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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

Cbhwance'007


@ Rebelution

:)^ Das finde ich super beschrieben. :)z

Baajschtxer


Huch, also, hier wird sich ja wirklich mächtig um einen gekümmert. Obwohl der das offensichtlich gar nicht so recht zu schätzen weiß.

Ja, also, ich kenn den ja nicht so, war aber früher mal in ner ähnlichen Sit.

Was hat mir da geholfen...!?

Ich find, das muss eine Vielzahl von kleinen Schritten sein, um aus so einem Loch rauszukommen. Also, was das Selbstmitleid, die Kontaktscheu, Einsamkeit etc. betrifft.

Manchmal gabs sogar Phasen, da hab ich das Gegenteil von dem gemacht, "was man eigentlich soll, " also, z.B. unter Leute gehen, oder auf dieselben zugehen.

Das könnte er mal probieren. Klingt zwar vielleicht paradox, aber, das hat mir manchmal gerade die Entspannung gebracht, die ich brauchte, um in der nächsten Sit. dann den richtigen Schritt zu tun. Also, einfach, variieren, damit es sich nicht so festfährt. Das Ziel natürlich stets im Auge behalten, aber, nicht so direkt draufzusteuern. Sonst wirds der nächte Krampf.

Dann bist du vielleicht irgendwann soweit, dass du "es kannst", also, mit allen Gewünschten "lockere Konversation" führen, aber, du musst das dann auch ständig machen, damit die Angst, es nicht zu können, nicht wieder kommt.

Ich fands immer gut, mich möglichst zu gar nichts zu zwingen, oder zwingen zu lassen, von außen.

Also, wenn die innere Stimme sagt: "Die dort, musst du jetzt ansprechen." Dann hab ichs gerade nicht gemacht. Ich muss überhaupt nichts! So. Und wenn es dagegen (von innen ;-)) hieß: "Die darfst du nicht ansprechen, die findet das blöd, du bist langweilig, häßlich," etc., also, dann hab ichs gerade gemacht. Das lass ich mir doch nicht vorschreiben, dass ich mich zurückhalten soll.

Ne, also, in der Art. (Bin da selber auch noch lange nicht am "Ziel", aber, ich denke, auf nem ganz guten Weg dorthin.)

Ich finde, nur durch diese an sich zwanglose Herangehensweise, kann man so ein Problem packen, und, es wird nicht der nächste Krampf, so wie in Fällen, wo man "getrimmt" wird, das neue Verhalten ständig auszuprobieren, und wenn mans dann mal nicht schafft, dann ist man der "Loser", oder so. Zumindest denkt man das dann doch von sich.

Also, das waren damals, (vor 20 Jahren etwa) manchmal wirklich ganz kleine Dinge, ja, die ich so in den Alltag eingebaut hab, und wo ich so schritt(chen) weise mein Leben geändert hab. Das war keine bombastische Erneuerung, wo sie alle staunen und sagen, Sau, was ist denn mit dem plötzlich los!

Solche Erlebnisse gibts zwar meiner Erfahrung nach auch, aber, die sind meistens nicht von langer Dauer.

Also: Schau einfach, was der Tag dir bringt, gehs mit einem gesunden Gemisch aus Gelassenheit und Zielstrebigkeit an, und dann relativiert sich am Ende der Einfluss deines Möbius – Syndroms, zumindest, was die Leblosigkeit der Mimik anbelangt. Da kommt dann (hoffentlich) von selber Leben rein. ;-)

wxispxy


Bevor du nicht weißt, wo du stehst (wer du bist), brauchst du vom Ort X gar nicht zu träumen. Weißt du, was der Ort X ist? Das ist der Ort, an dem wir alle sein wollen, dort, wo wir glücklich sind. Und da hat jeder seinen eigenen Ort X. Dein Ort X ist z.B. Freunde, Frau, Sex, da willst du hin. Aber jeder hier hat seinen eigenen Ort X, seine eigenen Vorstellungen und Wünsche. Jeder hier kann dir beschreiben, wie er selbst seinen Ort X erreicht hat. Aber keiner kann dir sagen, wie du deinen eigenen Ort X erreichen kannst, denn den kannst nur du selbst finden. Du musst herausfinden, wo du bist und wo du hinwillst, erst dann kannst du deinen Weg gehen.

