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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

_lTsunxami_


Okay, verstehe. Ich denke ja, dass Bärentatze da einem gewaltigen Trugschluß unterliegt, zumal er auch selber nicht sagen kann, was dort wirklich anders sein soll. Ist doch irgendwie dasselbe in grün. Überall gibt es ein paar Häuser und Straßen, mehr oder weniger Menschen. Untätigkeit bleibt doch Untätigkeit – an jedem Ort der Welt.

Rxebelluti*on


Davon kann nicht die Rede sein, ich weiß einfach nicht, wie das angehen kann.

Und genau dazu hast hier auf 53 Seiten unzählige Tipps bekommen. Ich weiß, aller Anfang ist schwer, aber den musst du schon selbst machen. Weißt du, manchmal ist es besser, einfach mal zu machen, ohne zu wissen, was man genau tut, anstatt jahrelang stillzustehen, weil einem die Frage, wie man denn genau anfangen soll, keiner beantworten kann. Das ist genau das, was zig Leute hier von dir erwarten. Leg deine Angst vor einem Anfang mal ab und mach einfach mal, egal, was passiert! Und hör auf dich im Kreis zu drehen!

Ich weiß einfach nicht, wie ich kommunikativer werden könnte und nur da liegt das Problem.

Guckstdu hier: [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/570432/16943932/]]

Hier hast du ne Gebrauchsanweisung. NUTZE SIE!

Ich bekommer erst noch die Chance mal am sozialen Leben teilnehmen zu können.

Die hast du jetzt schon. Jeden Tag. NUTZE SIE!

Da werden dann hoffentlich Erfolge zu vermelden sein.

Klingt so einer, der an seinen Erfolg glaubt? Oder glaubst du nicht an deinen Erfolg?

Sagen wir mal so, der Entwicklungsprozess hat noch nicht stattgefunden. Das wird man erst Anfang des nächsten Jahres sehen können.

Oder erst das Jahr danach, oder noch später, aber das ist egal. WICHTIG IST, DASS DU JETZT ANFÄNGST!

MColli=enc=heEn


@ wispy

Ich bekomme dann eine Wut, zuerst auf Dich, würde Dich am liebsten schütteln.

Aber dann merke ich dass Du mir in diesem Moment den Spiegel vorhälst

Ja, so geht es mir auch. Ich habe früher meine Umwelt mit nahezu denselben Sprüchen in den Wahnsinn getrieben wie Bärentatze es hier macht. "Hat doch eh alles keinen Sinn… Ihr wisst ja nicht, wie das ist, wenn man Soziale Phobie hat… Jemand, der das nicht hat, kann das nicht nachvollziehen..." bla bla. Die Leute wurden wirklich alle richtig sauer auf mich. Wenn ich das hier alles so lese, verstehe ich umso besser, warum. ;-D

B`ärZenta)tze


Klar kann ich euch verstehen, dass ihr hier schon mal austickt. Ein enger Vertrauter kriegt auch schon immer die Kriese, wenn ich frage, was ich bezüglich meines Problems machen kann und wie ich eine Freundin finden kann.

_1Ts\uhnamxi_


was ich bezüglich meines Problems machen kann

Die Leute erzählen dir ja, was du machen könntest oder wie sie es selbst gemacht haben. Das hilft zwar den Leuten oder hat ihn geholfen, aber das bringt dir natürlich nix.

Denn dein Problem ist ja, dass du nix tust, und solange du nix tust und dich veränderst, bleibst du natürlich dein Problem. Ehrlich gesagt sehe ich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass du niemals etwas tun wirst und du somit unverändert ein Problem für dich bleibst.

M_olli@enchexn


Ich fürchte dasselbe wie _Tsunami_...

Es ist natürlich unheimlich schwer, aus so einem Teufelskreis auszubrechen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Und ich kenne die Momente, in denen es aussichtslos scheint und verfalle selbst heute noch manchmal in diese "Pö, dann halt nicht, hab ich halt Pech gehabt"-Stimmung, weil die Kraft grad mal wieder am Ende ist. Insofern verstehe ich diese Haltung sehr gut. :=o

Fakt ist und bleibt aber, dass der einzige, der etwas dagegen tun kann, Du selbst bist. Bzw. in meinem Fall ich selbst.

BzärenVtatxze


Es wäre halt die Frage, was ich dagegen tun kann das ich nicht weiß, wie ich ein Gespräch aufbauen kann und auch weiß, was ich erzählen soll.

Mein Ziel ist es, endlich ne Freundin zu finden, daher muss ich als erstes ein Freundeskreis aufbauen um mein Leben zu gestalten. Die Freundin sollte sich dann darüber finden lassen.

Es ist übrigens fölliger Quwatsch, das ich nix tue. Ich kann ja nur was erreichen, wenn ich auch was mache. Den ersten Schritt den ich gemacht habe, ist das ich jetzt am sozialen Leben teilnehmen kann, was hier nun mal nicht möglch ist. Ich habe hier keine Möglichkeiten, Vereine oder sonstieges zu besuchen. In Stuttgart hingegen habe ich alles und bin auch vekehrstechnisch sehr gut angebunden.

_dTsu>n~ami_


Es wäre halt die Frage, was ich dagegen tun kann das ich nicht weiß, wie ich ein Gespräch aufbauen kann und auch weiß, was ich erzählen soll.

