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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

RCebelCutioxn


HÖR AUF RUMZUHEULEN UND MITLEID ZU ERHASCHEN! MACH DIR JETZT NEN GUTEN VORSATZ FÜR MORGEN UND SETZ IHN MORGEN UM!

Ist das als Anweisung zur Veränderung klar genug?

Ein Beispiel dazu aus meinem eigenen Leben, vielleicht kannst du dir dann mehr drunter vorstellen:

Wenn meine Wohung dreckig ist und ich zu faul bin, aufzuräumen, weiß ich vielleicht nicht, wo ich anfangen soll und komme letztendlich meinem primären Gefühl "Oh, kein Bock" nach, fühle mich aber trotzdem nicht wohl in meiner Wohnung. Wenn ich es schaffe, meinem Schweinehund zu trotzen und einfach mal sauber zu machen, verrate ich zwar meine angeborene Faulheit, aber mir gelingt es im Gegenzug am Ende, das gute Gefühl zu erlangen, wirklich was erreicht zu haben an diesem Tag.

Kannst du diese Situation vielleicht irgendwie auf dich übertragen? Du weißt nicht, wo du anfangen sollst, bist nicht so unzufrieden mit deiner Situation, dass du jetzt unbedingt was anfangen müsstest, bist den Trott gewohnt und lässt es also, was zu verändern – fühlst dich aber trotzdem nicht wohl damit. Wär's dann nicht an der Zeit, diesem Trott endlich mal zu entkommen und mal was ganz verrücktes, neues, anderes zu machen? Vielleicht hast du am Ende vom Tag auch das Gefühl, was tolles erreicht oder was neues entdeckt zu haben und fühlst dich besser als sonst? Willst du's vielleicht einfach mal probieren?

s<chnawttergusxche


Ich glaube so wie so, das eine Therapie nur für die Menschen sinnvoll ist, die auch wirklich eine Wahrnehmungsstörung haben.

Probleme die sich aus Behinderungen oder sonstigen ergeben, sind etwas normales und man muss damit leben.

Man muss aber nicht seine Behinderungen als normal akzeptieren. Wer die Probleme lösen lernt und damit den Behinderungen ihre Macht nimmt, der lebt normal mit allen anderen, ist aber um wertvolle Erfahrungen reicher.

B}ärengtatze


Also wie ich für mich empfinde, bin ich wohl auf micht selbst gestellt und muss ohne therapeutische Hilfe auskommen und mir meine eigene Strategie entwickeln um mir ein soziales Netzwerkaufbauen zu können.

RyebeluKtxion


@ Bärentatze,

wieso war mir klar, dass ich auf meinen Beitrag mal wieder keine Antwort bekomme? War dir die Ansage diesmal zu deutlich? Konntest du mit meinem Beispiel nichts anfangen? Ich kann langsam nicht mehr nachvollziehen, was in dir vorgeht und ich verliere ebenso wie viele andere hier und offensichtlich auch in deinem Umfeld das Interesse, dich zu unterstützen. Sollte dir zu denken geben, finde ich.

B{är!entxatze


@ Bärentatze,

wieso war mir klar, dass ich auf meinen Beitrag mal wieder keine Antwort bekomme? War dir die Ansage diesmal zu deutlich? Konntest du mit meinem Beispiel nichts anfangen? Ich kann langsam nicht mehr nachvollziehen, was in dir vorgeht und ich verliere ebenso wie viele andere hier und offensichtlich auch in deinem Umfeld das Interesse, dich zu unterstützen. Sollte dir zu denken geben, finde ich.

Rebelution

So wirklich kann ich dein Beispiel nicht auf mich übernehmen, weil was du beschreibst, könnte ich sofort ändern.

Jedoch ist es bei mir so, das ich momentan nur die Zeit absitzen kann und nur hoffen kann, das es bald klappt mit den Umzug und ich anfangen kann, was für mich zutun.