:)z :)D

B[asechtxer


Naja, aber, um herauszufinden, was der Ort X ist, da hilft glaub ich nicht nur Grübelei, sondern da muss man schon auf seine Gespenster zugehen, auch wenns schwerfällt.

So, und dann bleibt zu hoffen, dass der Ort x, oder wenigstens der Weg dorthin, bissl klarer wird, oder?

Da wird dann vielleicht deutlich, dass der nicht ganz so leuchtend, bunt, erstrebenswert und toll ist, wie man sich das erträumt hat. Aber, auch nicht so karg, und elend, wie man manchmal befürchtet, in den Albträumen. Vielleicht ja was dazwischen!?

Also, mal weniger poetisch:

Alles ist sicher nicht umsetzbar, was man sich so wünscht. Aber, manches doch.

Und, was genau das ist, das kann man doch vorher nicht sagen. Das wird sich doch erst mit der Zeit herausstellen! Aber, nun nicht durch abwarten und grübeln, sondern schon durch – zumindest gelegentliche – Aktionen in die hoffentlich richtige Richtung.

(was Intelligenteres fällt mir jetzt auch nicht ein ]:D )

Rrebelu(tion


@ wispy & Chance,

danke euch beiden. Aber ich vermisse bisweilen eine Reaktion von Tatze auf meinen doch recht ausführlichen Text ... ":/

BmärentTatzxe


Rebelution, ein klasse Beitrag und diese Länge, solche Beiträge heben die Bemühungen beondes hervor.

Leider, zeigt diese Beitrag aber genau die Schwächen meiner Person. Wo ich stehe, dass ist weiß ich wohl, vor den NICHTS.

Meine Berufliche Situation ist schon mal sehr schwierig, ich bin jetzt 6 Jahre arbeitslos und das noch in einem Beruf, wo eigentlich keine Möglichkeit besteh, dort jemals Arbeit zu finden. Des Weiteren möchte ich in diesem Beruf auch nicht arbeiten, weil mir dieser noch nie Spaß gemacht hat. Diese Berufe die für mich in Frage kämen, dafür bedarf es das ABI zu haben, welches ich nicht habe.

Jetzt könnte man natürlich sagen, das kann man ja nachmachen, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob ich dies überhaupt schaffen würde, obwohl man mir immer nachsagt, ich wäre ja nicht blöd, sondern nur stinkend faul.

Sinnvoll wäre auch noch eine neue Ausbildung oder Umschulung, die mir die AFA allerdings nicht genehmingen würde, da ich ja schon eine gemacht habe.

Die soziale Situation sieht leider nicht besser aus. Ich weiß einfach nicht, was ich für mich machen soll und auch kann, was mir Spaß macht und wo ich auch Freunde finden kann.

Was dann natürlich genau so schwierig ist, eine Partnerin zu finden, was mir persönlich sehr am Herzen liegt.

Sprich, ich weiß zwar wo ich stehe, aber ich weiß den Weg nicht, da der Ort X eine unbekannte bleibt.

R3ebeWlution


Rebelution, ein klasse Beitrag und diese Länge, solche Beiträge heben die Bemühungen beondes hervor.

Danke! Das ist das erste Mal, dass ich von dir wirklich eine Rückmeldung bekomme. Waren dafür 59 Seiten notwendig? ;-)

Leider, zeigt diese Beitrag aber genau die Schwächen meiner Person. Wo ich stehe, dass ist weiß ich wohl, vor den NICHTS.

Lüge! Du bist 31, kein Neugeborenes. Du stehst nicht vor den Nichts, du willst nur das, was du bisher erreicht hast (so viel oder wenig es auch sein mag), nicht anerkennen. Deine Vergangenheit ist aber ein wichtiger Teil von dir und hat dich geprägt – deswegen bist du so, wie du jetzt bist. Um anders werden zu können, musst du das erstmal einsehen und dich so wie du bist akzeptieren. Da wird kein Weg dran vorbeiführen.

