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Asexuell leben?

F{rau Di^ngexns


Zölibatär leben bedeutet Ehelosigkeit und nicht Asexualität. ;-)

JPaniwna85


Und den Freundin-Zug sehe ich für mich abgefahren.

Wieso diese Einschätzung? Du konntest einen fehlerfreien und komplexen Text zustandebringen, wie entstellt behauptst du zu sein?

Dkidodxü


Habe mich soeben angemeldet, weil ich zu diesem Thema etwas zu sagen habe. Also "Hallo" an alle erstmal, ich bin männlich, 40 jahre alt und hatte im Nov 2008 das letzte mal Sex mit einer Frau – meiner damaligen Freundin.

Seitdem lebe ich allein, hätte jedoch mehrmals die Möglichkeit gehabt mich Frauen sexuell in kontakt zu treten.

Das ich es nicht getan habe liegt darin begründet, dass es mir einfach nicht wichtig ist mit einer Frau zu schlafen.

Ich bin also ein Beispiel für gelebte Asexualität und geniese meine neue Freiheit. Bin aber der Meinung, das dies nur deshalb so ist weil ich nichts vermisse und somit auch nichts unterdrücken muß.

Mir stellt sich ein ganz anderes Problem: Wie erkläre ich einer zukünftigen Partnerin, die ich durchaus gerne hätte, dass ich nicht mit ihr schlafen will?

B;ärentxatze


Wie er zu dieser Meinung kommt, frage ich mich allerdings auch. Wie ich schon schrieb, das Ganze ist pure Verzweifelung.

F2rau Dsingenxs


Es gibt sicher mehr Frauen als Männer, die so leben wie du und es auch begrüßen würden, genau diesen Teil einer Beziehung auslassen zu können.

Mit diesen Eckdaten annoncieren, wirst du bestimmt eine Partnerin finden, der du nichts zu erklären brauchst, außer wenn du selber drüber sprechen möchtest.

B]är!entaktze


Mir stellt sich ein ganz anderes Problem: Wie erkläre ich einer zukünftigen Partnerin, die ich durchaus gerne hätte, dass ich nicht mit ihr schlafen will?

Es kommt immer drauf an, wie die neue Partnerin eingestellt ist. Wenn sie natürlich das verlangen nach Sex hat, was natürlich normal ist, dann wirst du wohl über deinen Schatten sprinen müssen.

sRcohnixeki


also ich sehe es auch so, das asexualität etwas ist, was man ist, oder nicht.. das hat nix mit der einstellung zu tun und mit der entscheidung, einfach keinen sex mehr zu haben.

natürlich kann man als jemand, der sex haben will, auch enthaltsam leben, aber das ist ja dann seine eigene sache und hängt vom eigenen willen ab.

die frage stellt sich schon, wieso jemand mit 25 plötzlich enthaltsam leben will. krank? körperliche ursachen, wie behinderungen?

ehrlich gesagt finde ich es auch seltsam, wenn man mit 25 nur sex mit prostituierten hatte.

ist natürlich jedem sein eigenes ding.

aber was ich halt damit sagen will, um das alles wirklich beurteilen zu können, sollte man vielleicht etwas mehr erzählen und wieso weshalb.

was ich halt auch seltsam finde, da scheint ja doch ein sehr starkes sexuelles verlangen da zu sein, wenn man auf prostituierte zurückgreifen muss. ich mein, es gibt ja auch genug singles, die in der zeit als single normal enthaltsam leben bzw. selbstbefriedigung machen und das völlig ausreichend für die ist(natürlich gibts auch welche, die ONS dann haben etc. etc.)

wTist^ar


@ Didodü:

War das bei dir schon immer so, dass dir Sex nicht wichtig ist. Oder war das mehr ein plötzlicher Umschwung? Hast du auch kein Verlangen nach Körperkontakt mit einer Frau? Keine sexuellen Fantasien etc?

D9idodxü


Das Verlangen nach Körperkontakt wie Kuscheln, Streicheln und Küssen ist schon da, ich bekomme auch eine Erektion, allerdings ist mir dieser Zustand lieber als der Beischlaf selbst.

Das war auch schon immer so bei mir und bleibt auch hoffentlich so.

Natürlich habe ich auch sexuelle Phantasien (Kopfkino), die so ziemlich alles beinhalten was Mann sich vorstellen kann – da hol ich mir aber lieber einen drauf runter, als es mit einer Frau auszuleben.

g,welndolyxnn


@ Didodü

Mir stellt sich ein ganz anderes Problem: Wie erkläre ich einer zukünftigen Partnerin, die ich durchaus gerne hätte, dass ich nicht mit ihr schlafen will?

Sag ihr, dass sie im Gegenzug mit anderen Männern Sex haben darf, soviel sie will. Darauf fahren bestimmt genug Frauen ab.

RReg*enm/annx49


@ gwendolynn ... das war endlich mal die richtige Antwort auf die Sprüche von so manchem "Kerl" hier - ich finde, wenn ein Mann eine solche Einstellung hat, dann sollte er der Frau sozusagen Kost und Logie bieten, ich schätze, dass sein Kopfkino nichts mit einer gewissen Frau zu tun hat, weil dann könnte er sie sich ja suchen und spart sich dann den Handwaschgang - falls er davon träumt, dass er Sex mit einem Mann haben will, ist es heutzutage in unserer liberalen Zeit auch kein Problem, es kann natürlich auch sein, dass der Inhalt seiner Phantasien weder mit Mann oder Frau zu tun hat, dann sollte er seiner Partnerin es zumindest sagen und nicht hinter ihrem Rücken onanieren. Es gibt ja auch lesbische Frauen, die einfach nur einen Mann suchen, damit sie sexuell freien Verkehr haben und danach ein geschütztes Zuhause, dafür käme er meiner Meinung nach auch in Frage.

