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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

B.är|entaxtze


Wie ist das mit deiner Erkrankung? Hast du nur körperliche Beschwerden, oder sind deine psychischen auch ein Syntom davon? Oder nur das Resultat aus deinen körperlichen Beschwerden?

lale.lu8333

Ich würde mal sagen, das die psychischen Probleme in den Jahren entstanden sind, durch die Folgen der Behinderung. Früher, klar wurde man da gehänselt, aberr im späteren Alter wo es dann ums erreichen von Partnerschaft und die damit verbundene Sexualität ging, da gings erst richtig Berg ab und man hat sich dann immer mehr zurückgezogen.

Naja und dann wieder zurück oder überhaupt mal ins Leben finden, das wahrlich keine einfache Sache.

lUakl>e.lxu8333


Ich würde mal sagen, das die psychischen Probleme in den Jahren entstanden sind, durch die Folgen der Behinderung.

Ja das kann ich sogar nachvollziehen. Und ab da würde ich sagen, kann eine Therapie helfen, eben um dein Selbstwertgefühl aufzubauen, lernen dich anzunehmen.

Aber, das funktioniert nur, wenn du auch was dafür tust. Andere haben das ja auch schon geschrieben :)z Wieviele Sitzungen du brauchst, und wie lange du in Therapie gehen musst, das kann dir niemand sagen.

Tatsache ist aber, dass du von deinem Therapeuten keine Wunder erwarten kannst, das funktioniert einfach nicht. Er/Sie ist auch nur ein Mensch und ihre Fähigkeiten sind begrenzt, sie kann ein besonderes Gespür, Talent oder Händchen haben andere Leute ihre Lösungen offenzulegen, sodass dieser das ganz leicht umsetzen kann. Aber mehr auch nicht. Dass es dir besser geht und du für dich eine Lösung findest, das kannst nur du, zwar mit Hilfe deines Therapeuten, aber dein Leben leben und umkrempeln das kannst nur du. Mir hat mal jemand gesagt: "Man kann zwar alle Zutaten für das Leben haben, aber ein Patentrezept für dieses gibt es nicht" :-)

Bärentatzte, du bist auch nicht alleine mit deinem "Art von Problem" es gibt auch andere Menschen mit Behinderungen, auch welche die früher noch "gesund" waren. Auch welche die ihr Leben nicht mehr so leben können wie früher. So hart es klingt, es bringt dir nichts im Selbstmitleid zu verfallen, erstens schreckt das die Leute ab, es zieht dich selbst mit runter, und bestätigt dir ja irgendwo deine Ansicht, dass du ja nur abschreckend sein kannst. Das aber deine Austrahlung und deine verzogene Wahrnehmung dir da wieder ein böses Spiel vorgesetzt hat, willst du in diesem Moment dann auch nicht denken. Denn da müsste man ja wieder nachdenken, an sich arbeiten und aus seinem Sumpf rauskommen. Das ist das was ich gemeint hab, als ich dir das Beispiel mit dem Tagebuch schrieb.

Man ist immer für sich selbst verantwortlich, auch wenn man behindert ist, wenn man "krank" ist und wenn man in Therapie ist. Niemand kann dir deine Eigenverantwortung abnehmen, egal wie sehr du das willst. Vielleicht wird es dann mal Zeit deine Eigenverantwortung auch anzunehmen und auszuführen? @:)

Du schaffst das :)*

Dhexlta


Hi.

Wenn es wirklich um die Therapie gehen würde, würde Bärentatze auch die Fragen dazu beantworten. Wenn es ihn wirklich darum gehen würde, heraus zu finden, was in der Therapie evtl. falsch ist, würde er sich doch wohl die Mühe machen.

Stattdessen entwickelt sich der Thread langsam in die Richtung, die auch die anderen seiner Threads genommen haben.

Jemand verglich ihn mal mit einem Junkie, der auf der Suche nach seinem "Stoff" (Bestätigung) alle guten Vorsätze sofort wieder über Board wirft.

schnattergusche : Was hast Du bisher in der Therapie gelernt? Wie läuft sie ab?

Diese Frage wurde ihm schon öfter gestellt, keine Antworten.

Also da muss ich dir wiedersprechen, bei meinem Therapeuten kann ich und bin ich auch so offen, wie ich nirgend wo anders sein kann.

Ich finde es sehr gut, das ich da jemanden habe, der unpateiisch ist und mit denen man seine Sorgen besprechen kann.

Übrigens hat dieser Thread nix mit meinen anderen Threads zutun.

Eigentlich ist es ja so, das ich zur Therapie gehe um mir ein Selbswertgefühl aufbauen zu können und das ich mich selbst annehmen kann und das ich lerne kommunicativer zu werden.

Ich merke aber irgendwie nicht, das es in die richtige Richtung geht.

Wo könnte also das Problem liegen?

