» »

Antidepressiva, Johanniskraut oder?

W*e*irdxo


@Zwack44 Das mit der Dosierung habe ich auch gelesen, von daher finde ich es auch okay die höhere zu nehmen. 3 x täglich widerum steht weder in der Packungsbeilage noch sonstigen Infos von Laif... Ich habe dort gefunden, dass man 1 Tablette morgens nehmen soll. Da werde ich bei meiner Thera auch noch mal nachfragen, denn sie meinte abends falls es mich müde macht. Morgens ist mein Problem, dass "morgens" wegen meiner Schlafstörungen und dem Schichtdienst zu sehr unterschiedlichen Uhrzeiten sein kann (quasi zwischen 6 und 14h ^^)

@ Eiszeit 2010 Das ist schön zu hören,

dass du gute Erfahrungen damit hast :) Ich werde mir den Link mal genauer anschauen, danke!

@Sunflower_73 Das mit der Lichtempfindlichkeit ist mir bekannt, schreckt mich aber nicht so sehr ab wie Gewichtszunahme etc. bei ADs ^^ Ich werde einfach etwas vorsichtiger in Sachen Sonne sein und mich verstärkt eincremen. Im Moment ist es ja auch noch graues Einerlei, also eine gute Jahreszeit es auszuprobieren.

Sicher sind die Beipackszettel ein einziges Horroszenario, doch ich habe auch sehr viele Erfahrungsberichte gelesen. Natürlich kann man die ADs bei Nebenwirkungen absetzen, doch wie du schon sagst es dauert einige Zeit bis sie wirken und dann bin ich erst mal Ewigkeiten am Testen ob und was wirkt und überall gibt es irgendwelche Nebenwirkungen mit denen ich mich für die Zeit anfreunden muss.

Natürlich wurde es mir nicht umsonst nach 2 Jahren erneut empfohlen, doch im Vergleich zu damals hat sich auch viel positiv verändert. Ich habe mein Studium abgechlossen, seit einigen Monaten einen Job und nun auch die Probezeit erfolgreich beendet. Eigentlich alles super sollte man meinen ^^ Schade nur, dass meine Seele da nicht mitspielt :( Ich will meinen Job nun auch nicht durch ein Medikament gefährden, welches sich auf meine Psyche und mein Gehirn auswirkt. Ich arbeite mit schwerst deprivierten Kleinkindern und muss sowohl emotional zur Verfügung stehen können also auch konzentriert theoretische Konzepte ausarbeiten können. Das kann ich derzeit ohne Medikamente gut. Das Problem liegt im Feierabend, dann bricht die Mauer zusammen, die während der Arbeitszeit mein privates Chaos unter Verschluss hält. Meine eigene Vergangenheit kommt wieder hoch, die ganzen negativen Gefühle, die Einsamkeit, die Antriebslosigkeit, die Schlafstörungen... *seufz*

Das Beispiel mit dem Insulin hackt insofern als dass bei Diabetes eindeutig Ursache, Wirkung und Therapiemöglichkeit erforscht sind. Bei Depressionen ist die genaue Ursache unklar und eine einheitliche Therapiemöglichkeit gibt es ebenfalls nicht. Es wird halt mit mehreren Methoden herumprobiert, ADs sind nur eine von vielen. Was bei ADs nicht bekannt ist, sind Langzeitauswirkungen – das macht mir auch Sorgen.

Zu anderen Substanzen greife ich auch nicht mal eben so. Ich nehme nur Medikamente, wenn sie mir verschrieben werden und selbst dann (z.B. bei Schmerztabletten) sage ich manchmal, dass ich sie nicht brauche.

Aber sicherlich stimmt es, dass solche Medikamente bei jedem anders anschlagen. Ich hoffe einfach, dass ich Glück habe und durch Laif jetzt erst mal besser zurecht komme.

SQunflo%wer_x73


Bei mir hat Johanniskraut halt schon bei normalem Aufenthalt in der Frühlingssonne (Weg zur Uni mit dem Rad) schon zu Hautproblemen geführt – und ich bin sonst nicht lichtempfindlich. Achte daher unbedingt darauf!

