann ich es doch auch gleich beenden. Mann muss sich doch nicht unnötig quälen.

B.är6entoa/tze


Übrigens ja, ich fühle mich einfach leer und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich mir ein erfülltes Leben aufbauen könnte.

Was die Suche nach einer Partnerin angeht, da konntet ihr mir ja leider auch keine Tips geben.

Mpollienkchxen


@ Bärentatze

Ob man im Leben glücklich ist, hängt nicht davon ab, ob man einen Partner hat. Verdammt noch mal, fixier Dich doch da nicht so drauf!!!!!!!!!!!!!! Du hast ungefähr eine Million andere Möglichkeiten, zufrieden zu werden!!!!!!!! Wach doch mal auf!!!!!!!! Mann, ich möchte Dich nehmen und ohrfeigen.

BnärentaTtze


Das ist schön, wenn du mich mal nehmen würdest ;-D

Ich frage mich immer, warum dieses Bedürfniss immer so runtergespielt wird. Es ist das normalste der Welt.

B4äre3ntatize


Ich weiß schon, warum ihr das nicht verstehen könnt, ich wollte euch Mädels mal sehen, wenn ihr mit 31 noch keinen Partner gehabt hättet.

Ich würdet genau so daran kaputt gehen.

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