Meine Berufliche Situation ist schon mal sehr schwierig

Was hast du gelernt, welche Umschulung hast du gemacht, was würde dich beruflich interessieren? Erzähl doch von dir!

obwohl man mir immer nachsagt, ich wäre ja nicht blöd, sondern nur stinkend faul.

Nimm's mir nicht übel, aber das sehe ich auch so. Du hast so viel Zeit, das könntest du locker machen. Ob du es am Ende packst, ist eine ganz andere Frage, die jetzt auch überhaupt nicht interessiert. Du nimmst dir wieder mal von vorne herein die Chance, eine Herausforderung einzugehen. Deine Angst zu versagen, hemmt dich komplett.

Ich weiß einfach nicht, was ich für mich machen soll und auch kann, was mir Spaß macht und wo ich auch Freunde finden kann

Entweder du kannst für dich herausarbeiten, wo deine Interessen liegen, in dem du dich vielleicht einfach mal informierst oder dir eine konkrete Freizeitbeschäftigung vorstellst, oder du musst es einfach ausprobieren und lernen, ob dir das was gibt oder nicht. Anders wird's nicht gehen.

Sprich, ich weiß zwar wo ich stehe, aber ich weiß den Weg nicht, da der Ort X eine unbekannte bleibt.

Dann lass es mich so sagen: du meinst, irgendwo zu stehen. Ich sehe dich nicht dort, wo du dich selbst offensichtlich siehst.

Der Ort X ist dir nicht unbekannt. Du hast doch recht konkrete Vorstellungen davon, was du erreichen willst – berufliche Einbettung, Freundeskreis, Beziehung, auch konkrete Ziele, wie nach Stuttgart ziehen. Jeder baut seinen Ort X im Laufe des Lebens auch aus, der Ort ist, neben allen schönen Seiten, auch immer eine Baustelle, denn täglich kommen neue Ideen und neue Träume für das eigene Leben hinzu.

Den Weg weißt du nicht, klar. Das ist der Teil, wo wir versuchen können, dir zu helfen.

_zTsunGami_


Die soziale Situation sieht leider nicht besser aus. Ich weiß einfach nicht, was ich für mich machen soll und auch kann, was mir Spaß macht und wo ich auch Freunde finden kann.

Und anders herum? Welche Interessen, Eigenschaften und Fähigkeiten sollten deine Freunde haben, damit sie deine Freunde sein können? Sollten sie einen Job haben, sportlich aktiv sein, gesellig sein oder eher zurückgezogen, zielstrebig oder lieber einfach in den Tag lebend? Was wünschst du dir für Freunde, wie sie sein sollen?

Bqascchtxer


@ Tsunami

Das ging zwar nicht in meine Richtung, aber ich beziehs mal auf mich:

Ja, was du ansprichst, ist auch eines von meinen Problemen, sag ich mal.

Also, in Bezug auf Freunde ist das vielleicht mal noch gar nicht so schlimm. Weil, da ist man ja bissl dynamisch. Also, ich hab z.B. kein Problem, mit Leuten befreundet zu sein, die am Rande der Gesellschaft stehen, irgendwelche Probleme haben, etc. (Geht mir ja auch so, obwohl man ja generell schon lieber mit Leuten Kontakt hat, die "im Leben stehen", mit denen man sich sehen lassen kann."

Solange die Problematik zumindest nicht zu sehr ausartet, und sie sich z.B. dem Suff ergeben, wie ichs mal bei einem erlebt hab, den Kontakt hab ich dann lieber abgebrochen.

Ansonsten ist das schon okay. Manchmal find ich solche Leute sogar interessanter als welche, wo man das Gefühl hat, bei denen ist immer alles glatt gelaufen. Was können die einem schon groß erzählen! Von ihren Erfolgen, na toll. Und, hatten die auch Einsichten, oder Erkenntnisse? Das ist doch eigentlich viel interessanter.

Was aber eine Partnerin betrifft, möchte ich schon lieber eine, bei der soweit erstmal alles stimmt. Die auch voll beziehungsfähig ist, Nähe zulassen kann, und das alles. Auch wenn ich da selber noch dran arbeiten muss. Aber, sonst wär das für mich ne halbe Sache, und da bin ich schon bisschen anspruchsvoller.