AD's kann man ganz langsam aufdosieren, da machen eventuelle Nebenwirkungen nicht gleich arbeitsunfähig... Ich arbeite jeden Tag mit Patienten, die gerade mit der Einnahme beginnen. klar gibt es manchmal Probleme, aber es sind stationäre Patienten, die gleich mit wirklich hohen Dosen anfangen, wo man Dinge wie Sedierung bewusst als Wirkung anstrebt.

Zu den Langzeiteffekten: AD's gibt es schon lange, selbst die neueren SSRI. Bei Neuroleptika weiß man um Langzeitfolgen; bei AD's kann man mittlerweile – je nach Substanz – relativ sicher sein, dass langfristig nichts Schlimmes droht.

Erfahrungsberichte im Internet sind das Schlimmste, was man sich antun kann. Jemand, dem es mit den AD's gut geht, wird kaum lange Jubelberichte schreiben...

Ansonsten klingt es für mich eher so, als ob es Dir nicht gut geht, sondern Du den Tag überstehst wg. Ablenkung – und dann die eigentlichen Probleme und Symptome hochkommen, sobald die Ablenkung wegfällt.

Bin gespannt, wie es mit dem Laif wird.

ZhwackH4<4


Weirdo, Du mißt mit zweierlei Maß: Was Du von ADs forderst, läßt Dich bei Johanniskraut kalt. Ursache-Wirkungs-Beziehung: keine Spur. Was mich persönlich von Johanniskraut-Konsum abhielte, sind die unübersichtliche Zusammensetzung und die vielfältigen Interaktionen mit anderen Mitteln.

W'e2irxdo


@ Zwack44

Hmm...ja irgendwie hast du Recht. Ich vermute das liegt daran, dass Johanniskraut pflanzlich ist und mir daher nicht so sehr Kopfzerbrechen bereitet.

@ Sunflower_73

Okay, ich werde von Anfang an in besonderem Maße aufpassen und darauf achten!

Stimmt, dass man eher was schreibt, wenn es nicht klappt.

[quote] Ansonsten klingt es für mich eher so, als ob es Dir nicht gut geht, sondern Du den Tag überstehst wg. Ablenkung – und dann die eigentlichen Probleme und Symptome hochkommen, sobald die Ablenkung wegfällt. [/quote]

Ja das stimmt... :( Aber immerhin schon besser als vor einiger Zeit. Ich stehe zumindest im Leben, habe seit etwa einem Jahr keine konkreteren Suizidgedaken mehr gehabt, weniger selbstschädigende Verhaltensweisen, habe den Job und auch Kontakte gefunden, wenn auch leider zu weit weg, so dass man sich nicht oft sehen kann. Jetzt muss nur noch die Stimmung besser werden und die Schlafstörungen aufhören.

Ich bin auch gespannt wie es wird ^^ *hoff*

Werde euch berichten :)

Gnrottxig


Stimmt, dass man eher was schreibt, wenn es nicht klappt.

Es gibt hier viele positive Berichte über ADs. Es ist wohl eher die Frage, was man hören möchte. Nicht falsch verstehen. Ja, Johanniskraut ist pflanzlich, letztlich ist es aber etwas, was Mutter Erde uns zur Verfügung stellt. Das tut Mutter Erde aber mit ADs auch, denn auch diese sind aus ihren "Rohstoffen" hergestellt.

f6ragnMursxo


Du scheinst Angst vor der Wirkung von AD´s zu haben.

Ich will meinen Job nun auch nicht durch ein Medikament gefährden, welches sich auf meine Psyche und mein Gehirn auswirkt. Ich arbeite mit schwerst deprivierten Kleinkindern und muss sowohl emotional zur Verfügung stehen können also auch konzentriert theoretische Konzepte ausarbeiten können. Das kann ich derzeit ohne Medikamente gut.

Diese Angst brauchst Du aber nicht zu haben, von den AD´s wird man nicht high oder sonstwas. Bei mir wurde es durch die Einnahme von AD´s (ich hatte sogenannte Serotoninwiederaufnahmehemmer) nach einigen Wochen langsam, aber stetig besser.

Ich bin auch nicht dick geworden und überhaupt hielten sich die Nebenwirkungen in Grenzen.

