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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

BOäreZnttatzxe


Wäre halt die Frage, was man sonst noch machen soll. Es sieht mehr und mehr so aus, das ich wieder nachahuse gehen werde. Dort hat man wenigstens noch eine Chance, ne normale Wohnung zu bekommen.

Leider sieht es dort aber auch wieder so aus, das ein teilnehmen am sozialen Leben auch nicht möglich ist, da dort nix angeboten wird oder man es ohne Auto nicht erricht.

K|a`rat{eluady


Leider sieht es dort aber auch wieder so aus, das ein teilnehmen am sozialen Leben auch nicht möglich ist, da dort nix angeboten wird oder man es ohne Auto nicht erricht.

Großartig, dann hast Du ja wieder die Berechtigung, uns von morgens bis abends mit Deinem Selbstmitleid vollzujaulen....

GEH LEBEN!

Dau$ma6l


Bärentatze

Hast du nun mit deinen Mitbewohnern gesprochen? Ein Einstandsessen veranstaltet bzw. einen Tag abgesprochen?

KYong'o-Otxto


Ich weis, ich habe ein Problem, was nicht lösbar ist.

Nein, Du hast einfach nur noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, längst nicht alles ausprobiert, längst nicht alle Grenzen ausgelotet. Du drehst Dich im Kreis – hier in diesem Faden ebenso wie im Internet seit etlichen Jahren. Warum kannst Du nicht zumindest mal darüber nachdenken, ob wir nicht alle Recht haben und Du etwas ändern kannst, wenn Du nur wirklich willst?

BNärenmtatze


Also wenn man es genau nimmt, so ist es nur einer und auch wenn er eigentlich nicht unsympathisch ist, bis auf das er ander leuts Lerbensmittel beniutizt, auch wenns nur Kaffee und Milch ist, so werde ich davon gebrauch machen, ihn zum willkomennsessen einzuladen.

Ich werde so verfahren, guten Tag guten weg und gut ist und ich muss ihn noch begreiflich machen, das jeder seine eigenen sachen kauft und keiner den anderen was zu stebitzien hat.

B5är1entaxtze


Mein Problem ist nicht, das ich nichts ändern will, sondern das ich es nicht mehr ändern kann. Man kann es mit dem 3D sehen vergleichen, wenn man es im Alter vom 1 oder 2 Jahrwn nich gelernt hat, so ist es nicht mehr erlernbar.

D$umxal


Bärentatze

Ich werde so verfahren, guten Tag guten weg und gut ist und ich muss ihn noch begreiflich machen, das jeder seine eigenen sachen kauft und keiner den anderen was zu stebitzien hat.

Du solltest die Situation als Chance sehen. Schlag doch lieber vor manche Dinge gemeinsam zu kaufen. Du bist jetzt in einer Wohngemeinschaft und da wirst du nicht drum rum kommen deine Vorstellungen darzulegen, dir die von deinem Mitbewohner anzuhören und Absprachen zu treffen – das erfordert Offenheit, Flexibilität, Kommunikation, alles was soziale Interaktion ausmacht. Das bist du nicht gewohnt und deshalb fällt dir das natürlich entsprechend schwer. Sieh es trotzdem als Chance.

K0ongo}-Otxto


Man kann es mit dem 3D sehen vergleichen, wenn man es im Alter vom 1 oder 2 Jahrwn nich gelernt hat, so ist es nicht mehr erlernbar.

Blödes Beispiel: Ich kann auch nicht stereoskopisch sehen (soll heißen: Meine Augen nehmen zwei getrennte Bilder wahr, nicht ein ganzes). Das ist – wenn überhaupt – nur mit komplexen Operationen korrigierbar. Vermutlich werde ich niemals so sehen können wie andere Menschen. Tja, kann man nix machen. Ich habe mich damit abgefunden. Meistens habe ich damit weniger Probleme als meine Mitmenschen. Warum soll ich mir davon all das Schöne in meinem leben entwerten lassen?

