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Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

BNä+rentxatze


Bisher habe ich leider noch keinen gefunden, der mich toll findet. Von daher wurde ich bisher immer abgelehnt.

Aber ich bin mir durchaus bewusst, das ich an meiner Denkensweise etwas ändern muss, um mir nicht selbst in Weg zu stehen.

Slchuxldxig


Hi.

Darf ich mal fragen, wem gehört den die Haushälfte, in der du wohnst? Ist das deine? Angemietet? Oder gehört die deinen Eltern und du wohnst nur bei ihnen? Warum ich frage? Weil es irgendwie einen Unterschied macht.

Bezüglich der Arbeit: Du hast doch sicherlich einen Schwerbehindertenausweis und würdest dann doch vom Reha-Team beim Arbeitsamt betreut. Die haben doch auch einige Möglichkeiten. Ist da in all den Jahren, außer deiner Ausbildung, nichts angeboten worden? Irgendwelche Maßnahmen? Würdest du zwecks Arbeit auch woanders hinziehen? Also jetzt nicht nur eine Wohnung in Stuttgart.

Habe ich das richtig mitbekommen, daß diese WG auch vom Arbeitsamt getragen wird?

Ich hoffe, niemand hat etwas dagegen, wenn ich diese Fragen stelle. Da anscheinend schon Beiträge gelöscht wurden (habe nicht mitbekommen warum). Mich interessiert dieses Thema und die Fragen sind (zumindest bei mir) irgendwie offen.

BAärenutatze


Also zu dem ersten Punkt möchte ich mich nicht äußern.

Zu dem zweiten Punkt schon, es hätten in den Jahren Maßnahmen erfolgen können, welche ich aber für mich abgelehnt habe, weil sie erstens nicht in Arbeit führen und zweitens da stattfinden, wo ich nicht hingehen würde, da ich in dieser Einrichtung schon eine Umschulung gemachte habe, die watt fün popo war.

Die WG wird nicht vom Arbeitsamt finanziert, da es sogesehen eine normale Unterbringung ist, die jedoch der Einrichtung gehört.

CKhan{ce00x7


Bisher habe ich leider noch keinen gefunden, der mich toll findet. Von daher wurde ich bisher immer abgelehnt.

Es ging nicht um "toll" finden. Es ging darum, nicht abgelehnt zu werden. Und darauf bezogen ist Deine Aussage schlicht falsch. Lies nochmals Deinen Faden. Ist noch gar nicht lange her, da hat sich ein User, der Dich persönlich traf, sehr positiv und freundlich über Dich geäußert. Und so einige andere hier lehnen Dich ebenfalls nicht ab.

das ich an meiner Denkensweise etwas ändern muss

Mindestens ebenso, wie an Deiner selektiven Negativ-Wahrnehmung (s.o.).

BUärQentaOtze


Wenn ich wieder in Stuttgart bin, werde ich mal gucken, wie dort am sozialen Leben teilnehmen kann, damit sich mal was tut.

a/bentFeuerrmäusc6hen


Na, du wirst ja schon jemand kennen, mit dem du mal ausgehen kannst, egal wo. Ich bin oft umgezogen und habe auch kein Auto und auch die Verbindungen an die öffentlichen Verkehrsmittel waren nicht immer super, aber ich bin trotzdem immer ausgegangen, man findet überall jemand. Habe eine Zeit in einen afrikanischen Land verbracht (von Infrastruktur kannst du da nur träumen, ich fand das Essen blöd usw.) und habe dennoch Menschen gefunden, bei denen ich eingeladen war, die Leute dort wussten, dass ich gerade mal drei Monate dort bleiben werde.

B|ärentJatze


Nee, dem ist leider nicht so. Das einzige was ich da habe, ist ein Bruder, wo der Kontakt nicht wirklich gegeben ist. Tja an sonsten kenne ich dort nur Schnattergusche, wo sich aber auch Unternehmungen noch ergeben müssen.

An sonsten fange ich dort wirklich bei 0 an und muss erstmal zusehen, das ich mir dort ein Netzwerk aus Freunden aufbaue und das wird schwierig, da mir dies hier auch nicht gelungen ist.

a!bentleuermä4uschexn


Es geht ja nicht nur um dort, du kannst auch wo du jetzt bist weg. Egal, ob du danach (wieder) wegziehst, es kann sich doch überall was ergeben. (Siehe bei mir Afrika, ich bin da auch nicht geblieben-zum Glück ;-D ) Kann es sein, dass du nur auf deinen eigenen Nutzen konzentriert bist und es dir weniger um die anderen bzw. alles andere geht?

Bhären6taxtze


Es geht ja schließlich darum, wie ich ans Ziel kommen kann.

aubentWeuermUäuscxhen


Nein, das ist schon wieder zu egoistisch gedacht, es geht nicht ausschließlich um dich, dein Ziel. Es geht darum, deine Einstellung zu deinen Mitmenschen zu ändern, der Rest ergibt sich dann wie von selbst.

a3bent'eue[rmäusxchen


Achja, deine Einstellung/Sichtweise kannst du überall ändern und NUR du kannst das. Das kannst du in einem Dorf, in einer Stadt in Deutschland, im Ausland. Ich kannte mal einen, der war, wie du davon überzeugt, dass alle schlecht sind und er das Opfer sei. Er fühlte sich gemobbt, ausgeschlossen und was weiß ich was noch alles. Aber irgendwann hat er dann mal eingesehen, dass es nicht sein kann, dass die ganze Welt schlecht ist, dass es in jeder Klasse/in jedem Job nur schlechte Menschen gibt. Er hat sich geändert und die Menschen um ihn herum haben das sehr wohl zur Kenntnis genommen. Aus ihm ist jetzt keine Betriebsnudel geworden, aber er hat einen Job, sich einen kleinen Freundeskreis aufgebaut und auch mehrere Bekannte. Verstehst du, was ich damit sagen will? :-) :)*

Bzär-entxatze


Naja, ich freue mich immer, wenn ich nette Leute treffe, wo ich keine Ablehnung erfahre und da gibt es sehr viele von. Problem, ich müsste solche Leute erst mal finden und mit ihnen ins Gespräch kommen, wo ja inzwischen mein Hauptproblem besteht.

Es ist keines Falls so, das ich denke das alle schlecht sind.

BKärhentadtze


Ich muss auf jeden Fall daran arbeiten, das ich da Anschluss finde. Bis jetzt fühle ich mich dort nur einsam.

a&benNteue}rtmäuschBexn


Das ist normal, wenn man umzieht, aber ich kann dir nur sagen, warte nicht zu lang, denn dann ist der Zug abgefahren. Im ersten Semester wohnte in meiner WG ein Mädchen, die genau wie ich neu in der Stadt war. Sie dachte, dass sich das mit den neuen Freundschaften ergeben wird, man darf nicht zu ungeduldig sein, aber das stimmt so nicht. Ich habe versucht gleich viele kennenzulernen, hab mit einigen nie wieder Kontakt gehabt, aber dadurch relativ viele Freunde gefunden. Meine Mitbewohnerin hatte von Anfang an keinen Anschluss und sie hatte diesen bis zum Ende nicht gefunden.

B5älren]tatxze


Tja, aber wie soll ich mir ein Freundeskreis aufbauen? Das mit der WG klappt schon mal nicht, da dort nicht die Leute vorhanden sind, die man benötig. Der Beruf der leider noch nicht vorhanden ist, kann auch keine Kontakte ergeben.

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