Am Anfang hatte ich gelegentlich ein trockenes Gefühl im Rachen, was sich aber nach wenigen Wochen wieder legte und auch nicht wirklich schlimm war, ich hatte also nicht ständig Durst.

Die andere Nebenwirkung stellte ich erst nach einigen Monaten fest, als ich wieder eine Frau kennengelernt hatte – vorher war es mir nicht möglich eine Beziehung zu führen, da ich mich am liebsten alleine verkrochen habe- ich hatte beim Sex keinen Höhepunkt mehr (also keine Ejakulation), sonst war alles ganz normal. Das fand ich aber auch überhaupt nicht schlimm, da es mir viel wichtiger war die Zweisamkeit zu geniessen und nicht mehr alleine zu sein.

Ansonsten habe ich keine Nebenwirkungen bei mir festgestellt und mein Gemütszustand wurde durch die Einnahme der AD´s wesentlich besser, ich war wieder in der Lage ein halbwegs normales Leben zu führen und auch eine Psychotherapie zu beginnen und mich langsam etwas aus dieser Schwermut zu befreien. Nach so ca. 2 Jahren habe ich zusammen mit meinem Arzt die Einnahme so langsam ausklingen lassen.

Es geht mir wieder relativ gut, es gibt zwar gegentlich noch so schwarze Tage, aber das ist kein Dauerzustand mehr.

WMeirxdo


@ Grottig

Hmm ja stimmt schon, dass letzendlich alles von dieser Erde kommt, dennoch seh ich da einen Unterschied :)

[quote] Es gibt hier viele positive Berichte über ADs. [/quote] da kommt auch schon ein weiterer :)

@ fragnurso

Ja, das stimmt diese Angst habe ich wirklich. Freut mich zu hören, dass es dir so gut geholfen hat :)

Ein nach außen hin normales Leben führe ich ja mittlerweile auch wieder und selbst damals hat es kaum einer mitbekommen. Pflichttermine habe ich wahrgenommen und ansonsten habe ich mich verkrochen, also konnte man auch nicht viel merken. Für mich wäre es nur irgendwie auch eine persönliche Niederlage, dass ich es obwohl es vor 2 Jahren deutlich schlimmer war jetzt nicht mehr ohne schaffe. Deswegen erst einmal der kleinere Schritt mit dem Johanniskraut. Wenn das nichts bringt, wird meine Therapeutin sowieso versuchen mich doch noch zu nem AD zu bewegen.

Was ich mich bei deiner Schilderung noch gefragt habe ist, ob sich ADs langfristig auf die Fertilität auswirken, denn irgendwann möchte ich definitiv Kinder haben. Gibt es da Studien zu?

Ich verkrieche mich diese Woche wieder gut in Arbeit, ein Wochenende hatte ich auch nicht wirklich. Doch ich merke so langsam, dass meine Energiereserven schwinden und mir das alles doch ein bisschen viel wird mit Vollzeit und Teilzeitjob und zuätzlichen Arbeiten mit meiner Chefin zusammen, Pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort etc. Aber ich kann auch nicht Nein sagen, wenn ich zum Beispiels darüber hinaus noch gefragt werde, ob ich noch mal auf ein anderes Kind aus meiner früheren Babysitterfamilie aufpassen kann etc. Ich habe auch Angst davor, dass ich wieder noch mehr abstürze, wenn ich weniger Pflichttermine habe, an denen ich mich zusammenreißen muss -.-

Ich bin grad ziemlich müde von alledem, doch an Schlafen ist eh wieder nicht zu denken *seufz*

GXrotxtig


Ich kann dir nur sagen, wie es für mich ist. Ohne Medikamente wäre ich tot.

f"rag{nurso


Aber ich kann auch nicht Nein sagen, wenn ich zum Beispiels darüber hinaus noch gefragt werde, ob ich noch mal auf ein anderes Kind aus meiner früheren Babysitterfamilie aufpassen kann etc. Ich habe auch Angst davor, dass ich wieder noch mehr abstürze, wenn ich weniger Pflichttermine habe, an denen ich mich zusammenreißen muss -.-

Ja, das kenne ich man hat Angst vor Konflikten und ist irgendwie so auf Harmonie aus, obwohl es einen oft auch ankotzt.

