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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

Bpären8tatxze


Das war das nächste Problem, ich stand von den ich sag mal Jugendlichen etwas weiter weg und hatte meine Hörgeräte nicht bei, von daher habe ich es auch nicht wirklich verstanden.

Es ist halt so, da ich ja Wassersport betreibe, nehme ich die Hörgeräte nicht mit.

B,äre5ntxatze


Also ich glaube, bei mir kann man die Frage fast schon mit NEIN beantworten, da es wohl keine Therapie gibt, wo man lernen kann komunikativ zu werden.

k9eltimn.ke!lTtin


Die Therapie nennt sich Leben :=o

__TsunDa!mi_


Bärentatze, du schreibst das

Aller unterhalten sich und ich stehe daneben und weiß nicht, wie ein Gespräch eröffnen soll bzw. wie ich mich einklinken könnte.

und das

ich stand von den ich sag mal Jugendlichen etwas weiter weg und hatte meine Hörgeräte nicht bei, von daher habe ich es auch nicht wirklich verstanden.

Du hast gar nicht verstanden bzw. nicht richtig hören können, was deine potentiellen Gesprächspartner gesagt haben und wunderst dich, dass du dich nicht einklinken konntest. ":/

_1Tsu7namix_


Ich meine, wenn du gar nicht weißt, worum es geht, dann ist es nahezu ausgeschlossen, dich in ein Gespräch einzuklinken.

Zuhören ist der wichtigste Aspekt beim Gespräch überhaupt. Danach kommt das Verstehen. Das Sprechen wiederum ist technisch gesehen nur eine Wiedergabe des Gehörten, wobei man die Worte und Sätze etwas anders anordnet, damit sie der eigenen Aussage entsprechen. Und fertig ist das Gespräch. 8-)

BFäCrentatxze


Auch wenn ich das Gespräch mitbekommen hätte, so hätte ich das selbe Problem. Ich kanns einfach nicht. Ich merke das auch, wenn ich schon mal bei meinem Bruder und da Kumpels sind, ich stehe so zu sagen nur in der Ecke und kann nicht mit denen ins Gespräch kommen.

_xTsunam^ix_


Ich merke das auch, wenn ich schon mal bei meinem Bruder und da Kumpels sind, ich stehe so zu sagen nur in der Ecke und kann nicht mit denen ins Gespräch kommen.

Wahrscheinlich sind alle und insbesondere du daran gewöhnt, dass es so ist. Wie ich schon zuvor sagte, ist es sehr schwierig, etwas anderes als das zu tun, was man schon über sehr lange Zeit gewohnt ist.

Auch wenn ich das Gespräch mitbekommen hätte, so hätte ich das selbe Problem. Ich kanns einfach nicht.

Was ist es denn genau, was du nicht kannst? Liegt's am Zuhören, am Verstehen oder am Sprechen?

aasyxly


Hier bekommst du es doch auch hin.

OK, es ist schriftlich, aber grundsätzlich ist es das Gleiche. Du musst dich nur überwinden und es live probieren. Am Anfang kann es etwas unbeholfen laufen, aber wie fast alles andere - reine Übungssache. Das Schlimmste ist die Angst, die blockert. Aber sie wird immer weniger, je öfter man es tut.

s7chne:cke"1985


Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!

Erich Kästner

svcNhneck/e19Z8x5


Selbstmitleid

Selbstmitleid entsteht dann, wenn wir uns und unser Schicksal bedauern, wenn wir uns von anderen oder dem Leben ungerecht behandelt fühlen und andere darum beneiden, dass es ihnen scheinbar besser geht.

alle Türen zugeschlagen, man feiert ohne dich

nur der Katzenjammer bleibt, keiner kann dich ertragen,

du bist einfach ein Nichts, keiner der sich über dich freut

du kannst auf der Stelle erfriern, keinen wird's interessieren,

auf welcher Scholle du treibst

- aus dem Song "Selbstmitleid" von Herbert Grönemeyer -

Gedanken, die einem bei Selbstmitleid durch den Kopf gehen:

Warum immer ich?