Versuch macht klug. Sprich' halt mit den Leuten – egal wie, wann und wo. Mach' es so, wie dir hier empfohlen wurde oder mach' es anders. Das ist egal, solange du es überhaupt versuchst. Ist sowieso jeder anders und es kommuniziert jeder anders. Bevor du es nicht versuchst, weißt du gar nichts. Und natürlich lernst du auch nichts. Kommunizieren lernt man durchs Kommunizieren. Nur so, und nicht anders.

K1ongo$-Ot4txo


Den ersten Schritt den ich gemacht habe, ist das ich jetzt am sozialen Leben teilnehmen kann, was hier nun mal nicht möglch ist.

Wann genau steht der Umzug denn nun an?

s$chineck+e198x5


:)D

s~chnaMtteRrgusxche


Den ersten Schritt den ich gemacht habe, ist das ich jetzt am sozialen Leben teilnehmen kann, was hier nun mal nicht möglch ist.

Du weißt, dass das Unsinn ist. Für ein soziales Umfeld braucht es nichts weiter als andere Menschen. Du lebst ganz sicher nicht auf einer einsamen Insel im Pazifik und hast nur Papageien und wilde Ziegen in Deiner Umgebung. Um Dich herum leben Menschen. Sie haben ein soziales Umfeld, sind jeder selbst ein Teil davon. Dass Du Dich davon ausgrenzt, liegt an Dir. Natürlich hast Du auch dafür die Ausrede, dass Du es in Deiner Kindheit ja nicht gelernt hast. Aber daran wird sich auch in Stuttgart nichts ändern. Deine Kindheit ist vorbei. Du kannst nur das entwickeln, was Du hast und bist. Ganz egal, wo Du das versuchst. Je früher Du damit anfängst, um so schneller kannst Du es.

In Stuttgart hingegen habe ich alles und bin auch vekehrstechnisch sehr gut angebunden.

Das ist richtig. Aber wie wirst Du das nutzen? Welche Vereine interessieren Dich? Fährst Du mit der U-Bahn hin, um dort den anderen Leuten zuzusehen? Wie willst Du Dich verhalten, wenn am Eingang zur Wilhelma 200 Leute stehen, an denen Du vorbei mußt? Ganz sicher wirst Du einigen auffallen. Und vor allem kleine Kinder zeigen vielleicht mit dem Finger auf Dich. Wirst Du dann die Eltern bemerken, denen das peinlich ist, oder lieber entäuscht mit der nächsten Bahn zurückfahren? Und überhaupt... so viele Leute in der Bahn.

Wie machst Du es jetzt beim Einkaufen, im Kino oder im Café? Wenn Du in Deinem Ort spazierengehst und die Leute gucken, wie reagierst Du darauf?

Es wäre halt die Frage, was ich dagegen tun kann das ich nicht weiß, wie ich ein Gespräch aufbauen kann und auch weiß, was ich erzählen soll.

Viiieeel lockerer! Du mußt keine Podiumsdiskussion moderieren. Zu einem Gespräch gehören immer mindestens zwei Menschen. Und wenn es Dir erst einmal schwerfällt, dann überlass es dem anderen, Dich mit Fragen anzuregen. Lass einfach passieren was passiert. Alles was Du machen solltest ist ein wenig "soziales Grunzen", mit dem Du zeigst, dass Du zuhörst und bei der Sache bist. Also mal ein "Aha!" einwerfen oder "gut", "hmmmmm", "ja", oder auch "wirklich?" Je nachdem, was gerade passt. Aber wenn Du zuhörst und mitdenkst wird Dir sogar das ganz automatisch passieren, ohne dass Du überlegen musst, was Du gerade grunzen könntest.

Übrigens muss man nicht ununterbrochen reden. Auch das Schweigen gehört zur Kommunikation.

B5ären@tatzxe


So ganz stimmt das ja nun mal nicht, ich wohne in einem Dorf wo es halt sehr wenig Angebote gibt, zumal für mich durch die Sehbehinderung sportliche Sachen größten teils wegfallen. Des Weiteren sind für mich die Orte wo etwas stattfindet, nicht zu erreichen. Früher war ich in der DLRG, wo ich es auch nicht geschafft habe, Kontakte zu finden, nun kann ich diesen Verein auch nicht mehr besuchen, dar ich im Dunklen auch nicht mehr mit Rad oder Roller fahren kann.

Was die Sachen mit den Fahren der U-Bahn anbelangt, da muss man einfach durch und man wird selbst in Stuttgart immer wieder mit der Behinderung auffallen. Der Trick kann nur sein, das man es irgendwie ignoriert und es nicht an sich rannlässt.

Das gleiche gilt auch bei Vereinen, da wird man auch welche haben, die mit Behinderten ein Problem haben und eine integration nich zulassen. Wenn man aber merkt, dass überwiegend symphatische Menschen dort sind und einen wohlgesonnen sind, so ist es die Aufgabe von mir, daraus mehr werden zu lassen.

Leider gibt es aber auch die Vereine, wo man keine Chance hat und gnadenlos niedergemacht wird, wie ich es schon erlebt habe.

cSoltisd l*isa


man man man ......................... %-|

:)D

C;hancSe007


[[http://www.free-photos.biz/images/business/logos/schallplatte_deutsche_grammophon_stimme_seines_herrn.jpg und täglich grüßt ...]]

Byärentxatze


Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was daran wiede auszusetzen ist. Ich habe nur beschrieben, wie die Lage aussieht und bin auf vorherigen Beitrag eingegangen.

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