Ich bin ja gewillt, mich zu ändern, aber wenn ich doch von meiner Therapeutin nicht das bekomme(Anleitun), was ich zum ändern brauche, ist das ganze doch zwecklos.

Mir ist schon klar, das ich die eigentliche Arbeit machen muss.

Dir ist eben nicht klar, daß DU etwas tun musst. Du wartest immer noch darauf, daß andere etwas tun und für dich heraus finden, was du tun solltest. Du willst, daß andere dir sagen, was du wie und wann machen sollst. Oder besser noch, die anderen sollen es wohl auch besser gleich für dich tun. Dir wurden doch so viele Vorschläge gemacht, für alles hast du dann eine Entschuldigung gesucht, warum du es nicht tust. Ich bezweifle, daß es in der Therapie anders abläuft. Angeblich hattest du ja auch mal geschrieben, daß du eine Therapie als "Manipulation" oder so ansiehst. Wenn du bei der Therapie "Ja ja" sagst und sobald die Stunde vorbei ist wieder mit deinem "Das bringt ja doch nichts." anfängst, solange ist das vergeudete Zeit.

Es ist aber auch immer so, das es Krankeheitsbilder gibt, wo man durchaus was bewirken kann und es gibt auch wiederum welche, wo es halt kaum Möglichkeiten gibt.

Klingt so, als wärst du wieder auf der Suche nach deinem "Stoff".

Wie ich dir schon schrieb, wenn du willst, kannst du was ändern. Bleibt die Frage, warum du nicht willst.

Du, Bärentatze, wolltest doch erst wieder schreiben, wenn sich etwas verändert hat. Eine andere oder neue Therapie wolltest du ja erstmal bis zu deinem evtl. Umzug auch nicht machen. Woher der Sinneswandel?


PS: Falls sich jemand aufregt, daß man doch mehr Mitleid mit ihm haben und rücksichtsvoller sein solle: Diese Phase haben einige schon hinter sich.

BBär^entatzxe


Ich gehe mal davon aus, das mir die Therapie nicht wirklich helfen kann, da diese Sachen weshalb alles nicht so gelaufen ist, nun mal mit der Behinderung zusammenhängt.

Mann kann sich wahrscheinlich nur selbst helfen, in dem man sich nun mal denkt, manche haben halt mit Behinderten Menschen ein Problem un gut ist. Man sollte darüber dann auch nicht mehr nachdenken und lieber sich den jenigen öffnen, die einen gesonnen sind.

Ich mein, wieviele Menschen mit Handicap gibt es und wieviele gehen zum Psychologen, wohl die wenigsten?

TChomaZscaxt


Ich finde deinen letzten Beitrag gut, was die (Eigen-) Akzeptanz von Behinderungen anbetrifft. Dabei kann aber ein Therapeut durchaus helfen.

lyale.Jlu83x33


Ich mein, wieviele Menschen mit Handicap gibt es und wieviele gehen zum Psychologen, wohl die wenigsten?

*:)

l;alte.lux8333


Jemand verglich ihn mal mit einem Junkie, der auf der Suche nach seinem "Stoff" (Bestätigung) alle guten Vorsätze sofort wieder über Board wirft.

Ja gut, das hört sich nun wirklich sehr negativ an.

Aber vielleicht hat das einen anderen Ursprung, vielleicht braucht er diese Bestätigung ( nicht als Junkie) weil er im realen Leben einfach einsam ist? Dieser Zustand sich nicht wirklich ändert und er auch einfach wie jeder andere Mensch Aufmerksamkeit und Anerkennung will und braucht? Da würde es online und anonym ihm vielleicht einfacher fallen, weil er sich da nicht so arg "ausgeliefert" fühlt?

Byäre)ntatxze


Also mit Aufmerksamkeit hat es nicht wirklich zutun.

Aber ich bin auf dem Weg, die Sachen anzugehen. Ich muss auch ganz klar sagen, es wäre wesentlich leichter gewesen, wenn ich schon die Sachen angegangen wäre und dabei therapeutisch Hilfe in Anspruch genommen hätte.

T;homasxcat


Ich kann Bärentatze irgendwie schon verstehen und wer nicht antworten will, kann es ja übersehen. Psychische Erkrankungen sind nicht mit ein paar gutgesagten Sprüchen oder ein "Reiß dich zusammen" vom Tisch.

B)äreTntlatze


Übrigens, es stimmt wohl, mit diesem Handicap sind viele Menschen sehr einsahm. Dieser Typ Mensch hat in der Zeit, wo alles sich entwickelt, kaum Chancen, sich normal zu entwickeln. Erst später wo die anderen in einen Alter sind, wo der Vestand schon wat gereift ist, hat man vielleicht die Chance, sich zu integrieren.

Btäre[ntatxze


Ich mein es ist schon hart, ich bin aus diesen Grund auch aus einem Forum für Menschen mit Behinderung rausgeflogen, weil einige User sich von meiner Anwesenheit gestört fühlten und daher das Forum verlassen haben. Was ich letztendlich sagen, will selbst unter Menschen mit Behinderung haben Menschen wie ich es auch nicht wirklich leichter.