Warum muss immer ich die Arschkarte ziehen?

Ich bin eine arme Sau.

Das habe ich nicht verdient.

Die Welt ist ungerecht.

Wieso muss immer ich das Pech haben ....

Warum tut er mir das an? Das habe ich nicht verdient.

Sich selbst bedauern, sich in dem Schmerz suhlen und seine Wunden lecken, kann helfen, die vermeintliche Benachteiligung besser zu ertragen. Solange dies nur gelegentlich passiert und wir danach wieder aktiv ins Leben zurückkehren, ist das in Ordnung.

Dauerhaftes Selbstmitleid wirkt sich negativ auf unser seelisches und körperliches Befinden aus: wir sind deprimiert, ziehen uns in ein Schneckenhaus zurück, fühlen uns einsam, träge, geschwächt und energielos. Wie ein langsam wirkendes Gift ergreift es immer mehr von uns Besitz, lähmt jede Initiative und wir denken nur noch an unsere vermeintlichen oder tatsächlichen Benachteiligungen.

Dauerhaftes Selbstmitleid ist eine Sackgasse. Es bringt uns nirgendwohin, und bei anderen machen wir uns unbeliebt.

Was tun bei Selbstmitleid?

Denken Sie daran: The Show Must Go On – das Leben geht weiter, ob mit Ihnen oder ohne Sie. All Ihr Selbstmitleid ändert nichts an den Menschen und den Ungerechtigkeiten. Nur Handeln ändert etwas.

Bringen Sie sich in eine gute Stimmung durch Gute Laune Strategien wie etwa das Anhören Ihrer Lieblingsmusik. Setzen Sie sich in Bewegung in Form von Tanzen oder Sport.

Bedenken Sie: Wenn Sie sich als Opfer fühlen, dann deshalb, weil Sie sich als Opfer sehen: d.h. Sie können sich aus der Opferrolle befreien, wenn Sie die Verantwortung für Ihr Leben übernehmen, statt andere dafür verantwortlich zu machen.

sSchneEcke198x5


Was du gegen dein Selbstmitleid tun kannst

- Übertreibe dein Selbstmitleid.

Stell dir z.B. vor, dass du an der Klagemauer stehst und wie ein Klageweib laut deinem Schmerz Ausdruck verleihst. Unterstütze deinen Schmerz, indem du auch noch eine wehklagende Körperhaltung einnimmst. Übertreibe so stark, dass du fast schon wieder schmunzeln musst.

- Drücke dein Selbstmitleid aus.

Stelle dir vor, dass du einen Doppelgänger hast, dem widerfahren ist, was dir widerfahren ist. Er schreibt dir nun einen Brief und schildert dir sein Leid. Dabei schildert er genau, was er denkt und fühlt.

- Sprich mit anderen über dein Erlebnis.

Achte dabei darauf, dass du genau wahrnimmst, wie diese reagieren und was sie dir sagen. Es könnte ein neuer Blickwinkel für dich darin verborgen sein, der dich aus der Opferrolle bringt.

- Setze deine Spannung in Bewegung um.

Gehe zum Laufen, Rad fahren oder gehe einfach nur spazieren. Achte dabei auf deinem Atem und deine Bewegung. Was passiert bei dir dabei im Körper? Welche Muskeln werden bewegt? Wie fühlt sich das an? So kommst du mit deinen Gedanken zumindest für kurze Zeit weg von deiner schlimmen Erfahrung.

- Suche nach Bereichen in deinem Leben, die funktionieren.

Wenn du deinen Blick darauf lenkst, was noch funktioniert und gut läuft, dann hast du mehr Kraft nach den Lösungen für deine Situation zu suchen.

- Sprich mit Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind wie du.

Diese Menschen können dir Mut machen oder dir zumindest verdeutlichen, dass das Schicksal es mit anderen auch nicht immer gut meint. Das tröstet ein wenig.