B'äre!ntaxtze


Übrigens, warum sich hier viel abwenden hat wohl einfach damit zutun, das sie die besondere Situation nicht verstehen. Ich persönlich würde sie allerdings auch nicht verstehen, wenn ich nicht selbst in der verfahrenen Lage wäre.

l5ale:.l7u8x333


Ja sicher, jetzt sind es wir!! Ich finde das von dir ziemlich unverschämt. Auch ich hab mir Mühe gegeben mit meinen Antworten, aber nichts kam zurück. Wenn du damit nichts anfangen kannst, gut bitte, aber das kann man auch sagen.

Du siehst es wohl als selbstverständlich an, dass sich hier Leute Zeit und Mühe machen dir bei deinen Problemen zu helfen, dabei ist es das gar nicht. Lerne mal zu schätzen, was andere Menschen für dich tun. Und beschwere dich nicht, dass niemand für dich die lösung findet, dann krieg mal deinen Arsch hoch!

Sorry für die wilden Worte, aber du kapierst es anscheinend nicht anders *:)

R<e>belu7t}iUon


Übrigens, warum sich hier viel abwenden hat wohl einfach damit zutun, das sie die besondere Situation nicht verstehen. Ich persönlich würde sie allerdings auch nicht verstehen, wenn ich nicht selbst in der verfahrenen Lage wäre.

Das hast du vollkommen richtig erkannt. Ich verstehe bisweilen auch nicht, was an deiner Situation so "besonders" ist. Du hast ein psychisches Problem im sozialen Bereich wie viele andere Menschen auch, das du letztendlich nur, zwar mit therapeutischer Unterstützung, aber ansich nur alleine angehen kannst. Ich verstehe nicht, wieso du Jahre lang darauf wartest, dass etwas von außen her passiert, wie z.B. dein Umzug. Die vielen kleinen Dinge, die dir bereits als Tipp genannt wurden, z.B. ins Museum gehn und dann mit jemandem anfangen, über ein Kunstwerk zu reden, kannst du jederzeit angehen, auch ohne deinen Umzug. Dein Umzug ändert an deiner sozialen Kompetenz erstmal gar nichts und auch die damit einhergehende Änderung deines Umfelds bringt nichts, wenn du selbst weiterhin so verstockt bist wie hier.

Du hast es bisher auch nicht geschafft, argumentativ zu unterstreichen, warum du so darauf beharrst, dass der erst Umzug Veränderungen möglich macht. Es klingt alles viel zu sehr nach einer Ausrede, um nicht selbst aktiv werden zu müssen und aus deinem geliebten Trott auszubrechen.

Ich kann auch nicht ganz verstehen, wieso du dich damit zufrieden gibst, dass andere Leute dich nicht verstehen.

Wenn du mir das alles genauer erklären kannst, kommen wir in der Sache weiter. Wenn jetzt als Antwort wieder nichts oder wieder nur das übliche Drumherumgerede kommt, sehe ich auch keine Möglichkeit mehr, dir zu helfen.

sYchnec,ke198x5


Jeden Tag z.B. spazieren gehen kann man sofort und ohne technische Hilfsmittel machen. Oder prinzipiell irgendeinen Sport, vor allem, wenn man mit dem Gewicht zu kämpfen hat, dann ist das doch eine einfache Lösung, um den eigenen Körper und das eigene Denken zu verändern.

Aber wahrscheinlich hast du durch das Möbiussyndrom und deinen derzeitigen Wohnort keine Beine mehr, sondern nur noch Gehwarzen und in Stuttgart wird alles besser zzz

B#äre ntcatzxe


Sorry, ich habe schon mal geschrieben, das ihr das nicht persönlich nehmen sollt, wenn nicht immer eine Reaktion auf eure Beiträger kommt. Eure Beiträge sind sehr oft gut und man kann da schon einiges umsätzen.

Jeden Tag z.B. spazieren gehen kann man sofort und ohne technische Hilfsmittel machen. Oder prinzipiell irgendeinen Sport, vor allem, wenn man mit dem Gewicht zu kämpfen hat, dann ist das doch eine einfache Lösung, um den eigenen Körper und das eigene Denken zu verändern.

Aber wahrscheinlich hast du durch das Möbiussyndrom und deinen derzeitigen Wohnort keine Beine mehr, sondern nur noch Gehwarzen und in Stuttgart wird alles besser zzz

schnecke1985

Ist schon richtig, das ein oder andere mache ich ja auch, Kanu fahren oder mal radfahren, sofern es das Wetter zulässt. Was mir aber wichtig wäre, das ist der Aufbau eines sozialen Netzwerkes, was bei mir aber auf der Strecke bleibt.

