» »

Verkopft-Sein

d,amon-rbaQby hat die Diskussion gestartet


Hallo, liebe med1ler.

Sicherlich ist dies ein weniger schwerwiegendes psychologisches Problem (ich selbst habe auch viel schwerere), jedoch ist es eines, das mich stark belastet.

Mir wurde heute gesagt, dass ich mir zu viele Gedanken machen würde, zu kopflastig seie. Für den Beruf (im sozialen Arbeitsfeld), den ich grade erlerne, ist es aber äußerst wichtig auch gelöst zu sein, einfach auf Menschen zugehen zu können. Meine Frage ist daher: Wisst Ihr, wie ich mich ändern kann?

(Eckdaten: Anfang 20, früher sehr starke psychische Problem inklusive "Sozialer Phobie", noch immer Depressionen [leicht- bis mittelgradig], Therapieplatz derzeit unmöglich, aber auch nicht so notwendig, da ich mich von meinen früheren Problemen selbst zum größten Teil geheilt habe)

Vielen Dank

Damon

Antworten
pZetit,_so_rc;iere


Hi,

also, ich bin weder Psychologin noch Studentin, sondern einface Klassensprecherin, die relaiv leicht auf Menschen zugeht. Ich habe hier eine BeispielGeschichte für dich, ich weiß nicht, ob es bei dir ähnlich ist, aber vielleicht hilft es dir:

Eine Mitschülerin von mir macht sich grundsätzlich viel zu viele Gedanken, heißt, sie stresst sich, wenn es um Tests, um Hobbys oder um Mitmenschen geht. Vor kurzem ging sie davon aus, dass sie für die nächste Kurzarbeit nichts kann, und zu blöd ist etc. und rief mich total aufgelöst an. In dem Moment hat ihr geringes Selbstbewusstsein einfach komplett versagt. In dem Moment war für sie hilfreich, dass ich den kompletten Stoff in drei Sätzen zusammengefasst habe, und ihr gesagt habe, dass es nicht schwer ist. Wenn ich das Selbstbewustsein verliere, und zu viel denke, bzw. mich in eine Sache reinsteigere, hilft ruhige Musik und der Satz eines Freundes: "Sei einfach du selbst und nicht eine Rolle, die du gerne wärst" dann akzeptiert man dich und du wirst merken, dass du selbstbewusster wirst.

Weitergeholfen? Wenn nicht, ich würde gerne helfen, wenn ich irgendwie kann

d'abmon-bxaby


Hallo petit_sorciere,

vielen lieben Dank für Deinen Beitrag.

JA, Du hast mich auf den Punkt gebracht, dass ich ein ziemlich geringes Selbstwertgefühl habe, das stimmt. Ich glaube, das zu ändern wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Bisher hat nur leider nichts geholfen. Ich bin wahrlich gut in meiner Ausbildung, mehr als das. Aber meinen Selbstwert kann ich schlecht erkennen.

Ich sichere mich immer doppelt ab, vertraue meiner Urteilskraft nicht, dabei ist diese meist recht gut. Eigentlich lasse ich mir meist sagen, was ich zu tun habe und wenn es mir niemand sagt, schaffe ich es schwer (also: ich schaffe es schon, mache mir dabei aber unendlich Gedanken).

Man sagte mir, ich muss daran arbeiten, mich auch als Mensch anzuerkennen. Ich werfe mir ewig meine Fehler vor. Aus lauter Angst bezeichne ich mich mittlerweile als Theoretiker, der es nie schaffen wird, etwas Anspruchvolles zu arbeiten.

Danke,

Damon

(Hier ein Eis :p> , mach' es Dir gemütlich.)

pNet)it6_sorcixere


Mach dich nicht selber runter, dafür gibts genügend andere. Überlege dir vielleicht mal, warum du den Job, den du hast, gerne machst, und überleg dir mal ganz viele Stärken von dir oder frage deine Freunde, was sie an dir mögen. Da kommt mit Sicherheit einiges positives zusammen, und wenn du einen Durchhänger hast, dann denk einfach dran, das immer jemand hinter dir steht, egal, ob dus tatsächlich verbocken wirst, wie dus befürchtest, oder es wird jemand da sein, der sich mit dir freut.

Viel Spaß auf deiner Selbstfindung ;-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH