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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

D.etlta


Du sollst keine Fassade aufbauen, weil du denkst, daß andere so ein "Bild" erwarten.

Du sollst daran arbeiten, dich selbst zu akzeptieren. Denn nur dann können auch andere versuchen dich so zu akzeptieren.

Wenn du aber ständig meinst, deine Richtung zu ändern, weil es gerade irgendjemand meint, daß du so oder so sein solltest, dann kann sich auch keiner ein genaues Bild von dir machen.

Deshalb wird hier immer wieder gesagt: "Sei du selbst" und kein Abziehbild irgendeiner Phantasievorstellung.

Solange du das nicht kapierst und immer nur danach fragst, wie du den sein sollst um akzeptiert zu werden, solange wird sich auch nichts bei dir ändern. Das, was dir nicht gefällt und du ändern kannst, versuche zu ändern. Aus dem, was du nicht ändern kannst, versuche das Beste draus zu machen.

_gTsuWnaAmix_


Ich hätte zum Beispiel gerne eine lockere lustiege Art an mir, so das ich trotz meiner Behinderung trotzdem gar nicht erst in die Außenseiterrolle gelange.

Was hält dich davon ab, lustig und locker zu sein?

0}belfix


Um den Faden mal als Gesamtheit zu reflektieren:

Alles schön und gut, aber VIEL zu theoretisch! Das Leben ist kein Schachspiel, sondern viel spontaner! Stuttgart wird anregungsreich genug sein, um nach einer gewissen Zeit zu sozialen Kontakten zu kommen. Vorher alles planen zu wollen, bringt es nicht, das baut nur unnötige Erwartungen auf. DIE richtige Strategie gibt es nicht!

Kommt mir hier so vor als sei dieser Faden nur eine Art Ersatzkommunikation für fehlende Sozialkontakte. So nach dem Motto, hier hört mir jemand zu, wenn ich meine Lage schildere. Ersatz für fehlende Sozialkontakte, Freunde, Partnerin, berufliche (oder sonstige) Erfolgserlebnisse.

=> Du fühlst dich wohl, wenn du hier schreibst, aber kommst nicht wirklich weiter.

Der Umzug wird Neuerung genug bringen, wenn auch nicht gleich am ersten Tag. :-) Es dauert!

Bis dahin ... abwarten und Tee trinken. (Gilt auch für die anderen Fadenteilnehmer).

BTärewntastzxe


Also da dieser Faden hier kein Ersatz zu den sozialen kontakten sein kann, ist es auch nicht so. Viel mehr dient dieser Faden dazu, das ich in Stuttgart genau solch ein soziales Netzwerk aufbauben kann und mir hier schon Tips hole um nicht dort genau so zu enden, wie hier.

0-bell/ix


Natürlich KANN ein Internetforum ideal eine reale Kommunikation ersetzen. Stell dir mal vor, du lebst allein irgendwo auf dem Land. Ohne Internet o. ä. wärst du/jeder gezwungen, für Kommunikation in die nächste Siedlung zu fahren, um dort mit jemand real zu kommunizieren. Aber mit Internet? Da kann man prinzipiell sein ganzes Leben lang am PC verbringen – und sich trotzdem nie unkommunikativ oder einsam fühlen, weil man ja anonym versteckt hinter seinem Pseudonym etwas schreiben kann, was andere kommentieren.

Viel mehr dient dieser Faden dazu

... Nicht wirklich. Der Faden macht für mich den Eindruck des Selbstzwecks. Plätschert so schön vor sich hin, tut niemand weh und ernsthaft was falsch machen kann man nicht, aber man bekommt Aufmerksamkeit – womöglich etwas, das dir fehlt.

Und davon abgesehen: In Stuttgart KANNST du gar nicht so enden, wie jetzt hier! In der Großstadt gibt es kein Kommunikationsende, es sei denn du bleibst jeden Tag zu Hause.

Bpäre$ntatxze


Sorry, wenn ich wüsste wie ich das ganze ändern muss um meine Ziele zu erreichen, so würde ich bestimmt nicht mehr hier disutieren. Aber dieser Faden zeigt nun mal genau, das noch erheblich Defiziete bestehen.