Übrigens, warum sich hier viel abwenden hat wohl einfach damit zutun, das sie die besondere Situation nicht verstehen. Ich persönlich würde sie allerdings auch nicht verstehen, wenn ich nicht selbst in der verfahrenen Lage wäre.

Das hast du vollkommen richtig erkannt. Ich verstehe bisweilen auch nicht, was an deiner Situation so "besonders" ist. Du hast ein psychisches Problem im sozialen Bereich wie viele andere Menschen auch, das du letztendlich nur, zwar mit therapeutischer Unterstützung, aber ansich nur alleine angehen kannst. Ich verstehe nicht, wieso du Jahre lang darauf wartest, dass etwas von außen her passiert, wie z.B. dein Umzug. Die vielen kleinen Dinge, die dir bereits als Tipp genannt wurden, z.B. ins Museum gehn und dann mit jemandem anfangen, über ein Kunstwerk zu reden, kannst du jederzeit angehen, auch ohne deinen Umzug. Dein Umzug ändert an deiner sozialen Kompetenz erstmal gar nichts und auch die damit einhergehende Änderung deines Umfelds bringt nichts, wenn du selbst weiterhin so verstockt bist wie hier.

Du hast es bisher auch nicht geschafft, argumentativ zu unterstreichen, warum du so darauf beharrst, dass der erst Umzug Veränderungen möglich macht. Es klingt alles viel zu sehr nach einer Ausrede, um nicht selbst aktiv werden zu müssen und aus deinem geliebten Trott auszubrechen.

Ich kann auch nicht ganz verstehen, wieso du dich damit zufrieden gibst, dass andere Leute dich nicht verstehen.

Wenn du mir das alles genauer erklären kannst, kommen wir in der Sache weiter. Wenn jetzt als Antwort wieder nichts oder wieder nur das übliche Drumherumgerede kommt, sehe ich auch keine Möglichkeit mehr, dir zu helfen.

Rebelution

Der Umzug ist mir sehr wichtig, da ich halt in dieser besagten Stadt Möglichkeiten habe, mein Freizeit zu gestalten und ich dank der Öffentlichen Verkehrsmittel auch alles erreichen kann.

Klar, ich habe auch schon eine andere Stadt gefunden, wo das auch halbwegs möglich wäre, jedoch kann Stuttgart mir auch beruflich um einiges entgegen kommen.

RRebel*utixon


Okay, das möchte ich so weit mal gelten lassen. Klar, du hast am neuen Wohnort mehr Möglichkeiten, dich "auszutoben".

Um aber das mit dem sozialen Netzwerk auch umsetzen zu können, ist aber meiner Ansicht nach bei dir noch einiges an persönlicher Reifung nötig und da würde ich dir echt raten, einfach mal anzufangen und nicht auf den Umzug zu warten. Und da bist du bisher für mein Empfinden einfach zu faul und nicht ausreichend um Kontakt bemüht. Was dich persönlich mit Sicherheit bestärken könnte, wäre, wenn du den Kontakt zu deiner Familie verbesserst und, trotz alldem, was vorgefallen ist, versuchst, mal zwanglos mit ihnen klarzukommen. Ebenso könntest du auf alte Bekannte einfach zugehen und mal fragen, ob ihr euch vielleicht einfach mal auf nen Kaffee treffen wollt? Vielleicht auch die anderen "Behinderten", über die du im anderen Faden schon so gelästert hast. Gerade wenn der Umzug bald klappt, ist es psychisch nicht schlecht, den eigenen Keller bisschen von alten Leichen freigeräumt zu haben, um etwas unbeschwerter neu anfangen zu können.

Was hälst du davon?

B*ären>tratzxe


Also ich gehe ja schon mal mit nem Kumpel den ich noch aus der Schulzeit kenne, mal Brunchen oder so, aber das ganze hat sich schon sehr außeinander gelebt, da bei ihm auch nicht alles so läuft und wenn es bei beiden so ist, zieht das die Stimmung auch ganz schön runter.