K,ongo9-Ottxo


Ich frage mich mittlerweile, was an einer stinknormalen 2er-WG, die wohl 90% aller Studenten und Azubis schon mal erlebt haben, jetzt so eine Riesenchance auf Integration darstellt, dass Du dafür extra nach Stuttgart ziehen musstest... Dein überarbeiteter Betreuer?

Bzätrelnta,t'ze


Aber genau mein Problem hindert mich aber daran, ein lebenswertes Leben zui führen. Es können sich nunmal keine Beziehungen freudschaftlicher oder sexueller Art ergeben, wenn die Kommunicatiosnfähigkeit nicht gegeben ist und man sie nie erwerben können wird.

B,ärentzatzxe


Muss ich ganz klar sagen, was so eine WG eigentlich bezwecken sollte, ist da nicht gegeben. Mir ging es eigentlich darum, erst mal in Stuttgart einen Wohnsitz zu bekommen, wovon ich dann mal am sozialen Leben teilnehmen könnte,was ja auch gehen könnte.

Aber ich find für mich die momentane Wohnsituation einfach nur bedrückend.

Bkärenxtatze


GEH LEBEN!

Karatelady

Und wie soll das aussehen?

KwongYo-Otxto


[...], wenn die Kommunicatiosnfähigkeit nicht gegeben ist und man sie nie erwerben können wird.

Wieso gehst Du davon aus, dass das so ist? Denn das scheint mir eins Deiner Hauptprobleme zu sein: Du fällst immer wieder in die Schiene, dass Du ja nichts ändern kannst... obwohl Du hier seitenweise gute Vorschläge hast.

Aber ich find für mich die momentane Wohnsituation einfach nur bedrückend.

Was müsste sich ändern, damit sie für Dich akzeptabel wäre und damit Du am sozialen Leben teilnehmen kannst?

SBch%uldxig


Hi

Was müsste sich ändern, damit sie für Dich akzeptabel wäre und damit Du am sozialen Leben teilnehmen kannst?

Er nimmt doch jetzt am sozialen Leben teil. Dazu zählt eben die Interaktion mit anderen Menschen. Das dies nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen ist, ist nunmal die Realität. Er will aber wieder vor dieser Aufgabe davon laufen, weil er mit seiner Mitleidstour diesmal nicht weiter kommt. Er scheint nicht zu verstehen, daß man sich sein "Nest" erst selber mühselig aufbauen muß und eben nicht einfach so hinein fällt. Er will sich aber wohl auch nicht anstrengen und auf Bequemlichkeit verzichten.

Liebe Bärentatze, nimm dir selbst vor die WG mindestens sechs Monate weiter durch zu ziehen. Danach kannst du dann sagen "Ich habe es wenigstens versucht.". Dein jetziges Verhalten wurde übrigens von Leuten vorhergesagt, von denen du sagtest, daß sie keine Ahnung hätten. Evtl. denkst du mal darüber nach, ob nicht auch du falsch liegen könntest und die anderen richtig liegen? Dein ständiges "Außer mir hat ja keiner Ahnung" hilft dir doch nicht weiter.

Du musst jetzt, so zu sagen, erstmal schwimmen lernen und dabei schluckt man eben auch Wasser. Dies mag in dem Moment unangenehm sein aber wenn man dann schwimmen kann, ist es nicht mehr von Bedeutung.

Ich wünsche dir noch viel Durchhaltevermögen, den von nichts kommt nichts.

M}o\llieAnchen


@ Bärentatze

Bloß weil nicht alles auf Anhieb klappt, ist es nicht unmöglich. Vielleicht geht's auch erst zwanzig mal daneben, bis es beim 21. mal klappt, dann wieder zwanzigmal daneben geht und beim 41. bis 45. mal wieder klappt. Und ab dem 60. mal dann immer öfter. Von einem Tag auf den anderen wird nicht alles plötzlich so, wie man es sich immer erträumt hat. Und von allein schon mal gar nicht. Mit anfänglichen Rückschlägen muss man leben (muss jeder, der etwas neues probiert).

Ärmel hoch und los!

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