Nun zum Eröffner dieses Fadens, der sich im Rotlichmilieu herumgetrieben hat und jetzt auf einmal asesexuell geworden ist - in meinen Augen der blanke Hohn - das einzige, was ihm bezeugen kann ist doch nur, dass er mit einer "normalen" Frau keinen Sex haben konnte, weil er möglicherweise eine Aura hat, die auf Frauen abstossend wirkt oder er war einfach nur ängstlich und hatte Angst vor Frauen, dass diese nicht professionell mit ihm "umgehen" - ich weiß ja nicht welche Phantasien er mit den Nutten ausgelebt hat, für Geld machen ja einige alles, da er "zu sich" nicht steht, ist es auch klar, dass er sich dazu entschließt asexuell zu werdne, weil es dann keine Angriffsfläche bietet.

Ich kann ihm nur raten, dass er sich einen Mann sucht (auf gar keinen Fall eine Frau) - es gibt Männer, die platonisch leiben und sich ihren Sex am Bahnhof oder am Schwulenstrich holen und trozdem in einer Beziehung leben wollen und zumindest braucht er dann keine Angst haben mit einer Vagina konfrontiert zu werden.

Sexuelle Enthaltsamkeit ist in meinen Augen eigentlich nur interessant für devot-masoschistische Männer, die darin eine Qual sehen wollen und eben nur unter Qualen Befriedigung finden oder sie haben Cuckoldphantasien, das heißt, es wird ihnen in einer Beziehung von der Frau "aufgetragen", dass der Ehemann enthaltsam sein müsse und ein sogenannter Hausfreund für den Geschlechtsverkehr mit der Ehefrau zuständig ist - was aber auch nur für devot-masochistische Männer in Frage kommt.

Abschließend kann ich nur sagen, dass all dieses Gerede über asexuelles Verhalten nichts anderes ist, als eine sexuelle Phantasie desjenigen, der "offen" darüber nachdenkt und eine Diskussion darüber "einleitet" - dazu kann ich nur sagen: Jedem das Seine - auf jeden Topf passt ein Deckel und es gibt schon die ausgefallensten Sexualpraktiken, nämlich es nicht zu tun.

Marcel

w)istxar


Ich finde die Angriffe auf mich und das Hinterfragen meiner Motive etwas müßig. Der eine behauptet ich muss ja wirklich hässlich sein oder schüchtern oder fett etc. Der andere behauptet ich hätte zu kranke Fantasien um mit Frauen normal zu verkehren. Sorry, aber nichts davon ist wahr. Bei mir ist es mehr eine Persönlichkeitsstörung, die mich zu Menschen auf Distanz hält. Prostituierte sind natürlich für Verzweifelte. Daher suche ich den Weg diesen Drang nach Nähe zu einer Frau nicht mehr zu spüren. Ansonsten bin ich nämlich gerne allein.

R)egmenma+nn4x9


@ wistar ... ich habe Dich auf keinem Fall auf Grund Deiner äußeren Erscheinung beurteilt, sondern ausschließlich wegen Deiner Psyche, die Dich veranlasst, Deine Bedürfnisse, die Du zweifelsohne hast auf eine Art und Weise zu "umschreiben", die ich einfach nicht6 ehrlich finde. Zum Beispiel gehört es gerade bei devot/dominanten Beziehungen oft zum sexuellen Alltag, dass einer der Partner den anderen zur Keuschhaltung zwingt oder umschrieben gesagt, es von ihm verlangt, dass der andere (nämlich der keusche und in diesem Sinne ja auch asexuelle) seinen besonderen Orgasmus erlebt, wird dabei ja verschwiegen. Hättest Du Deinen Faden mit dem Titel versehen, was andere dazu sagen, dass Du im asexuellen Verhalten eine besondere Lust verspürst und einfach fragst, ob Du der einzige bist, der so zu (seinem) Höhepunkt kommt, dann wäre es zumindest ok - jeder Mensch ist ein sexuelles Wesen, was die Menschen unterscheidet ist ausschließlich das, was in ihrem Kopf vorgeht, wenn sie Befriedigung suchen.

Marcel

HAerman|_the_aGermxan


Ich bin 25 und hatte bisher nur Sex mit Prostituierten, was mir aber keinen Spaß mehr macht und zu teuer wird mit der Zeit. Und den Freundin-Zug sehe ich für mich abgefahren.

Mit 25 willst Du schon die Flinte ins Korn werfen?

Ich denke, man kann sich genauso wenig dazu entschließen, asexuell zu leben, wie man aus freiem Willen hetero- oder homosexuell leben kann.

Du kannst das Bedürfnis nach Sexualität nicht auf Dauer verdrängen. Du bist noch jung genug, um an Dir zu arbeiten und etwas an Deiner Situation zu ändern.

Also ich finde die Idee von Dir, dass Du mit 25 "aufgeben" willst, ziemlich traurig. Such Dir Hilfe.

Cth/anta2ll_33


Ich will diese Freundin-Diskussion auch nicht hier führen. Das habe ich abgehakt. Es soll hier um freiwillige Asexualität gehen. Um einen Lebensstil mit dem man auf Dauer vielleicht glücklich sein kann (oder zumindest tolerabel).

Bin zwar ein Mädchen, aber ich glaube sehr gut, dass man so glücklich werden kann. Ich hatte schon soviele Männer und es war ähnlich wie im Puff und lebe alleine asexuell 100000 mal besser ;-)

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