Glaub aber, dass das schwierig wird. Die in meinem Alter was taugen, sind vergeben, und mich ziehts einfach mehr zu Jüngeren hin, ich kanns nicht ändern. Weil die nunmal in vielen Dingen in der selben Sit. sind wie ich: noch nicht so festgelegt, in vielem auf der Suche. Da ist alles noch viel spielerischer, als bei ner frustrierten 35jährigen. Grrr.

So eine, die hat doch in der Regel drei, vier langjährige Bez. hinter sich, und aus jeder ein paar Wunden mitgenommen, an denen sie laboriert. Das passt doch überhaupt nicht zu mir.

Ich lag 15 Jahre mit ner Tüte Chips auf dem Canapee, vor dem Fernseher. Meine Lebenserfahrung ist die eines zurückgebliebenen 21jährigen. Zumindest in manchem.

Natürlich nicht, was die Lebenserfahrung und Reife betrifft.

(Aach, jetzt gehts wieder los.)

Naja, das war jetzt so ein bisschen von meinem Ort X. Ist sicher bei jedem anders, wie oben jemand schrieb.

BzärTentaCtze


Also zum größten Teil hat Baschter schon die Antwort auf Tsunamis Frage gegeben, so ungefair sehe ich das auch.

Es gibt bei einer Freundschaft nicht unbedingt diese Kriterien, was ich nur finde, er sollte kein Langweiler sein und ne lustige Art an sich haben.

Was die Partnerschaft angeht, das suche ich optisch auch mehr nach den jüngeren Frauen, die so anfang 20 sind.

k&yli[e_ch9rist[ina


Wie waere es denn wenn du einfach mal irgendeinen Job machst, einfach des Arbeiten willens und damit du aus dem Haus kommst und unter Leute? Heute muessen viele Leute einen Beruf nehmen, den sie kriegen. Die allerwenigsten arbeiten in ihrem absoluten Traumberuf oder in dem, den frueher mal gelernt haben.

Mit neuen Kollegen haettest du ja auch schon gleich ein Gespraechsthema, die Arbeit. Und die meisten Leute lernen auch ihren Partner am Arbeitsplatz kennen.

Wenn man vorher immer darueber gruebelt, ob man das auch schaffen wird, packt man nie etwas an. Ich bin mit 20 allein nach Amerika ausgewandert. Meinst du das haette ich gemacht, wenn ich immer gedacht haette das schaff ich eh nicht?

RNebelBution


krieg ich noch ne Antwort auf meinen letzten Beitrag oder war da nichts sinnvolles für dich dabei? Den Beitrag, in dem ich was zu mir erzählt habe, hast du auch nicht kommentiert – ich dachte, du hättest Interesse, etwas über mich zu erfahren?

RbuOthx_444


@ TE

du könntest dir echt ne Arbeit suchen dann hättest du ein einigermaßen geregeltes Leben, kommst unter Leute und Gespräche ergeben sich ja dann auch. Parallel kannst du eine Abendschule besuchen da triffst du bestimmt Leute in deinem Alter an und ihr habt ein gemeinsames Ziel, nämlich das Abi zu schaffen.(Ich war auch immer faul, hab es trotzdem sehr gut bestanden, vor dem Abi habe ich mir Lernpläne gemacht, das hilft etwas.) Ich fände die Idee gut, aber du wirst sicher gleich wieder etwas finden, warum das doch alles BEI DIR nicht geht! :=o

MCol~liench/en


@ Bärentatze

Mich würde auch mal interessieren, welchen Beruf Du gelernt hast und was Dir daran nicht gefallen hat. Falls Dir auch etwas daran gefallen hat, würde mich das auch interessieren.

w\ispy


ich finde , mit dem Beitrag [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/570432/16975373/]] hat Bärentatze schon ein Lob verdient, das war ein Schritt in die richtige Richtung :)^

Mach weiter so Bärentatze, und versuch Rebelution zu antworten, sonst verlierst wieder den Faden ;-)

Auch das positive Sehen, die kleinen Schritte , dann kann es sich weiterentwickeln, sonst gerät meiner Meinung nach, Bärentazte immer wieder in eine Verteidigungsposition. @:)

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