Was die Familie anbelangt, da mache ich es schon so, das ich das beste rausmache.

Es stimmt schon, das mit den nichtvorhandenen sozialen Kompetenzen wird in der neuen Stadt auch erst mal problematisch sein, da es mir halt schwerfällt, mich in einer neuen Gruppe zu integrieren, Gespräche aufzubauen und den kontakt somit herzustellen.

Aber wie gesagt, dort habe ich viel mehr Möglichkeiten, dieses zu lernen, da ich viel mehr Freizeitgestaltung vornehmen kann. Um so mehr Umgang man mit Menschen hat, umso leichter fällt es einen dann auch später, Kontakte aufbauen zu können.

sDchne1ckeh198x5


^^ SUPER Idee!

Bärentatze, ich finde, du gehst das Problem falsch herum an.

Ich glaube, du sitzt dem Irrtum auf, dass es immer megagroße Veränderungen sein müssen bzw. jede Aktivität wird auf ihren Sinn hinsichtlich des Primärziels (Freunde / Partnerin finden) von dir bewertet.

Aber gerade eine Psychotherapie heißt doch, sich selbst hinterfragen und Neues zulassen MÜSSEN, um aus festgefahrenen Denkmustern auszubrechen. Denn egal um welche Aktivität es geht, man sollte es erst einmal ausprobieren, bevor man urteilt. Gaaaanz oft entstehen Freundschaften oder Beziehungen da, wo man es eigentlich vorher überhaupt nicht erwartet hätte. Und mit Beziehung meine ich nicht nur die partnerschaftliche Beziehung, sondern auch kurze, spontane Kontakte, die für den Moment Freude machen, aber sonst im Sande verlaufen. Wenn man der Verkäuferin ein paar nette Worte sagt ("Hallo! Mann, heute ist hier aber viel los..."), dann wird daraus vielleicht nicht die große Liebe, aber man lernt, offener auf Leute zuzugehen.

Dann kann man vielleicht sogar beim nächsten Mal jemanden spontan fragen, ob er mit Kaffee trinken kommt. Und so geht es immer weiter.

Ich skizziere hier nochmal das, was ich Affen-Ast-System nenne.

Zu Beginn der Therapie ist man wie ein kleiner Affe, der auf einem kümmerlichen Ast ganz unten in der Baumkrone sitzt. Ganz oben in der Baumkrone sieht der kleine Affe sein primäres Ziel (in deinem Falle: Freundschaften/Liebe). Die dicken Früchte in der Baumkrone sind aber nur dadurch zu erreichen, dass der Affe über viele andere Äste nach oben zu klettern anfängt.

Der kleine Affe sieht die vielen Äste, auf denen er nach oben klettern könnte (Sport, Hobbies, Singlebörsen, Selbsthilfegruppen, WG usw.), aber er vertraut ihnen NICHT.

Statt dessen bleibt der kleine Affe sitzen und ist unzufrieden. Er redet sich selbst ein, dass er es halt nicht nach oben schafft, weil er so klein ist, dass die Früchte oben sowieso schon wurmstichig wären ect. , wird traurig und verbittert.

Fängt der Affe aber zu klettern an, dann bekommt er von jedem neuen Ast, den er erklommen hat, einen besseren Ausblick auf die begehrten Früchte in der Krone. Nicht nur das, es kann sogar passieren, dass der Affe irgendwann so hoch gestiegen ist, dass er bemerkt, dass in der Nähe noch viel größere Bäume mit viel größeren Früchten stehen und wechselt komplett den Baum :-o

BDärentxatze


Hallo ** schnecke1985

Eine sehr schöne Geschichte, die den Nagel auf den Kopf trifft. Auch gebe ich dir recht, das das offene Zugehen auf Menschen sehr wichtig ist und ich genau dies erstmal lernen muss, genau da sehe ich nemlich einer meiner größten Schwächen. Fremde Leute einfach mal anzusprechen und sich mit dene zu unterhalten.

sech0necUkex1985


Dann fang damit an! Heute!

Den Verkäufer! Den Busfahrer! Die Kassiererin!

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