0Ibelixx


Mag ja sein, dass noch Defizite bestehen – hinter denen man sich nebenbei auch gut verstecken kann, bevor man sie ändert. Trotzdem mutet das Ganze an, wie wenn du dir 1000 Tipps für Autofahren holst, aber das Lernen (!!!), also der eigentliche Prozess, auf den es ankommt, findet auf der Straße statt! Aber die betrittst du erst in Stuttgart. Bis dahin kannst du jetzt zusammen mit den anderen noch 200 Seiten schreiben – oder dir ein paar Bücher nehmen oder sonstwas zeitfressendes tun. Aber langfristig lösen lassen sich deine (sozialen) Probleme erst durch den Neuanfang und vor allem durch Unvoreingenommenheit, Neugier und nicht durch eine Liste mit umzusetzenden Wünschen, die sich sofort erfüllen müssen. Denn das ist unrealistisch – und vor allem wird dadurch deine Erwartungshaltung so hoch, dass du dich selbst völlig überforderst. So wie ein Hochspringer, der seine Messlatte viel zu hoch hängt.

R8eb$elut'ion


Obelix hat Recht. Tatze, du gehst bisweilen viel zu theoretisch an die Dinge heran. Soziale Kontakte und Kommunikation laufen nicht in festen Schemata ab, die du dir theoretisch aneignen kannst. Jeder Mensch ist anders und mit jedem Menschen kommuniziert man letztendlich auch anders. Deswegen ist es viel wichtiger zu lernen, sich auf andere Menschen einzulassen und deinen Gegenüber ernst zu nehmen und zu respektieren, nicht nur deinen Wunsch nach Kommunikation oder deinen Wunsch, eine Freundin zu haben.

Eine gewisse Zielvorstellung ist zwar durchaus praktisch, um ein Gespräch ein wenig lenken zu können, z.B. um, nachdem man sich ein wenig unterhalten hat, zu fragen, ob man gemeinsam einen Kaffee trinken gehen soll. Aber es funktioniert leider nicht so einfach nach dem Motto: da ist mein Ziel, da will ich hin und genau so erreiche ich es. Das kann auch völlig nach hinten losgehen. Kommunikation ist offen, wenn es gut läuft, bringt jeder etwas ein und gestaltet das Gespräch mit und je nach dem verändert sich das Gespräch auch.

B-äVrentaxtze


Stimmt schon, es müssen jetzt erstmal die Bedingungen her, wo man wirklich Gespräche aufbauen kann. Dann kann man die Schwachstellen auch besser angehen.

azsyl3y


Sollte der Umzug nich Anfang/Mitte April stattfinden - also mehr oder weniger jetzt?

BrärenZtatzxe


Hatte ich eigentlich auch gedacht und es wäre mir auch sehr wichtig gewesen, jedoch aus mir nicht erklärbaren Verzögerungen wird das ganze wieder aufgeschoben.

Ich merke auch, wie ich darunter leide.

KTong o-qOttxo


Hatte ich eigentlich auch gedacht und es wäre mir auch sehr wichtig gewesen, jedoch aus mir nicht erklärbaren Verzögerungen wird das ganze wieder aufgeschoben.

1. Informieren, warum es aufgeschoben wird.

2. Schlau machen, ob Du Rechte hast, die diesen Aufschub "aushebeln" können.

3. Die Verantwortlichen damit konfrontieren.

4. Ggf. Dienstaufsichtsbeschwerde o. Ä. einreichen, wir sind hier schließlich in einer parlamentarischen Demokratie und nicht in einer Beamtendiktatur.

BZären5tatzzIe


Da sollte man vorsichtig sein, da man sonst das ganze gefährden könnte. Ich kann hier jetzt auch nicht das ganze niederschreiben, wie oben schon genannt.

uBnkcomp\lizixert


Da sollte man vorsichtig sein

schon wieder diese Entschuldigung - Hände in den Schoß legen bis etwas passiert.

Zu Punkt 1. Das ist das normalste der Welt, daraus dreht die niemanden einen Strick. **Ganz im Gegenteil** das zeigt dein Interesse und die Notwendigkeit.

zu Punkt 2. Das kannst du alleine zuhause machen.

zu Pubkt 3 Bescheide müssen im allg. innerhalb vorgegebener Fristen erfolgen, wenn wirklich das Amt nachweislich bummelt kannst du dies durchaus sagen (stichfest begründet natürlich) Das mindeste Nachfragen wenn du anschreiben kannst, bzw welche Unterlagen nachreichen usw. Sowas freundlich aber sachkundig, bestimmt vortragen wirkt Wunder.

zu Punkt 4. ok das ist dann das letzte Mittel, aber wenn hieb und stichfest bewiesen können dir daraus auch keine Nachteile entstehen.

also morgen mit Punkt 1 anfangen - nicht telefonisch - schriftlich

_ITsunIamix_


Ich kann das schon verstehen, wenn Bärentatze der "Bürokratie" nicht auf den Senkel gehen will, denn normalerweise sitzen sie am längeren Hebel und man handelt sich nur unnötigen Ärger ein.

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