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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

Bkärendtatxze


Dieser Faden bewegt mich durchaus, wieder auf zu stehen und ich persönlich habe nie aufgegeben trotz das es nie Aussicht auf Erfolg gab.

Ich habe für mich schon einiges Erreicht, allein aus dem Grund, das ich jetzt da hinnkomme, wo ich schon seit 6 Jahren hinnwollte.

wYispxy


Bärentatze

:)^ ;-)

sxchnezcke1x985


Mal nen alten Spruch rauskram... DAS LEBEN IST KEIN PONYHOF!!!

Der eine muss für sein Glück mehr kämpfen, der andere weniger, aber im Prinzip fällt niemandem etwas in den Schoß, weder Freunde, noch ein freundlicher Charakter, gepflegtes Aussehen (Stichwort: 2 Stunden Körper epilieren ;-) ) oder Geld. Für alles muss man sich einsetzen, kämpfen oder sich überwinden. Auch Kommunikation und soziale Kontakte müssen erstmal erreicht und dann gepflegt werden! Es gibt im Leben nichts geschenkt... vor allem nicht in Hinsicht auf zwischenmenschliche Beziehungen. Und manchmal muss man einfach mal ganz feste die Arschbacken zusammenkneifen und sich selbst in den Hintern treten und etwas tun, wovor man eigentlich Angst gehabt hat. Ich fühle mich, z.b. in größeren Gruppen (ab 3,4 Leute) sehr schnell unwohl und werde angespannt. Wenn ich aber Freunde finden will, dann muss ich diese Angst überwinden und mich mal auf ein Treffen mit mehreren einlassen, sonst bleibe ich halt alleine.

Aber ich habe das Gefühl, dass du, lieber Bärentatze, lieber auf deinem gemütlichen Hintern hocken bleibst und darauf hoffst, dass dir durch deine Behinderung alles in den Schoß fällt. Dass die Menschen dich betüdeln, dir nachlaufen, immer geduldig und nett sind und auf dein Befinden eingehen. Gegenfrage: Tust du das?

Du musst verstehen, dass es in deinem Leben nichts gutes geben kann, so lange du dich selbst als den Nabel des Universums hinstellst (ICH / MAN hat Probleme...) und dich permanent nur mit deinem eigenen Befinden auseinander setzt. Die Welt ist groß und bunt, es gibt für jeden Menschen, sofern er es MÖCHTE, eine Gruppe / Interesse / Freundeskreis. Herausfinden, was DU möchtest, kann dir niemand abnehmen. Und ich kopple hier den Begriff "mögen / wollen" auch mit einer Aktion deinerseits.

Niemand kann für dich den Mund öffnen und Luft durch die Stimmlippen pressen und das musst du einsehen! DU musst den Mund aufkriegen, DU musst dir Gedanken über deine Interessen und Ziele machen, DU musst das, was du von anderen erwartest, erst mal selbst geben können. Und da liegt für mich der Succus deines Problems:

Für alle Menschen gilt x

Für Bärentatze gilt aber y, weil er ja behindert ist.

So kann das nicht funktionieren – entweder du entscheidest dich bewusst für dein Leben als Extrawurst und hörst auf zu jammern, oder du legst endlich mal das Brett vor dem Kopf zur Seite und siehst ein, dass auch für dich x gilt und wirst aktiv

Buas<c&htexr


Aber ich habe das Gefühl, dass du, lieber Bärentatze, lieber auf deinem gemütlichen Hintern hocken bleibst und darauf hoffst, dass dir durch deine Behinderung alles in den Schoß fällt.

Mmh, ...

macht der das wirklich?

Ich hab eigentlich nich das Gefühl, dass bei ihm "Stillstand" ist.

Kann mir allerdings gut vorstellen, dass es nach außen hin manchmal so aussieht. Das mag sein.

Aber, sein wir doch mal ehrlich: wer weiß denn schon wirklich, was in einem anderen vorgeht, hm?

Am Ende keiner.

Und noch was fällt mir hier auf, wenn ich an meine eigene Geschichte denk:

Der Mensch merkt – meiner Erfahrung nach – oftmals selber am Besten, was er (z.B. als Unterstützung) braucht, und was nicht. Das mag manchmal für Andere nicht zu begreifen sein, warum sich einer so und so verhält. Ich kenn solche Fälle. Ist einer darunter, also, der musste jahrelang sonne Pillen nehmen, für die Nerven. In einer gewissen Dosis. So. Ein paar Jahre lang, dann konnten sie weggelassen werden, und das wars dann, seither kommt er so einigermaßen zurecht. Aber er konnte immmerhin drei Jahr überhaupt nicht arbeiten. Das war eben so. Keine drei Stunden am Tag, ja? Also, der hat mir erzählt, die Ärzte haben sonstwie oft versucht, dem mit stärkeren Medikamenten auf die Beine zu helfen. Das hat einfach nicht gefruchtet. War nur ne große Zusatzbelastung, und ein richtiger Nervenkrieg, auf beiden Seiten.

Also, sicher alles gut gemeint. Aber in diesem Fall einfach nicht der richtige Weg. Der konnten den Medizinern in der Regel schon ganz gut sagen, was er braucht und verträgt.

Das hat sich dann irgendwann "von selber" gelöst, durch viel innere Arbeit, und natürlich auch durch kleine, aber feine, permanente Modifizierungen der Verhaltensweisen.

Der hat einfach nur ZEIT gebraucht. War nicht zu ändern. Der hat mir das immer ganz plastisch geschildert, war echt interessant.

Vielleicht, geht es Bärentatze ja ähnlich. Vielleicht auch nicht. Wir werden es vermutlich erleben. Bin schon gespannt. *:)

Also, ich meine, dass da gar nicht mehr SO VIEL an äußerer Veränderung oder Unterstützung nötig sein wird, bis er mal aus der Hüfte kommt.

R'ebel,utioxn


@ wispy,

ich find's klasse, dass du dich nach langem Mitlesen zu Wort meldest und hier tatsächlich was positives mitnehmen kannst. Genau deswegen schreibe ich hier und auch ich habe die Hoffnung, dass es irgendwann auch zu Tatze durchdringt, noch nicht aufgegeben, auch wenn es mir manchmal sehr schwer fällt, nicht nur kopfschüttelnd vor dem Bildschirm zu sitzen.

smchnQecke1x985


@ Baschter

I

st einer darunter, also, der musste jahrelang sonne Pillen nehmen, für die Nerven. In einer gewissen Dosis. So. Ein paar Jahre lang, dann konnten sie weggelassen werden, und das wars dann, seither kommt er so einigermaßen zurecht. Aber er konnte immmerhin drei Jahr überhaupt nicht arbeiten. Das war eben so. Keine drei Stunden am Tag, ja? Also, der hat mir erzählt, die Ärzte haben sonstwie oft versucht, dem mit stärkeren Medikamenten auf die Beine zu helfen. Das hat einfach nicht gefruchtet. War nur ne große Zusatzbelastung, und ein richtiger Nervenkrieg, auf beiden Seiten.

Sorry, Baschter, aber mit dem Beispiel bist du bei mir an der falschen Adresse, weil ich momentan in genau der selben Situation stecke. Das hat mit Bärentatze aber nur sehr entfernt was zu tun, weil er a) keine psychische Krankheit im herkömmlichen Sinne hat und b) ja mit seiner Situation unzufrieden ist und dauernd jammert.

Das hat sich dann irgendwann "von selber" gelöst, durch viel innere Arbeit, und natürlich auch durch kleine, aber feine, permanente Modifizierungen der Verhaltensweisen.

Der hat einfach nur ZEIT gebraucht. War nicht zu ändern. Der hat mir das immer ganz plastisch geschildert, war echt interessant.

Dein Freund hat aber was geändert, und wenn es nur kleine Schritte für sich selbst waren. Ich arbeite z.b. auch nicht, aber ich habe in meiner Psycho-Zeit einiges gemacht... Wohnung renoviert, die Beziehung zu meiner Familie halbwegs gekittet, Fotographieren und Zeichnen angefangen, mir ein Haustier angeschafft und bin momentan am Abnehmen (wegen Essstörung).

ICH habe MIR mein Leben reicher gemacht!

Bärentatze ist jedoch wie jemand, der dauernd über sein Übergewicht jammert und doch weiter Torten frisst. Entweder man ist mit einer Situation unzufrieden, jammert meinetwegen auch, aber geht sie an oder man hört auf zu Jammern und sieht mal ein, dass man es anscheinend nicht anders haben WILL. – bei Tatze haben aber alle Einfluss auf sein Befinden (die böse Gesellschaft, die behindertenfeindlichen Frauen, der Wohnort ect.pp.) außer er selber, und das ist meiner Meinung nach – sorry für die klaren Worte – einfach nur SELBSTBESCHISS

BTäresnt7atze


Das ich es anders haben will, steht schon mal fest. Allerdings weiß ich nicht, wie ich es ändern soll. Es gibt einige solche Leute, die keine Behinderung haben und trotzdem langweilig sind und keinen Anschluss finden.

Ich weiß einfach nicht, wie ich kommunikativer werden könnte und nur da liegt das Problem.

Mal im Ernst, wie könnt ihr glauben, das ich mit meiner Situation zufrieden sein soll? Stellt euch vor, ihr hättet keine Freunde, keinen Partner und die damit verbundene Sexuallität, was soll denn da das Leben noch lebenswert machen?

sCc-hna|tt"erguxsche


Mal im Ernst, wie könnt ihr glauben, das ich mit meiner Situation zufrieden sein soll?

Wenn ich nicht so ein ruhiger Typ wäre, würde ich jetzt aber echt in die Luft gehen. Wer glaubt denn, dass Du mit Deiner Situation zufrieden wärst? Versuch doch ganz einfach mal das zu lesen, was die Leute Dir schreiben: Du bist zu träge, an Deiner Situation etwas zu ändern! Dass Du mit ihr nicht zufrieden bist, liest doch jeder auf inzwischen 52 Seiten mehrfach. :|N

BQärexntatxze


Du bist zu träge, an Deiner Situation etwas zu ändern!

Davon kann nicht die Rede sein, ich weiß einfach nicht, wie das angehen kann.

_CTsuNnamix_


Bärentatze, deine Entwicklung ist wirklich erstaunlich. Über den Verlauf dieses Fadens und deinen Worten nach zu urteilen liegt deine Entwicklung bei erstaunlichen 0 %.

Hast du irgendwas gelernt?

Irgendwas verändert?

slchAnatteJrgusxche


Du bist zu träge, an Deiner Situation etwas zu ändern!

Davon kann nicht die Rede sein, ich weiß einfach nicht, wie das angehen kann.

Ich weiß. Aber da habe ich einen Literaturtipp für Dich. Lies mal [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/570432/ diesen Faden]] auf med1 von Anfang an. Da wird ziemlich genau Dein Problem beschrieben. Und es gibt sehr viele Anregungen, wie der TE es angehen könnte. Vielleicht ist auch für Dich etwas dabei. ;-)

B.ärenrtatzxe


Sagen wir mal so, der Entwicklungsprozess hat noch nicht stattgefunden. Das wird man erst Anfang des nächsten Jahres sehen können.

Ich bekommer erst noch die Chance mal am sozialen Leben teilnehmen zu können.

BJäre*ntxatze


Da mir eine Eröffnung eines neuen Threads wohl nicht gestattet wird, so werde ich diesen daür nutzen, sobald ich ein neues Leben anfangen kann.

Da werden dann hoffentlich Erfolge zu vermelden sein.

_FTs|uBnaxmi_


sobald ich ein neues Leben anfangen kann

Du wirst niemals ein neues Leben anfangen. Du wirst etwas aus deinem jetzigen Leben machen müssen.

Ich bekommer erst noch die Chance mal am sozialen Leben teilnehmen zu können.

Welche Chance soll das sein, die du jetzt nicht auch schon hast?

s3chna<ttergrusche


_Tsunami_

Welche Chance soll das sein, die du jetzt nicht auch schon hast?

Er baut darauf, an einem neuen Ort anders auftreten zu können als an dem Ort, wo er jetzt lebt und wo man ihn schon kennt. Das war jedenfalls die Antwort auf meine nur fünfmal gestellte Frage, welche Verhaltensfehler Bärentatze erst mit einem Neustart korrigieren zu können meint und nicht ab sofort.

Wie er anders auftreten will, ohne das vorher geübt zu haben, bleibt wohl sein Geheimnis. Würde er wirklich etwas ändern wollen, dann könnte er gerade jetzt anfangen, an den Veränderungen zu arbeiten. Denn wenn etwas nicht gleich klappt, bliebe immer noch der tröstende Gedanke, dass er die bösen Mitmenschen ja nicht mehr lange ertragen muss. (Guckstu [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/570432/16890337/ hier]].)

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