Wenn du an den Ursachen deines Selbstmitleids ansetzen möchtest

Vielleicht möchtest du an dieser Stelle nochmals betonen, dass dir wirklich etwas Schlimmes widerfahren ist und du allen Grund für dein Selbstmitleid hättest. Nun, ich kann und möchte dir dein Selbstmitleid nicht ausreden oder wegnehmen. Du hast jedes Recht dieser Welt dazu, dich zu bedauern.

Ich möchte dir nur die Frage stellen, ob dich dein Selbstmitleid dahin bringt, wo du gerne sein möchtest. Es könnte passieren, dass andere Menschen beginnen, dich zu meiden, wenn du immer weiter jammerst. Es könnte passieren, dass du immer verzweifelter wirst und schließlich anfängst, zu trinken, nur um dich zeitweise besser zu fühlen. Es könnte passieren, dass du keine Energie mehr hast, dein Leben aktiv zu gestalten. Möchtest du das?

Wenn du andere Ziele hast, z.B. wieder mehr Freude verspüren möchtest, dann musst du dein Selbstmitleid aufgeben. Du könntest einmal genau prüfen, ob deine Lage wirklich so schlimm ist, wie du sie im Augenblick siehst. Es könnte sein, das du das Ausmaß übertreibst, nur das Schlechte siehst oder deine Möglichkeiten unterschätzt. Du könntest bewusst deinen Blick darauf lenken, was in deinem Leben klappt. Du könntest deine Energie darauf verwenden, dir zu überlegen, wie du deine Situation verbessern kannst. Oder aber du könntest dich mit anderen Menschen z.B. in einer Selbsthilfegruppe treffen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Wenn du aktiv wirst, deine Kraft statt auf das Klagen für die Erreichung deiner Ziele einsetzt, dann wirst du dich auch nicht mehr als Opfer fühlen.

Seine Wunden lecken und sich bedauern tut manchmal gut. Schädlich ist Selbstmitleid jedoch, wenn es uns zur Gewohnheit wird, uns zu bedauern. Dann vergiftet es unser Leben, unsere Gefühle und unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen.

B>äre:ntaxtze


Sorry, aber was hat das mit Selbstmileid zutun?

Ich habe ja nunmal versucht, meine Probleme anzugehen. Leider musste ich halt feststellen, dass es mit den Kommunizieren nicht funktioniert und da mein wirkliches Problem liegt.

Ziel müsste es sein, dass ich jemand wohlmöglich unbekannten in ein Gespräch verwickle und wir un ne Stunde untehalten und das am besten noch mit Witz und man gut noch ne 2te Stunde drannhängen könnte.

Wenn sowat dann noch bei nem Mädel klappt, dann wäre das Top

sZchnetcke19x85


... das fragst du jetzt nicht ernsthaft, oder?

Außerdem hast du ja nach Tipps gefragt, ich hab sie dir sogar im Text fett markiert ;-)

usnkhompElizxiert


Leider musste ich halt feststellen, dass es mit den Kommunizieren nicht funktioniert

Du scheinst ein ziemlich verwöhntes Kind zu sein. Glaubst du denn du bekommst was geschenkt. Es gibt Behiderte die haben Monate gebraucht bis sie alleine essen konnten und 8 Monate bis sie sich alleine anziehen konnten.

**Wieviel Monate gehst du denn täglich raus und sprichst (übst) mit wildfremden Menschen ?**

Solange du das nicht endlich mit deinen 30 Jahren tust ist alles übelstes Selbstmittleid.

Anm. : Die Frage oben ist ernstgemeint

Bgärehntaxtze


Mal schauen,

vielleich gelingt mir das ja in der neuen Heimat, da hätte ich zumindest alle Möglichkeiten, was für mich zutun und eventuell klappt es ja dann auch mit der Kommunikation.

Gerade isset natürlich besonders schlimm, da ich hier überhaupt nix mache, außer das alte halt.

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