Andere Behinderte die noch besser drann sind, machen mich genauso vertig.

l$ale8.lou83x33


Naja meinst du nicht das hat dann eher etwas mit deinem Charakter zu tun? Und nicht deine Behinderung?

Schonmal dran gedacht, dass du nicht schlimmer dran bist als andere, sondern es nur schlimmer siehst, weil du denkst, andere haben es nicht genauso schwer?

Meinst du nicht, das ist das was die anderen "behinderten" Menschen so wütend macht, wenn du ihr "Leiden" runterspielst und deines hervorhebst?

Was macht dich wertvoller als andere?

Ich denke man kann ruhig das Sprichtwort als Motto nehmen "Man ist so alt wie man sich fühlt" In dem Sinn man ist so behindert wie man sich fühlt" Damit will ich sagen, man ist zwar behindert, stößt an Grenzen und muss vieles wegstecken, aber man lässt sich dadurch nicht unterkriegen ;-) Auch eine 80ig jährige Oma kann anderen noch was vormachen ;-)

Dme$lta


Hi.

lale.lu8333:

Aber vielleicht hat das einen anderen Ursprung, vielleicht braucht er diese Bestätigung ( nicht als Junkie) weil er im realen Leben einfach einsam ist? Dieser Zustand sich nicht wirklich ändert und er auch einfach wie jeder andere Mensch Aufmerksamkeit und Anerkennung will und braucht? Da würde es online und anonym ihm vielleicht einfacher fallen, weil er sich da nicht so arg "ausgeliefert" fühlt?

Es bringt ihn aber nicht weiter. Im Gegenteil, verfällt er auf der Suche nach "seinem Stoff" immer wieder in sein altes Verhaltensmuster. Dadurch wird es eher immer schlimmer, weil er immer mehr Leute vergrault.

Thomascat:

Ich kann Bärentatze irgendwie schon verstehen und wer nicht antworten will, kann es ja übersehen. Psychische Erkrankungen sind nicht mit ein paar gutgesagten Sprüchen oder ein "Reiß dich zusammen" vom Tisch.

Man hilft ihm aber auch nicht, wenn man seine Ansicht, alles hat nur mit seinem Handicap zu tun, immer wieder bestätigt. Zumal dies wohl auch nicht so ist. Aber so sieht er dann einen Grund, nichts zu ändern.

Gerade diese Bestätigung, daß er ein ganz schlimmer Fall ist und man Mitleid mit ihm hat, scheint er immer wieder zu suchen.

Bärentatze:

Ich mein es ist schon hart, ich bin aus diesen Grund auch aus einem Forum für Menschen mit Behinderung rausgeflogen, weil einige User sich von meiner Anwesenheit gestört fühlten und daher das Forum verlassen haben. Was ich letztendlich sagen, will selbst unter Menschen mit Behinderung haben Menschen wie ich es auch nicht wirklich leichter.

Du verdrehst wiedermal die Realität. Warum sagst du nicht die Wahrheit? Wieviele Chancen hat man dir gegeben, bevor man sich gezwungen sah, dich endgültig zu sperren? Und warum hast du immer wieder so weitergemacht, obwohl dir die Lage bekannt war? Warum sagst du nicht, daß man dort wirklich sehr viel versucht hat dir zu helfen? Warum sagst du nicht, daß eben nicht dein Handicap der Grund für den Rauswurf war, sondern dein Verhalten? Hast du nicht sogar die Mods unterwandert, nach dem Motto "im Moment keiner online, da kann ich es ja wagen" um wiedermal einen deiner Mitleidsthreads zu starten? Du hast dich nicht an die Abmachungen gehalten, deshalb bist du da geflogen.

Und das benutzt du jetzt hier für deine Mitleidstour? Du hast den Rauswurf provoziert, Punkt.

Andere Behinderte die noch besser drann sind, machen mich genauso vertig.

Diese Tour ist auch nicht neu. Willst du jetzt wieder hören, daß du ja am schlimmsten von allen dran bist?

Das Leute, die dich schon im realen Leben gesehen haben, dies genau anders sehen, ignorierst du ja. Ach stimmt ja, alle anderen haben ja keine Ahnung.

B]äre[ntaJtze


Es ist halt so, um die User zu beruhigen, musste man halt so handeln. Man kann der Redaktion allerdings nicht wirklich einen Vorwurf machen. Die geben sich wirklich Mühe.

Obwohl, wenn die User nicht gegangen wären und mich einfach ignoriert hätten, wäre es auch ohne rauswurf gegangen.

BGärenztatxze


Es ging halt auch darum, das die User nicht verstehen konnten, das ich ihre Ratschläge noch nicht umsätzen konnte und was ja bis jetzt noch nicht wirklich möglich ist, da ich dieses erst am meinen neuen Wohnort machen möchte.

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