Solche Plichten sind dann auch wie ein Korsett, das einen etwas aufrecht hält damit man nicht zusammensackt.

ZSwadck4x4


Aber VORSICHT: Gerade wenn man psychisch angeknackst ist, geht die "Verteidigungsfähigkeit" verloren, d.h. man nimmt lieber noch ein Babysitting in Kauf als endlich einm,al "nein" zu sagen. Solange die Pflichttermine wirklich stabilisieren, ist ja alles gut; man muß nur bedenken, dass das sonst übliche ("nein"-)Notventil nicht funktioniert. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, nicht mehr - wie früher - meine Kapazität bis zum geht-nicht-mehr auszureizen, sondern schon etwas früher abzubremsen. Man spart sich Stress und mindert damit das Risiko abzustürzen.

aN-psy:cho


@ fragnurso

Welche AD´s hast du genommen ? Wie heissen die Tabletten ?

M_iessus|Mixa


Ich möchte mich hier auch nochmal zu Wort melden.

Ich hatte schon seit Jahren mit Depressionen zu tun, bevor ich mir das überhaupt selbst eingestehen konnte. Nach einem gescheiterten Therapieversuch wollte ich mich auch allein weiter durchboxen, bin dann aber 2 Jahre später doch daran gescheitert und nehme nunmehr seit fast einem Jahr Antidepressiva.

Mein Arzt hat sie mir damals verschrieben, damit ich erstmal aus diesem tiefen Loch rauskomme und den Rest des Weges dann irgendwann allein gehen kann. Mir ging es dann recht schnell um Einiges besser, und die Nebenwirkungen hielten sich auch in Grenzen. In den ersten Tagen hatte ich überhaupt keinen Hunger mehr (was sich inzwischen leider wieder gelegt hat), mir war eine Weile ziemlich übel und anfangs hatte ich Schlafprobleme, aber das hat sich relativ schnell gelegt und ich habe mich schon noch zwei bis drei Wochen wie ausgewechselt gefühlt. Rückblickend habe ich in meinem AD-Jahr große Fortschritte gemacht, die ich mir vordem überhaupt nicht zugetraut hätte.

Für mich war vorab unvorstellbar, dass ich mich jemals allein in einer Wohnung würde wohlfühlen können. Mittlerweile ist meine kleine Wohnung mein Domizil und nun kann ich mir umgekehrt kaum noch vorstellen, längerfristigen Heimaturlaub zu machen. Ich habe hier herumgeräumt und dekoriert, gemalert und gebastelt und lauter so Sachen. Früher wäre das absolut undenkbar gewesen, genauso wie viele andere Dinge. Ich bin gleichermaßen ruhiger und aktier geworden, ich habe viel mehr Spaß an Unternehmungen und rege mich auch nicht mehr über jede Kleinigkeit so sehr auf, dass direkt die Tränen fließen.

Ich für mich kann nur sagen, dass der Einsatz von AD ein absoluter Glücksfall war. Aber trotzdem bin ich froh, wenn ich die Dosis dann hoffentlich bald weiter reduzieren und irgendwann zurück auf Null bringen kann.

E{llagxant


Hallo Weirdo,

ich verstehe, dass du Hemmungen hast, ein AD zu nehmen. Es muss sich wohl alles ein wenig gruselig anhören, von wegen einschleichen und ausschleichen des Medikaments und alle möglichen Nebenwirkungen etc etc

Ich hätte dir auch die Reihenfolge empfohlen, wie du es jetzt machst. Zuerst das Kraut ausprobieren und wenn es nicht helfen sollte, oder die Lichtempfindlichkeit zu stark wird, auf ein AD umsteigen. Seh es nicht als Schwäche an, dass du nach 2 Jahren dann ein Antidepressivum nimmst. Seh es eher als Gewinn an. Du wirst dich besser fühlen damit. Vielleicht und hoffentlich ja auch schon mit Johanniskraut.

Klar hat man anfangs mit ADs Nebenwirkungen, aber wie schon jemand gesagt hat, gibt es die bei jedem Medikament (ich hab im Sommer so homöopathische oder halt Natur-Lutschpastillen bekommen weil ich Fieber, Schnupfen und Husten hatte – alter Schwede gings mir mit denen dreckig! Kreislaufprobleme, Schwindel, Übelkeit etc, da waren die NW's der ADs Kindergarten dagegen ;-) ). Ich selbst hatte NW mit denen man leben kann. Und jetzt nach langer Zeit hab ich auch noch "Nebenwirkungen", bzw nennen wir es Auswirkungen. Wie große Pupillen, verstärktes Schwitzen etc. Aber das nehm ich gern in Kauf, wenn ich da so an die Zeit mit den starken Depressionen zurück denke...

f(ragniursxo


Welche AD´s hast du genommen ? Wie heissen die Tabletten ?

Ich habe Fluoxetin genommen 40 mg am Tag.

Solange die Pflichttermine wirklich stabilisieren, ist ja alles gut; man muß nur bedenken, dass das sonst übliche ("nein"-)Notventil nicht funktioniert.

Ja man muss wieder lernen "Nein" zu sagen und nicht versuchen es anderen recht zu machen.

W.eirdxo


Ich kann zumindest nicht behaupten, dass ich den weiten Weg zur heutigen Stunde umsonst gefahren bin. Habe jetzt das Rezept und auch sonst wurde viel angesprochen. Dumm nur, dass die schöne Mauer der Verdrängung die ich mir über der Woche gebastelt habe nun vollkommen zusammengebrochen ist. Jetzt wo Themenbereiche und Wunden so direkt angesprochen wurden, ist alles wieder präsent. Ich weiß grad nicht wie ich gleich zurück fahren geschweige denn morgen arbeitsfähig sein soll. Ich bin völlig durch den Wind. Ich glaube nicht, dass sie ahnt wie sehr mich die Stunde gerade noch beschäftigt, geschweige denn dass das ihre Intention war. Aber mir ist grad alles zu viel. Dazu konnten wir weil ich meinen Schichtplan noch nicht habe noch keine Termine vereinbaren und dann kam noch der Zettel, wann sie schon wieder Urlaub hat – ausgerechnet wenn ich auch frei haben werde, dabei sind das nicht mal Ferien. Das wird doppelt schwierig die Zeit rumzubekommen :(

Aber dabei fällt mir grad auf, damals ware ich ziemlich skeptisch wegen Therapie und habe es nur aus der Notsituation heraus gewagt mit dem Hoffnungsschimmer doch noch mal auf der Lebensseite zu stehen (was ja auch geklappt hat), nun kann ich mir gar nicht vorstellen wie es ohne sein soll und finde die Reduzierung der Stunden aufgrund meiner beruflichen Situation schon schlimm genug. Vielleicht wird es mit dem Johanniskraut oder einem potentiellen AD ja genauso...dass ich irgendwann sage warum habe ich das nicht direkt probiert.

Das Rezept habe ich jetzt jedenfalls und hoffe ich kann das morgen vor der Arbeit schnell einlösen. Die Apotheke macht zwar um 8 auf und ich fange um 8 an, aber das ist nur 2 Minuten von meiner Arbeit weg, wenn ich Glück habe, komme ich ein paar Minuten eher rein, denn Do & Fr bin ich erst Recht den kompletten Tag arbeiten, also gar keine Chance für Apotheke.

Jetzt muss ich erst mal irgendwie zur Ruhe komme. Ich bin einfch nur ziemlich verzweifelt, deprimiert und durcheinander. Vielleicht breche ich nachher irgendwann in Tränen aus. Das wäre okay, denn es ist ja keiner hier. Doch eins steht fest ich muss nachher zurück fahren und dann sollte ich wieder einigermaßen stabil sein. Egal wie ich das schaffe, hauptsache es wird -.-

@ MissusMia

Schön, dass es bei dir eine so positive Wirkung gezeigt hat :) Wünsche dir alles Gute und dass du es bald reduzieren kannst!

@ Ellagant

Deine Schilderung macht Hoffnung :) Musste als ich das heute Morgen gelesen habe ein bisschen grinsen, dass das ausgerechnet bei den homöpathischen Sachen war und beim AD dann nicht so ^^

Und ansonsten ja "Nein" sagen fällt mir im Moment wirklich schwerer, wobei es kommt auch drauf an. Bei "Familie" kann ich das ziemlich gut...bescheuert irgendwie...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH